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Kommentare zu:
Hamburg: Freund des verletzten Dompteurs festgenommen


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 10.12.2009, 18:54h
  • Das erinnert mich sehr an Siegfried und Roy! Wer jedoch den Beruf des Raubtierdompteurs ausübt, hat ein hohes Berufsrisiko. Wie man sieht, sind die Tiere manchmal unberechenbar!
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#2 TobinAnonym
  • 10.12.2009, 19:33h
  • "Tiger gehen dabei untereinander äußerst rau vor – was bei dünnhäutigen Menschen zu erheblichen Verletzungen führt. "

    Was für eine sarkastische Äußerung. Ich glaube, wenn drei Tiger mit ihren Krallen und Gebissen mal "testen, was mit dem Alphatier los ist", wird das wohl niemandem gut bekommen.

    Ansonsten:
    ich kann genausowenig wie bei Siegfried & Roy beurteilen, ob das wirklich normales Verhalten ist, dass dann halt schlimm ausgeht oder nicht. Ich bin ja kein Verhaltens-Biologe. Aber selbst wenn nicht, würde ich das natürlich als Verantwortlicher auch so darstellen, um die Show nicht zu gefährden.

    Letztendlich beweist das nur wieder mal eines:
    Wildtiere haben in Circus, Variete, etc. nichts zu suchen. Nicht nur wegen Gefahren für Dompteure und teilweise auch Zuschauer, sondern auch, weil Haltung, ständige Transporte und Dressur niemals artgerecht sein können.

    Ein Circus der als Tiernummern nur Pferde/Ponys, Hunde oder andere Haustiere hat ist mir auch sehr viel sympathischer. (und die entsprechenden Unternehmen sind auch erfolgreicher)

