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Kommentare zu:
Monogamie bei Schwulen nicht hoch im Kurs


#1 eMANcipationAnonym
  • 01.02.2010, 14:28h
  • "Bei Schwulen" durch bei "Männern", oder noch besser: durch "bei Menschen", ersetzen, dann stimmt's!

    Monogamie (als angebliche oder zumindest *moralische* "Norm") ist eine Erfindung, ist eine Erfindung, ist eine Erfindung!

    Zur Herrschaftsausübung!

    Dass sie menschlichen Bedürfnissen nicht gerecht wird, zeigen nicht nur die Scheidungsstatistiken, sondern die alltägliche Realität von partnerschaftlichen Beziehungen in unserer immer noch vom mittelalterlichen (heteronormativen) Beziehungsmodell geprägten Gesellschaft überhaupt.

    Mittelalterliche Unterdrückungslehren gehören (als angebliche Norm) im 21. Jahrhundert endlich auf den Müllhaufen der Geschichte. Was es mit Liebe zu tun haben soll, seinen Partner wie ein Besitzobjekt zu behandeln, ist mir seit jeher unbegreiflich.

    (Womit selbstverständlich niemandem das Recht abgesprochen wird, sich gemeinsam mit seinem Partner für ein "monogames" Leben zu entscheiden. Aber woher dieses Beziehungsmodell "kultur"historisch, -soziologisch und -psychologisch kommt, sollte einem dabei schon klar sein.)
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#2 schwulenaktivist
  • 01.02.2010, 16:27h
  • Ich weiss nicht wo das Problem liegt. Die Heterosexuellen haben doch ganz selbstverständlich ein Rotlichmilieu neben ihren Ehen, in welchem Frauen entwertet und für Sex bezahlt werden müssen.

    Schwule müssen ihre Partner nicht sozial entwerten und auch nicht unbedingt Geld für sexuelle Abwechslung bezahlen.
    Allerdings etabliert sich ein ähnliches Rosalichtmilieu neben den "eingetragenen Partnerschaften", das ist mal sicher!
    Heterosexuelle Lebensweise bringt heterosexuelle Probleme. Das hat die Schwulenbewegung schon vor 30 Jahren gesagt!
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#3 CarstenFfm
  • 01.02.2010, 17:07h
  • Jeder zweite geht fremd mit Einwilligung des Partners....

    ... und die andere Hälfte geht dann wohl heimlich fremd.
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#4 Lusty UnderwearAnonym
#5 DexusAnonym
#6 gatopardo
  • 01.02.2010, 20:48h
  • Antwort auf #5 von Dexus
  • Das hat #2 meine ich auch gar nicht bestritten ?
    Dabei glaube ich dennoch, dass Schwule untereinander ehrlicher sind und ihre Seitensprünge den Partnern eingestehen, weil wir weniger noch als Frauen nun mal nicht durchweg monogam veranlagt sind. Die sexuelle Treue ist eine Erfindung der heuchlerischen Moralgesellschaft, wie es #1 ganz richtig schreibt.
    Das schliesst aber niemals aus, dass wir für einige ganz bestimmte Menschen Verantwortung im Leben übernehmen, bei der Sex meinetwegen eine Rolle spielt oder auch nicht und die man durchaus Treue nennen kann .
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#7 BenAnonym
  • 02.02.2010, 00:05h
  • Antwort auf #1 von eMANcipation
  • "Aber woher dieses Beziehungsmodell "kultur"historisch, -soziologisch und -psychologisch kommt, sollte einem dabei schon klar sein"

    Mhm, z.B. daher romantische Liebe mit Ehe zu verbinden und somit die freie Ehegattenwahl erst möglich zu machen. Auch daher, der Frau eine gesellschaftliche Stellung abseits des Besitzverhältnisses durch Vater und Gatten zu verschaffen.

