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Kommentare zu:
Ein Sekt auf die Nullerjahre


#1 SaftschubseAnonym
#2 hwAnonym
#3 KameliendameEhemaliges Profil
  • 02.01.2010, 00:28h
  • Tja wie die Bilanz der nächsten 10 Jahre ausfallen wird liegt auch maßgeblich an uns!
    Zurücklehnen ist nicht!
    Sonst haben wir ganz schnell nen paar ordentliche Rückschritte zu verzeichnen...
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#4 gatopardo
#5 beobachterAnonym
  • 02.01.2010, 12:02h
  • Nicht vergessen darf man Verschlechterungen ab November 2008: Verbot aller Pornos mit Jugendlichen (§ 184c StGB), Bedrohung der erst seit 1988 (Ost) bzw. 1994 (West) legalen Liebesbeziehungen mit Jugendlichen durch den verschärften § 182 StGB.
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#6 Good ol friendAnonym
  • 02.01.2010, 13:20h
  • Ein Sekt auf ein neues Denken im neuen Jahr(zehnt)!

    Dass neoliberale Politik zur brutalen Durchsetzung der Interessen derer, die das Sagen haben (danke für folgenden Link, der in einem anderen Thread gesetzt wurde:
    www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31762/1.html)
    im zurückliegenden Jahrzehnt zu einer dramatischen Zunahme von Armut und Armutsgefährdung auch in unserer Gesellschaft geführt hat - Ziel der Agenda 2010 erreicht! - sollte bei jeder Debatte über "Gleichberechtigung" nicht nur als Nebentatbestand, sondern an erster Stelle hervorgehoben werden. Hier sind Millionen von Menschen und nicht zuletzt Kinder massiv jeder Chance auf eine freie, gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und auf eine freie Entfaltung ihrer Persönlichkeit beraubt worden.

    Wenn wir es als "Erfolg" feiern, nicht mehr immer und überall als Untermenschen behandelt zu werden und auf dem Papier vollwertigen Menschen etwas näher gekommen zu sein, dann ist das der falsche Ansatz! Denn er macht blind für die effektiven Rückschritte, die sich in der Lebenswirklichkeit derer, auf die es ankommt, im zurückliegenden Jahrzehnt ergeben haben. Wenn also im Politik-Jargon inzwischen jede homopolitische Forderung mit dem Satz "Schwule und Lesben leben heute so frei wie nie zuvor" eingeleitet wird, dann ist das ebenso absurd wie verheerend! Entweder sind Menschen uneingeschränkt frei und gleich, oder sie sind EBEN NICHT frei und gleich!!!

    Und nicht nur folgende Daten belegen, dass das mit dem "so frei wie nie zuvor" keiner empirischen Prüfung standhält:

    "Gleichgeschlechtliche Kontakte" von männlichen Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren

    1980 - 1994 - 2005

    10% - 7% - 6%

    (Quelle: BZgA - Jugendsexualität 2006 - repräsentative Wiederholungsbefragung).

    Studien von Iconkids & Youth 2002 / 1988

    Vorbehalte gegen Homosexuelle:
    71% der Jungen, 51% der Mädchen

    Vergleichswert 1988: Gesamtdurchschnitt 34%

    Dr. Sommer-Studie 2009:

