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- 28. Januar 2010 2 Min.
Erstmals bietet in einem der wenigen legalen US-Bordellen ein Mann seine Dienste an – "Markus" will aber nur Frauen seinen Service gewähren.
Der 25-jährige "Markus" wurde von der "Shady Lady Ranch" eingestellt, einem legalen Bordell in der Wüste Nevadas. Der ehemalige Elitesoldat der Marines verlangt für eine 40-minütige Session 200 Dollar (143 Euro).
Wie die Nachrichtenagentur AP berichtet, haben die Behörden des Staates und des Bezirks erstmals zugestimmt, dass ein Mann sexuelle Dienstleistungen anbieten darf. Das Geschäft startete für "Markus" Anfang des Jahres langsam, jetzt soll er bereits mehrere Kundinnen gehabt haben.
"Markus" ist die neue Rosa Parks
"Markus" hat in einem Interview mit dem Magazin "Details" bereits erklärt, dass er nicht als "Prostituierter" arbeitet sondern als "Ersatz-Liebhaber" und dabei für Bürgerrechte kämpft: Er setze sich für Männer ein, die auch ihren Körper verkaufen wollen. Dabei vergleicht er sich mit Rosa Parks. Die wie "Markus" aus Alabama stammende Schwarze brachte 1955 die Bürgerrechtsbewegung ins Rollen, als sie sich weigerte, für einen Weißen ihren Bussitz freizugeben.
Genau in ihrem Sinne diskriminiere er bei seinen Kundinnen niemanden aufgrund deren Rasse, Hautfarbe oder Herkunft, erklärte der Callboy. Eines stellte er aber klar: Männer bietet er seine Dienste nicht an. Auf der Website ist unter seinem Namen der Eintrag "For Ladies Only" vermerkt – eine Einschränkung, die bei seinen Kolleginnen nicht auftaucht. Die Bordellbesitzer erklärten auf Presseanfragen, sie überließen ihren Angestellten die Auswahl ihrer Kunden.
Nevada ist gegenwärtig der einzige US-Bundesstaat, in dem Prostitution nicht verboten ist. Die rund 30 legalen Bordelle werden von den Behörden streng überwacht. In den Touristenmetropolen Reno und Las Vegas gibt es kein einziges Bordell. Die dort angebotenen sexuellen Dienstleistungen sind – eigentlich – verboten. (dk)














