Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=11602
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Hass-Sänger im Homo-Radio


#1 Blondes GiftAnonym
  • 06.01.2010, 14:07h
  • Gehirnerweichung im Endstadium?

    Mehr fällt mir zu so etwas nicht mehr ein ... Aber es gibt ja auch Masochisten, die sich im nicht-sexuellen Bereich gerne unterdrücken lassen. Vielleicht zählt dieser Herr Mitschele selber dazu.

    Ich stelle mir gerade vor, wie ich irgendwann mal meinen Schülern beibringen will, dass Homophobie auch in der Musik eine tragende Rolle spielt - und was man davon halten sollte. Wenn die mir dann sagen, dass selbst schwule Radios die entsprechenden Hass-Songs rauf und runter spielen, was soll ich denen dann darauf antworten?

    Dann könnten sich auch die Überlebenden von Auschwitz und Treblinka alte Nazi-Lieder von Blut, Boden und Rasse anhören und weiter verbreiten. Natürlich nur aus Gründen der "Aufklärung".

    Wie bescheuert muss man eigentlich sein???
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Maikel-FalkoAnonym
  • 06.01.2010, 14:15h
  • was soll man von jemandem erwarten, der allen ernstes "norman" heißt? wetten, sein zweitname ist "kevin" oder "dustin" oder "maiko rené"? echt schräg, die da drüben...
  • Antworten » | Direktlink »
#3 LorenProfil
  • 06.01.2010, 14:51hGreifswald
  • Es würde mich nicht wundern, wenn hinter dieser
    ganzen Sache nichts weiter steckt als der Versuch,
    sich und sein Radio durch Negativ-Werbung bekannt zu machen und Kohle sowohl mit als auch auf Kosten der eigenen "Zielgruppe" zu machen . Andere Begründungen halte ich für nicht
    stichhaltig, da sich ja jeder in der Diskussion um die homophoben Inhalte von Dancehall-Songs ohne
    Probleme ein eigenes Bild machen kann, wenn er
    die entsprechenden Interpreten z.B. bei youtube
    eingibt. Da brauchts kein Radio. Dass diese Sänger
    über die Gema-Gebühren an dieser Form der Wer-
    bung auch noch verdienen, ist skandalös. Ich ziehe
    für mich persönlich daraus die Konsequenz, alles
    was mit mySCOUT.com zu tun hat zu meiden.
    Der LSVD sollte dieses Mitglied schleunigst aus
    dem Verband ausschließen.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 daisyAnonym
  • 06.01.2010, 15:41h
  • micha ist schlau !

    flashlight walks
    man findet immer was

    aber jacko nicht !
    er lebt an einem geheimen ort !!!
    er ist schlauer !
  • Antworten » | Direktlink »
#5 DanielWAnonym
#6 AlfAnonym
  • 06.01.2010, 17:14h
  • Nur die dümmsten Kälber...... Hoffentlich verabschieden sich möglichst viele Hörer von solch einem Sender.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 schwulenaktivist
  • 06.01.2010, 17:26h
  • Ich kann nicht verstehen, warum die Musik-Industrie, die doch durchsetzt ist von Schwulen, nicht aus eigenem Verantwortungsbewusstsein, von solcher Musik und solchen Interpreten Abstand nimmt! Sind die dort alle so feig? So dumm können sie nämlich nicht sein! Aber wahrscheinlich so hetero-furchtsam...
  • Antworten » | Direktlink »
#8 MarekAnonym
  • 06.01.2010, 18:43h
  • Das sind immer so Fälle, wo es mich nicht wundert, dass Mordaufrufe gegen uns nicht mehr Reaktion in Politik, Justiz und Gesellschaft verursachen - wenn selbst von uns einige das ganz toll finden (aus welchen dubiosen Gründen auch immer), können wir nicht erwarten, dass da irgendjemand, der nicht betroffen ist, über Mordaufrufe gegen uns empört ist.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 Good ol friendAnonym
  • 06.01.2010, 18:52h
  • Antwort auf #7 von schwulenaktivist
  • siehe die "Videos", die sie produzieren und den jungen Menschen als "unwiderstehlich sexy" einhämmern

    siehe Hollywood, voll von Klemmschwestern, die sich "aus kommerziellen Gründen" nicht outen dürfen / sollen / wollen? (Hat jemand mit soviel Selbsthass noch einen Willen)

    siehe Profi-Sport, u.a. Fußball

    Die Liste der Zwangsheterosexualität ist lang!

    Stichwort "90%"!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#10 Rosa_von_ZehnleProfil
  • 06.01.2010, 19:13hLeipzig - Zentrum
  • Leider ist diese gesamte homophobe Geschichte von queer.de hier nicht dokumentiert. Micha schrieb mir: "Deine Kritik am LSVD finde ich überzogen, deshalb habe ich es rausgelassen". Da Mitaktivisten und ich selbst das aber nicht finden, würde uns natürlich auch Eure Meinung zum ausgelassenen Teil diese Falles interessieren:

    www.rosa-archiv.de/thema.php

    Ich danke für Eure Mühe,
    Jürgen Zehnle.
  • Antworten » | Direktlink »
#11 AndyAnonym
  • 06.01.2010, 19:19h
  • Jamaika ist eben kein Vorbild. Da bin ich doch froh in Europa zu leben und die Vorzüge von Demokratie und Individualismus zu genießen. Seltsamerweise wird diese Musik in Europa vor allem von jenen gehört, die sich furchtbar tolerant und alternativ geben....
  • Antworten » | Direktlink »
#12 Matt77CSIAnonym
#13 stromboliProfil
  • 06.01.2010, 20:25hberlin
  • Antwort auf #3 von Loren
  • schatzerl, wir beide und andere hier haben uns im vergangenen jahr mit den BEN's, Klaus und susis hier abgeplagt; ohne erfolg!

    Wir haben es hier mit der verkörperung des hedonistisch egoistisch charakters zu tun, der sich ab den späten 80zigern zum ideal auch der schwulen anpassungsidentität entwickelte.
    Da gibt es schwuchteln die buschidobullshit reinziehen um im freundeskreis nicht zu aufällig zu werden. Da werden grundbegriffe der humanität wie meinungsfreiheit verwurstet, um dem eigenen affen zucker zu geben wie es uns "ben" bildhaft vorführte; da wird verbogen und verdreht, bis selbst der dümmste sich fragt, was da wohl in den köpfen abläuft.

    In dieses bild der mangelnden charakterfähigkeiten fällt dann so ein dj nur noch unangenehm weil beliebig austauschbar auf: unter dem deckmäntelchen der pluralität und meinungsanalyse wird einfach ein denkmodel des aushalten könnens erprobt: wie duldsam sind wir geworden ohne uns an der angebotenen manipulation den kopf wund zu stoßen. Natürlich mangelt es an jeglich substanzieller inhalte und der versuch eine "untersuchung" der nichtgespielten stücke homophober sänger mittels abspielen unverdächtiger lieder zu kaschieren, muß einem entweder sehr dummen kopf oder einem sehr bekoksten entsprungen sein; anders lässt sich die manirierte überheblichkeit im mailverkehr nicht erklären! Auch scheint dem guten der mailverkehr unangenehm... lass uns mal telefonieren, lass uns mal persönlich drüber reden... was gerne genutzt wird um unliebsame "mithörer/leser" auszuschalten.

    Ein explizit schwuler anbieter , der nicht von vorne herein in der lage sein soll, schwulenfeindliche interpreten auszusortieren für den täglichen download, sollte seine hausaufgaben machen und nicht um den heißen brei herum reden wollen! Wenn er programe startet mit themenschwerpunkt homophobie in den div. kunstrichtungen.. musik,film,etc..., muß man erwarten, das vorbereitet und aufgearbeitet das program angeboten wird! Sachgerechte moderation mit hintergrundmaterial, nur das erlaubt in einem solchen zusammenhang auch das abspielen von homofrüchten wie enimen & elton john. Ansonsten ist zurückhaltung geboten. Etwas was einen DJ womöglich geistig überfordert!

    WAs die kritik am lsvd anbegeht muß man seine distanzierung erst mal abwarten.
    Das er als werbträger hierbei auch noch mißbraucht wird sollte die leute da ernsthaft fragen lassen mit wem sie "koalitionen " eingehen. Was sich inhaltlich auf die vielgepriesene öffnung des lsvd für alle bereiche und parteien wiederspiegelt... siehe wahl von fdp'lern in den vorstand..
    Nicht jedes schwule angebot ist auch ein gutes angebot für schwule! &
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#14 Liedel
  • 06.01.2010, 21:38h
  • @ Schwulenaktivist

    Was erwartest Du von der Musikindustrie? Einer Branche, die seit Jahren eben nicht von Musik-Kennern, geschweige denn Musikern, sondern BWL- Absolventen mit mittelmäßigen Abschlüssen dominiert ist?
  • Antworten » | Direktlink »
#15 Blondes GiftAnonym
  • 06.01.2010, 21:43h
  • Die Kritik am LSVD scheint in diesem Fall durchaus berechtigt - wir sollten aber eine Reaktion des Verbandes abwarten. Einen Ausschluss des Radio-Senders bzw. dessen Betreibers erwarte ich aber in jedem Fall.

    Etwas anderes ist die politische Zusammensetzung des LSVD - hier wurde soeben mokiert, dass sich dort auch FDP-Leute im Vorstand befänden.

    Ich bin weiß Gott kein Fan der Liberalen - und habe sie bisher ein einziges Mal in meinem Leben gewählt (als Jugendsünde, sozusagen) - aber eine demokratische Kraft deswegen aus dem LSVD auszuschließen, nur weil einem deren politische Ausrichtung nicht passt, wäre eine schwache Vorstellung.

    Wenn man im LSVD nur noch Mitglieder der Linkspartei und evtl. der Grünen duldet, dann kann man den LSVD auch plattmachen und gleich eine schwule Unterorganisation der LINKEN gründen. Es ist ja gerade die Stärke dieses Verbandes, dass er ideologisch nicht total verbohrt ist wie so manche Einzel-Parteien.

    Sicher, manchen ist der LSVD zu "spießig", zu "bürgerlich". Aber dann könnte man ja versuchen, diesen durch eigenes Engagement zu verändern. Auf demokratischem Wege, nicht durch Verbandsausschlussverfahren aufgrund von politisch "missliebigen" Ansichten. Es geht nicht um den Antagonismus Links gegen Rechts, sondern um die allgemeinen humanistischen Anliegen des Verbandes.

    Man erreicht nur dann das meiste, wenn man möglichst viele Meinungen einbindet und bündelt. Partikularismus und Abgrenzungspolitik bringen da nicht viel ...

    PS: Dass man einen Radiosender, der homophoben Künstlern eine Plattform bietet, aus dem LSVD wirft, und zwar in hohem Bogen, dürfte dort aber parteiübergreifend Konsens sein, hoffe ich!
  • Antworten » | Direktlink »
#16 KameliendameEhemaliges Profil
  • 06.01.2010, 21:59h
  • Antwort auf #10 von Rosa_von_Zehnle
  • Mal davon abgesehen das ich die Seite doch etwas unübersichtlich finde, klicke ich die ganze Zeit auf "Reaktionen des LSVD" finde dann darunter aber immer nur einen Brief von dir, Jürgen Zehnle, datiert auf den 06. Januar in dem auch zu lesen ist es wäre jetzt doch eine Reaktion vom Vorstand des LSVD gekommen.
    Ja wo ist die denn zu lesen?
    Oder liegts an mir und ich bin zu blöd das zu finden?

    Es wär schon interessant und auch wichtig zu sehen wie der Vorstand des LSVD auf die Vorgänge reagiert.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#17 Rosa_von_ZehnleProfil
  • 06.01.2010, 22:09hLeipzig - Zentrum
  • Da hast Du völlig recht, doch 6 Tage nachdem der LSVD die Text- und Bildmaterialien vom ROSA ARCHIV erhalten hat, tut der weiterhin nichts. Das Logo des LSVD ist immer noch auf dieser Homepage und auf dieser Radioseite zu sehen und das ist das was uns so verdammt ärgert und wütend macht. Ich habe dem Gründer des LSVD (Vorgänger SVD 1990) einen Brief geschrieben, den hier jeder lesen kann:

    www.gay.zehnle-server.com/fkra/homophobie/0912-lsvd/lsvd-lie
    bereddy20100106.pdf


    und der meinen Frust ist dieser Sache verdeutlicht. Der LSVD streitet vehement einen Zusammehang ab, obwohl die Tatsachen visuell zu sehen sind. Was würdet Ihr hier alle dazu sagen, wenn queer.de irgendwo ein Hakenkreuz integriert obwohl queer.de alles andere nur NICHT rechts ist?
    Diese Einstellung des LSVD soll verstehen wer will, ich kann es nicht begreifen!
    In diesem Sinne
    Jürgen.
  • Antworten » | Direktlink »
#18 Rosa_von_ZehnleProfil
  • 06.01.2010, 23:45hLeipzig - Zentrum
  • Antwort auf #16 von Kameliendame
  • Wie ich schrieb: Der Brief (04.01.2010) des Gründers war ein privater Brief auf den ich antwortete und wo ich nur meine Antwort öffentlich machte. Der Brief der heute (06.01.2009) vom LSVD-Vorstand kam, den stelle ich morgen und meine Antwort dazu ins Netz. Bin leider unterwegs, aber ich informiere Dich dann.
    Beste Grüße
    Jürgen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#19 PrignitzerEhemaliges Profil
  • 07.01.2010, 00:27h
  • Antwort auf #6 von Alf
  • Die Message von Micha ist wichtig, aber richtig ist auch, solchen Sender schlichtweg zu boykottieren. Haben wir solch Sender-chen nötig? Lassen wir ihn ins Leere dudeln. - Andererseits: ob wie auch immer sexuell orientierter Konzertveranstalter oder erklärt schwuler Senderbetreiber... auf die Barrikaden gehen müssen wir schon, wenn es bei den Herrschaften an humaner Gesinnung hapert. Mit "Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun", darf man es nicht bewenden lassen. Deshalb ist Zehnleins Initiativ-Werden richtig und Michas Kolumne desgleichen. So tun, als hätten wir es nicht bemerkt, dass Hassgesänge oder Hasssänger uns als Lappalie untergejubelt werden, sollten wir nicht. Auch in Deutschland gibt es für Schwule noch längst keine Entwarnung, die uns erlaubte, uns zurückzulehnen und abzuwinken: "Gott, sollen sie doch." Und selbst, wenn es in Deutschland so wäre, dass wir abwinken könnten, so sollten schon deshalb nicht das Maul halten, weil wir uns als Weltbürger verstehen sollten. Als schwule Weltbürger. Ist nicht gerade unter uns Uganda in aller Munde? Und auch deshalb: "Danke, Jürgen", "Danke, Micha", denn Schweigen war seit je verhängnisvoll.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
#20 LorenProfil
  • 07.01.2010, 01:16hGreifswald
  • Antwort auf #13 von stromboli
  • Wie gesagt, m.E. scheint es sich hier eher um eine
    gezielte Provokation zu handeln, um auf sich und
    sein Radio aufmerksam zu machen. Erinnert mich
    fatal an D. Ludigs und seine "queeren Jakobiner".
    Hauptsache man kommt ins Gespräch und hat seine
    Warholschen 15 Minuten im Rampenlicht. Auch das
    ein Phänomen unseres Medienzeitalters. Ich bin da
    einfach zu optimistisch, was die intellektuellen
    Fähigkeiten des durchschnittlichen Mitteleuropäers
    angeht, um davon auszugehen, dass ein Musikredak-
    teur eines schwulen Radiosenders nicht weiß, wem
    er da eine Plattform bietet (und zwar nicht im Rahmen eines Sendung zum Thema "Homophobie in der Popmusik", sondern einfach
    so dazwischengedudelt ohne weiteren Kommentar). Nach den so leidigen wie endlosen
    Diskussionen, Demonstrationen etc. wegen der
    Konzerte von Sizzla hat sich das natürlich ange-
    boten, um dann auf einer Welle der Empörung
    ins öffentliche Bewusstsein gespült zu werden
    (ähnlich wie Ludigs die Studentendemos genutzt
    hat, um sich zu "präsentieren" - ich hatte vorher
    noch nie von ihm gehört und hoffe, in Zukunft nichts
    mehr von ihm hören oder lesen zu müssen).
    Ich tippe also weniger auf Dummheit als auf Geld-
    geilheit, Profilneurose, Eitelkeit oder ähnliches.
    Demnächst wird dann wohl eine gaaaanz tolle
    Sendung zum Thema "Popmusik und Homophobie" ausgestrahlt, die natürlich jeder
    Schwule unbedingt gehört haben sollte .
    Am besten begegnet man wohl diesen Herrschaften mit dem, was sie sich am wenigsten wünschen - mit Ignoranz. Einfach mal
    weghören, einfach mal nicht lesen oder anschauen und so die 15 minutes of fame ein bisschen verkürzen .
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#21 Rosa_von_ZehnleProfil
  • 07.01.2010, 10:27hLeipzig - Zentrum
  • Na was soll man dazu sagen:
    "Also Leute ich bin hetereo und seit 10 Jahren im Dancehall Geschäft. Bisher haben alle die Leider a la "Boom Bye Bye!" gerne mitgesungen, aber wenn ihr so weiter macht werden irgendwann die zahmsten Gemüter in unseren Reihen kochen und schäumen vor Wut! Wohin soll das führen? Gab es in Europa Morde an Schwulen oder Lesben im Bezug auf den Hintergrund Reggae - Dancehall?...
    Keiner tut hier keinem was. IHR SCHÜRT DEN HASS!!!!"
    Der komplette Eintrag von "rawstar (Besucher) 2010-01-07 @ 02:48:28" in unserem BLOG ist hier nachzulesen:

    rosaarchiv.blog.de/2010/01/03/homophobie-lsvd-logo-7684686/
  • Antworten » | Direktlink »
#22 Rosa_von_ZehnleProfil
  • 07.01.2010, 10:38hLeipzig - Zentrum
  • Antwort auf #13 von stromboli
  • Lies bitte meinen Kommentar #17 denn da kannst Du sehen das der LSVD überhaupt nicht reagiert und sein Logo immer noch auf der homopob eingestellten Internetseite prangt. Heute ist der 7. Tag wo sich der LSVD nicht rührt und nichts passiert. Und das ist für mich so ärgerlich und deshalb werde ich auch nicht aufhören zu fragen:

    1. Es ist Tatsache, daß dieser homophob eingestellte schwule Radiosender Mitglied im LSVD ist und mit Eurem Logo und seiner Mitgliedschaft auch auf seiner Homepage wirbt.