    Egal, wer keine monogame Beziehung will, bekommt halt einfach keine monogame Beziehung, gut ist.
    Oder gewendet: Wer glaubt, es nicht wert zu sein, von seinem Partner sexuelle Exklusivität erwarten zu können, hat wahrscheinlich einfach recht!
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#8 Leo M.Anonym
  • 02.02.2010, 00:53h
  • Der Witz ist ja das Frauen laut Studien genauso häufig ausserpartnerschaftliche Affären haben wie Männer, nur sind sie geschickter darin das vor dem Partner zu verheimlichen
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#9 TimmAnonym
  • 02.02.2010, 03:05h
  • @schwulenaktivist

    Monogamie ist auch bei den heterosexuellen Paaren nicht hoch im Kurs und war es im Prinzip auch nie, da die Prostitution das älteste Gewerbe der Welt ist. Dort ist nur die Tatsache zu sehen, das Frauen doch im Durchschnitt eher Monogamie immer noch wollen; während es die Heteromänner eher nicht wollen und daher dann heimlich in den Puff gehen oder mit der Sekretärin rummachen

    ----
    Homosexuelle Paare haben vielmehr als heterosexuelle Paare gelernt, über Sexualität in der Beziehung zu reden.

    Es gibt aber schon einige Punkte, die man/frau als homosexuelles Paar einhalten sollte.

    1. Gerade am Beginn einer Beziehung sollte auf eine offene Beziehung verzichtet werden. Das verletzt dann doch den anderen Partner zu sehr. Der andere Partner empfindet sich dann nur als Sexualobjekt und das verhindert die Entstehung einer vertrauten Gefühlsbindung, da die Einzigartigkeit der Beziehung nicht entstehen kann.

    2. NICHT für jedes homosexuelle Paar kommt eine offene Beziehung in Betracht. Ich kenne auch einige schwule Beziehungen, die gerade wegen des Fremdgehens und der Offenheit "kaputt gegangen" sind.

    3. Wenn man eine offene Beziehung will, so ist Pflicht, das dies vorab besprochen wird. Der größte Fehler ist es, wenn man es verheimlicht oder wenn man es erst hinterher erzählt. Das macht die Beziehung nämlich dann meistens wirklich kaputt, wenn der andere Partner das Gefühl hat, das etwas verheimlicht wird.

    4. Und dann kommt es auf das jeweilige Paar drauf an: es gibt offene Paare, die klare Vereinbarungen treffen. Beispielsweise nie in der eigenen Wohnung oder im eigenen Bett mit einem One-Night-Stand. Andere Paare genau umgekehrt...wichtig ist aber das dies besprochen wird.

    5. Eine weitere wichtige Frage ist, ob ein Paar nur den Sex mit fremden Männern zuläßt oder ob man auch Sex mit Männern hat, die zum Freundes- und Gesprächskreis gehören. Davon würde ich eher abraten, Sex mit Freunden/Gesprächspartnern des Paares zu haben; denn das bringt oftmals dann Irritationen und Gefühlsverletzungen. Dann besser mit fremden, anonymen Männern, die nicht in den Freundeskreis des Paares gehören. Aber auch das ist kein Patentrezept und sieht sicherlich nicht jedes offene Paar so.

    6. Ehrlichkeit ist wie der Artikel schreibt, dabei das zentrale Thema einer offenen Beziehung. Daran scheitern Beziehungen, wenn die Ehrlichkeit nicht gegeben ist.

    7. Letztlich aber gibt es kein Patentrezept für eine glückliche Beziehung...jedes Paar und jeder Mensch ist verschieden...und was für den einen gut sein kann, kann für den anderen das Gegenteil sein.
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#10 LukasAnonym
  • 02.02.2010, 07:09h
  • Promiskuität ist doch ein Symptom für Defizite in der Persönlichkeit. Ob bei Homo oder Hetero. Für denjenigen, der eine Reifung seines Selbst erreicht (hat), spielt oberflächliche sexuelle Entladung keine wichtige Rolle mehr, weil er tiefere Befriedigung in seiner Beziehung erfährt. Und das hat dann auch nichts mit aufgezwängter Monogamie zu tun.

    @ eMANcipation: deine ganzen soziologischen theorien werden irgendwann über dich zusammenbrechen, du musst mal von denen loslassen, dein (theoretisches) studium tut dir nicht gut. arbeite lieber mal an deiner emotionalen (Ich)-Bildung. erst wenn du begreifst, dass du nichts "wissen“ kannst, weisst du alles. viel erfolg.
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#11 JensiProfil
  • 02.02.2010, 11:14hFrankfurt
  • Antwort auf #1 von eMANcipation
  • Es gibt auch viele Tierarten, Affenarten etc. die ihr Leben lang monogam leben:
    Eine Erfindung aus dem Mittelalter ist dies sicherlich nicht!

