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  • 18. Januar 2010 29 2 Min.

In Zürich hat ein Saunaclub eröffnet, in dem erstmals auch Callboys ihre Dienste anbieten - mit dem Segen der Behörden.

Auf 1.200 Quadratmetern und drei Stockwerken hat am Wochenende das Golden Gay Spa & Wellness eröffnet. "Die Stadt hat uns nach der Bauabnahme am Freitag grünes Licht gegeben", erklärte Betreiber Erich Brandenberger gegenüber "20 Minuten". Dabei will er vermeiden, dass Männer nur zum schnellen Sex vorbeischauen, sondern setzt auf Luxus: "Wir wollen weg vom Schmuddelsex-Image der Darkrooms", erklärte der 46-Jährige.

In dem großen Areal gibt es drei Bars, mehrere Whirlpools, Dampfbäder, Saunas und Erotikzimmer mit Duschen. Der Eintritt beträgt zwar satte 99 Franken (67 Euro), beinhaltet aber Snacks und Drinks (auch alkoholische), sowie die Benutzung des Erotikzimmers für 30 Minuten. Für diverse Dienstleistungen muss extra bezahlt werden. So kann man sich 60 Minuten lang für 150 Franken (102 Euro) massieren lassen. Hier können für "erotische Dienstleistungen" - in Absprache mit dem Masseur - Zuschläge erhoben werden.

Im dritten Stock wird´s heiß

Einmalig im Land ist der 3. Stock: Dort bieten fünf bis zehn Callboys mit städtischer Genehmigung ihre Dienste an. Hier können sich Besucher für 250 Franken (169 Euro) vergnügen. "Ein solcher Escort-Service ist schweizweit einmalig", so Brandenberger. Zwar gibt es bereits sechs schwule Saunen in Zürich - in ihnen ist Prostitution allerdings ausdrücklich verboten.

In den letzten Monaten gab es immer wieder Proteste der Anwohner gegen das geplante Projekt. Anwohner befürchteten insbesondere Ruhestörung, was Brandenberger aber zurückweist: "Da dürfte der Lidl neben uns wohl das größere Problem darstellen", erklärte er.

Das Wochenende sei noch sehr ruhig gewesen, da man noch keine Werbung schalten konnte. Brandenberger erwartet aber die nächsten Wochen einen Besucheransturm. Insbesondere Besucher mit hohen Ansprüchen können im Saunaclub auf ihre Kosten kommen. Und um die anzulocken, versucht die Sauna auf ihrer Website alle Vorzüge hervorzuheben - so heißt es in Fettschrift: "Die Tapeten sind aus echtem Gold!" (dk)

-w-

#1 seb1983
  • 18.01.2010, 16:50h
  • Seit wann zahlen Schwule für Sex??
    Das können von mir aus weiter Heteros im Puff und Straßenstrich machen...
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#2 Liedel
#3 Blondes GiftAnonym
  • 18.01.2010, 18:56h
  • Antwort auf #2 von Liedel
  • Mir wird beim Gedanken an "Boys", die in "Herrenbars" arbeiten, in der Regel ziemlich übel.

    Meist sind das sozial schwache Jungs, oft mit Migrationshintergrund, die keine Berufsausbildung und wenig familiäre Bindungen haben. Die werden dann von "Big Daddy" für 'n Appel und 'n Ei angestellt, um sowohl zu kellnern - wie auch zu vorgerückter Stunde zu strippen oder im Separée den ein oder anderen alten Sack über sich drüber rutschen zu lassen.

    Super - stärkt das Selbstvertrauen und die soziale Kompetenz! *augenroll*

    Sicher, wir werden alle älter - und es gibt immer einen Prozentsatz Schwuler, die eben auf "Boys" im weitesten Sinne steht. Aber ich werden den Gedanken nicht los, dass das Gros der Jungs den Sex nur der Kohle wegen macht - und sich ansonsten vor diesen alten Männern mit ihren Kugelbäuchen schlichtweg ekelt.

    Besonders schlimm finde ich die Tatsache, dass von den "Boys" erwartet wird, dass sie toll aussehen und sich pflegen - während die meisten Freier aussehen wie aus der Geisterbahn entlaufen. Zumindest muss man sich ja im Alter keine 150 kg anfressen und dann euphemistisch einen auf "Chubby" machen. Fettsucht bleibt Fettsucht.

    Irgendwie finde ich das alles nur extrem peinlich ...
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