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Einzelkommentar zu:
Mönchengladbach: Homo-Hetze an der Hochschule?


#1 hwAnonym
  • 15.12.2009, 17:33h
  • es gab da eine studie von israelischen psychologen,
    die untersuchten wie lange traumata in einem
    familienverband und in welcher intensität verhaltensverändernd wirkten.
    sie kamen, soweit ich mich erinnern kann,
    auf ca. vier generationen. es ging nicht nur um holocaust, auch um bürgerkriege und andere vom
    menschen als katastrophisch empundenes.

    ohne rhetorische effekthascherei gehe ich davon
    aus, dass in den kommenden jahren solche sich
    verhör verschaffen, deren vorfahren kriegsniederlage und reeducation/reorientation
    als traumatisch empfanden.

    sehr oft hatte staatsgedenkerei, in ost und west,
    ja nichts aufarbeitendes, sondern eher etwas
    zurückdrängendes, eindämmendes, übetönendes.

    wo wurzelbehandlung angesagt gewesen wäre,
    entfernte man hie und da nur den zahnstein.

    in der dritten und vierten generation verdunsten
    dämme.

    auch deswegen spielen goddamnes liberal und
    ich hier, durchaus nicht unkend und müllsuchend, mit dem herum, was man im
    hinterkopf hat, wenn man aus welchen gründen
    auch immer, seine vier generationen anders
    erlebt hat.

    es ist keine option, dem was da zu tage tritt den kampf anzusagen, sondern ein nüchternes, unhysterisches muss, als ausdruck von lebensfreude.

    gerade in einer zeit verschärfter krisenerscheinungen extrem sinnvoll.

    vor fünf jahren dachten bestimmt einige mehr,
    warum wühlen die in dem alten zeugs rum.

    darum
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