    2. Wenn schon nicht die Selbstkontrolle funktioniert, was passiert dann erst Recht, was nicht in Euren Einzugsbereich geschieht und Ihr somit auch nicht unter „Kontrolle“ habt?

    3. 7 Tage nachdem der LSVD von uns Post bekam... ist das Logo des LSVD immer noch in voller Pracht und Blüte auf den Homepageseiten - auch denen des Radios - unaufhörlich zu sehen. Interessant wie Eure (LSVD) Distanzierung zu dieser homophoben Geschichte aussieht!!!
    ...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#23 goddamn. liberalAnonym
  • 07.01.2010, 11:49h
  • Bin mal gespannt, wann hier der auf schwul gefakete 'Rechts'-Anwalt wieder auftaucht...
  • Antworten » | Direktlink »
#24 Rosa_von_ZehnleProfil
  • 07.01.2010, 14:30hLeipzig - Zentrum
  • Ende gut "alles" gut, zumindest in der mySCOUT!com-Affäre? Unsere Empörung zeigt vermutlich Wirkung, denn ab den 24.12.2009 waren – zumindest wenn ich zuhörte – keine homophoben Musiker mehr zu hören… Meine diesbezügliche „Dankes“-eMail an Norman ist hier zu lesen:

    www.gay.zehnle-server.com/fkra/homophobie/0912-lsvd/lsvd-nor
    man-danke20091231.pdf


    Auch wenn sich der LSVD weiterhin reserviert und inkonsequent verhält, so wird er das Thema seines Logos in dieser homophoben Angelegenheit nicht totschweigen können. Das garantiere ich, zwar nicht mit meinem „guten“ Namen, aber mit meinem konsequenten Engagement für Wahrheit, Offenheit und für mein öffentliches Bekenntnis ernsthaft gegen Homophobie einzuschreiten. Und dazu gehört nun einmal auch der aktuelle Fall LSVD!
  • Antworten » | Direktlink »
#25 stromboliProfil
  • 07.01.2010, 15:12hberlin
  • Antwort auf #15 von Blondes Gift
  • Blondes Gift, ich polemisiere gegen die vereinnahmung der schwulen emanzipation durch parteien!
    Egal ob der pünktchenpartei angehörig oder den schwusoschwuppen, christlich-demokratischen denkkondomen und grün-linken realobürgerlichen..
    Eine interessengemeinschaft, und als solche müßte der lsvd fungieren ( nicht als sprecher!) muß aus den verschiedensten foren und gruppierungen heraus eigenständige ideen entwickeln. Nicht parteiprograme verinnerlichen!
    Und es gibt einen offensichtlichen interessenkonflikt der parteimitglieder in führenden positionen wo verbandsamt und parteiamt nicht getrennt ist!
    Der parteiträger wird immer ( das ist nachweisbar!) die interessen seiner partei im lsvd vertreten wollen; entsprechend dann auch die beschlüsse des lsvd gegenüber den parteien als ansprechpartne im gesetzgebenden rahmen ( bundestag).
    Was schlußendlich die politik des lsvd der letzten jahre bestimmt hat.
    Eine These wie den rausschmiss des radiosenders , " und zwar in hohem Bogen" müßte ebenso den rausschmiß eines jeden parteimitgliedes jener parteien verursachen die als hemmschuhe unsere gleichberechtigung ständig verwässern... dank parteieneinfluss aber geschieht dies nicht!
    So wird ein schuh draus!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#26 ObserverAnonym
  • 07.01.2010, 16:37h
  • Naja, was soll man sich aufregen. Typische Hassliebe eben.
    Die Symbiose zwischen Homosexuellen und Beenie Man zwecks gegenseitiger Bewerbung hat v. a. in Amerika schon Tradition.
    Solange es kein "Batty Man"-Tune war, ist es eigentlich nicht weiter schlimm, da der gemeine Radiokonsument in der Regel nicht mit der Biographie des Interpreten vertraut ist.

    www.youtube.com/watch?v=9eA4SiH0Yz0

    Eigentlich auch interessant, dass gewisse Internetseiten über diese Reggae-Typen berichten, als hätten diese Leute irgendwas zu melden. Noch dazu Seiten, die nichts mit der Musik zu tun haben. Da geht es doch auch nur darum, dass viele Leute auf die Seite gehen. Oder ist es wirklich von Bedeutung, dass ein Reggae-Sänger verhaftet wurde, für irgendeinen scheiß Musikpreis nominiert wird oder wann er zuletzt beim Scheißen war. Hallo?!?!
  • Antworten » | Direktlink »
#27 HomoSapiensAnonym
  • 07.01.2010, 17:18h
  • Antwort auf #26 von Observer
  • Höre ich da etwa einen leicht zynischen Unterton. Ich versteh nicht warum du dich über die Berichterstattung aufregst. Wir haben uns eben zur Zeit Reggae rausgesucht, um dort gegen Homophobie zu anzukämpfen. Als aufmerksamer queer.de-Leser wüsstest du vielleicht, dass es, was Musik angeht, nur im Reggae-Bereich Homophobie gibt. Wichtig ist, dass man da jetzt nicht locker lässt, da die Musik eh schon geschwächt ist. Außerdem sind dass so seltsame Leute, die Fan von dieser Musik sind.
    Finde es mehr als bedenklich, wenn gewisse Leute, wie Klaus Mayer oder Ben hier, Rechtsstaatlichkeit und Meinungsfreiheit so ernst nehmen.
    Gerade bei diesen Ausländern kann man da über die Visa-Vergabe einiges bewirken.

    Liebe Grüße

    Jürgen
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#28 KevinAnonym
#29 RutenträgerAnonym
#30 Klaus MayerAnonym
  • 08.01.2010, 10:21h
  • Antwort auf #13 von stromboli
  • Lieber stromboli,

    was hast du denn letztes Jahr mit mir versucht?
    Ich habe dir die Rechtslage dargelegt und diese berücksichtigend meine Vorstellung von einem richtigen Umgang mit homophoben Künstlern dargelegt. Dass Gefühl, dass du meine Worte verstehst, hatte ich dabei aber nie.
    Du kannst machen, was du willst, wenn du denkst, dass deine Vorgehensweise sachgerecht ist.
    Aber stell mich bitte sehr nicht so hin, als wäre ich bescheuert, nur weil meine Meinung von deiner diviergiert.

    Zur Erinnerung: Ich hatte mich nur für das Stattfinden von Konzerten OHNE homophoben Inhalt ausgesprochen.
    Dies gilt natürlich für Radiosendungen entsprechend.

    Dies soll keine Neuentfachung einer Diskussion darstellen.Einer Diskussion ist die Grundlage entzogen ist, wenn der Gegenüber andere Standpunkte nich akzeptieren kann und sich deswegen du diffamierenden Äußerungen hinreißen lässt (O-Ton stromboli: Der Mayer ist rechts, weil seine Meinung den optimalen Ausgleich zwischen kollidierenden Grundrechten schafft)

    Liebe Grüße

    Klaus Mayer

    www.youtube.com/watch?v=usiaMhUkOkg

    P. S.
    www.amazon.de/Grundrechte-Staatsrecht-II-Bodo-Pieroth/dp/381
    149709X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1262942375&sr=8-1


    Ein Standardwerk für Anfänger. Vielleicht würde dies der Entwicklung einer differenzierteren Meinung gut tun.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#31 MaxAnonym
  • 08.01.2010, 11:39h
  • Antwort auf #26 von Observer
  • Die Tatsache, dass hier zu 100 % schwarze Jamaikaner der Homophobie bezichtigt werden, sagt doch schon alles...Checkst du denn wirklich immer noch nicht, woher hier der Wind weht. Homophobie bei weißen Rappern oder Nazibands ist ja wirklich nicht so erwähnenswert, geschweige denn bekämpfenswert.
    Schau dir doch mal diese schwarze (?!?) Liste an!

    Verzweifelte Grüße

    Martin
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#32 WARAnonym
#33 MAXIAnonym
  • 08.01.2010, 12:08h
  • Naja, im Internet kann halt jeder Depp seine verwirrten Ansichten äußern...

    Wenn sie dann selbst Opfer eines Übergriffs wurden, den solche falsch verstandene Toleranz oder Ignoranz begünstigt hat, sehen sie die Dinge dann ganz anders. Aber leider sind die Opfer meistens die anderen, die solche Hetze nicht hingenommen haben.
  • Antworten » | Direktlink »
#34 GRANNYAnonym
#35 Good ol friendAnonym
  • 08.01.2010, 14:09h
  • Antwort auf #31 von Max
  • Ich halte deine Behauptung für zutiefst verletzend und faschistisch. Das Ganze hat mit Rassismus nichts zu tun. Allenfalls ein gewisser Penisneid könnte eine Rolle spielen. Ein solcher ist allerdings menschlich verständlich und somit natürlich.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #31 springen »
#36 Good ol friendAnonym
  • 08.01.2010, 14:35h
  • Antwort auf #35 von Good ol friend
  • Ein Hinweis:

    Der obige Beitrag #35 stammt NICHT von mir (Sascha / Good ol friend).

    Warum werden hier Beiträge unter meinem Nicknamen veröffentlicht, obwohl die Redaktion ja nachvollziehen kann, wer da schreibt?

    Um einen solchen Fall zu verhindern, besteht auf queer.de die Möglichkeit, sich (kostenlos) zu registrieren und einen exklusiven User-Namen anzulegen. Red.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #35 springen »
#37 Good ol friendAnonym
#38 Beenie ManAnonym
  • 08.01.2010, 17:46h
  • Der Akt der Sodomie war für mich bedeutend, als ich diesen Song geschrieben habe. Ich habe realisiert, daß diese nicht schwul, sondern pädophil waren, welches kein gewöhnliches Wort in meinem Dialekt ist, weswegen meine Sichtweise verallgemeinert war. Ich bin jetzt älter und habe diesen Unterschied erkannt. (...) Ich habe mit Schwulen und Lesben auf der Bühne und bei Fotoshootings zusammengearbeitet und sie haben großartige Arbeit geleistet. Ich werde diese Songs weder in Zukunft singen, noch performieren, noch auf der Bühne zu Gewalt aufrufen. Ich bin überall auf der Welt aufgetreten und es hat keinen Vorfall gegeben

    Quelle: Dancehall USA
  • Antworten » | Direktlink »
#39 VroniAnonym
#40 Rosa_von_ZehnleProfil
  • 08.01.2010, 18:09hLeipzig - Zentrum
  • Antwort auf #38 von Beenie Man
  • Hallo Redaktion, ist der Eintrag #38 kein Fake?

    Hallo Beenie Man...
    Ist das war, bist Du der wirkliche Beenie Man, der das hier geschrieben hat? Es ist kaum zu glauben, ich meine das Du schreibst. Und wenn Deine Einstellung sich geändert hat, ist das natürlich eine ganz phantastische Sache.
    Jugendsünden haben wir alle begangen, das Leben lehrt und man nicht nur älter sondern auch klüger.
    Wenn es wirklich so ist wie Du schreibst, dann möchten wir vom Rosa Archiv Dich bitten, uns direkt anzuschreiben und wir werden Deine Schreiben veröffentlichen.

    www.rosa-archiv.de/kontaktformular.php

    oder direkt an:
    rosa-archiv@gmx.de
    In diesem Sinne
    Jürgen Zehnle.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #38 springen »
#41 Beenie ManAnonym
  • 08.01.2010, 18:30h
  • Antwort auf #40 von Rosa_von_Zehnle
  • Ich bin nicht Beenie Man.
    Allerdings ist die Erklärung echt!!!
    Hier die das Orginalzitat...

    I wrote the lyrics at a point in my life when I younger and was seeing a lot of exploitation of poor and defenseless young boys in the garrison – where I too was born – by rich men

    When I wrote the lyrics boys were raped and murdered often – even recently a nine-year-old went to buy cigarettes for a man, came back and was raped and murdered. The act of sodomy was my concern when I wrote the song.

    I realize that those men were not gays but were predators or paedophile which is not a common word in my dialect hence the perception when generalising. I am older and realised the difference after.

    I have worked with gays and lesbians on videos and photo shoots and they have done great. I do not sing or perform any of those songs nor promote any violence on stage. I have been performing all over the world and there hasn’t been any issues of recent.

    Quelle:
    www.dancehallusa.com/?p=7091

    P.S.: Das Management (des echten) Beenie Mans kann die Authentizität des Aussage sicherlich bestätigen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #40 springen »
#43 Rosa_von_ZehnleProfil
#44 LorenProfil
  • 08.01.2010, 20:51hGreifswald
  • Antwort auf #41 von Beenie Man
  • Beenie Man verdient weiterhin sein Geld mit homophoben Songs. Ein Beispiel (von mehreren):

    Bei amazon.de kann man den Song "Roll deep"
    als download erwerben mit Textzeilen wie "tek a
    bosucka den shot batty fucka" oder "bu yah bu yah
    bu yah, when mi shot batty fucka".

    Weiterer Kommentar ist wohl überflüssig .
  • Antworten » | Direktlink » | zu #41 springen »
#45 GerdAnonym
  • 09.01.2010, 11:22h
  • Ich weis gar nicht was der private Streit hier darstellen soll. Es geht um ein ernstes Thema das nicht dazu genutzt werden sollte, sich gegenseitig Vorwürfe zu machen. Das ist doch kindisch und teilweise schon niveaulos.
    Wichtig ist und bleibt doch die Frage: Warum äußert sich der LSVD nicht ernsthaft zu dem ihn gemachten Vorwürfen. Warum muß die Öffentlichkeit sich mit nichtssagenden Aussagen zufrieden geben, wollen die uns verar.... Es ist doch nicht zu übersehen das das Logo des LSVD und Beenie Man zusammen auf den Bilder des Rosa Archiv zu sehen sind. Wieso leugnet das der LSVD?

    www.rosa-archiv.de/archiv/homophobie/lsvdhomophobie/lsvdlogo
    am22122009.php


    Hallo Ihr da vom LSVD, wir sind hier nicht im Kindergarten, also behandelt die Öffentlichkeit auch entsprechend.
    So kann man natürlich seinen Ruf auch schädigen, aber das ist ja letztlich jedem seine Sache. Mein Glaube an der Ernsthaftigkeit an den guten Absichten des LSVD schwindet bei mir mit jedem Tag, denn was die hier veranstalten ist schlicht und einfach Volksverdummung!
  • Antworten » | Direktlink »
#46 stromboliProfil
  • 09.01.2010, 11:38hberlin
  • Antwort auf #41 von Beenie Man
  • "I realize that those men were not gays but were predators or paedophile which is not a common word in my dialect hence the perception when generalising."
    warum also , wenn dieser "unterschied erkannt", wird weiterhin der homo zum abschuß freigegeben/gesungen???!
    Warum wird nicht der zusammenhang eines entfesselten kaptalismus mit jener menschenverachtenden ausbeutung nicht als sprungbrett eben einer entfesselnden sexualausbeutung erkannt und bekämpft; wer singt/schreibt/redet über die entführten, missbrauchten und organberaubten toten kindern und jugendlichen in seinem land und anderen südamerikanischen vorzeigedemokratien?!
    Warum auf unsere kosten seine wut und "ohnmacht" abladen in unreflektierter unfähigkeit: das nähmlich ist für die, die über die zusammenhänge bescheid wissen könnten dass weiterführende vergehen: sie erzählen/singen den leuten/opfern eine falsche tätermythologie um die wahren , in ihren eigenen reihen/familien lebenden täter zu schützen! Sie erfinden legenden um realitäten zu verschleiern..
    Hauptsache man kann seine phobie ausleben und geld damit machen!
    Deshalb: keinen deut besser als die mörder!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #41 springen »
#47 BenAnonym
  • 09.01.2010, 14:46h
  • Antwort auf #46 von stromboli
  • @ Stromboli

    Deine Äußerungen legen mal wieder ganz klar dar, dass du keine Ahnung von Reggae hast. Du schreibst zwar mit Abstand die "schlausten" Kommentar, scheinst dich allerdings nicht weitergehend zu informieren und willst es vermutlich auch gar nicht.
    Ich verstehe deine Verbohrtheit nicht?
    Keiner, der sich hier jemals äußernden Reggae-Fans, hat sich jemals schützend vor homophobes Gedankengut und deren Äußerungen gestellt.
    Ich und verschiedene andere vertreten die Meinung, dass es sach- und grundrechtsgerechter für alle Parteien ist, wenn besagte Künstler in Deutschland singen oder gespielt werden dürfen, wenn keine homophoben Äußerungen getroffen werden oder drohen.

