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Einzelkommentar zu:
Weniger Hetero-Scheidungen nach Einführung der Homo-Ehe


#5 eMANcipationAnonym
  • 13.01.2010, 17:15h
  • Warum soll es überhaupt "gut" sein, wenn so genannte Ehen nicht wieder geschieden werden?

    Mittelalterliche Zwangskonstrukte, die den Bedürfnissen der allermeisten Menschen in keiner Weise gerecht werden, sollten besser aufgelöst als fortgeführt werden.

    Insofern handelt es sich - von der wissenschaftlichen Unzulänglichkeit einmal abgesehen (statistische Korrelation ist nicht gleich kausaler Zusammenhang) - also eher um einen Indikator für den allgemeinen gesellschaftlichen Rollback, eben den Rückfall in "wertkonservative" Zwangsjacken.

    Eine effektive Gleichberechtigung unterschiedlicher sexueller Identitäten und überhaupt Lebensweisen in der konkreten Lebenswirklichkeit der Menschen VON KLEINAUF ist eben nicht und schon gar nicht in erster Linie durch eine "Homo-Ehe" zu erreichen.

    Daher sind bürgerlich-konservative Bestrebungen bestimmter Homo-Aktivisten bzw. deren einseitige Fixierung auf der einen und heterosexueller Rollback auf der anderen Seite zwei Prozesse, die sich im Grunde bestens ergänzen und uns am Ende keine wirkliche Freiheit und Gleichberechtigung ALLER Lebensweisen bringen werden.
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