    Lediglich 16% der Jungen und 36% der Mädchen halten Homosexualität für "etwas Normales".
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#7 Blondes GiftAnonym
#8 ArmutAnonym
  • 02.01.2010, 15:09h
  • Ihr könnt mich ruhig beseitigen. Ich bin euch da nicht böse. Nur Mut. Das mit dem Reichtum erledigt sich dann von alleine. Den müßt ihr gar erst nicht fragen. Ist das ein Angebot ?
    Also, ich würde zugreifen.
    Was spricht dagegen ?
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#9 PrignitzerEhemaliges Profil
  • 03.01.2010, 00:55h
  • "Traumjahrzehnte" hat's nie gegeben, wird es nie geben. Und in unserem Falle, geschaut auf uns Schwule... na ja, ich lebe in Berlin, und lebe nicht irgendwo in Berlin, ich lebe im Prenzlauer Berg, und wenn mich da einer anspuckt, küsse ich einen Mann, dann gnade dem Spucker Gott, dann kann er morgen nicht mehr aus den Augen gucken. Aber: Ich lebe auf einer Insel der relativen Toleranz. Ich lebe nicht im Dorf, und in Uganda muss ich schon gar nicht mein Leben fristen. Entwarnung, denken wir über den bundesdeutschen Zaun hinaus, wäre das Schlimmste, was wir uns antäten. - Ein Glas Sekt auf das, was wir künftig weltweit in den nächsten Jahrzehnten noch durchzusetzen haben. Zu feiern gibt's nichts, schauen wir über unseren deutschen Kleingartenzaun hinaus, aber uns Mut antrinken, um allen Widerständen zum Trotz den Kopp rauszustrecken - WARUM NICHT?!
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#10 LOGIK(GRICH)Anonym
  • 03.01.2010, 01:12h
  • DEINE GEDANKEN SIND SEHR GUT ZU VERSTEHEN,LEIDER IST DENKEN FUER VIELE EIN PROBLEM,GUT DAS ES RELIGION(EN) GIBT, DIE DAS LEBEN DIKTIEREN,DA MUSS MAN NICHT MEHR DENKEN,NUR DIE HAENDE FALTEN, UND DAS LEBEN WIRD WUNDERBAR............
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#11 MITMACHEN!Anonym
  • 03.01.2010, 01:26h
  • Antwort auf #8 von Armut
  • Das nenne ich ja mal kooperativ.

    Gib uns doch bitte ein paar Hinweise, was wir konkret tun sollen, um dich zu beseitigen!

    Das ist doch eine einmalige Gelegenheit, uns hier direkt mit dir auszutauschen.

    Bitte alle aufpassen und sich an diesem Dialog beteiligen. Wir dürfen nicht noch länger warten, bis wir endlich ganz konkret etwas zu tun!

    JEDER von uns!
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#12 gatopardo
  • 03.01.2010, 10:56h
  • Antwort auf #9 von Prignitzer
  • Über den Kleingartenzaun hinwegzusehen ist uns meistens nicht gegeben. Da seid Ihr in Deutschland nicht die Einzigen. Lokalpatriotismus ist leider sehr verbreitet. Es interessiert kaum, was aussserhalb unserer beschränkten Welt geschieht, da wir im Trockenen sitzen, (noch) nicht am Hungertache nagen, die Gleichstellung in den Schoss gelegt bekommen haben und in einem Sozialstaat leben, wo uns als Rentner sowieso nichts mehr passieren kann. Meine eigene Erfahrung lehrt, dass wir Verantwortung übernehmen können für diejenigen, die bislang auf der Schattenseite standen. Das gibt uns selber viel mehr, als nur Sektkorken knallen zu lassen und auf Besserung zu warten.
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#13 Good ol friendAnonym
#14 SprachforscherAnonym
  • 03.01.2010, 17:07h
  • Und hier die gesellschaftlichen Rückschritte der Nullerjahre, dokumentiert in der Jugendsprache, wie immer als völlig harmlos oder gar amüsant hingestellt:

    "Wer in den 80er Jahren aufwuchs, fand es "total irre" oder "dufte", wenn er von der Klassenreise an die Ostsee erzählte. "Fetzig" sagte man mit Zahnspangengrinsen, während das neue und aufregende "cool" nicht nur die lässigen Kids in der letzten Busreihe murmelten. Mein 13-jähriger Nachbar spricht anders: "Voll porno!", antworte er, als ich fragte, wie die Klassenreise war. "Nur das Essen war voll schwul." Ich konnte nicht folgen und fragte nach den Lehrern: "Herr Meyer? Derbe lauch!" Aha. Einfach voll fetzig, der Junge."

    archiv.mopo.de/archiv/2009/20090513/hamburg/kolumnen/cool_un
    d_schwul.html


    PS: Woher kommt diese Art der Sprache? Von wem wird sie in erster Linie vermittelt?
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#15 LaubenpieperAnonym
  • 03.01.2010, 19:07h
  • Antwort auf #12 von gatopardo
  • Man kann auch mit Hungertüchern, Mineralwasser, einem Stift und Pappkärtchen,
    schöne Spieleabende machen.

