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https://queer.de/?11633
  • 14. Januar 2010 14 2 Min.

Die deutsche Filiale des Limonadenherstellers Coca-Cola ist die 27. Organisation, die sich aktiv am Berliner Bündnis gegen Homophobie beteiligt.

Der vom LSVD Berlin-Brandenburg initiierte Arbeitskreis ist im September vergangenen Jahres in Anwesenheit des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit (SPD) gegründet worden (queer.de berichtete). Hintergrund sind homofeindlichen Übergriffe, die sich in den vergangenen Jahren in der Hauptstadt gehäuft haben. Ziel des Bündnisses ist es, möglichst viele maßgebliche Träger des Wirtschafts-, Kultur- und Sportlebens dafür zu gewinnen, sich für Respekt und Anerkennung gegenüber Schwulen und Lesben einzusetzen.

"Respekt ist eine Grundvoraussetzung für eine funktionierende Gesellschaft. Mit dem Beitritt zum Bündnis gegen Homophobie markiert Coca-Cola in Deutschland einmal mehr, dass wir jedwede Form der Diskriminierung oder gar Gewalt ablehnen und für eine offene und tolerante Gesellschaft eintreten", erklärte Uwe Kleinert, Leiter der Abteilung Corporate Responsibility & Sustainability von Coca-Cola in Deutschland.

Zu den Gründungsmitgliedern des Bündnisses gegen Homophobie gehören unter anderem der Deutsche Fußballbund (DFB), die Deutsche Bank, die Berliner Bank, die Berliner Polizei, die Krankenkasse AOK, und der Softwaregigant SAP. Neben Coca-Cola sind im Januar zudem noch die Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE und der Friedrichstadtpalast beigetreten.

Im Coca-Cola-Ursprungsland USA hat sich vor allem der Konkurrent Pepsi als homofreundlich hervorgetan. Dort herrscht derzeit ein Boykottaufruf christlich-konservativer Aktivisten gegen Pepsi-Produkte, da der Konzern insgesamt eine Million Dollar an zwei Homo-Gruppen gespendet hatte (queer.de berichtete). Auch ein Pepsi-Spot mit schwulem Inhalt erzürnte die Fundamentalisten (queer.de berichtete). (dk)

-w-

#1 Brause für Alle!Anonym
  • 14.01.2010, 17:02h
  • Finde ich klasse und wenn es der Konzern auch noch schafft, weltweit dafür einzutreten, kann nichts mehr passieren!
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#2 Liedel
  • 14.01.2010, 17:21h
  • Finde grundsätzlich gut, worauf der Arbeitskreis abzielt. Wenn Coca Cola dann beim nächsten Übrgriff Flashmobs gegen Homophobie organisiert, sehen die Demonstrationen vielleicht nicht ganz so (vor allem teilnehmermäßig) kläglich aus wie bisher.

    Dass die Deutsche Bank, zu der auch ihr Investmentbanking als Mitverursacher der größten Wirtschaftskrise seit dem 2. Weltkrieg gehört, dort mitmischt, halte ich für weniger gut.

    Aber solange nicht noch Air Berlin mit dem Fahrgastrechtverhinderer, S-Bahn-Ruinierer und Sicherheitskaputtsparer Muhdorn im Aufsichtsrat dort mitmischt: viel Erfolg!
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#3 ThorbenAnonym
  • 14.01.2010, 18:30h
  • Ist für solche Unternehmen natürlich in erster Linie zielgruppengerechtes Marketing und ob die das z.B. in den USA auch so machen würden steht auf einem ganz anderen Blatt (da wird knallhart Kosten-Nutzen analysiert). Aber dennoch ist natürlich jeder Unterstützer willkommen; egal aus welchen Gründen das gemacht wird. (Nur darf man halt die wahren Gründe auch nicht vergessen.)
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