    Wenn jemand meint, er könne in einer offenen Beziehung glücklicher werden, soll er dies tun. Grundlage hierfür sollte einzig und allein sein, dass beide dies wollen und wissen, worauf sie sich einlassen.
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#12 anonymusAnonym
#13 dummdideldeiAnonym
  • 02.02.2010, 12:43h
  • Antwort auf #11 von Jensi
  • Die Ehe im Mittelalter

    Im Mittelalter waren in Westeuropa längst nicht alle Menschen in der Lage zu heiraten. Von dem jeweiligen Grund- oder Gutsbesitzer sowie von entsprechenden Stellen in der Stadt (Magistrat, Gilde, Zunft) wurde nur demjenigen die Ehe und Familiengründung gestattet, der auch in der Lage war eine Familie zu unterhalten. Dadurch war mehr als die Hälfte der Bevölkerung von der Heirat ausgeschlossen. Aufgrund der damaligen vorherrschenden religiösen und ethischen Grundsätze bedeutete dies auch einen faktischen Ausschluss von der Möglichkeit Kinder zu zeugen und eine Familie zu gründen.

    de.wikipedia.org/wiki/Ehe#Die_Ehe_im_Mittelalter

    Als Adam grub und Eva spann,
    wo war denn da der Edelmann ?

    Timm kann das bestimmt beantworten,
    er stellt sich gut mit solchen.

    Schimpansen ? Bonobos ? Gorillas ?
    Die haben mich letztens ausgelacht,
    als ich das behauptete.

    Aber es stimmt schon. Die Art des Kalorienerwerbs und der Erhaltung der Art
    bestimmt im nachäffischen Genpool, Homo sapiens sapiens, die Art der Förderung oder Negierung durch institutionelle Mächte.

    „Der erste Klassengegensatz, der in der Geschichte auftritt, fällt zusammen mit der Entwicklung des Antagonismus von Mann und Weib in der Einzelehe, und die erste Klassenunterdrückung mit der des weiblichen Geschlechts durch das männliche.“
    (Friedrich Engels)

    Friedrich Engels hat basierend auf der bahnbrechenden Matriarchatsforschung von Johann Jakob Bachofen und Lewis Henry Morgan den Ursprung der Unterdrückung der Frau aus materialistischer Sicht historisch festgelegt. Bachofen wurde bekannt als Entdecker des Mutterrechts und Morgan hat durch seine weltberühmte Feldforschung bei den Irokesenvölkern in Nordamerika die menschlichen Entwicklungsstufen und die jeweiligen Familienformen, die für sie charakteristisch sind erkannt. Engels bestätigt in seinem Werk „der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staats“ Morgans Theorie, dass in der Wildheit die Gruppenehe typisch war, in der Barbarei die Paarungsehe und in der Zivilisation die Monogamie, welche bis heute geläufig ist und durch Ehebruch und Prostitution ergänzt wird. Bevor die ersten Familienformen der Gruppenehe entstanden, gab es eine Art Urzustand regellosen Verkehrs, der aber gewisse Paarungsformen nicht ausschloss; jedoch lagen dieser Form keine fixen Regeln zu Grunde. In der Gruppenehe besitzen ganze Gruppen von Männern und ganze Gruppen von Frauen einander gegenseitig als Ehegatten. Sie ist die älteste bekannte Form der Familie. Im Laufe der Zeit von einer Entwicklungsstufe zur nächsten war eine Eingrenzung des Inzests – vorerst zischen Eltern und Kindern durch die erste Familienorganisation und später dann auch zwischen Geschwistern – beobachtbar, bis hin zum absoluten Inzesttabu. Die Punaluafamilie ist die klassische und höchste Form der Gruppenehe bei der eine oder mehrere Schwestern den Kern einer Familie, ihre leiblichen Brüder den der anderen bildeten. Das heißt mehrere Schwestern hatten gemeinsam mehrere Männer und mehrere Brüder hatten eine Anzahl gemeinsamer Frauen. Also eine gegenseitige Gemeinschaft der Männer und Frauen in einem Familienkreis, von dem aber die leiblichen Brüder der Frauen und die leiblichen Schwestern der Männer ausgeschlossen waren. Aus dieser Punaluafamilie entwickelte sich die Gens. Das waren Familienclans, die sich als fester Kreis weiblich bedingter Blutsverwandten konstituierten, die untereinander nicht heiraten durften und die sich von anderen Gens in gesellschaftlicher oder religiöser Form unterschieden. Der Begriff Gens wurde von Morgan geprägt. Weiters bezeichnete er Stammesgesellschaften, die sich aus mehreren solcher Blutsverwandtschaftssippen zusammensetzten als Gentilgesellschaften.

