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Kommentare zu:
Newsom: Obamas Untätigkeit bei Homo-Themen "unentschuldbar"


#1 HandoAnonym
  • 21.01.2010, 13:14h
  • Obama ist ein Flopp! Spätestens in 2012 wird dieser Spuk aber zu Ende sein. Man wird sich schon jetzt den Namen Scott Brown merken müssen, der neue Hoffnungsträger der Republikaner. Er ist genau so offen für schwul-lesbische Themen wie Obama, sitzt aber nicht untätig herum.
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#2 GastGastGastAnonym
  • 21.01.2010, 13:54h
  • Ich bin auch mit Obama bisher nicht wirklich zufrieden, was die versprochene Umsetzung von Homorechten angeht.

    Aber man sollte doch nicht ernsthaft glauben, daß ein Republikaner das in irgend einer Form besser machen würde. Alleine aus Rücksicht auf das konservative Wählerklientel könnte sich das niemand von denen erlauben.

    Wir können da wirklich nur auf die Demokraten hoffen, egal wie blöd sie sich anstellen...
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#3 seb1983
#4 eMANcipationAnonym
  • 21.01.2010, 14:52h
  • Antwort auf #1 von Hando
  • Ach ja,

    jemand, der u.a. weiterhin Millionen von Menschen und Kindern ohne Krankenversicherung ihrem "persönlichen Schicksal" überlassen will und jeden sozialen Fortschritt sabotiert, ein Parteikollege von Kriegsverbrecher Bush, soll also gut für "schwul-lesbische Themen" sein???

    Obama hat nicht zuletzt durch sein beständiges, breitenwirksames Eintreten für die uneingeschränkte Gleichberechtigung von Homosexuellen und durch erste konkrete Maßnahmen wie den Matthew Shepard and James Byrd, Jr. Hate Crimes Prevention Act einen sehr viel größeren, ganz persönlichen Einsatz für Schwule und Lesben gezeigt, als ich das von den meisten anderen Spitzenpolitikern dieser Welt jemals gesehen habe. Dass ihn die schwule Basis beständig an seine Versprechen erinnert, ist dennoch (oder gerade deswegen?) ebenso begrüßenswert wie notwendig.

    Dass seine christlich-reaktionären, neokonservativ-neoliberalen Widersacher, parteipolitisch vertreten in erster Linie durch die Republikaner, eine absolute Katastrophe nicht nur für Homosexuelle, sondern für alle Menschen in den USA und in der ganzen Welt wären, sollte eigentlich nach acht Jahren Bush-Terror jedem klar sein. Der Erfolg Obamas - und das sagt er übrigens selbst immer wieder - wird, wie in einem anderen Thread sehr treffend hervorgehoben wurde, ganz wesentlich davon abhängen, ob sein im Wahlkampf beschriebenes Programm von einer starken, zivilgesellschaftlichen Bewegung getragen und gegen die mächtigen Sonderinteressen der wirtschaftlichen Elite, dazu gehören letztlich auch die finanziell ziemlich mächtigen "religiösen" Geschäftetreiber und Herrschaftsausüber, verteidigt werden kann.
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#5 Obamas LoverAnonym
#6 Olaf_LEO
#7 eMANcipationAnonym
  • 21.01.2010, 17:10h
  • Antwort auf #6 von Olaf_LEO
  • Interessant und bezeichnend.

    In einem anderen Thread am lautesten gegen "Denunziantentum" schreien und anderen fälschlicherweise unterstellen, sie würden das unterstützen,

    und dann die verlogenen, bigotten, reaktionären Parteifreunde von Herrn Bush als "ehrlich" titulieren.

    Man darf dir für solche Beiträge danken, denn jetzt wissen wir wenigstens, wer hier "parteipolitisch" und ideologisch agitiert, und vor allem: in welche Richtung!

    Wäre es nach deinen ehrlichen Republikanerfreunden gegangen, dürfte man Schwule in den USA weiterhin totschlagen, ohne deswegen eine ebenso hohe Strafe zu bekommen wie bei allen anderen Opfergruppen auch.

