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  • 15. Juni 2004 4 1 Min.

Straßburg Im EU-Parlament, das in der letzten Legislaturperiode Richtlinien zur Antidiskriminierung erließ und auch sonst einiges für Lesben und Schwule bewegte, sitzt nach der Wahl am letzten Sonntag nicht nur eine konservative Mehrheit sondern auch eine homofeindliche Partei. Wie "Spiegel Online" berichtet, erzielte die nationalistisch-klerikale "Liga Polnischer Familien" zehn Sitze im EU-Parlament. Mit 16,4 Prozent wurde sie in Polen zweitstärkste Partei. Im Wahlkampf fiel die LPR mit antisemitischen Parolen auf und bekämpfte lautstark die Gleichstellung von Homosexuellen und ein liberaleres Abtreibungsrecht. (nb)

-w-

#1 wolfAnonym
  • 15.06.2004, 19:11h
  • Das hat uns gerade noch gefehlt.
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#2 BebeAnonym
  • 16.06.2004, 10:08h
  • Der Pabst ist noch nicht weg, da ha´m wir die Polen schon im EU-Parlament. Vermutl. machen die da weiter, wo der Pabst nicht weiter kam, und ziehen die homopolitische Bremse.
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#3 GertAnonym
  • 16.06.2004, 11:36h
  • Ja Polen wird ein scheres Problem werden. Da geht es für die katholische Kirche um eines Ihrer Kernländer. Wenn sie es dort nicht schafft, Ihre Sexualmoralvorstellungen durchzusetzen, ist sie in den Augen der erzkonservativen Kardinälte und Bischöfe gescheitert.

    Die Demonstration in Krakau war erst der Auftakt. daher halte ich es auch für wichtig, das in Berlin, der örtlich nächsten Homo-Metropole, verstärt Polen auf den CSD und bei sonstigen Veranstaltungen thematisiert wird. Berlin hat dort eine Schlüsselstellung.
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