    „So tritt die Einzelehe keineswegs ein in die Geschichte als die Versöhnung von Mann und Weib, noch viel weniger als ihre höchste Form. Im Gegenteil. Sie tritt auf als Unterjochung des einen Geschlechts durch das andere, als Proklamation eines bisher in der ganzen Vorgeschichte unbekannten Widerstreits der Geschlechter.“(Friedrich Engels)
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#14 RoggeAnonym
  • 02.02.2010, 12:51h
  • hmm - ich kann mir nur eine monogame Beziehung in meinem Leben vorstellen.
    Zur Liebe gehört für mich die Treue. Die Liebe umfasst den ganzen Menschen - Körper, Geist und Seele. Die Treue ist ein Wesenszug der Liebe.
    Ohne Treue gibt es keine wirkliche Liebe - nur eine, die man(n) dafür hält. Davon bin ich zutiefst überzeugt.
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#15 eMANcipationAnonym
  • 02.02.2010, 13:14h
  • Antwort auf #14 von Rogge
  • Aha,

    und was passiert dann, wenn diese "Treue" gebrochen wird. Dann ist es vorbei mit der "Liebe", oder?!

    Was ist das für eine Liebe, die dermaßen bedingt ist?

    Das ist eben genau die Vorstellung von "Liebe", die uns von kleinauf eingetrichtert wird! Die entspricht übrigens - nebenbei bemerkt - auch exakt der Vorstellung vom bestrafenden Gott!

    Dabei ist doch das entscheidende Merkmal wahrer Liebe die Vergebung!

    Sex ist eben nichts Verbotenes und auch nichts "Heiliges", sondern schlichtweg ein menschliches Grundbedürfnis wie Essen und Trinken.

    Wie kann man einem Menschen, den man wahrhaft liebt (auch sich selbst!), allen Ernstes abverlangen, dauerhaft nur mit einer Person Sex zu haben? Und vor allem: WAS in uns verlangt uns bzw. anderen das ab?

    Es ist ganz sicher nicht die Liebe, es ist das (verletzte) EGO!

    Ich habe allerdings auch Verständnis dafür, dass es vielen Menschen schwerfällt, sich von "der Tradition der toten Geschlechter, die wie ein Alp auf dem Gehirn der Lebenden lastet" völlig zu befreien. Daher sollte man mit diesem Thema zumindest ehrlich umgehen, was gerade in der "heterosexuellen" Welt oder bei denen, die sich an dieser orientieren, alles andere als die Regel ist!
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#16 eMANcipationAnonym
  • 02.02.2010, 13:26h
  • Antwort auf #13 von dummdideldei
  • Verdammt guter Beitrag.

    Man sollte noch hinzufügen, dass die beschriebenen Strukturen Männer nicht weniger unfrei machten und bis heute machen als Frauen. Ganz im Gegenteil zeigt die Entwicklung der letzten Jahrzehnte hier einen noch deutlich größeren Nachholbedarf einer Emanzipation bei Männern! So ist es bemerkenswert, dass sich junge Frauen heute weitaus freier fühlen, gleichgeschlechtliche Erfahrungen zu sammeln, als junge Männer, deren gefühlte Freiheit hier auf einen noch nie zuvor in den letzten dreißig Jahren gemessenen Tiefpunkt gesunken ist.
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#17 gatopardo
  • 02.02.2010, 13:38h
  • Antwort auf #14 von Rogge
  • Deine Liebe durch Treue und umgekehrt ist zu schätzen, denn jeder fühlt, denkt und handelt auf seine eigene Verantwortung. Zu hoffen ist, dass dieser Zustand bei Dir anhält, ich meine das ehrlich ! Hatten wir nicht alle schon einmal bei einem Idealpartner das Gefühl, unsterblich verliebt endlich im Himmel der Treue angekommen zu sein ?
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#18 RoggeAnonym
  • 02.02.2010, 13:42h
  • Wie kann man einem Menschen, den man wahrhaft liebt (auch sich selbst!), allen Ernstes abverlangen, dauerhaft nur mit einer Person Sex zu haben? Und vor allem: WAS in uns verlangt uns bzw. anderen das ab?