    "Warum wird nicht der zusammenhang eines entfesselten kaptalismus mit jener menschenverachtenden ausbeutung nicht als sprungbrett eben einer entfesselnden sexualausbeutung erkannt und bekämpft;"

    Diese Äußerungen belegt wundbar, dass du von diesen vermeindlichen "Hasssängern", wie ihr sie so schön nennt, keine Ahnung hast. Glaubst du ich bin Buju Banton oder Bounty Killer Fan, weil sie über Schwule herziehen? Wie schon mehrfach gesagt, habe ich ebenfalls einen Selbsterhaltungstrieb und lehne deratiges zutiefst ab.
    Hättest du sich weitergehend damit beschäftigt, wüsstest du, dass die aus "Clashes" (=Battle) entwickelte Sprache wahnsinnig aggressiv ist. Allerdings zählt nicht das gesprochene Wort. Schon das Wort "Kill" ist nicht als physisches töten, sondern als verbales "fertig machen" zu verstehen. Dies kann ich, soweit dahingehend Interesse besteht, auch zum wiederholten Male anhand von Liedbeispielen darlegen.
    Aber, auch wenn du dies ablehnen magst, so sei gesagt, dass mir diese Aggressivität gerichtet auf Systemkritik gefällt. Der Eindruck, der hier vermittelt wird, "Batty Man"-Tunes würden einen riesigen Teil der produzierten Musik ausmachen ist schlicht falsch.
    Anbei einige Songs, die deine Behauptung widerlegen sollen, es würde von den "Hasssängern" nicht genügend gegen wirtschaftliche und sexuelle Ausbeutung gesungen.

    www.youtube.com/watch?v=yk37PcZ6TPQ

    www.youtube.com/watch?v=ob_nh1WMMzU&feature=related

    www.youtube.com/watch?v=8Em_b1MzMF8

    www.youtube.com/watch?v=N_Aqv9Ep69w&feature=related

    www.youtube.com/watch?v=BKsvKMX-zUU

    www.youtube.com/watch?v=LhRbA_sdVkk

    Liebe Grüße

    Ben
  • Antworten » | Direktlink » | zu #46 springen »
#48 Klaus MayerAnonym
  • 09.01.2010, 15:23h
  • Antwort auf #46 von stromboli
  • @ Stromboli

    Ich finde es eine Unverschämtheit, dass du bewusst Informationen, die du sicherlich im Rahmen anderer Diskussionen auf diesem Forum, erworben hast, unterdrückst und obwohl erwiesen, als falsch darstellst.
    "Deshalb: keinen deut besser als die mörder!"

    Ich empfinde, es zutiefst beleidigend, wenn du Reggae-Fans mit Mördern gleichsetzt.

    Diesen Satz sollte man wirklich mal für sich sprechen lassen. Was aber der Community im Allgemeinen vorzuwerfen ist, ist dass mit zweierlei Maß gemessen wird. Es kann einfach nicht sein, dass sich ein Reggae-Fan, dem Ehre kraft seines Menschseins, genauso wie jedem anderen Menschen, egal welcher sexuellen Orientierung, Herkunft, Rasse etc., zukommt, auf eine Stufe mit Mördern gesetzt wird und KEIN EINZIGER HIER das Wort erhebt und sich klar von dieser Aussage distanziert.
    Man empört sich hier über homophobe Reggae-Künstler, weil in Liedern Menschen verunglimpft werden, gleichzeitig werden Reggae-Fans als Mörder bezeichnet.
    Aber leider scheinen hier einige über den Tellerrand ihrer "Betroffenheitspolitik" nicht hinwegzusehen. Auch mit den Rechten anderer wird es hier allzu genau genommen, vor allem nicht, wenn es ein Reggae-Fan oder sogar ein Reggae-Künstler ist. Die Tatsache, dass man hier gegen Auftritte von Künstlern vorgeht, obwohl keine homophoben Äußerungen drohen, sagt doch schon einiges. Dass aber bei diesem Kampf unbescholtene Reggae-Fans zu Opfern werden, ist allerdings schier unfassbar.

    Liebe Grüße

    Klaus Mayer
  • Antworten » | Direktlink » | zu #46 springen »
#49 schwulenaktivist
  • 09.01.2010, 17:24h
  • Zu Kommentar 41 "Beenie Man": Wer Irrtümer in seinem Leben macht, sollte sich davon distanzieren und das Produzierte nicht mehr weiter verbreiten.
    Schon lange weise ich darauf hin, dass Rassismus, Sexismus und Phobien immer zweiseitig sind!
    Gerade anhand der Minderheiten von sexuellen Praktiken erweisen sich Migranten und andere ethnische Gruppen als selber diskriminierend. Die Auflösung dieses Widerspruches würde ein Lernprozess sein, der Verständnis und damit wirksame Prävention auf allen Seiten bringen würde.
    Die Pädophilenhysterie dient dazu, Homosexuelle zu diskreditieren. Denn die heterosexuelle Gesellschaft IST pädophil ausgerichtet > Rolle und Bezeichnungen für Frauen durch Hetero/as... Eltern-Kinder...

    Besonders jetzt, da Homosexualität an sich nicht mehr zur Diskriminierung steht, richtet sich der Fokus der Gesellschaft auf den Schutz von Kindern. Dass es auch homosexuelle Kinder gibt, wird diskret übersehen.
    Sexuelle Übergriffe in allen Bereichen, vor allem in der Familie, am Arbeitsplatz und in den so idealisierten Abhängigkeitsbeziehungen müssen durch Förderung von Unabhängigkeit, Selbstbestimmung und offene Kommunikation verhindert werden. Dies hat nichts mit Praktiken oder sexuellen Orientierungen zu tun!

    Warum eigentlich ist Gerontophilie nie ein Thema?
  • Antworten » | Direktlink »
#50 ObserverAnonym
  • 09.01.2010, 17:33h
  • Antwort auf #48 von Klaus Mayer
  • "das nähmlich ist für die, die über die zusammenhänge bescheid wissen könnten dass weiterführende vergehen: sie erzählen/singen den leuten/opfern eine falsche tätermythologie um die wahren , in ihren eigenen reihen/familien lebenden täter zu schützen! Sie erfinden legenden um realitäten zu verschleiern..
    Hauptsache man kann seine phobie ausleben und geld damit machen!"

    Dass der gute Stromboli damit auch Reggae-Fans meint, legt die Aussage schon nahe. Wäre wohl mal eine klare Distanzierung angebracht. Aber Reggae-Fans muss man wohl nicht mit Respekt begegnen. Tipp: Einige müssen hier aufpassen, dass sie keine "Horst Mahler"-Karriere hinlegen
  • Antworten » | Direktlink » | zu #48 springen »
#51 eMANcipationAnonym
  • 09.01.2010, 17:56h
  • Wie lange lässt sich queer.de eigentlich noch als Plattform für die Propaganda eines bestimmten Segments der Musik-Industrie missbrauchen, dem die Rechte von Schwulen und Lesben am A... vorbeigehen? Wer so offensichtlich unter verschiedenen Nicknames ein Forum der schwul-lesbischen Community unterwandert, hat jedes Recht auf Beteiligung an einer ernsthaften und fairen Diskussion verwirkt. Es wäre zudem interessant in Erfahrung zu bringen bzw. haben wir ein Recht darauf zu erfahren, wer hier der Auftraggeber ist.
  • Antworten » | Direktlink »
#52 ObserverAnonym
  • 09.01.2010, 18:05h
  • Antwort auf #49 von schwulenaktivist
  • Fragen über Fragen.
    --> Warum werden Konzertverbote gefordert, wenn keine homophoben Äußerungen drohen?

    --> Warum holt man Reggae-Fans im Kampf gegen Homophobie nicht ins "Boot", sondern beleidigt sie, indem man ihnen Homophobie unterstellt, sie kriminalisiert und durch Konzertverbotsforderungen eine eigenverantwortlichen Problemlösung unmöglich macht?

    --> Warum lässt man sich, allein zur trotzigen Durchsetzung von Konzertverboten, die Chance entgehen, derartige Künstler in Deutschland zu treffen und über dieses Thema diskutieren?

    --> Warum informiert man sich nicht ausreichend, über musikalische, gesellschaftliche und geschichtliche Hintergründe?

    --> Warum befinden sich auf der "schwarzen Liste" ausschließlich Schwaze? Warum nur Jamaikaner?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #49 springen »
#53 Betweenie ManAnonym
  • 09.01.2010, 18:19h
  • ...wusstet ihr eigentlich, dass Beenie Man wegen seiner Freundschaft zu RuPaul auf Jamaika liebevoll "Betweenie Man" genannt wird .
  • Antworten » | Direktlink »
#54 Rosa_von_ZehnleProfil
  • 09.01.2010, 19:22hLeipzig - Zentrum
  • Die folgende "Öffentliche Anfragen an den LSVD" habe ich am 8. Januar 2010 Online gestellt!

    Ist der LSVD „Mittäter“!?

    Heute ist bereits der 8. Tag an dem der LSVD sein Logo fröhlich und "fromm" auf dem Internetradio präsentiert, das noch vor Tagen im Namen der "Gemeinschaft der Homo-, Bi- und Transsexuellen" mindestens 31 Mal homophobe Interpreten spielte und meinte UNS damit "aufklären und weiterbilden" zu müssen.

    Der LSVD streitet aber bis heute jede "Mittäterschaft" (noch setze ich das Wort in Anführungszeichen) ab und weigert sich seit 8 Tagen strikt, sein Logo dort zu entfernen. Ich frage mich, wer soll da noch an den wahren Absichten des LSVD glauben, wenn er sein Logo immer noch stolz auf diesem Internetradio (der Inhaber ist übrigens auch LSVD-Mitglied) präsentiert?

    Den vollen Text gibt es hier:

    www.gay.zehnle-server.com/fkra/homophobie/0912-lsvd/lsvd-1oe
    ffentliche-anfrage20100108ra.pdf


    Ich danke für Eure Aufmerksamkeit
    Jürgen Zehnle.
  • Antworten » | Direktlink »
#55 LorenProfil
  • 09.01.2010, 19:34hGreifswald
  • Antwort auf #47 von Ben
  • Da du auf die "aus 'Clashes' (=Battle)" entwickelten
    Wortbedeutungen eingehst, kannst du mir doch vielleicht diese Textzeile interpretieren:

    "tek a bosucka den shot batty fucka"
    (aus: Roll deep, Beenie Man, 2000)

    Ich danke dir im voraus .
  • Antworten » | Direktlink » | zu #47 springen »
#56 LorenProfil
  • 09.01.2010, 19:52hGreifswald
  • Antwort auf #48 von Klaus Mayer
  • Nach meinem Verständnis setzt stromboli nicht
    die Reggae-Fans mit Mördern gleich, sondern die
    Reggae-Sänger, die Mordaufrufe in ihren Songs ver-
    breiten ("sie erzählen/singen den leuten/opfern
    eine falsche tätermythologie ...") und als "geistige
    Brandstifter" fungieren. Mir übrigens unverständlich, dass sich manche Reggae-Fans per-
    sönlich von den Schwulen angegriffen fühlen, die
    gegen Konzerte sog. "Hass-Sänger" zu Felde ziehen.
    Ich hatte bis zum Einsetzen der ganzen Diskussion
    für und wider Konzertverbote angenommen, dass
    gerade in dieser Szene Menschenrechten eine größere Bedeutung zugemessen wird als der Be-
    friedigung persönlicher Vorlieben (hier: der Be-
    such eines Konzertes eines Sängers, der Geld
    mit dem Verkauf von Liedern macht, in denen
    die Ermordung von Schwulen verherrlicht wird;
    im konkreten Fall meine ich Beenie Man).
    Aber wie gesagt: Ich meine hier manche, nicht
    alle Reggae-Fans, da auch bei den Anhängern des
    Reggae unterschiedliche Meinungen zu diesem
    Thema aufeinanderprallen. Verallgemeinerungen
    führen -wie immer im Leben- nicht weiter und
    lenken vom eigentlichen Thema ab.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #48 springen »
#57 stromboliProfil
  • 10.01.2010, 10:27hberlin
  • Antwort auf #47 von Ben
  • "Ich verstehe deine Verbohrtheit nicht? Keiner, der sich hier jemals äußernden Reggae-Fans, hat sich jemals schützend vor homophobes Gedankengut und deren Äußerungen gestellt."..
    DU hast dich aber auch nicht protestierend gezeigt, Dich schützend vor schwule stellend, sondern gehofft, dass die inkriminierten lieder nicht gespielt werden; das ehrt dich nicht besonders, weil zu erwarten ist, dass du im zweifelsfalle der "gefahr dich Nicht vor einen schwulen stellen wirst...eben weil schwule engstirnig sich wehren, überhaupt einen solchem sänger eine plattform zu gewähren!
    Und ob eine sprache "wahnsinnig " agressiv ist/bleibt, ist immer nur machbar ,wenn der agression nichts entgegengestellt wird!

    Aber noch mal: wir schwulen sind die falschen ziele dieser agression; also wäre auch die "ZIELSETZUNG" der sänger generell zu hinterfragen! WAs nach offensichtlichem selbsteingeständnis nicht geschieht!
    Und da interessieren mich nicht die feinheiten des clashes-battle und sonsitgen getue; da interessieren mich die schwulen "kollateral-opfer" dieser scheinheiligkeit. Wenn denen (rastas-dancehall-jamaikanern...) ein eigener begriff für kinderschändung und mord fehlt, ist das eine unverzeilich fehlende kulturprämisse, die dich aufmerksamen mitdenker und mitfühler stuzig machen müsste; Wenn aber bewusst auf diese unterscheidung verzichtet wird, ist dem eine ABsicht zu unterstellen!
    Wir wollen doch eure pupillos nicht dümmer machen als sie manchem hier erscheinen! Da wird bewusst und mit absicht mit dem feuer geschürt!
    Und hier schließt sich der kreis der unzulänglichkeiten: wer die "macht" des gesprochenen unterschätzt, ist endweder ein denkfauler trottel oder zynischer opportunist:
    "Schon das Wort "Kill" ist nicht als physisches töten, sondern als verbales "fertig machen" zu verstehen... In "mein k(r)ampf" wird auch von ausrotten, eliminieren, vertreiben und etc.. geschrieben... agressiv und deutlich. Battytunes der 20/30 zigern...! Was dann die leser daraus ableiteten, was die späteren täter dann als leitmotiv auf ihre eigenen fahnen setzten, wissen wir doch nun.
    Selbst juden haben in der zeit bis 33-36 geglaubt, dass man worte nicht als bare münze nehmen dürfe und die darin enthaltene " systemkritik" ebenso berechtigt sei.. "man wolle ja nur das beste und es werde schon nicht so schlimm kommen". Beschäftig dich doch einfach mal mit vergangenheit um deine gegenwart zu verstehen! Dann verstehst du auch den weg , den du beginnst einzuschlagen...

    Das sich die "worte" verinnerlicht haben zeigt sich daran, dass treibjagdten auf schwule stattfinden/fanden! Hier hat sich also bereits etwas "verselbstständigt" , dass nicht nicht mehr nur mit dem begriff einzelfall zu beschreiben ist!
    Und es zeigt sich, dass auch ausserhalb , hier in EU, eine stimmungslage sich entwickelt, die lieber an den stellen klatscht wo die besungene agressivität den höhepunkt darstellt, als beim protest gegen diese verhöhnung von uns. Und dies schamlos mit der begründung, dass wir ja selbst es herausfordern... auch da hat die geschichte parallelen .