    Ab drei Personen (Sender/Empfänger) malt man
    auf die Kärtchen:

    Schweine-Grippe
    Klima-Gipfel
    Nackt-Scanner
    Terror-Gefahr

    Man schneidet sie in der Mitte durch,
    dreht die acht Teile um und zieht in
    der ersten Runde zunächst zwei Kärtchen.

    Dann muss man reihum wahlweise wie Helmut Schmidt, B. Obama oder Ditsche, zehn gedankentiefe Sätze absondern.
    Der Sieger wird durch abstimmen ermittelt.

    In der nächsten Runde drei Kärtchen usw.
    Das ist sehr nett, spart Strom und Zeit.
    Zu Neujahr, Fasching oder Wahlsonntagen
    kann man dazu auch Papphütchen aufsetzen
    und nach jeder Runde zwei, drei Luftschlangen
    in den Raum blasen. Das ist sehr bunt und lebensnah.
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#16 gatopardo
  • 03.01.2010, 19:53h
  • Antwort auf #14 von Sprachforscher
  • Oha, das ist voll mein cool-fetziges Lieblingsthema !
    Wir hatten in den 50ern und 60ern ja auch unsere ganz eigene Sprache. Ausdrücke wie "steiler Zahn"
    verstanden die alten Säcke schon damals nicht, heute gehören wir zu den Verständnislosen. Alles heilt die Zeit und Trivialitäten verschwinden, wie sie gekommen sind.
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#17 todos unidosAnonym
  • 03.01.2010, 21:35h
  • Antwort auf #11 von MITMACHEN!
  • Hypo Alpe Adria

    Die Bayern-Haider-Balkan-Connection

    ....Laut SPIEGEL geraten der ehemalige bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber sowie sein Nachfolger Günther Beckstein (beide CSU) durch Protokolle eines Kärntner Untersuchungsausschusses stärker unter Druck. Im Juli 2007 hatte der damalige Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider - der im Oktober 2008 tödlich verunglückte - bei einer Zeugenbefragung erklärt, die politische Führung Bayerns habe den Kauf der österreichischen Bank "maßgeblich unterstützt und auch unterfüttert". Laut Haider gab es im Zusammenhang mit dem Verkauf sowohl mit Stoiber als auch mit dem damaligen bayerischen Finanzminister Kurt Faltlhauser (CSU) und dem designierten Stoiber-Nachfolger Beckstein Kontakte.

    www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,669855-2,0
    0.html
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#18 gatopardo
#19 LaubenpieperAnonym
#20 gatopardo
#21 Pfälzer KrischerAnonym
  • 04.01.2010, 13:05h
  • Antwort auf #20 von gatopardo
  • Du möchtest so gerne wissen, was "Handkees mid Musik" ist? Das kann ich Dir sagen! Es handelt sich dabei um eine Spezialität aus der Pfalz und Hessen und heißt auf Hochdeutsch "Handkäse mit Musik". Ein Handkäse ist ein eingelegter Käse mit Kümmel. Musik nennt man die in Essig und Öl marinierten Zwiebeln. Dazu wird Brot und Butter serviert. Hier ist nochmal das Ganze schriftlich:

    de.wikipedia.org/wiki/Handk%C3%A4se

    Na denn: Guten Appetit!
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#22 stromboliProfil
#23 gatopardo
  • 04.01.2010, 13:24h
  • Antwort auf #21 von Pfälzer Krischer
  • Lieb von Dir, dass Du mich als gebürtigen Ostfriesen über Handkäs mit Musik aufgeklärt hast, aber den kenn´ich längst über einen Pfälzer, der bis heute und seit 1968 mein bester ebenfalls pensionierter Freund in Frankfurt ist und ehemaliger LH-Arbeitskollege war, der ständig dienstlich und privat nach Madrid kam und kommt.
    Mir war nur nicht klar, wie @laubenpieper das im Zusammenhang mit den anderen Dingen auf #19 meinte. Nochmals herzlichen Dank für Deine Bemühungen und es sei Dir gesagt, dass ich den Handkäs liebe, da ich kein Fleisch von Säugetieren esse.
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#24 gatopardo
#25 ZuguckerAnonym
#26 gatopardo

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