    ...die Liebe

    Ja, Vergebung ist auch ein Wesenszug der Liebe und nein, ich glaube nicht an einen strafenden Gott, aber an die Gottferne der Menschen, bedingt durch ihre Sünde.
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#19 predigerAnonym
#20 antosProfil
  • 02.02.2010, 23:13hBonn
  • Antwort auf #7 von Ben
  • "...z.B. daher romantische Liebe mit Ehe zu verbinden und somit die freie Ehegattenwahl erst möglich zu machen. Auch daher, der Frau eine gesellschaftliche Stellung abseits des Besitzverhältnisses durch Vater und Gatten zu verschaffen."

    Schön, so kennt man das aus Germanistik-Proseminaren. Lass bitte mal ein paar Realitäten rein. Realität a) Die romantische Liebe wurde sehr liebevoll von männlichen Romanciers ausgearbeitet - sie ist eine Erfindung der Literatur, unserem ersten Massenmedium vor Fernseh und Internet. Viel von der überwältigenden Wucht bleibt nicht, wenn man die Romane weiblicher Autoren dieser Zeit liest. Realität b) Eine 'gesellschaftliche Stellung' [hier sind also nur Bürgerliche gemeint oder zählt die Stellung einer niederen Bediensteten auch?] wurde erst durch kluge Empfängnisverhütung und Lohnarbeit möglich - die natürlich neue Besitzverhältnisse schafft. Realität c) 'Freie Ehegattenwahl' klingt chic, offen und gut - vergleiche das einfach mit den medienwirksamen Ausnahmefällen...welche wohlsituierte Frau heiratet ihren Gärtner?
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#21 remixbebAnonym
#22 remixbebAnonym
#23 Fred i.BangkokAnonym
  • 03.02.2010, 02:41h
  • zu 14-Rogge

    mein lieber Freund,deine Einstellung ist fuer einige
    wie Weihwasser fuer den Teufel,ich erinnre mich an einen Komentar:
    anbaggern,flachlegen.endsorgen

    oder; 30 Jahre mit dem selben Partner-das ist ja wie Knast..

    denke dass bei 50 % "Streuner" immer noch 50 %
    verbleiben die monogam leben oder es ansteben.

    Fremdgehen ist fuer mich ein absolutes Zeichen des Egoismuses und oft auch mangelnder Liebe zum Partner.

    Aber das soll mal jeder so halten wie er will...

    Wir beide ,mein Partner und ich sind nach gleich 33
    Jahren Partnerschaft,immer noch gluecklich und zufrieden und koennten uns das garnicht anders vorstellen.

    Wir haben keinen konservativ-religioesen Background.

    Und haben auch in den fruehen Jahren als Singl bestimmt nicht ,gerade enthaltsam gelebt,
    jedoch sahen wir sehr schnell,dass in aller Regel Fremdgehen bei echter Liebe verletzt und meist auch auf die Dauer zerstoert oder die Beziehung zur WG verkommen laesst.

    Jeder mag es halten wie er will...

    Wir haben es nie bereut.....

    Fred i, Bangkok
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#24 BenAnonym
  • 03.02.2010, 06:45h
  • Antwort auf #20 von antos
  • "b) Eine 'gesellschaftliche Stellung' [hier sind also nur Bürgerliche gemeint oder zählt die Stellung einer niederen Bediensteten auch?] wurde erst durch kluge Empfängnisverhütung und Lohnarbeit möglich - die natürlich neue Besitzverhältnisse schafft."

    Ja, und, Dein Punkt? Wäre Rücksicksicht auf die Gebärmuttern der Frauen und eine Erlaubnis für sie zu arbeiten (Als wären Arbeiterfrauen freier als bürgerliche Hausfrauen!) ohne die Konzepte der bösen,bösen Romanschreiberlinge möglich gewesen? Man hätte seine Frauen auch weiter wie Vieh halten können, hätte uns auch die ganze "Schwulenemanzipation" erspart, die ja gar nicht nötig ist, wenn man sich nicht mit seiner Gattin auseinandersetzen muss.