    Wenn denen (rastafaris,dancehall,jamaikaneren..) die "Bezeichnung, dass wort für beziehung, liebesfähigkeit oder auch die lust eines mannes auf einen anderen, oder der einer frau auf eine andere ( hier ohnehin wieder der aspekt der "zweitrangigkeit" wenns den hetenmann stimuliert...) fehlt , wird es zeit, dass sie in der ihnen gewünschten/bevorzugten sprache dafür einen begriff erfinden! So wie in europäischer kultur ebenfalls nach begriffen gesucht wurde ( von der namenlosen liebe, über urninge hin zum medizinisch kalt/neutralen homosexuellen... ) brauchte es zeit und leider auch opfer, um uns aus der hau-den-lukas opferfigurenrolle heraus zu entwickeln. Eben emanzipiert, selbstbestimmt schwul zu sein!
    Jetzt braucht dieses land und seine kultur einen neuanfang; die zeit allerdings hat sie bereits gehabt! Deshalb auch der nötige druck von aussen, um innen zu ändern!

    Und da bin ich auch bei herrn mayer: Wenn mitläufer hier nicht sich entscheiden dem treiben ein ende zu setzen; Wenn "fan"- gehabe mit recht auf genuss von batty-kram verbunden; wenn summa sumarum nicht, aber auch nichts getan wird von seitens einiger (?) "unbescholtener" reggea-fans, um ihren solidarischen abscheu mit dem inhalt klar zu machen, statt dessen trotzig die battytunes im nachprogramm abspielen, dann herr meyer ist es bereits "unfassbar", was da in eurer szene mittlerweile abläuft. Und mir scheint: das einzigst nützliche, dass sich mit dieser unleidigen disskusion ergibt ist , dass der ganze trübe denksschlamm langsam an die oberfläsche treibt!
    Ich stehe zu meiner unverschämtheit! Mitgegangen, Mitgehangen! Auf einen groben klotz, gehört eben ein grober keil!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #47 springen »
#58 BenAnonym
  • 10.01.2010, 12:15h
  • Antwort auf #55 von Loren
  • Lieber Loren,

    um es vorweg zu nehmen, lehne ich eine Wiedergabe derartiger Texte bei Konzerten in Deutschland ab, da es aus objektivem Empfängerhorizont ohne weitergehende Information kaum möglich ist, die Intention des Künstlers richtig zu erfassen.

    Allerdings empfinde ich es als eine Verzerrung der Realität, wenn im Umgang mit derartigen Künstlern, zum einen nur "Batty Man"-Tunes Maßstab der Bewertung des Künstlers sind, zum anderen unterstellt wird, sie wollten tatsächlich zu Gewalt aufrufen.

    Die von dir angeführte Textstelle würde ich zunächst ebenfalls wörtlich übersetzen: "Ich nehme die Basuka und erschieße den Arschficker".

    Natürlich ist dies zu heftig. Dennoch trifft es eben die Sache nicht im Kern, wenn man am strikten Wortlaut festhält und daraus schließt, der Künstler wolle tatsächlich Gewalt ausüben oder zu dieser aufrufen. In der Dancehall-Musik gilt der Grundsatz: Man darf alles sagen, aber das gesprochene Wort bildet die Grenze jeglicher Konflikte (vgl. auch
    www.laut.de/wortlaut/artists/c/capleton/index.htm)
    . Man darf ja nicht vergessen, dass derartige "Clashes" gerade dazu dien(t)en die Leute von der Straße zu holen, um zu verhindern, dass Konflikte mit Waffen ausgetragen werden. Oben genanntes Zitat würde ich somit mit der nicht ernstlich gemeinten Drohung "Ich mach dich fertig" übersetzen.

    Um ein gewisses Verständis für die Musik zu entwickeln, sollte auch dringend der Blick jenseits der "Batty Man"-Tunes gerichtet werden. Auch dort wird alles "getötet, was ihnen in den Weg kommt: Ihre Danchehallkollegen, Politiker, Babylon. Was die Behauptung einer derartigen Interpretation übrigens sehr treffend stützt ist die Tatsache, dass im Umgang mit eigenen Clash-Niederlagen von der eigenen Tötung gesungen wird. Letztendlich heißt es aber nur, dass sie entweder ihre Gegener argumentativ übertreffen oder eben selbst übertroffen wurden.

    --> Aus "Likkle Dread Bwoy" Bounty Killer:

    Bounty nuh fraid a nuh likkle dread bowy, bun Lady Cham (= Dancehallkünstler; Anmerk. des Autors) and seh go wey red bwoy
    F**k 'round Warlord yuh is a dead bwoy, oonu must fi sick inna yuh head bwoy

    Fazit: Verbrennung von Lady Cham und all der anderen Rasta-Reggae-Sänger, die Bounty Killer blöd kommen.

    One day Merciless since then kill mi at Sting

    Fazit: Thematisierung der eigenen Tötung. Interessant, dass dies noch geht, wenn es ein physischer Tod war :-)

    Und weil der eigene Tod gar so dramtisch ist gleich nochmal in "Killing a Killing" und der hoffnungsvollen Aussicht, dass es auf dem "Sting"-Festival nicht nochmals passiert. Naja so eine Tötung ist eben bitter...

    Well I seh killing a killing thank God mi nuh deh Sting
    Everybody know killing a Bounty Killer thing
    Killing a killing thank God mi nuh deh Sting
    I kill from before Bob Marley start sing
    Killing a killing feel di adrenaline big stone man a fling
    Hollow point come spinnin
    Killing a killing thank God mi nuh deh Sting
    Blood spillin feel so fulfillin

    --> "That day will come" von Capleton: Aufruf zur Tötung von babylonischen Politikern

    That day will come,
    When I shall stand and see all those wicked men and the fiyah gettin bun
    That day will come,
    When they will try to escape and there will be nowhere to run (...) I will remain the same
    Hailing Rastafari name
    And watch dem going up in flames
    For all the innocent going down the drain
    You have to pay for the shackles and chains
    And pay for these washing of the brain
    And pay for these guns and cocaine
    The sick and the lame, alright

    --> Bounty Killer zu Thema Gewaltaufrufe im Dancehallgeschäft:

    www.dancehallusa.com/?p=7739

    So jetzt hattest mal einige Beispiele. Nachdem ich davon ausgehe, dass diese Tatsachen ohnehin nicht anerkannt werden, da sie durchaus das Bild des Hasssängers erschüttern könnten (was sicherlich nicht gewollt) ist, sehe ich von weiteren Beispielen ab, liefere sie aber gerne bei Interesse nach.

    Liebe Grüße

    Ben
  • Antworten » | Direktlink » | zu #55 springen »
#59 BenAnonym
  • 10.01.2010, 13:01h
  • Antwort auf #57 von stromboli
  • Ach Stromboli, immer das selbe Gelaber...

    Ist traurig, dass du hier ein Bild von mir zeichnest, dass nicht der Realität entspricht, hatte ich mich doch hier immer gegen die Wiedergabe homophober Äußerungen jeglicher Form ausgesprochen und mich auch im "Real Life" gegen Homophobe im Reggae- und Dancehallgeschäft eingesetzt.

    Leider zeugt es wiederum von deiner Engstirnigkeit und deiner Intoleranz Andersdenkenden, in Person von Klaus Mayer oder mir, gegenüber, wenn du Personen, die sich aus verfassungsrechtlichen Gründen für das Stattfinden von Konzerten aussprechen mit Unterstützern homophoben Gedankenguts gleichsetzt.

    Für dich nochmals zum Ausdrucken und an die Wand hängen:
    Die vom Grundgesetz in Art. 5 I GG geschützte Meinungsfreiheit setzt immanent einer Äußern der Meinung voraus. Wenn allerdings nichts geäußert wird (hier: homophobes), so kommt es zu keiner Kollission mit anderen Grundrechten. Bloßes falsches Denken genügt eben nicht für Konzertverbote.
    Davon ausgehend ist der Sachverhalt aus polizei- und sicherheitsrechtlicher Sicht für ein Konzertverbot mangels Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung, geschaffen durch homophpbe Äußerungn, ebenfalls nicht ausreichend.

    Dass du dich gegen Konzertverbote aussprichst, kann ich moralisch nachvollziehen.
    Du solltest aber auch verstehen, wenn sich Leute dagegen aussprechen. Gerade seit den Anschlägen vom 11.9.2001 habe ich das Gefühl, dass es in unserem Land sicherheitspoltisch kaum noch Grenzen gibt. Insofern ist diese Ansicht genauso (und auch noch mit jurisitschen Argumenten wasserdicht gemacht) gerechtfertigt.
    Aber DU setzt Leute, wie mich und Klaus tatsächlich mit Mördern gleich, wie du ja jetzt fairerweise nochmals bestätigt hast.
    Es ist wirklich bezeichnend, dass sich hier keiner davon distanziert. Dies sollte alle im Kampf gegen Homohobie und für das Stattfinden von Konzerten bestärken.
    In Anbetracht dieser Unterstellung und derjenigen hier Propaganda zu betreiben (vgl. eMANcipation), sehe ich die Grundlage einer fairen Diskussion entzogen, was mich zu dem Schritt veranlasst, hier bis auf Weiteres nichts mehr zu "posten". Eigentlich war ich immer der Überzeugung andere Ansichten seien in einer pluralistischen Gesellschaft erwünscht und bezogen auf diese Diskussion würden meine Beiträge auch helfen die Problematik im Austausch zu durchleuchten, allerdings scheint dies in Anbetracht zunehmender Anfeindungen nicht der Fall zu sein.

    Ben
  • Antworten » | Direktlink » | zu #57 springen »
#60 KonstantinEhemaliges Profil
#61 JamesAnonym
  • 10.01.2010, 13:04h
  • Die strickte Ablehnung homophober Texte ist eine richtige Grundhaltung. Den daraus resultierenden Boykott von Konzerten und Tunes der Artists, die sich von derartigen Lyrics nicht distanzieren wollen, halte ich für einen Konsequenten Schritt.
    Aber darüber hinaus?
    Wir müssen eben anerkennen das es auf dieser Welt viele Kulturen mit ganz unterschiedlichen Werten neben unser westlich-aufgeklärten Gesellschaft gibt. Die gesellschaftlich akzeptierte Homophobie sollte das eigentliche Problem sein, nicht die Musik in der sie sich folglich mitäußert. Natürlich kann man Konzerte verbieten und Protestieren, um überhaupt erst auf Homophobe Texte aufmerksam zu machen. Aber eine Kultur lässt sich nicht verbieten, man könnte sie wenn überhaupt nur langsam und sanft verändern, sensibilisieren. Dafür muss man sie aber verstehen. Man wird erstaunt sein wie viel sich über die Jamaicanische, und in Abschlägen übrigens auch über die Karibische und Westafrikanische, Kultur in Reggae und Dancehall zu lernen ist. Genau diesen Schritt zu verbieten, und sich hier darüber zu echaufieren das auch noch eine homosexuelle Community das Thema Dancehall anspricht/anspielt, ist total über das Ziel hinaus geschossen. Und die sichtbare Tatsache, das 90% der Schreiber hier gar keine Ahnung haben, über was sie da genau schreiben, zeigt doch, das gerade die Schwul/Lesbische Gemeinschaft zwar der aktivste Gegner Homophober Lieder, leider aber auch der unwissenste ist. Legt euch nicht selbst Scheuklappen an und lasst die Zensurleine vielleicht doch wieder etwas offener, geht mal auf ne Dancehallparty !
  • Antworten » | Direktlink »
#62 WirmaneuchesAnonym
  • 10.01.2010, 15:37h
  • Antwort auf #61 von James
  • Wir müssen eben anerkennen das es auf dieser Welt viele...

    Natürlich kann man....

    Man wird erstaunt sein..

    man könnte sie.....

    Dafür muss man sie aber ...

    Und die sichtbare Tatsache....

    Legt euch nicht selbst ...

    öhschoffvierende Schockelgaulrhetorik
  • Antworten » | Direktlink » | zu #61 springen »
#63 Klaus MayerAnonym
  • 10.01.2010, 16:58h
  • Antwort auf #61 von James
  • Hast schon Recht James. Leider geht es allerdings mittlerweile nicht mehr darum, dass nichts mehr Homophobes gesungen wird, sondern um eine systematische Bekämpfung der Künstler und deren Fans. Ich habe hier schon in unzähligen Diskussionen meine Abneigung gegen homophobe Äußerungen dargelegt und werde hier mit einem Mörder auf eine Stufe gestellt, nur weil ich aus verschiedenen Gründen Konzertverbote ablehne. Aber meine Rechte oder meine Ehre sind als Reggae-Fan nicht schützenswert. Jedenfalls kann man es aus dem ausbleibenden Sturm der Entrüstung schließen. Aber selbst, wenn Homoaktivisten Konzertverbote ablehnen (vgl. Lupo) oder wenn nicht-homophobe Lieder eines der besagten Künstler auf einem Radiosender gespielt werden, läuft die "Meinungsgleichschaltungsmaschinerie" wieder auf hochtouren. Andere Wege sind in dem Konflikt unter keinen Umständen vertretbar. Obwohl genau diese Homoaktivisten der Reggae-Community die Hand reichen und ein Zeichen für einen gemeinsamen Kampf gegen homophoben "Müll" setzen. Außerdem wird der Eindruck erweckt, man hätte es bei diesen Sängern mit Monstern zu tun, weil viele Informationen zum Thema bewusst unterdrückt oder niedergeredet werden.
    Am dümmsten und am unsachlichsten wird es immer, wenn Reggae-Fans mit "Dreads" als Asoziale dargestellt werden, einem einsitzenden Buju Banton eine Vergewaltigung und ein Abschneiden seiner Haare gewünscht wird und noch als "Argument" angeführt, "Reggae hört ja eh so blöd an, außerdem sind das alles verplante Kiffer". Aber am allerdümmsten ist, wenn Reggae-Fans, die hier fair und sachlich diskutieren, verscheucht werden. Dies zeugt wirklich davon, dass keine Interesse an Austausch besteht.

    Ich halte es mit Buju Banton:

    I could go on & on, the full has never been told!

    Liebe Grüße

    Klaus Mayer
  • Antworten » | Direktlink » | zu #61 springen »
#64 LorenProfil
  • 10.01.2010, 23:32hGreifswald
  • Antwort auf #63 von Klaus Mayer
  • Ich hatte dir ja schon mal in einer anderen Diskussion versucht nahezubringen, dass dir die
    Rolle des Opfers weniger steht als z.B. die des
    Anwaltes der Rechte von Sängern, die auf der Bühne keine homophoben Songs zum Besten geben.
    Seis drum, ist wohl nicht angekommen.
    Was m.E. ein Beitrag der Reggae-/Dancehall-Fans,
    welche sich mit den Schwulen einig sind, dass
    homophobe Songs auf keinen Tonträger und auf keine Bühne gehören, sein könnte, wäre eine
    Initiative, die sich an Plattenfirmen, Künstler-Manage-ments, Konzertveranstalter, Clubbesitzer usw. wendet und deutlich signalisiert, dass Songs
    mit homophoben Inhalten unerwünscht sind und
    auch von diesen Fans abgelehnt werden. Ob man
    das in Form von Unterschriftenaktionen bei Kon-
    zerten oder anderen Veranstaltungen anstößt oder auf andere Weise, sei den Ideen dieser Fans
    selbst überlassen. Letztlich müssen die Adressaten der Ware "Reggae-/Dancehall" den
    Anbietern dieser Ware klarmachen, welche Produkte sie annehmen wollen bzw. welche Pro-
    dukte sie ablehnen, um so den Markt (zumindest
    in Deutschland) zu "bereinigen". Auf Einstellungs-veränderungen bei homophoben Sängern zu setzen, dazu fehlt mir der Optimismus.
    Was die Situation z.B. auf Jamaika angeht, so kann man m.E. nur langfristige Strategien in der
    kulturellen Zusammenarbeit der Länder, in
    Hilfen zum Ausbau des Bildungswesens u.ä. ent-
    wickeln und umsetzen, die zu einem Abbau von
    Homophobie in der dortigen Gesellschaft beitragen. Realistischerweise halte ich das für eine langfristig zu verfolgende Aufgabenstellung,
    da die Homophobie dort eine lange Tradition hat
    und tief im Denken der meisten Menschen ver-
    wurzelt zu sein scheint.
    Was ich für nicht zielführend halte, ist einen "Ne-
    benkriegsschauplatz" zu eröffnen mit "Reggae-Fans" auf der einen und "Homoaktivisten" auf der anderen Seite, da das vom
    Kern des Konflikts eher wegführen könnte: Es geht m.E. in erster Linie darum, hier keine Bühnen für Homophobie zur Verfügung zu stellen und generell dazu beizutragen, dass Sänger homophobe Textinhalte nicht mehr pro-
    duzieren und darbringen im Wissen, dass die Mehr-
    heit ihrer Fans dies nicht wünschen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #63 springen »
#65 Rosa_von_ZehnleProfil
#66 LorenProfil
  • 11.01.2010, 00:24hGreifswald
  • Antwort auf #58 von Ben
  • Was Donovan Germain, früherer Manager von Buju
    Banton, im Interview in der aktuellen Riddim dazu
    sagt:
    "Was unserer Industrie Schaden zugefügt hat, ist die Homosexuellen-Problematik (gemeint sind die
    homophoben Textinhalte; Loren) ... Auch dass Dance-
    hall-Lyrics, dass die Inhalte, die bei Dancehall verhandelt werden, wenig geeignet sind, die Musik zu kaufen und im Familienwohnzimmer abzuspielen."
    Und weiter, bezogen auf Buju Banton, den Song "Boom
    Bye Bye" und die Konsequenzen für Reggae/Dancehall:
    "Ich stimme mit niemandem überein, der Gewalt oder körperlichen Schaden gegen irgendwen predigt. Punkt ... Du kannst auf der Bühne sagen, dass du Homosexualität unakzep-
    tabel findest - aber nicht Boom Bye Bye. Lass den
    Song fallen! (...)Viele unserer Artists haben noch
    nicht realisiert, wie klein die Welt geworden ist.
    Sie wollen ihren schnellen Forward einfahren, es
    tut dem eigenen Ego gut, also lassen sie sich hinreißen zu kreischen:'Unuh don't like faggot so put up your hand...'Aber nach dem kurzen Yeah-Yeah-Yeah-Gebrüll am Abend stehst du am
    nächsten Morgen vor der Welt - und die will davon nichts wissen! Unsere Industrie hat gesehen, welche Konsequenzen Buju Banton nach Boom Bye Bye zu spüren bekam. Kein jamaikanischer Artist hätte danach mehr einen
    Anti-Gay-Song schreiben müssen. Das Thema macht keinen Sinn, macht einen Bogen darum!
    Stattdessen rannten sie alle munter in dieselbe Falle! Und für diese Kurzsichtigkeit zahlt unsere Industrie und unsere Artists einen ver-
    heerenden Preis. Ich meine, es kommt der Tag,
    da versuchst du die Tür zum weißen Markt aufzustoßen und dann sagen sie dir:Hol' on, der
    Typ befürwortet den Mord an Homosexuellen.
    Boom! Tür zu."