    Übrigens war der klassische Circus auch ein reiner Pferdecircus, der aus den Pferdemenagerien entstand. Das mit den exotischen Tieren kam erst viel später. Auch wenn entsprechende Unternehmen immer gerne Exoten im Circus als klassischen Circus darstellen, so stimmt das historisch einfach nicht!
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#3 gatopardo
  • 10.12.2009, 22:05h
  • Als Katzenliebhaber kann ich nachvollziehen, dass sogar ein Stubentiger oft versucht, "seinem" Menschen bei Depressionen oder Krankheiten zur Seite zu stehen. Das äussert sich dann auch schon mal mit keineswegs böswilligem aber kräftigem Biss, um uns aufzumuntern.
    Wie ich mich zu erinnern glaube, haben sich damals
    Siegfried & Roy auch nicht von der "angreifenden Bestie" getrennt ?
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#4 hwAnonym
#5 FranzAnonym
  • 11.12.2009, 07:01h
  • Der Artikel in Die Welt, auf den hier Bezug genommen wird, liest sich aber anders. Da ist nicht von einer Festnahme des Freundes die Rede. Außerdem sei das ganze ein Mißverständnis gewesen.
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#6 anonymusAnonym
  • 11.12.2009, 17:08h
  • Tiere haben in Zirkusarenen nichts, aber auch rein garNICHTS zu suchen!
    Es ist entwürdigend, erbärmlich und mehr als traurig wenn "Domteure und Domteusen" von Löwen, Tigern und anderen Geschöpfen "Männchen und andere Kunstfiguren" vorführen lassen und dem verblödeten Publikum ihre "Allmacht" über die Kreatur präsentieren - genausowenig ist es in Ordnung, Tiere in Zoos einzusperren - wenigstens ist man zwischenzeitlich dazu übergegangen die Gehege mehr dem natürlichen Umfeld anzupassen´, aber in Ordnung ist es trotzdem nicht
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#7 maaartinAnonym
#8 gatopardo
  • 11.12.2009, 18:10h
  • Antwort auf #6 von anonymus
  • Das ist auch meine Überzeugung, obwohl ich nicht gewagt habe, sie hier zur Diskussion zu stellen. Ergänzend halte ich jedoch geräumige Gehege in Zoos, wo sie einigermassen artgerecht gehalten werden, vielleicht immer noch besser als die für die Tiere ständig karger werdende freie Natur, wo ihre Überlebenschancen Jahr für Jahr schwinden.
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#9 MirkoAnonym
  • 11.12.2009, 18:27h
  • Antwort auf #6 von anonymus
  • hallo!
    tiere gehören in den zirkus und erst recht in einem zoo! die welt platzt vor menschen, rückzugsgebiete und lebensraum für tiere schwindet tagtäglich! einige Tierarten wären von der bildfläche längst verschwunden wenn es nicht zoo's geben würde! arten leben zum teil nur noch in zoo's in freier wildbahn hätten diese keine überlebensmöglichkeit! tierschutz ist richtig, aber leider gibt es viel zu viele "tierschutzidioten" die mit den arsch das kaputt machen, was sie mit dem kopf aufgebaut haben! in den zoo gehen viele menschen, weil eine reise zu den lebensräumen( wenn überhaupt noch vorhanden!) nicht bezahlbar ist und sich nicht jeder leisten kann! wollt ihr diesen leuten durch verbot von zoo und zirkus auch noch diese freude nehmen? ein mensch schützt nur das was er kennt! wenn es nicht so traurig wäre müsste man über so viel unkenntnis und blödheit von euch "tierliebhabern & schützer" nur lachen! denkt zum beispiel nur mal an die löwenäffchen aus dem dschungel von brasilien! nur wenige tiere lebten noch in freier natur, so das nur eine zucht in den zoo' weltweit ein überleben ermöglichte! heute kann man dort wo die bedingungen es zu lassen wieder tiere auswildern, dank der zoo-zuchtprogramme! also mal den ball flach halten und hirn einsetzen!
    ein begeisteter zoo und zirkusfreund und tierpfleger der in einem so von dir geschilderten zoo-kz arbeitet und gelernt hat!
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#10 gatopardo
  • 11.12.2009, 18:48h
  • Antwort auf #9 von Mirko
  • Für den Zirkus würde ich nicht plädieren, da ich anerzogene und den Menschen nachempfundene Kunststücke an Tieren für fragwürdig halte. Der Zoo ist dagegen ein letztes und ausgezeichnetes Rückzugsgebiet der verschwindenden Arten, die nirgends mehr einen Lebensraum haben. Etwas anderes machen wir als Katzen- und Hundehalter ja auch nicht, sondern garantieren unseren Vierbeinern ein gesichertes Dasein in Haus und Garten.
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#11 Katrin
  • 11.12.2009, 19:00h
  • Antwort auf #9 von Mirko
  • Auch gibt es eine Reihe von Papageienarten, die nur in der Gefangenschaft von privaten Haltern und Zooanlagen überlebt haben. Diese Arten wurden in der Naturn ausgerottet, weil man den Lebensraum zerstört hat und viel zu viele Vögel zum Verkauf an Privathand gafangen hat. Seis drum; dies sind Fehler aus der Vergangenheit, die heute kaum mehr zu korrigieren sind. Allerdings ist es den privaten Haltern und den Zoos zu verdanken, das einige Arten bereits wieder ausgewildert werden, wenn auch andere unwiederbringlich verschwunden sind.
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#12 anonymusAnonym
  • 12.12.2009, 10:28h
  • Antwort auf #9 von Mirko
  • Den Beweis deiner Denkfaulheit hast du mit deinem Kommentar selbst erbracht!
    Die Menschheit dringt unaufhörlich und rücksichtslos in die Lebensräume wilder Tiere ein.
    Um sich Wohnungen zu bauen, für den Profit ...
    Muß ich mir als Europäer Löwen, Elefanten etc, ins Land holen um ihe Existenz auf dieser Erde zu rechtfertigen?
    Wenn selbst Wissenschaftler immer wieder darauf aufmerksam machen daß der Mensch "umdenken" und "umkehren" muß und zwar ohne wenn und aber, dann ist es schon merkwürdig wenn Leute wie du solche Kommentare ablassen. Natürlich, dein Arbeitsplatz und das was du dort tust, muß ja gerechtfertigt werden .... irgendwie ...
    Es ändert nichts an der Tatsache daß es falsch ist, da kannst du noch so viel heulen und dich entrüsten.
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#13 MarcAnonym
  • 12.12.2009, 16:15h
  • Antwort auf #9 von Mirko
  • Was (gute, wissenschaftlich geführte) Zoos angeht, kann ich Dir teilweise zustimmen (unter der Bedingung, dass die Gehege groß genug sind, artgerecht gestaltet sind, es genug Abwechslung gibt, etc.):

    Ohne die Erhaltungszuchtprogramme der Zoos wäre manche Tierart längst ausgestorben. Dann kommt auch noch der edukative Aspekt dazu, dass man etwas über die Tiere und ihr Leben erfährt und dann vielleicht auch die Tiere in freier Wildbahn besser schützt bzw. sich für deren Schutz einsetzt. Und gerade für Kinder werden z.B. in Streichelgehegen oft die Grundsteine für eine lebenslange Tierliebe gelegt.