    " Realität c) 'Freie Ehegattenwahl' klingt chic, offen und gut - vergleiche das einfach mit den medienwirksamen Ausnahmefällen...welche wohlsituierte Frau heiratet ihren Gärtner?"

    Schichthomogene Gattenwahl ist nur klug und als sebstauferlegte Rücksicht beim sich-Verlieben zu sehen.

    Sexuelle Ghettoisierung durch Promiskuität als Identitätsanforderung ist abzulehnen, Punkt.
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#25 XDAAnonym
  • 03.02.2010, 11:59h
  • Jeder muss es doch für sich entscheiden. Schwule fordern immer und überall Toleranz und Gleichberechtigung, aber wenn ein Schwuler hier in der Diskussion schreibt, dass er seit 11 Jahren monogam mit seinem Freund in einer Beziehung lebt - nichts anderes, keine Wertung, wird er sofort ROT gevotet. Was hat das bitte mit Toleranz zu tun?

    Ich kann durchaus all die ganzen Homokritiker verstehen, die alle Homos über einen Kamm - als partysüchtige, Fickschlitten ansehen, die obendrein promisk und oft HIV+ sind. Denn genau dieses Bild wollt ihr ja auch in der öffentlichkeit dargestellt haben.

    Ich lebe auch monogam und finde dies keine Erfindung der Kirche o.ä. Mir reicht mein Partner vollkommen aus.

    Also bitte, wenn ihr promisk seit, dann macht es doch, aber seid doch einfach tolerant gegenüber andersdenkenden ...
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#26 KonstantinEhemaliges Profil
  • 03.02.2010, 19:02h
  • dafür hätte man keine studie benötigt! genau das predige ich seit jahren! aber mir glaubt ja nie einer!
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#27 hwAnonym
#28 seb1983
#29 momoAnonym
#30 seb1983
#31 KonstantinEhemaliges Profil
#32 remixbebAnonym
  • 04.02.2010, 10:30h
  • Antwort auf #31 von Konstantin
  • oh ja! Ist schon interessant, wie dumm-dreist manche Leute sind. Streng mal neben Deinem Schwänzchen auch mal 5 min Dein Köpfchen an. Vielleicht raffst Du dann, dass es unterschiedliche Menschen gibt und homo-sexuell nicht gleich homo-gen bedeutet.
    Was Du für Dich tust, bleibt Dir überlassen. Aber bitte überlasse es auch anderen, so zu leben, wie sie es wollen, ohne gleich den Finger (oder Schwanz) zu erheben!
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#33 KonstantinEhemaliges Profil
#34 HannibalEhemaliges Profil
  • 06.02.2010, 09:24h
  • Antwort auf #25 von XDA
  • "...dass er seit 11 Jahren monogam mit seinem Freund in einer Beziehung lebt - nichts anderes, keine Wertung, wird er sofort ROT gevotet."

    Weil sowas einfach gelogen ist! Niemand ist 11 Jahre lang monogam! Völliger Blödsinn und eine dreiste Lüge!
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#35 Fred i.BangkokAnonym
  • 07.02.2010, 03:29h
  • ......ist schon verwunderlich,wie immer aus der gleichen Ecke,beleidigende,ja regelrecht freche Behauptungen ,mit absoluter Gleichmacherei kommen,
    ueber die beiden H+K haben sich schon viele hier geaergert.
    Sie versuchen ihren Lebenstil,total promiscul ,(auch mit Drogen? )und natuerlich HIV Positiv -allen Andren auf zu pressen und einfach zur NORM
    zu erklaeren. HOMO - NORMATiV -

    Anbaggern-flachlegen- endsorgen..
    mir wird uebel...

    Alle monogam lebenden Paare sind absolute Luegner,
    Klemschwestern ,bekloppt und noch mehr...
    das ist schon ein dicker Hund.

    Das ist eine unverfrorene Frechheit ,
    inzwischen ekeln die beiden und die meisten ihrer Komentare mich richtig an...
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#36 HannibalEhemaliges Profil
#37 HannibalEhemaliges Profil
#38 maaaartinAnonym
  • 08.02.2010, 10:56h
  • schön, dass unsere lebensentwürfe so gefestigt sind, dass wir uns bei leuten die das anders halten nur mit beschimmpfungen zu helfen wissen. ein klares zeichen von gelebtem selbstbewußtsein.
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#39 KonstantinEhemaliges Profil
#40 SilverclawEhemaliges Profil

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