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Einzelkommentar zu:
Wuppertaler Club: Homo-Mordaufrufe "im Kontext sehen"


#4 ObserverAnonym
  • 11.01.2010, 16:45h
  • Antwort auf #1 von remixbeb
  • Halte dieses Kulturargument auch für denkbar schwach. Dieses "Kolonialkomplexgelaber" ist so nervig. Da gibt es einfach bessere Argumente für Konzerte in Deutschland (vgl. Klaus und Ben). Aber immerhin ist es ein Argument. Welche Argumente gibt es zugunsten deutscher Hasssänger? Welche Gründe gibt es, dass hier nicht darüber berichtet wird?
    Die Dimension ist vergleichbar mit der im Dancehall. Die Tatsache, dass sie hier in Deutschland aufgewachsen sind, gibt dem ganzen aber nochmals eine andere Dimension. Und das Kulturargument entfällt.
    G-Hot, der sich wie „Dschihad“ ausspricht, führt einen heiligen Krieg: gegen Schwule, die sein Weltbild verstören. Und in einem Moment besonderer Kühnheit rief er zum Mord an ihnen auf, wollte sie kastrieren und empfahl, sie „mit der Axt zu halbieren“. So etwas wie die habe „kein Leben verdient“.Auch der frühere Aggro Berlin-Kollege Bushido und der Maskenträger Sido haben homophobe Texte in ihrem Repertoire. So heißt es in einem Text bei Bushido, er wolle "Tunten vergasen".

    Link zu www.faz.net

    Im Dancehallbereich ist zwar die Wiedergabe homophober Texte wegen deren Wirkung auf die Konsumenten unverzeihlich. Jedoch ist es dort erwiesen, dass sie entgegen der Aussagen Gewalt wegen ihrer Religion ("Du sollst nicht töten") zutiefst ablehnen. Aber wie sieht es in deutschem Hip-Hop aus?
    Ist dies weniger schlimm, nur weil die Situation von Homosexuellen in der BRD besser ist als auf Jamaika...
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