    Interessant für mich ist neben dem Aufzeigen von Marktmechanismen hier -bezogen auf deinen Kommentar- vor allem, dass Donovan Germain als einer, der die jamaikanische Szene
    wohl bestens kennt, eben doch einen Unterschied macht zwischen Texten, in denen
    jemand zum Ausdruck bringt, dass er "Homosexualität unakzeptabel findet" und einem Text wie "Boom Bye Bye", da er das gewaltverherrlichende Potential des Textes ver-
    steht und sich daher ja auch eingangs ausdrück-
    lich persönlich von Gewaltaufrufen ("Gewalt oder körperlichen Schaden gegen irgendwen predigt") distanziert. Das sollte jedem zu denken geben, der geneigt ist, derartige Texte
    zu relativieren im Kontext sog. Dancehall-Battles (in denen diese Songs meines Wissens auch nicht entstanden sind). Hier geht es auch nicht um den spielerischen Wort-Wettstreit mit
    dem symbolischen Fertigmachen des Kontrahenten, sondern hier werden tief sitzende homophobe Strömungen in der jamaika-
    nischen Gesellschaft bedient, um einen "schnellen Forward ein(zu)fahren" (D. Germain).
    Und dies auf Kosten einer verfolgten Minderheit
    dort, gegen die zur Befriedigung des eigenen Egos (D. Germain: "Es tut dem eigenen Ego gut...") gehetzt wird. M.E. gibt es daran nichts zu relativieren, sondern nur mit D. Germain klar
    und deutlich zu sagen: "Lass den Song fallen!"
  • Antworten » | Direktlink » | zu #58 springen »
#67 Klaus MayerAnonym
  • 11.01.2010, 11:19h
  • Antwort auf #64 von Loren
  • Lieber Loren,

    ich hatte niemals die Absicht mich in eine Opferrolle zu bringen.
    Gleichzeitig kann es aber nicht sein, dass man hier über Verunglimpfungen gegenüber Homosexuellen diskutiert, gleichzeitig aber das bloße Abweichen einer hier mehrheitsfähigen Forderung nach Konzertverboten ebenfalls Beleidigungen nach sich zieht.Keiner hat das Recht einer Person, die eine andere Meinung vertritt, jeglichen Respekt zu verwehren. Insbesondere dieses Gruppendenken von "wir Homoaktivisten" versus "die Reggae-Fans" ist in Anbetracht eines stetig zunehmenden Individualismus äußert beschränkt. Ein Stromboli etwa wägt stets nur dahingehend ab: Wieviel Schaden wurde uns Homosexuellen zugefügt, wieviel Schaden muss ich Reggae-Anhängern noch beibringen, um einen Ausgleich zu schaffen. Aber diese Leute sollten sich merken: Ich stehe für keine "Community", ich bin nicht im Reggae-Geschäft tätig, höre zwar regelmäßig Reggae, aber mir geht es um die Darlegung meiner Meinung und wenn ich einzelne Punkte anders Gewichte, die noch dazu den verfassungs-und sicherheitsrechtlichen Realitäten entsprechen, sollen meine Argumente akzeptiert werden und nicht Beleidigungen nach sich ziehen. Um den Bogen zum zunehmenden Individualismus zu spannen, sei gesagt: Opfer- und Täterrollen sind nicht statisch. Nur weil ein Dancehallsänger Homosexuelle verunglimpft, heißt es nicht, dass man mich als Konsument der Musik deswegen beleidigen lassen muss.
    Bezüglich der geforderten Aktivitäten von Reggae-Fans kann ich dir nur zustimmen. Voraussetzung ist allerdings auch, dass den Reggae-Fans überhaupt noch ein eigener Aktionsspielraum bleibt. Kaum ein Reggae-Fan würde sich langfristig im Kampf gegen Homophobie engagieren, würden seine eigenen Aktivitäten stets durch noch "heftigere" Forderungen von Außen, etwa durch Konzertverbotsforderungen, düpiert werden.
    Zudem würde sein Einsatz für homophobiefreien Reggae schlichtweg keinen Sinn mehr machen, würde ihm der Konsum seiner Musik unmöglich gemacht.
    Du siehst also, dass ich Homophobie auch keine Bühne bieten will, wohl aber einem homophobiefreien Konzertgenuss.
    Es scheint sich auch bereits einiges in der Reggae- Szene zu tun:
    www.u-club.de/presse/respect/index.html

    Schade ist aber auch, dass zwischen den Musikern auf dieser "schwarzen" Liste nicht differenziert wird. Die Forderungen sind stets dieselben. Obwohl etwa ein Buju Banton nachweislich seit mind. drei Jahren kein homophobes Stück ("Boom Bye Bye") mehr wiedergegeben, seit 18 Jahren kein homophobes Lied mehr auf einem Album veröffentlicht hat und sich zum wiederholten Male gegen jegliche Form von Gewalt ausgesprochen hat, bleiben die Forderungen dieselben. Oder sogar dahingehend verschärft, dass gefordert wird, er solle J-Flag Aktivist werden. Dass einzige, was man ihm noch vorwerfen kann, ist die Tatsache, das der mit "Boom Bye Bye" Geld verdient. Aber diesbezüglich könnte man etwa darüber Verhandeln, ob Buju Banton die Rechte an dem Song, etwa an J-Flag abtritt. Diese könnten dann frei entscheiden, ob sie Geld verdienen wollen oder den Song komplett "fallen lassen wollen".
    Bezüglich des Radio-Senders wollte ich noch anmerken, dass ich es nicht verstehen kann, wo denn das Problem liegt, wenn auf einem Homo-Radiosender homophobiefreie Musik gespielt wird?! Würde es nicht vielleicht tatsächlich Vorurteile abbauen, wenn der gemeine Konsument, wenigstens einen Eindruck gewinnen könnte, was für Themenschwerpunkte die Texte haben? Dass nicht alles "homophobieverseucht" ist. Ich halte es für eine Konsumententäuschung, wenn allein zum Erhalt bestimmter Vorurteile ein Sturm der Entrüstung losgetreten wird. Es soll der Homo-Community bewusst und berechnend ein bestimmtes, falsches Bild der Künstler verkauft und bestärkt werden. Und alles nur, dass nicht einer auf die Idee kommt zu sagen, abgesehen von der Homophobieproblematik, ist alles nicht so schlimm.

    Liebe Grüße

    Klaus Mayer
  • Antworten » | Direktlink » | zu #64 springen »
#68 LorenProfil
  • 11.01.2010, 12:46hGreifswald
  • Antwort auf #67 von Klaus Mayer
  • Ich finde eine Aktion wie die des u-club ("Dancehall
    Against Discrimination And Intolerance") sehr gut,
    ebenso die dort erwähnte Unterschriftenliste.
    Ich sehe darin auch ein Signal an Sänger und ihr Ma-
    nagement, dass homophobe Texte abgelehnt werden. Das begrüße ich.
    Eine undifferenzierte Lagerbildung in "Reggae-Fans" auf der einen und "Homoaktivisten"
    auf der anderen Seite lehne ich ab, so wie ich auch
    nicht alle Fußballfans mit denen über einen Kamm
    schere, die Fußballspiele zum Ausleben ihrer Agres-
    sionen oder ihrer Fremdenfeindlichkeit u.ä ausnu-
    tzen.
    Dass ein Radiosender, der sich explizit an Schwule wendet, in seinem Programm Songs von
    Sängern spielt, die homophobe Lieder veröffent-
    licht haben, sich nicht von diesen glaubhaft dis-
    tanzieren und auch weiterhin mit diesen ihr Geld
    verdienen, halte ich allerdings für unerträglich,
    da er durch das Abspielen von Songs diese Sänger finanziell unterstützt (Gema-Gebühren).
    Warum sollte ein schwuler Sender gerade solche
    Sänger finanziell unterstützen, die gegen Schwule zu Felde ziehen? Da wird man sicher problemlos andere Sänger aus dem Bereich "Reggae/Dancehall" finden, die keine homophoben Lieder im Repertoire haben, wenn
    man Lieder aus dieser Musikrichtung präsentieren möchte (wogegen ich grundsätzlich
    nichts habe - warum auch?).
    Allerdings hatte ich schon einmal in einem anderen Beitrag darauf hingewiesen, dass ich das
    für eine gezielte Provokation des Senders halte,
    um Aufmerksamkeit zu erregen und sich bekannt zu machen.Eine Werbeaktion, die hoffentlich "nach hinten losgeht".

    P.S. Um die Ernsthaftigkeit im Kampf gegen homophobe Texte zu unterstreichen und dem
    Eindruck entgegenzuwirken, man würde sich
    einseitig auf Reggae und Dancehall "einschießen",
    sollten m.E. alle an diesem Thema Interessierten sich demnächst auch Bushido "zu-
    wenden", der ab Februar mit neuem Album und
    Kinofilm in Deutschland ganz groß abräumen will
    (vgl. seine Webside oder den Filmtrailer bei
    youtube zu "Zeiten ändern dich"), da dieser auch
    weiterhin z.B. seinen Song "Berlin" auf CD ver-
    treibt und auf der Bühne singt. In diesem Lied
    heißt es z.B. "Berlin wird wieder hart, denn wir
    verkloppen jede Schwuchtel."

    www.youtube.com/watch?v=tNGKwC2HmNU

    www.youtube.com/watch?v=gFNCJxrztWI
  • Antworten » | Direktlink » | zu #67 springen »
#69 stromboliProfil
  • 11.01.2010, 13:27hberlin
  • Antwort auf #59 von Ben
  • ben , ich bins auch leid, dein schwammiges hin und her mit der meinungsfreiheit so hinzunehmen!
    Auch ich dir zum einrahmen:
    Es gibt einen unteschied im einfordern und verteidigen von rechten wie die der meinungsfreiheit und dem recht, sich gegen anpöpelung, angriffe, aufrufe und sonstigen übergriffen POLITISCH zu wehren!
    Wollten wir deine "vorstellung" unter "meinungsfreiheit" substituieren, müssten wir auch andere "meinungsfreiheiten" zulassen; dass wollte ich dir mit den beispielen aus dem faschismus her begreiflich machen. Das dich die assosiationen trifft, spricht für dein feingefühl und ist beabsichtigt! Die verbindung herzustellen von tolerieren von "meinungsäusserungen und dem "einschränken der politischen gegenwehr gegenüber diesen "meinungen, musst du nämlich mal dem puplikum hier erklären!
    Ich kämpfe politisch (!) nicht kulturkritisch gegen die herren hasssänger! Und ich benenne sie weiter hasssänger, solange kein eindeutiges sich distanzieren erfolgt: DAS IST MEIN RECHT AUF MEINUNG!
    Dabei interessiert mich die wirtschaftlichen aspekte die den hasssänger umtreiben wenig! Wohl wissend dass seine meinung sein ureigenes befinden und denken darstellt (kulturell? oder nur mangels selbst angeeignetem wissen) , ist er DESHALB (!) mein politischer gegner! Da gibt es kein drumherum mehr! Und ich werde alles machen, entsprechend auch schreiben, um auf diesen zustand hinzuweisen! Ob dir oder klaus das nun passt oder nicht: dass, schatzerl ist dann praktizierte meinungskundgebung.

    Das ich analogien nutze, dient dabei dem verständlichmachen: jedes handeln hat einen sinn: wenn sprache benutzt wird, um über andere zu urteilen, lässt sich das nicht in vorher und nachher oder gestern gesagt - heute geschwiegen, aufteilen... Das ist einfach mumpiz und infantiles herangehen an fakten!

    Diese leute sind meine feinde! Feind, weil sie mir und meinesgleichen rechte absprechen; weil sie drohungen gegen mich und meinesgleichen aussprechen... und du (?) und deinesgleichen (!) machen dieses spiel unfreiwillig (?) mit! Mit, indem ihr die doppelte ebene zu schaffen sucht: hier der sänger der ja in der brd nicht hasst; da der sänger, der im kommerziell ungefährdeten ausland oder heimat, seine lieder weiterhin vorträgt. Hauptsache der/wir, vermurkst euch hier nicht den gemeinsamen wohlfühlspass.

    "Wenn allerdings nichts geäußert wird (hier: homophobes), so kommt es zu keiner kollision mit anderen Grundrechten. Bloßes falsches Denken genügt eben nicht für Konzertverbote."
    Es gibt kein falsches denken in diesem deinem sinne: es gibt werte, ansprüche, gewaltmonopole die falsch sind, verbrecherisch!
    Warum nicht das denken darüber, da einordnen wo es hingehört, an den anfang: aus dem denken entsteht der anspruch! "Ich denke, also bin ich...
    Das ist/wäre ebenso ein freibrief für alle (nazis incl.!), die etwas über andere zu sagen haben, aber jeweils sich "unterdrückt fühlen von einer gutmenschzensurtyrannei". Du kannst mein"moralisch" denken überhaupt nichts nachvollziehen, weil dir der ansatz dieser moral offensichtlich nicht bewusst ist. Du hältst es moralich für abwägbar, hass zu empfinden aber moralisch nicht tragbar, dass der gehasste sich wehrt.
    ABER: Du musst schon im leben dich für eine seite entscheiden! Ansonsten wirst du mitten drinn aufgerieben ( wie hier... ) oder man stellt dich in die ECKE, die dir womöglich nicht schmeckt.
    Das du mir zudem mit dem quatsch der 9/11soße zu kommen suchst, um dein unbehagen über den verwalteten menschen auszudrücken, ist schmalhans-küchenpilosophie; damit beschäftige ich mich schon seit den notstandsgesetzgebungen der 60ziger jahre!
    Das lehrte mich vorsichtig zu sein, besonders wenn eigeninteressen den diskurs zu bestimmen beginnen.

    Du willst, dass ein mann, der andere verachtet, musik für dich macht ; nun Ben, dass nehme ich dir persönlich übel.. dir und klaus und den restlichen menschenrechtsopportunisten. Pluralismus ist in diesem falle, dass ich mit deiner meinung leben muss, nicht aber dass sie unwiedersprochen hier geäussert wird!
    Da bestehe ich auf MEINER unversöhnlichen feindposition!
    stefan

    Zu#63:
    Auch dir klaus meyer zum hundersten male : Die "Andere Wege sind in dem Konflikt unter keinen Umständen vertretbar.. weil nicht sichtbar (!) seitens von euch:
    Ihr habt eure "verteidigungsposition auf der masche der meinungsfreiheit aufgebaut; nun müssen wir dies bis zum ende durchackern, bis auch dem letzen klar wird: darum geht es gar nicht! Es geht um die möglichkeit des sich wehrens! Haben die betroffenen dies begriffen, können wir (schwule!) in einen dialog mit klar sich abgrenzenden reggae/dancehall-sonstwas-fans eintreten.Aber nicht nach vorgabe eurer interessenslage! Solange das argument lautet: solange der HIER nichts homophobes verpatzt, solange ist der uns/euch als GAST willkommen. solange wird es diese auseinandersetzung geben MÜSSEN! Und genau da will ich "EUCH" haben: an dem eingeständnis: ich bin entweder dafür, für den sänger, seine persönlichkeit und sein umfeld incl. meinung und ansicht & phobie, oder ich bin dagegen! Ein dazwischen , zwischentöne, gibst nicht, weil der fakt homophobie nicht ausgetragen ! Dieser auseinadersetzung entziehen sich deine/eure protegén...
    Für uns ein doppelter weg: wir müssen uns der phobie wehren und dem angriff als meinungszensoren erwehren. Absurd!