    Und ich bin nach wie vor gespannt, wann deutsche Regierungschefs oder Staatsoberhäupter Vertreter der schwul-lesbischen Community ins Kanzleramt oder ins Schloss Bellevue einladen und offiziell den CSD-"Pride"-Monat ausrufen.
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#8 goddamn. liberalAnonym
  • 21.01.2010, 18:23h
  • Antwort auf #1 von Hando
  • So?

    Für die Schwulen in den USA sind Leute wie Herr Brown keineswegs 'Hoffnungsträger'!

    Man muss sich über eins immer im Klaren sein, wenn es um die USA geht: es ist das mit Abstand konservativste Land der westlichen Welt!

    Gerade in Deutschland herrscht die absurde Illusion vor, die USA seien ein progressives Land. Das ist es NIE gewesen! Selbst Frau Merkel wäre in den USA eine Linksaußen-Politikerin...

    Nicht wegen seiner bösen Politiker, sondern wegen großer Teile seiner frömmelnden Bevölkerung und wegen der konservativen bis reaktionären Medienwelt (und Machtstruktur), die dort nun einmal den Ton angibt. Was man von Obama erwarten kann, ist, dass er endlich die 'Don't ask, don't tell'-Regelung in der Armee aufgibt! Was ein Fortschritt GEGEN weite Teile der öffentlichen Meinung in den USA wäre, wäre eine Einführung einer allgemeinen Krankenversicherung! Die gibt es bei uns seit über 100 Jahren!

    Was man nicht erwarten kann, ist die Öffnung der Ehe auf gesamtstaatl. Ebene. Die muss sich erstmal in Neuengland mühsam und mit erheblichen Rückschlägen etablieren.

    Die USA sind nicht Norwegen oder Schweden, auch der laizistische Antiklerikalismus ist in Spanien oder Frankreich, ja selbst in den entwickelten Teilen Lateinamerikas ausgeprägter als in 'God's own Country'! Mr Newsom ist ein sympathischer Politiker. Aber hat in einem liberalen Ghetto polit. Karriere gemacht!
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#9 MarekAnonym
  • 21.01.2010, 18:31h
  • Letztendlich ist Obama wie alle Politiker:
    vor der Wahl wird alles mögliche versprochen um die Wahl zu gewinnen und nach der Wahl sieht dann alles ganz anders aus.
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#10 RoyAnonym
  • 21.01.2010, 21:16h
  • Antwort auf #7 von eMANcipation
  • ---Wäre es nach deinen ehrlichen Republikanerfreunden gegangen, dürfte man Schwule in den USA weiterhin totschlagen, ---

    Red doch nicht so einen Unsinn immer
    der Schwätzer Obama ist eine Enttäuschung der nichts erreicht hat ausser freudig in die Kamera zu grinsen und der Bevölkerung vorzutäuschen das jetzt der "change" kommt.
    Wenn man wirklich das Leben in der USA verbessern will muss man Republikaner wählen (die ein für Schwule sehr gutes politisches Konzept haben), die es ja auch in Deutschland gibt, damit auch weiterhin die Teile der Bevölkerung versichert sind die auch tatsächlich arbeiten und was leisten im Gegensatz zu den amerikanischen Hartzlern die genauso wie hier den (finanziellen) Leistungsträgern der Gesellschaft auf der Tasche liegen und damit dafür sorgen das die Kassenbeiträge immer weiter steigen. Gegen Hartz IV hilft arbeiten gehen immer noch am besten.
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#11 LorenProfil
  • 22.01.2010, 00:04hGreifswald
  • Also, meine Zwischenbilanz für Obama fällt gemischt aus: Einerseits hate crime-Gesetz, Einla-
    dung ins Weiße Haus, andererseits keine Abschaffung von "don't ask don't tell". 50-50.
    Ich hoffe, er schöpft alle Möglichkeiten, die er in
    seiner Position hat, aus um die Rechte von LGBT zu
    stärken. Er hat ja noch Zeit dies zu tun. Die LGBT-
    Interessengruppen sollten ihn dabei druckvoll unterstützen .
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#12 goddamn. liberalAnonym
  • 22.01.2010, 01:13h
  • Antwort auf #11 von Loren
  • So ist es...