    Man muss jedoch auch bedenken, dass Zoo (egal wie groß und schön das Gehege ist) immer Gefangenschaft heißt. Entsprechend muss man auch konsequent auf Tiere verzichten, die sich in Gefangenschaft schlicht nicht halten lassen (z.B. Delphine). Und allgemein lieber etwas weniger Tiere, aber dafür gut gehalten. Und auch für entsprechend Beschäftigungsmöglichkeit sorgen.

    (@anonymus: hast Du auch was gegen Wildfreigehege oder Tierparks, die z.B. nur Ziegen, Schafe, Esel, etc. zeigen?)

    Wo ich Dir (Mirko) aber entschieden widersprechen muss, ist das Thema Circus:

    da werden die Tiere weder mit ihrem natürlichen Verhalten noch in ihrer natürlichen Umgebung gezeigt, so dass dieser edukative Aspekt wegfällt.

    Über die schlechten Unternehmen brauchen wir gar nicht erst zu sprechen (obwohl ja auch ehemalige Vorzeigeunternehmen wie Krone in letzter Zeit mit einigen unangenehmen Enthüllungen konfrontiert wurden). Da ist Haltung, Dressur, etc. eh schlimm.

    Aber selbst bei den besten Circus-Unternehmen bleibt nun mal Fakt, dass weder die Dressur noch die Haltung der Tiere artgerecht sein kann. Egal wieviel Mühe die sich geben oder wie gut die das auch meinen mögen. Dazu kommen noch die ständigen Transporte, die laufenden Stress bedeuten.

    Es gibt z.B. weltweit kein einziges Unternehmen, das Elefanten hält und wo diese nicht das typische Kopfwippen zeugen, was eine schwere Verhaltensstörung ist. (Um nur ein Beispiel zu nennen.)

    Um das ganz deutlich zu sagen:
    ich bin ein großer Circusfan, wünsche mir aber Circus wie Roncalli, wo allenfalls Pferde, Ponys oder Hunde gezeigt werden und man sich sonst nur auf Artistik und Clowns spezialisiert. Auch ohne Tiere könnte ich gut leben, zumal auch Pferde lieber auf einer Wiese sind. Aber vor allem: Elefanten, Affen, Raubkatzen, Giraffen, Zebras, Nashörner, Nilpferde, Seehunde, etc. haben im Circus nichts zu suchen. Sogar ein Känguru habe ich schonmal im Circus gesehen.

    Übrigens:
    wie schon in einem anderen Beitrag steht: der klassische Circus war auch ein reiner Pferdecircus obwohl ja bei Exoten immer von klassischem Circus gesprochen wird, was nicht stimmt.

    Und wenn man sich mal anguckt, welche Unternehmen in Deutschland am erfolgreichsten sind, so sind das alles Unternehmen, die wenig (und dann nur Pferde, Ponys, Hunde, aber keine Exoten) oder gar keine Tiere haben: Roncalli, Flic-Flac, Tourneen des chinesischen Staatscircus, etc.

    Und die Unternehmen, die an Exoten festgehalten haben sind (bis auf Krone) alle von der Bildfläche verschwunden: Siemoneit-Barum, Williams-Althoff, Busch-Roland, Sarrasani, etc. Oder sie haben sich umorientiert (z.B. ist Sarrasani jetzt eher reisendes Variete). Alles ehemals große stolze Unternehmen. Oder es sind halt so kleine Miniunternehmen, wo die Tiere es erst recht schlecht haben. Aber auch Krone (als letztes wirklich großes Unternehmen, das noch Exoten hält) wird lange nicht mehr so gut besucht, wie das mal war.

    Fazit:

    Zoo/Tierpark unter bestimmten Bedingungen bei Haltung und Beschäftigung und als Kompromiss: ja (wenn das auch niemals optimal sein kann).

    Aber Circus bitte nur ohne Exoten!! (Und Delphinarien, etc. gar nicht.)

    So sehen das übrigens auch die meisten Biologen, Zoologen und Tierschützer. (Tierparks sind halt auch für Arterhalt und Information / Sensibilisierung der Menschen sehr wichtig.)
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