    Schlechthin unsinn ist die behauptung des hinstellens vom asozialen fan; asozial ist nur die homophobe meinung die sich da unwiedersprochen wiedergibt!Allen denen die sich öffentlich degegen stellen sei dank! Akllen denen es egal, sei gesagt: ihr seit teil der selben denkweise! Auch da muß man die trennungslinien ziehen können!
    Das dem gefängnisgänger die pest an den hals gewünscht wird, ist die selbe unsinnige übertreibung, die ich seitens der/des betroffenen sängers anmahne! Aber es ist auch das selbe kleinliche spiel mit den wörtern, dass sich in der haltung - "Ich halte es mit Buju Banton"- ausdrückt... kindischer trotz des -jetzt erst recht- ; also sei lieber etwas zurückhaltend im einstimmen deines klageliedes vom "uneinsichtigen" und die, die "hingestreckte hand" verweigernden...; das ist ein bumerang, der dich schlußendlich selbst trifft.

    James: Es wird keine "kultur" verboten!
    Es wird menschenverachtung angemahnt und wenn nicht erfolgreich bekämpft, "verboten"!
    Auch ich würde in anderem zusammenhang lieber mich dem kultrellen inhalt karibisch/westafrikanischer werte zuwenden, wie zum beispiel der beschneidung von mädchen und der rolle der frau in dieser kultur. Das alles wertfrei und entspannt beobachten, da wissend: befreien können sich nur die , die es wollen!
    Was ich und andere anzubieten hätten, wäre solidarität und wenn nötig persönlicher einsatz vor hier ort.
    Wie du wohl merkst: ich bin dieser "kultur" skeptisch gegenüber eingestellt, was aber nicht dazu führt das ich sie nur verurteilen kann, für einen anthropologisch interessierten ist neugier selbstverständlich. Aber erzähle mir nichts von der seeligmachenden stimmung, die sich im dancehall ausbreitet wie eine wabbernde kifferwolke; über den zustand bin ich mit bob marley und co. hinausgeschwebt. Die feel_good schwingungen, die da ausgebreitet werden, können mich über die bedenklichen rassistischen und religiösen fallen dieser "kultur" nicht mehr hinweg täuschen.
    Vileicht ist es auch so, dass inhaltlich ohnehin zweifelhaftes, ebenso deutlich ins homophobe fettnäpfchen trampelt.. wie generell in biblich geprägten denkmustern üblich, sodass ich gar nicht mehr nach den zeitgemäßen inhalten schauen muß; die werden ohnehin biblich ausgedeutet...
    Was vieles erklärt.
    Wo also schießen WIR da übers ziel hinaus????

    P.s.: Wieviel anhänger der "karibisch/westafrikanischen" kultur wiederum haben ahnung von westlicher homosexualität?
    Erweitert die frage : wieviel ahnung von der in ihren eigenen reihen existierenden?
    James: darüber würde ich gerne mit dir diskutieren!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #59 springen »
#70 Klaus MayerAnonym
  • 11.01.2010, 13:30h
  • Antwort auf #68 von Loren
  • Lieber Loren,

    ich finde es gut, dass du auch positive Enwicklungen anerkennst.
    Auch dass du es anerkennst, dass eine Lagerbildung kontraproduktiv ist, ist ein wichtiger und vor allem richtiger Schritt. Die Ernsthaftigkeit des Kampfes gegen Homophobie hängt vor allem von dem Willen ab, eine Verbesserung herbeiführen zu wollen. Hier allerdings entsteht oft der Eindruck, wenn man sich anderer Mittel im Kampf gegen Homophobie bedient oder einzelne Gesichtspunkte anders gewichtet, würde man Homophobie befürworten. Im schlimmsten Fall wird man sogar mit Mördern verglichen.
    Was den Radiosender angeht, ist meine Sichtweise weniger gefestigt als diejenige im Falle der Konzertverbotsproblematik.
    Du hast durchaus Recht, wenn du sagst, dass das kommentarlose Spielen derartiger Interpreten für Verwirrung sorgt. Ich bin aber durchaus der Überzeugung, dass die Beschäftigung mit der Musik dieser Interpreten sicherlich nicht per se schlecht ist. Vielmehr halte ich es für richtig. Vorurteile abzubauen ist nämlich ein wichtiger Schritt. Der zum Teil vermittelte Eindruck, sie würden vergleichbar mit Nazibands, nur andere Verunglimpfen ist eben falsch. Was das Argument der finanziellen Unterstützung angeht, so könnte es sich wiederum nur um eine plakative Parole handeln, um die Meinungen in eine Richtung zu drängen und zu festigen. Voraussetzung der Gebührenpflicht eines Webradios ist eine Höhrerschaft von mindestens 2700 unterschiedlicher Höhrer pro Monat. Bis dato wird nur eine Verwaltungsgebühr von 30 euro fällig. Dass diese Zahlen bereits erreicht wurden, halte ich für unwahrscheinlich. Mangels Interesse habe ich mich aber auch nicht weiter informiert, was im Falle dieses Senders Sache ist.
    Dass es nur eine Art Werbeaktion ist, kann durchaus sein.Nach dem Motto: "Besser schlechte Promotion, als gar keine".
    Proteste auch gegen Bushido durchzuführen, wäre tatsächlich mal ein Zeichen. Ohne, dass dies meiner Meinung entspricht, so halte ich es für verständlich, wenn Leute einen Rassismusvorwurf erheben. Zum einen verdienen diese Hip-Hopper durch diverse Charterfolge erheblich mehr Geld in Deutschland, sie sind einem größeren (vor allem auch jüngeren) Publikum bekannt, zum anderen wirkt es tatsächlich etwas befremdlich, wenn nur schwarze Jamaikaner Gegenstand der Diskussion sind.

    Liebe Grüße

    Klaus Mayer
  • Antworten » | Direktlink » | zu #68 springen »
#71 LorenProfil
#72 stromboliProfil
  • 11.01.2010, 14:07hberlin
  • Antwort auf #70 von Klaus Mayer
  • "Die Ernsthaftigkeit des Kampfes gegen Homophobie hängt vor allem von dem Willen ab, eine Verbesserung herbeiführen zu wollen."
    Lieber herr meyer; wie wahr!
    Fördern wir also die konzerte von musikern mit weltumspannenden weitblick der vielfältigkeiten, die den menschen ausmachen, und nicht die dümmlichen einfältigkeiten .
    An diesem punkte angelangt, wären sogar wir beide auf der selben seite der barrikade
    Denn mich generell mit dieser musik zu beschäftigen setzt voraus, dass sie mir gefällt... da unterscheiden sich die geschmäcker und interessen.
    Sich mit der musik "dieser interpreten" (dein zitat) hingegen auseinandersetzen, heist die texte bewerten; da gibst kein geschmäckle. Weshalb der nazivergleich sehr wohl zulässig, wird ja, wie du selbst schreibst, eine "kultur" angeboten!
    "Die" da beim worte nehmen, ist allgemein gutes recht!
    Was eben bei hiphop und figuren wie bushido ebenso zutrifft und eben keine frage ( unterstellt von dir) der hautfarbe und herkunft ist! Den rassistischen sidekick spar dir beim analysieren von deren benutzten begriff der weißen kolonial-kultur aus der homosexualität entspringt... babylon, ick hör dir trapsen...
    ; so das erklärungsmuster fürs vorhandensein schwuler bedürfnisse in eben diesen "kulturen"!
    weiße neger???
  • Antworten » | Direktlink » | zu #70 springen »
#73 stromboliProfil
#74 C4H8O2Anonym
  • 11.01.2010, 14:13h
  • Antwort auf #69 von stromboli
  • Die lackieren halt Scheiße gerne mit Goldbronze, versuchen das etwas ältlich als Posting für die gebildeten Stände zu inszenieren
    und warten was passiert.

    Da leben im letzten Lebensviertel die gefühlten
    Defizite der Kindheit auf.
    Lustvoll kacken, mit Farbe panschen und mal Vorlaut sein dürfen.

    Man sollte sich da vor Ort auch keinen Hemmungen
    unterwerfen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #69 springen »
#75 stromboliProfil
#76 Klaus MayerAnonym
  • 11.01.2010, 14:34h
  • Antwort auf #69 von stromboli
  • Lieber Stromboli,

    politischer Protest ist wichtig und richtig. Ich hatte mich schließlich nur, über Konzertverbotsforderungen als solche beschwert und nicht über den Protest gegen Homophobie.
    Dass ich den Weg gehe, Homophobie nein, homophobiefreie Konzerte ja, sehe ich nicht als Doppelmoral an.
    Wenn in der BRD nichts homophobes Gesagt wird, so können nun mal keine Grundrechte anderer verletzt werden. Meinungsfreiheit i. S. d. Art. 5 I GG setzt eine Kundgabe voraus. Wenn eine solche ausbleibt, würden wir eigentlich bei dem Begriff Denkfreiheit landen und dort ist eine Beschränkung unmöglich.
    Also insofern kann ich Ben nur zustimmen.
    Dass du dich gegen diesen Punkt wehrst, ist natürlich genauso legitim und logischerweise von deiner Meinungsfreiheit gedeckt. Und solange man dadurch Konzertveranstalter zum Absagen der Konzerte bewegen kann, so ist es natürlich auch legtim. Allerdings würde dies die Grundrechte in einen weniger optimalen Ausgleich bringen und wäre, wenn im Falle eines behördlichen Verbots rechtswidrig.
    Aber auch abgesehen vom Denkfreiheitsargument, halte ich das Stattfinden der Konzerte für sinnvoll. Nur so nämlich können Fans und Homo-Vertreter auf die Künstler einwirken (etwa Treffen etc.). Und dieser Punkt ist nicht zu verachten und bietet eigentlich unglaubliche Chancen.
    Was die Fans angeht,so denke ich, dass du diese unterschätzt. Ich habe bereits einem Konzert beigewohnt, auf dem es zu homophoben Äußerungen kam. Mittelfinger zeigen oder pfeifen, war da noch eines der milderen Mittel. Aber dieser spontane Protest der Fans, wird wohl den Künstler eher zum Überdenken seines musikalischen Repertoires bewegen, als Protest von Außenstehenden, die größenteils keine Ahnung haben.
    Ich halte die Sprachwahl der Künstler, soweit es konkret gegen bestimmte Personengruppen geht, und nicht etwa allgemein gegen Politik oder Babylon, für abolut inakzeptabel. Da ich mich allerdings eingängig mit der Thematik beschäftigt habe, so ist mir aber auch bekannt, dass die Künstler physische Gewalt ablehnen. Dass die Gewaltablehnung authentisch ist, wurde auch wissenschaftlich bestätigt. Quellen wurden hier im Forum meines Wissen nach auch schon einmal genannt.
    Was man dir allerdings wirklich vorwerfen muss, ist die Tatsache, dass du bezüglich der geschichtlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Hintergründe von Reggae und Dancehall schlichtweg keine Ahnung hast und stets versuchst europäische Maßstäbe zu übertragen. Wie gesagt: Verunglimpfungen halte ich aber egal, wo sie stattfinden für verachtens- und bekämpfenswert. Da die "Message" auch, wenn es der Künstler anders meint, dem Laien regelmäßig nicht zugänglich ist. Da du aber bei jeder Diskussion fleißig mitmsicht, wäre es aber doch sinnvoll, wenn du ein gewisses Hintergrundwissen hättest, da es gerade für die Bewertung der Künstler von evidenter Bedeutung ist.
    Dass ich Buju Banton zitiere, ist meiner Einschätzung unproblematisch. Die Gründe weswegen ich Buju Banton, was Aufrufen zu Gewalttaten angeht, für "geheilt" sehe, wurde bereits ausreichend dargelegt.
    Fällt dir zu Homophobie im deutschen Hip-Hop auch etwas ein? Oder ist dies alles nicht so wild?

    Liebe Grüße

    Klaus Mayer
  • Antworten » | Direktlink » | zu #69 springen »
#77 Klaus MayerAnonym
#78 stromboliProfil
  • 11.01.2010, 20:56hberlin
  • Antwort auf #76 von Klaus Mayer
  • du brauchst nur meine entsprechenden beiträge zu buschido und co. hier in queer.de einsehen, die teils noch hektischer abliefen.
    Richtig das denken nicht verbietbar ist! Aber dass sich dem diffamieren entgegen setzen, ebenso nicht. Man wird sehen wer schlußendlich mehr argumente als nur dass der meinungsfreiheit vorzubringen hat; man muß nur die vergleichenden beispiele, analogien aufzeigen.

    Damit wir uns verstehen: ich plädiere nicht für die "staatliche " zensur ; ich plädiere seitens der angegriffenen, entsprechende maßnahmen, damit zukünftig jeder sich zuvor ernsthaft die folgen überlegt die entstehen, wenn er schwule in irgendeiner öffentlichen form attakieren will!
    Da verstehe ich mich in einem geistigen kriegszustand, der mir zuvor aufgezwungen wurde. Und da versteh ich auch den buju dingsbum der sich ebenfalls im kriegszustand mit uns befindet; wissen wo der feind steht.

    Aber wir reden um den heißen brei herum: holocaustleugnern wird der prozess gemacht, was als gesamtgesellschaftlich geforderter konsens verstanden wird. Rassismus ist geächtet und denker dieser art werden geschnitten und geächtet... zumindest seitens der verfechter der menschenrechte. Die verschiedensten regeln im umgang miteinander fordern zuallererst den gegenseitigen respekt ab und im falle der respektsverweigerung wird öffentlichkeit hergestellt zum schutze der verachteten. Sogar rechtliche absicherungen bestehen mittels gesetze, die weitgreifend das recht auf "freie meinungsäusserung" einschränken!
    Nur bei schwulen soll der kulturelle ursprung zum "besonderen" nachdenken/bedenken führen.
    Eine seltsame art der zweiteilung unteilbarer rechte! Aus dem täter plötzlich der verfolgte wird und der zuvor verfolgte, sich um zurücknahme und ausgleich zu bemühen habe... sag mal ; tickst da noch?
    Was soll sinnvoll reden bedeuten mit einem sänger, der gar nicht mit uns reden will, und warum sollte er auch? Wie du doch selbst richtig fest stellst: denken lässt sich ( gott sei dank oder wie immer auch mans nennen will..) eben nicht verbieten; aber ich werde dafür eintreten, dass der nicht mehr dazu kommt den mund aufzumachen, um seinen scheiß gegen uns in einer von uns gedulteten öffentlichkeit loszuwerden. Soll er singen wo man ihn in ruhe lässt; hier darf, sollte er keine ruhe mehr finden! ER muss sich in dem realen bild wiederfinden das sein denken nicht auf ungeteilten zuspruch trifft sondern womöglich auf weitgehenden widerspruch! Hier könnte lernen beginnen!

    Herr meyer, um die position zu vertiefen: wieso sollte ich als schwuler mich gegenüber einem heten erklären müssen, nur weil der vieleicht teil einer mehrheit ist. Auch das ein unding des denkens; die heten erklären sich ja ebenfalls nicht, ausser in ihrer fortpflanzungsthese. Worüber also sollten wir mit sizzla oder anderen uns unterhalten in der definition dessen, was du ablehnung physischer gewalt nennts, gleichzeitig aber die der psychischen gewalt beinhaltet... sind ja nur texte die zudem kulturell mißverstanden werden...; guter mann, da muß ich nicht in medias res eintauchen um mit logischem verstand zusammenhänge zu begreifen. Und ich halte sprachlicher aggression den spiegel seiner möglichen folgen vor ( siehe bezug auf nazispeech- mein krampf etc.).
    Du leugnest deren folgen!
    Dieser auseinandersetzung aber entziehen auch sich die "künstler", sich versteckend hinter der kunst und meinungsfreiheit! Worüber aber auch willst du mit ihm reden würde er dir zuhören?
    Auch das erschließt sich hier in keiner weise.

    Wo du mir vorhälst, von dancehall keine ahnung zu haben, mag es sich auf das hören dieser musik beschränken; über gesellschaftliche zusammenhänge, auch in diesen ländern, mache ich mir schon länger gedanken als der themenbereich hier akut ist. Ich war in einem der ersten sizzla threats mit der erste ,der sich mit den geschichtlichen zusammenhängen beschäftigt hat.. da warst du noch nicht hier präsent!
    Was ich an europäischen maßstäben anlege, ist der mir zustehende raum, den wir schwule in den letzten jahrzehnten in europa/brd uns erarbeitet/erkämpft haben. Hinter diesem erreichten kann/will ich nicht zurück gehen! Was mir klar ist, ist die unmöglichkeit der übertragung unserer erfahrungen/erreichtem auf aussereuropäische strukturen. Aber menschenrechte im speziellen sind unteilbar in ihrer wertung und ausdeutung! Das ist kein kulturelles vorrecht der europäischen aufklärung! Auch dass will vermittelt, will gesagt sein!