    Einen liberaleren und auch sozialeren Präsidenten wie Obama hat dieses strukturkonservative und unsoziale Land noch nie gehabt. Man kann sich Politiker nicht aus seinen Wunschträumen zusammenmalen. Seine lieben Mitbürger auch nicht. Die Abstimmungen in Kalifornien und Maine haben nun mal gezeigt, dass US-Amerikaner selbst an den 'liberalen' Küsten ziemlich homophob und intolerant sind. Wenn ich als Schwuler in den USA aufgewachsen wäre, wäre ich wahrscheinlich schon längst nach Kanada ausgewandert. Da ist der Zivilisations- und Menschenrechtsstandard nun mal einfach höher...
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#14 alexander
  • 22.01.2010, 08:03h
  • man sollte mit wunschdenken nicht den realitätssinn verlieren !
    der mann hat immerhin die weichen in die richtige richtung gestellt und kämpft so ziemlich an allen fronten. die altlasten seiner vorgänger sind kaum zu bewältigen, zumal er auch noch gegenwind aus den eigenen reihen bekommt. er muss hier proritäten setzen (sozialreform), das kostet zeit.

    immerhin bleibt die hoffnung auf umsetzung seiner ziele.
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#15 alexander
  • 22.01.2010, 08:10h
  • Antwort auf #10 von Roy
  • bislang liegen deine "leistungsträger" speziell das obere drittel, der gesellschaft auf der tasche und zwar in dimensionen, dass eigentlich jeder arbeitnehmer geprügelt gehört, der für diese kriminellen noch den " latte " anschaffen geht !!!
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#16 Focus FanAnonym
#17 maaartinAnonym
#18 gatopardo
  • 22.01.2010, 11:05h
  • Antwort auf #14 von alexander
  • Ja mein Lieber, genau das wollte ich auch schreiben.
    Man sieht es Obama förmlich an, wie er als Intellektueller und Humanist gegen eine verlogene Meute an allen möglichen Fronten kämpfen muss, um es allen recht zu machen.Wir haben allen Grund, ihm nach einem endlosen Bush-Alptraum nicht auch noch die Gefolgschaft zu versagen.
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#19 LorenProfil
#20 LorenProfil
#21 gatopardo
  • 22.01.2010, 12:33h
  • Antwort auf #20 von Loren
  • Ja so ist es. Und in Europa kann ich mich nur an Zapatero erinnern, der das klar und deutlich von Anfang an gesagt hat. Er fliegt im Februar zu Politfreund Obama und die ewigen national-katholischen Heuchler in Spanien werden nicht müde, sie beide lächerlich zu machen, wo sie nur können.
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#22 Mister_Jackpot
  • 22.01.2010, 13:29h
  • Hmm also ich bin hin und hergerissen. Einserseits hab ich mir mehr versprochen, andererseits muss man auch mal sehen gegen welche Widerstände Obama in den USA ankämpfen muss und an wievielen "Fronten" er "kämpfen" muss. Daher werd ich Obama noch viel mehr Zeit geben, denn die braucht er in so einem von christlicher Doppelmoral tief geprägten Land nunmal.
    Im Übrigen an die Republikaner Fans hier: SCHÄMT EUCH! Wie kann man als Schwuler diese Konservativen auch noch als ehrlich hinstellen. Die Regierungszeit von Bush war ein einziger Alptraum ...alles ist besser als das. Nein mit den Republikanern wird es homopolitisch nur Rückschritt geben..das is ja wohl mal sowas von klar.
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#23 KameliendameEhemaliges Profil
  • 22.01.2010, 13:43h
  • Antwort auf #10 von Roy
  • "Wenn man wirklich das Leben in der USA verbessern will muss man Republikaner wählen (die ein für Schwule sehr gutes politisches Konzept haben)"

    In was für ein Gehirn-Wäsche-Ufo haben sie dich denn gebeamt???

    Republikaner sind Kämpfer für Schwulenrechte?

    Ne is klar ....
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#24 eMANcipationAnonym

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