    Was ein "künstler sagen will wenn er nicht meint was er sagt... "Da die "Message" auch, wenn es der Künstler anders meint, dem Laien regelmäßig nicht zugänglich ist... was muß der künstler machen, dass der "laie" seinen sinn versteht und warum spricht er eine sprache die nicht verstanden wird... klaus, erzähl das einem der seine hose mit der kneifzange anzieht! Den unsinn verticken uns auch die religionswächter aller konfessionen, um zu überdecken, dass die Message eine den jeweiligen interessen entsprechende sein soll. Soviel hab auch ich kleiner trottel verstanden.
    Sicher sizzla oder benny_sonstwer, töten womöglich nicht selbst, himmler wird nachgesagt, dass er ebenfalls nie selbst einen juden ermordete... und hitler schrieb und redete nur davon... wo beginnt die tat, wo die verantwortung seitens der messageverbreiter und der ihrer helfershelfer.. wollen wir mal eine moralische diskussion darüber führen... dann auch mit aktuellen beispielen!

    Zeig wo du die Verunglimpfungen, egal wo sie stattfinden, für verachtens- und bekämpfenswert ( dein zitat !) findest; zeig also auch, wie du erreichen willst ,dass egal wo die verunglimpfung stattfindet, entsprechend etwas dagegen gemacht wird; und dies nicht nur in absichtserklärungen die in deren heimat dann dem jolenden publikum als fake präsentiert wird.. auch das war dem interessierten hier nachlesbar.

    Zu guter letzt: hier gab, gibt es informative beiträge die incl. link genügend aufhellung erbrachten um mir ein genügendes fundamentalwissen bezüglich dem thema zu sichern... Als musikrichtung wie gesagt interessiert mich dancehall überhaupt nicht, was nicht mein urteilsvermögen trübt, wenns um menschliche belange und schwächen geht; da bin ich recht bewandert und belesen
  • Antworten » | Direktlink » | zu #76 springen »
#79 JamesAnonym
  • 12.01.2010, 18:38h
  • Antwort auf #69 von stromboli
  • Zu Stromboli
    Also unser Archetyp des RealDancehallBadmans sähe, da muss ich Dir Recht geben, bei Deiner Frage "Wieviel anhänger der "karibisch/westafrik anischen" kultur wiederum haben ahnung von westlicher homosexualität?" wohl alt aus. Er hat nämlich keine Ahnung davon, es interessiert ihn auch gar nicht denn er hat bereits seine unumstößliche Meinung, ein Mix aus Vorurteilen und Halbweisheiten. Und: Probiere ich sie ihm näher zu bringen kommt spätestens nach einer Minute die entrüstete Frage "are you gay?!".
    Sei ehrlich, du weißt worauf ich hinaus will...gewisse Analogien sind doch nicht bestreitbar

    Die zweite Frage ist simpel, die Jamaicaner wissen nichts über ihre Homosexuellen Mitbewohner, so etwas wie ein outing gibts dort nicht. Wer schwul oder lesbisch ist (das übrigens mal auf die vielen Stimmen hier das da nach typischem Männergefallen unterschieden wird - dem ist keineswegs so), ist gezwungen es möglichst unbemerkt zu sein.

    Auf welche Diskussion zielst du mit den Fragen ab?

    P.S. "Aber erzähle mir nichts von der seeligmachenden stimmung, die sich im dancehall ausbreitet wie eine wabbernde kifferwolke" - damned, ich hatte es zwar noch nicht angesprochen, aber da hast du mir natürlich mein stärksten Punkt entrissen
  • Antworten » | Direktlink » | zu #69 springen »
#80 Bastian HAnonym
  • 13.01.2010, 10:01h
  • Mensch, Herr Mitschele, da ist Ihnen ja ein klasse PR-Gag gelungen.

    Niemand hätte ihr kleines unwichtiges Radiole gekannt oder gar gehört. Dann hatten Sie aber eine tolle Idee, wie Sie Ihr Radio mit einem Schlag bekannt machen können.

    Dass sie damit jedem Homoaktivisten ein Messer in den Rücken stecken und die ganze Community zu Ihrem Vorteil verkaufen, interessiert Sie leider nicht. Und das finde ich so schade bei Ihnen. Sie hätten so viel Potential, wenn es nicht komplett in die Irre gerichtet wäre...
  • Antworten » | Direktlink »
#81 Rosa_von_ZehnleProfil
  • 13.01.2010, 15:07hLeipzig - Zentrum
  • Antwort auf #80 von Bastian H
  • Lieber Bastian!

    Es war "Gott sei Dank" kein PR-Gag von Norman, sondern die Geschichte haben wir vom ROSA ARCHIV - aber auch nur durch Zufall - entdeckt. Vermutlich würden diese Gruppen heute noch unter dem Logo des LSVD gespielt werden, wären wir hier nicht eingeschritten.

    Auf unserer Homepage schrieb ich:
    Nach unserem Anschreiben an queer.de stellte Micha einen eigenen Kommentar ins Internet. Leider aber sehr einseitig, denn hier bekommt nur mySCOUT!com, obwohl sie schon seit dem 24.12.2009 keine homophoben Gruppen mehr senden, sein Fett weg und auch Micha verschonte den LSVD bisher gänzlich. Lies bitte unter „Dank“schreiben an Norman:

    www.gay.zehnle-server.com/fkra/homophobie/0912-lsvd/lsvd-nor
    man-danke20091231.pdf


    Der eigentliche Skandal an dieser Geschichte ist doch, daß der LSVD - unter seinen Logo wurden tagelang diese homophoben Gruppen gespielt - keinerlei Konsequenzen zieht und sein Logo heute, am 13.01.20120, nach 13 Tagen des Wissens dieses Sachverhaltes, nach wie vor auf der Seite präsentiert und versucht die Sache runter zu spielen, abzustreiten und totzuschweigen:

    www.rosa-archiv.de/archiv/homophobie/lsvdhomophobie/reaktion
    endeslsvd.php


    Für uns tauchen da Fragen auf wie:

    1. Warum unternimmt der LSVD hier keine Schritte, denn er macht sich damit unglaubwürdig, wenn es darum geht ehrlich Homophobie zu bekämpfen.

    2. Warum unterstützt er mit seinem jetzigen Verhalten so homophobe Mitglieder - dieses Internetradio ist Mitglied im LSVD?

    3. Warum leugnet der LSVD diesen Skandal, obwohl die Bildbeweise eindeutig sind?

    4. Warum gibt der LSVD keine ehrliche und glaubwürdige Erklärung ab?

    5. Warum mißt der LSVD hier mit zweierlei Maß, denn auf der Heteroseite setzt er sich massiv gegen Homophobie ein und in der eigenen Szene duldet er sie mit seinem jetzigen Verhalten.

    Diese Fragen warten auf Antwort und der Vorstand des LSVD hüllt sich in Schweigen und glaubt so die Sache unter dem Tisch kehren zu können.

    Und was die Diskussion hier betrifft kann ich nur sagen: Bis heute entwickelte sich eine Diskussion (bereits über 75 Kommentare am 11.01.2010) die jedoch mit unserem eigentlichen Anliegen nichts mehr zu hat. Es findet hier leider nur ein, zum Teil untereinander sehr diskriminierender, verbaler Austausch von gegenseitigen Argumenten statt, die der jeweils Andere nicht ertragen, teilen oder gar akzeptieren kann. Um mySCOUT!com oder gar um den LSVD geht es dabei schon lange nicht mehr.

    Und deshalb werden wir uns hier aus- und anderswo wieder einklinken, denn die Sache ist noch lange nicht beendet.

    In diesem Sinne beste Grüße

    Jürgen Zehnle.

    www.rosa-archiv.de

    P.S.: Übrigens hält sich die Zuhörerschaft dieses Radio in Grenzen, denn man kann die Anzahl kontinuierlich und 24 Stunden sehen und in den letzten Tagen lag die im Schnitt bei 10-15 Besucher, mal etwas mehr, mal weniger.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #80 springen »
#82 BenAnonym
  • 13.01.2010, 15:37h
  • Antwort auf #81 von Rosa_von_Zehnle
  • "P.S.: Übrigens hält sich die Zuhörerschaft dieses Radio in Grenzen, denn man kann die Anzahl kontinuierlich und 24 Stunden sehen und in den letzten Tagen lag die im Schnitt bei 10-15 Besucher, mal etwas mehr, mal weniger."

    --> Also doch keine Gema-Gebühren für Hasssänger, wie behauptet. Diese werden erst ab einer 2700 unterschiedlichen Höhrern monatlich fällig. Davor nur ein pauschauler Betrag von 30 €.

    Fazit: Immer schön recherchieren vor man falsche Sachen behauptet, auch wenn dieses Argument den Arikel bzw. den ganzen Fall dramatischer erscheinen ließ.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #81 springen »
#83 Rosa_von_ZehnleProfil
#84 BenAnonym
  • 13.01.2010, 17:17h
  • Antwort auf #83 von Rosa_von_Zehnle
  • Du unterliegst einem Missverständnis. Ich hatte es nicht auf dich bezogen, sondern auf den Artikel!
    "Wenn du dich an die Gesetze hältst, zahlst du Gema-Gebühren für jedes gespielte Lied, auch jedes homophobe, die direkt an Beenie Man & Co. weiterfließen." So steht es im Artikel und darauf habe ich meinen Kommentar bezogen.

    Also war sogar (ausnahmsweise) fair .
  • Antworten » | Direktlink » | zu #83 springen »
#85 nödochAnonym
  • 13.01.2010, 22:04h
  • also schön auf den Teppich bleiben und nicht die falschen Angreifen.

    Wie man in den Wald hineinruft - oder auch: Da könnte man sich aber ne Scheibe von abschneiden, wa :-)
  • Antworten » | Direktlink »
#86 Gerd aus BerlinAnonym
  • 15.01.2010, 13:38h
  • Ich habe jetzt lange diese Diskussion verfolgt und möchte nun mal ein paar Worte an alle hier und draußen richten.
    Es ist kaum zu glauben mit was für einer Arroganz der LSVD diesen eigene Vorfall (und das ist einer, denn es geht hier um eins seiner Mitglieder), der eigentlich schon skandalös ist, versucht, einfach fallen zu lassen. Die Erklärung von Axel Hochrein vom Vorstand ist doch nichts sagendes Gebrabbel und lächerlich, da Jürgen Zehnle doch eindeutig und mit genug Beweismaterial die Sache auf der Homepage des Rosa Archiv dokumentiert hat. Wie kann der LSVD sein Fehlverhalten abstreiten, wenn es doch eindeutig bewiesen wurde. Der LSVD soll mal bloß nicht so tun als wäre Homophobie eine Heteroangelegenheit. Homophobie gibt es auch in der Schwulenszene, doch darüber spricht man nicht, weil man die Hysterie lieber bei den Heten verbreitet und somit wieder Gelder für Anti-Gewalt-Projekte locker machen kann.
    Schämt Ihr Euch eigentlich gar nicht, die Welt außerhalb Eures Verbandes so zu verarschen?
    Ist es nicht ehrlicher, wenn der LSVD seinen Kampf gegen Homophobie auf eine solidere Basis stellen würde t und auch den homphoben Entwicklungen innerhalb der Schwulenszene sofort nach Entstehen entgegen tritt?
    Und das erstrecht, wenn sie innerhalb der eigenen Reihen entsteht?
  • Antworten » | Direktlink »
#87 AUFPASSEN!Anonym
#88 quergedachtAnonym
  • 15.01.2010, 17:20h
  • Antwort auf #86 von Gerd aus Berlin
  • Langsam geht mir das ganze Geschreibe hier auf den Zeiger:

    Was ist eigentlich passiert:

    Zwischen dem 19. und dem 24. Dezember spielt ein im Entstehen begriffener Internetradiosender, dessen Betreiber anscheinend Mitglied im LSVD ist verschiedene Titel von Dancehall-Interpreten (deren Homophobie-Anfälle mir auch auf den Nerv gehen).

    Weil der Betreiber Mitglied im LSVD ist und das ganze ein schwules Projekt sein soll, nimmt er sich ein frei downloadbares Banner des LSVD zur Artikel 3 - Kampagne (Jürgen Zehnle hat sehr gut getimed als er immer nur das LSVD auf den Screenshots hatte) um Werbung für den LSVD zu machen.

    Anscheinend bekommt es vom LSVD keiner mit.
    (Ich kann da sehr gut die Haltung von Steven Milverton nachvollziehen, der vermutet, dass auch LSVD-Vorstände in der (Vor-)Weihnachtszeit besseres zu tun haben, als die ganze Zeit schwule Internetradios zu hören.

    Dieses als "Fehlverhalten des LSVD" zu bezeichnen ist glaub ich komplett am Thema vorbei.

    Jürgen Zehnle ist empört - kann ich noch nachvollziehen - schreibt den Betreiber an und spricht mit einer Reihe von Schwulenaktivisten, schreibt aber offensichtlich erst kurz vor Jahresende einen Brief an den Vorstand des LSVD.

    Zu dieser Zeit hat sich der "Skandal" anscheinend aber längst erledigt. Wie Zehnle ja mehrfach betont, werden seit dem 24.12. bereits keine Stücke homophober Dancehall Interpreten gespielt.

    Anscheinend hat es trotzdem einen Kontakt zwischen dem LSVD Vorstand und dem Betreiber gebeten, in dem die ablehnende Position des LSVD deutlich gemacht wurde.

    Was soll denn der LSVD da jetzt noch groß machen? Wenn der Betreiber sich von seiner ursprünglichen Haltung anscheinend distanziert hat, find ich einen Vereinsausschluss kaum gerechtfertigt.

    Hier von LSVD-Skandal zu sprechen, ist für mich vollkommener Quatsch. MyscOUT-com-Skandal meinetwegen.
    Ich find das alles komplett überzogen und vermute eher andere Motive wie zum Beispiel irgendwelche alten offenen Rechnungen oder die Bewerbung einer ansonsten schleppend laufenden Website des Rosa Archivs.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #86 springen »
#89 Rosa_von_ZehnleProfil
  • 15.01.2010, 19:22hLeipzig - Zentrum
  • Antwort auf #88 von quergedacht
  • ROSA ARCHIV: Bei Zugriffszahlen von mehr als einer viertel Million - in einer Zahl ausgedrückt: 250.000 - im Jahre 2009 müssen wir uns über mangelnde Homepagebesucher auf unsere über 1.250 Seiten Interseiten nicht gerade beklagen. Diese und weitere statistische Zahlen werden dieser Tage (Ende Januar 2010) auch auf dem Link nachzulesen sein:

    www.rosa-archiv.de/intern/statistik/index.php

    Und noch etwas: Dieses „Niveau“ überlassen wir lieber Anderen!!! Rachegelüste oder ähnliche Albernheiten sind nicht unser Stil, denn dazu ist uns das Thema viel zu ERNST.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #88 springen »
#90 Norman MitscheleAnonym
  • 15.01.2010, 22:40h
  • Hallo miteinander.

    Leider interessiert sich ja bei diesem Thema kein Mensch für die Fakten sondern übernimmt 1:1 die vollkommen überzogene Darstellung derer, die sich was zusammenreimen.

    Ausser einem Drohanruf einer vollkommen "aus dem Häuschen"-Lesbe, die mich (wenigstens über unsere gebührenfreie 0800-Rufnummer) massiv bedroht, beschimpft und mir (zumindest verbal) nach dem Leben trachtete, hat es direkt nach diesem Möchtegern-Skandal kein Mensch auch nur für nötig gehalten, mal den Verursacher zu fragen um sich eine Meinung überhaupt bilden zu können.

    Da wird unreflektiert einfach das wiedergegeben, was man irgendwo hochgebauscht zu lesen bekommt. Mit geschönten, manuell zusammengestrickten Playlisten (die keine Screenshots sind) und mit Screenshots perfekt getimedter GIF-Animationen. Von den teilweise widersprüchlichen Darstellungen und den teils gekürzten E-Mails mal abgesehen ist es richtig, dass wir Titel von Shaggy, Janet Jackson, Beenie Man, Sizzla und Co und in Kombination gespielt haben. Teilweise in "Duets" mit anderen Künstlern - "Janet Jackson feat. Beine Man etc." - aber wenn Solo, dann eben nur die normale Dancehall-Musik und nicht irgendwelche Battyman-Tunes.

    Dass das ganze während unseres Testzeitraums vor der Inbetriebnahme zum 01.01.2010 geschehen ist und man bereits auf der Playliste lesen konnte, was man noch lange nicht hören konnte (ausser man hatte das Glück (oder Pech) während der Programmierung die Stream-URL zu entdecken oder zum "erlesenen" Kreis der Beta-Tester zu gehören, interessiert auch keinen. Dass zu dem Zeitpunkt genau zwei Hörer online waren - nämlich unser Control-Client und wohl ein nachtaktiver Archiv-Mensch - geht auch unter im allgemeinen "Böse Böse Böse"-Gerufe. Interessiert auch keinen, solange man nur gegen jemanden Wettern kann. Schade. Macht aber nichts. Einseitige Berichterstattung scheint inzwischen gang und gäbe zu sein. Kostendruck oder Gemütlichkeit? Eine neue fränkische Szene-Zeitung hat sich die Mühe gemacht und uns vor einigen Tagen kontaktiert um auch unsere Darstellung zu erfragen. Sehr löblich - egal ob die Darstellung des Themas dann gut oder schlecht für uns wird :-) Wenigstens ist der Beitrag dann recherchiert.

    Wer sich halbwegs für den "Skandal" interessiert, kann sich entsprechend informieren. In unserem Blog haben wir das Thema bereits zum 26. November auf den Tisch gebracht:

    26.11.2009:
    blog.myscout.com/2009/11/26/vorbereitungen-zu-myscoutcom-rad
    io-laufen/


    18.12.2009:
    blog.myscout.com/2009/12/08/myscoutcom-radio-jetzt-bei-twitt
    er/


    14.01.2009:
    blog.myscout.com/2010/01/14/lauft-ganz-stabil-soweit/

    mySCOUT!com-Radio ist ein nicht-kommerzielles Webradio welches von zwei radio-begeisterten Menschen gemacht wird, bezahlt pauschal GEMA und GVL und auch deshalb verdienen einzelne Künstler nicht direkt an der Ausstrahlung bestimmter Titel. mySCOUT!com-Radio sendet seit dem 01.01.2009 offiziell, zuvor im Beta-Test - das kann der aufmerksame Leser meiner persönlichen E-Mails ja auf dem "Rosa Archiv" nachlesen, welches sich anmasst meine E-Mails einfach so veröffentlichen zu können und diese dann auch noch als ihr Eigentum mit Verwertungsrechten zu betrachten :-) Kranke Welt! Wie auch immer.

    Selbstverständlich kann zudem jeder genau einsehen, wie hoch unsere Hörerzahlen sind. Im Durchschnitt sind es zwei Pro Tag (ein Control-Client von mySCOUT!com-Radio selbst bereits abgezogen). Im Peak haben wir sogar schonmal 5 Hörer gehabt :-) Das kann man übrigens jederzeit live verfolgen, wenn man sich den Server anguckt, auf dem unser Stream läuft:
    streaming.rt.cmo.de:8000/
    und hören kann man das ganze so:
    streaming.rt.cmo.de:8000/mySCOUTcom.m3u
    Aber nicht erschrecken. Denn wir spielen wirklich manchmal "voll schwule Musik" :-) Sollte sich ein Klaus Nomi-Fan finden - er hätte in mir einen Verbündeten :-)

    Menschen die behaupten, wir hätten das Ganze nur gemacht, um ganz viel Geld damit zu verdienen, muss ich leider ebenfalls enttäuschen - So leicht verdient man nun wirklich kein Geld - nicht mal im Internet. Und Publicity brachte es auch nicht - gerade einmal 31 Klicks gab es von Queer.de zu mySCOUT!com bis heute.

    Abschließend gibt es nur zu sagen: Die Darstellungen auf Rosa-Archiv sind maßlos überzogen und vermitteln dadurch einen vollkommen falschen Eindruck und haben ein echt übles "G'schmäckle" wie wir hier im Schwabenland zu sagen pflegen. Teils sind die Informationen aber auch einfach nur falsch. Die extremen Aggressionen gehen in die komplett falsche Richtung. Der LSVD kann nun wirklich nichts dafür, dass wir einen Banner vollkommen kostenlos, freiwillig und natürlich auch ohne böse Absicht auf allen unseren Seiten eingebunden haben um die Aktion 3+ zu unterstützen. 103689 mal wurde der Banner inzwischen angezeigt - aber nur 47 mal geklickt. Auch schade irgendwie. Dafür beschimpft man uns ein bisschen als "homophobe Homosexuelle" und als Lügner, reduziert mySCOUT!com auf das reine Radio, dafür aber in einer Art und Weise, als wären wir der einzige schwule Sender und auch DER schwule Sender schlechthin - davon sind wir weit weit weit entfernt. Da hilft auch kein Geschrei mit "Homophobie im deutschen schwulen Internetradio". Es wäre schön, wenn der Betreiber und Darsteller dieses "Skandals" weniger mit dem Thema bei den verschiedenen LBGT-Medien mit "das kann man doch vermarkten" hausieren gehen würde und seine verbohrte Position weniger LSVD-negativ darstellen würde. Da hilft auch kein permanentes Nachtreten.

    Fakt ist: Wir (mySCOUT!com) haben Titel homophoner Künstler in der nicht öffentlichen Beta-Phase gespielt mit genau einem menschlichen Hörer. Bereits vor dem offiziellen Start des Radios haben wir uns Gedanken zu diesem heiklen Thema gemacht (siehe Blog) und uns dann entschieden, Titel der betroffenen Künstler nur in Themen-Sendungen anzuspielen und entsprechend in einen redaktionellen Rahmen zu packen (siehe E-Mails). Als "dumm" könnte man bezeichnen, dass wir unsere Playliste während des Tests online gestellt haben - aber eigentlich haben wir ja auch nichts zu verstecken.

    Clevere bemühen den Google-Cache:
    209.85.129.132/search?q=cache:nr4lmERJ2hwJ:www.rosa-archiv.d
    e/kooperation/index.php+rosa+archiv+kooperationen

    und sehen dann ggf. klarer. Und nein, es ist kein "alter Streit" zwischen mySCOUT!com und dem Rosa-Archiv! Denn guten Mann vom Rosa-Archiv kenne ich nicht - weder persönlich, noch hatte ich bis zu seiner ersten E-Mail wegen einer Kooperationsanfrage einen Dunst davon, dass er überhaupt existiert. Manche Dinge sollte man einfach nicht ändern.

    Wer das Gefühl hat, mich noch ein bisschen bedrohen zu müssen findet meine Rufnummer im Impressum von mySCOUT!com und mein Profil hier:
    myscout.com/Profil/Kangaroo_MusiQue/person

    Gruß

    Norman Mitschele von
    www.myscout.com
  • Antworten » | Direktlink »
#91 Norman MitscheleAnonym
#92 Rosa_von_ZehnleProfil
  • 16.01.2010, 20:28hLeipzig - Zentrum
  • Antwort auf #90 von Norman Mitschele
  • Jetzt spricht Herr Mitscheles Anwalt: 15.000,- Streitwert und Anwaltskosten von knapp 900,- die man mir aufdrücken will… siehe Link am Ende des Kommentars…

    Norman, ich möchte hier nicht unbedingt auf die Einzelheiten Deine Kommentars #90 eingehen, aber Sinn und Zweck der Veröffentlichung unseres gesamten eMailverkehrs und aller mit dem Fall verbundenen Informationen war und ist es, das sich jeder selbst seine Meinung bilden kann. Ausschnitte aus Mails oder gut aussortierte Zitate verklären den Blick und so kann jeder selbst seine Schlüsse aus der gesamten Dokumentation ziehen.
    Meine und andere Stellungnahmen sind dabei die jeweiligen Meinungen derer, die sie auch schreiben. Dafür haftet kein anderer Beteiligter, also auch ich nicht!
    Ich würde gern noch weiter auf Deinen Kommentar eingehen, doch ich muß ja jetzt vorsichtig sein, da meine Aussagen sonst gegen mich selbst verwendet werden können. Aber kuschen werde ich deswegen noch lange nicht!
    Natürlich ist nicht jeder so ein Internetprofi und technisch so raffiniert und intelligent wie Du (Sreenhost, Cache usw…) aber sicher ist doch, daß die von mir gemachten Bilder, die eigentlich nur für das Archiv zur Doku dienen sollten, einiges aussagen, auch wenn sie nicht so profimäßig gefertigt sind, wie Du das ganz sicher gemacht hättest.

    Norman, ich habe mich am 31.12.2009 in einer “Dankes“eMail an Dich gewandt, da Du unsere Meinungen und Kritiken womöglich angenommen hast und da Du ja seit dem 24.12.2009 auch keine dieser homophoben Gruppen mehr gespielt hast. Daß andere Leute hier weiter und vor allem nur auf Dir verbal eindreschen, finde ich natürlich auch nicht ganz in Ordnung, weshalb ich die Diskussion ja auch immer wieder von Dir weg und auf den LSVD versucht habe zu lenken.
    Der Fahrnis halber mußt Du aber auch bemerkt haben, daß Dich Dein netter Verband, also der LSVD auch ganz schön im Stich läßt und hier keine Lanze für Dich bricht. Naja, die wollen sich bestimmt nicht noch tiefer in die Brennesseln setzen, kann ich ja irgendwie auch verstehen.

    Für mich war die Sache mir Dir zum 31.12.2009 erledigt. Nicht erledigt ist die Geschichte mit dem LSVD und das Du natürlich als Mitglied des LSVD ihn (immer noch) in Schutz nimmst ist irgendwie verständlich. Hierzu fällt mir nur noch der Spruch aus dem Volksmund ein:
    Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.

    …………………………………………….

    Liebe Leser!
    Da es sich hier um eine öffentliche Geschichte handelt, kann man die Post von Normans Anwalt (natürlich wie bei den STASI-Unterlagen, einiges zum Teil eingeschwärzt) und meine Antworten selbstverständlich auch im Internet nachlesen.
    Und hier geht es zu diesem Link:

    www.rosa-archiv.de/archiv/homophobie/lsvdhomophobie/manwalt.
    php


    Bildet Euch also wie steht’s Eure eigene Meinung und in diesem Sinne verbleibe ich
    mit besten Grüßen
    Jürgen Zehnle.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #90 springen »
#93 eMANcipationAnonym
  • 16.01.2010, 21:11h
  • Also, was mich als aufmerksamer Leser jetzt wirklich interessieren würde, ist die Antwort auf die Frage, inwieweit die vorstehenden Ausführungen in diesem Thread mit den in obiger Kolumne zitierten Aussagen von Herrn M. in Einklang zu bringen sind. Da ergeben sich doch deutliche Widersprüche zu der nun behaupteten, völlig harmlosen Einspielung von Hass- und Gewaltsängern "nur in der Testphase" und angeblich für kaum jemanden hörbar. In jedem Fall muss man es sich als Betreiber eines solchen Radios, in welcher Phase auch immer, schon gefallen lassen, dass man auch öffentlich kritisiert wird.
  • Antworten » | Direktlink »
#94 Norman MitscheleAnonym
  • 16.01.2010, 22:01h
  • Es spricht auch gar nichts gegen eine öffentliche Diskussion des Themas - das darf und soll ja auch so sein. Ich bemängele höchstens die gänzlich fehlende Recherche der jeweiligen Publizisten und die ungeprüfte Weitergabe von abstrusen Geschichten, die irgendein Mensch aus welchen Gründen auch immer online stellt. Unter Journalismus verstehe ich da aber allem Anschein nach halt einfach etwas anderes.

    Was aber generell nicht geht, ist das unerlaubte Veröffentlichen von persönlichen oder geschäftlichen E-Mails.

    Und somit ziehe ich mich dann auch wieder aus der Diskussion hier zurück. Viel Spaß noch.

    Gruß, Norman Mitschele

    www.myscout.com
  • Antworten » | Direktlink »
#95 Rosa_von_ZehnleProfil
  • 16.01.2010, 23:51hLeipzig - Zentrum
  • Antwort auf #94 von Norman Mitschele
  • Norman, alle Daten die ich von Dir verlöffentlicht habe, findet man entweder auf Deiner Homepage selbst oder wenn man goglet, und deshalb hier meine eMail an Dich vor Tagen an ALLE:

    Datum: Thu, 07 Jan 2010 15:46:10 +0100
    Von: "Jürgen Zehnle"
    An: mySCOUT!com
    Betreff: Re: Homophobie unterm LSVD-Logo! - Ausstehende Reaktion

    Aber Norman,
    ich kann Deine Aufregung in keinster Weise verstehen. Gibt mal in Google

    "CMO Internet Dienstleistungen Telefon" oder
    "CMO Internet Dienstleistungen email" oder
    "Thorsten Norman Mitschele telefon" oder
    "Thorsten Norman Mitschele email/

    ein, man bekommt Deine Daten auch so und würde man weiter suchen, vermutlich auch noch Andere. Somit betrachte ich die Sache als erledigt.

    In diesem Sinne
    Jürgen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #94 springen »
#96 Rosa_von_ZehnleProfil
#97 BenAnonym
#98 Rosa_von_ZehnleProfil
  • 19.01.2010, 14:38hLeipzig - Zentrum
  • Antwort auf #97 von Ben
  • Ja Ben,
    leider liegst Du (als vermutlich auch LSVD-ler) falsch. Noch gestern ergab sich nach einem kleinen eMailwechsel nun doch noch eine Freischaltung, nachdem mein erster Beitrag vor ein paar Tagen nicht veröffentlicht wurde.

    www.campusgruen.uni-koeln.de/koelner-professorin-unterstuetz
    t-homophobische-hetze/comment-page-1/#comment-240


    Und es gab bereits weitere Foren, die das Thema aufnahmen und es wird in Zukunft andere Medien geben, die das Thema annehmen werden.
    Im übrigen geht es hier weder um Mücken noch um anderes Getier! Wenn der LSVD über 30 MAL zuschaut wenn unter seinem Logo homophobe Gruppen gespielt werden, ist das schon mehr als skandalös: Erst recht, wenn man dann den Eifer sieht, den der LSVD an den Tag legt, wenn es um Homophobie bei den Heten geht.
    Wie ernst kann man denn da den LSVD in seinen angeblichen, ernsthaften Absichten noch nehmen, wenn er mit zweierlei Maß mißt?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #97 springen »
#99 KangaAnonym
  • 19.01.2010, 19:59h
  • Nun reg dich doch mal nicht künstlich auf. Der LSVD hat mit diesem Thema nichts zu tun. Aber auch gar nichts. Deine Darstellungen auf deinem "Rosa-Archiv" sind dermassen überzogen, dass man sich fragt, was der LSVD dir wohl mal angetan haben muss, dass Du als Schwuler so gegen diesen Verband wetterst - und das vollkommen uneinsichtig, als ob es ausser deiner verqueerten Meinung keine andere geben darf. Und wer bitte ist denn "WIR" in Deinem speziellen Fall - das würde mich ja auch mal interessieren.
    Also keep Cool und wenn Du schon Dinge behauptest, dann sollten sie wenigstens auch der Wahrheit entsprechen - Etliches in Deiner komplett überzogenen Darstellung ist selbst für einen Blinden auf den ersten Blck erkennbar falsch - unter anderem deine vermeintlichen "Hörerzahlen", die eben dann doch nur Homepage-Besucher sind. Wenn deine anderen Dinge im Rosa-Archiv genauso "wahr" sind, wie das, was du hier versuchst aufgebauscht darzustellen, dann ist das nicht mal den Webspace wert, auf dem es gespeichert ist. Bevor du also "Lügner" schreist, solltest Du dir selbst an die Nase packen und deine eigenen, zurechtgelegten Wahrheiten mal in einem hellen Licht betrachten. Bei diesem verklärtem Blick aber zumindest aber einmal nüchtern.
  • Antworten » | Direktlink »
#100 Rosa_von_ZehnleProfil
  • 19.01.2010, 23:12hLeipzig - Zentrum
  • Antwort auf #99 von Kanga
  • 1. Wer hier nicht mit richtigen Namen und/oder ohne Bild mitdiskutiert, kann das zwar trotzdem tun, muß sich aber nicht wundern, wenn er nicht für "voll" genommen wird bzw. seine Meinung irgend jemand der hier angemeldeten User ernsthaft interessiert.
    2. Wie bereits schon einmal gesagt: Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus! Und vermutlich trifft das auch auf Dich zu und wenn nicht, dann zeige auch, das Du einen Arsch in der Hose hast und mache nicht so „cool“ auf anonym.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #99 springen »
#101 Rosa_von_ZehnleProfil
  • 19.01.2010, 23:39hLeipzig - Zentrum
  • Antwort auf #99 von Kanga
  • 1. Wer hier nicht mit richtigen Namen und/oder ohne Bild mitdiskutiert, kann das zwar trotzdem tun, muß sich aber nicht wundern, wenn er nicht für "voll" genommen wird bzw. seine Meinung irgend jemand der hier angemeldeten User ernsthaft interessiert.
    2. Wie bereits schon einmal gesagt: Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus! Und vermutlich trifft das auch auf Dich zu und wenn nicht, dann zeige auch, das Du einen Arsch in der Hose hast und mache nicht so „cool“ auf anonym.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #99 springen »
#102 KameliendameEhemaliges Profil
  • 20.01.2010, 01:21h
  • Die Forderungen des Anwalts empfinde ich einfach nur als zutiefst dreist.
    Ebenso empfinde ich die Vorgehensweise von Herrn Mitschele einfach nur als peinlich.
    Er hätte klipp und klar zugeben sollen das das spielen von Musik homophober Künstler nen Fehler war.
    Egal wieviele Hörer es nun gab.

    Besinnen Sie sich mal, Herr Mitschele.
    Nehmen Sie das komische Zeug vom Anwalt zurück, sagen sie "sorry" und geloben sie Besserung.
    Dann ist das in Null komma nix gegessen.
  • Antworten » | Direktlink »

» zurück zum Artikel