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Kommentare zu:
Obama: Verfolgung von Schwulen in Uganda abscheulich


#1 Obamas LoverAnonym
  • 05.02.2010, 00:06h
  • Gut, daß der US-Präsident Obama Uganda in Sachen der Verfolgung von Schwulen und Lesben auf der Veranstaltung der Evangelikalen bloßgestellt und verurteilt hat! Als nächstes sollte nun die völlige Streichung von Entwicklungshilfegeldern erfolgen!
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#2 stricklieselAnonym
  • 05.02.2010, 01:14h
  • Antwort auf #1 von Obamas Lover
  • Und warum nicht der Einsatz solcher Gelder unter erzwungener Aufsicht durch Organisationen, die schon bewiesen haben, den Menschen und nicht irgendwelchen verdeckten Regierungsinteressen zu dienen ?

    Das ist so konkret machbar, wie die Umsetzung der Zwänge des IWF, der Weltbank, der WTO und anderer Erzwinger "freier" Märkte.

    Warum werden weiter die geistigen Brandstifter in den USA nicht mit "Strafzöllen" (Steuervorteilsentzug/Geldtransferauflagen, etc.) belegt ?

    Es scheint sich doch, in mehrfacher Hinsicht, um "failed orginisations" zu handeln, im Lichte des großen Projektes der Menscheitserhebung zu zivilisatorischen Höhen ?
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#3 GerdAnonym
  • 05.02.2010, 09:08h
  • Schlimm das ein solcher Gesetzentwurf im Jahre 2010 immer noch auf unserer Welt überhaupt möglich ist.

    Zumindest in Europa und auf dem Festland Amerikas (Ausnahme die relativ unbekannten Länder Guyana und Belize) ist nirgendwo mehr homosexuelle Handlungen unter Strafe gestellt. Dort finden sich nur noch in der Karibik kleine ehemalige britische Inselstaaten, wo Illegalität immer noch herrscht. Da sollen ruhig noch mehr homosexuelle Kreuzfahrtschiffe mit Touristen anlegen, damit dort die Sichtbarkeit homosexueller Menschen sich positiv auswirkt ...

    Schlimm ist es aber echt noch in weiten Teilen Afrikas...ausgerechnet in den Entwicklungsstaaten, wo das Leben sowieso schwer genug ist, herrscht solch eine agressive Stimmung gegen Minderheiten.

    Ich für meinen Teil kann da nur feststellen, gut das ich in Europa und nicht in Afrika lebe.
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#4 mogamboAnonym
#5 stromboliProfil
  • 05.02.2010, 10:57hberlin
  • Antwort auf #2 von strickliesel
  • Es wird sich nichts ändern, weil die geistigen brandstifter mit dem präsidenten ihr religöses frühstück einnehmen!
    Deshalb, solange verantwortliche vom "volk" gewählte, weiterhin tisch und geistiges bett mit diesen religiösen triebtätern teilen , wird es auf dauer keine änderungen geben.
    Diese form der "anerkennung " ideologisch/religiöser gruppierungen fördert nur deren reputation und wahrnehmungsradius!
    Obama würde es besser anstehen, nicht mit dem "teufel" packtiern zu wollen, weil die ohnehin die ersten sind, die ihm bei erster gelegenheit das messer in den rücken stoßen!
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#6 eMANcipationAnonym
  • 05.02.2010, 14:11h
  • Zum Glück gibt es in Amerika auch Regierungen, die weitaus mutiger sind, auch weitaus mutiger als hierzulande:

    www.brasil-treff.com/home/news/index_de.php?&news_id=1478

    Die Zustimmung zur Regierung der Arbeiterpartei (PT) liegt übrigens aktuell bei rund 71%, Präsident Lula selbst hat eine Zustimmungsrate von 82%.
    oglobo.globo.com/pais/mat/2010/02/01/aprovacao-do-governo-lu
    la-fica-estavel-diz-cnt-sensus-915753184.asp


    Dies dürfte insbesondere damit zusammenhängen, dass nach einem Rückgang der extremen Armut in Brasilien um rund 28% schon während Lulas erster Amtsperiode (2003-2006) sich diese positive Entwicklung in den letzten Jahren weiter fortgesetzt hat. Wesentliche politische Ursachen hierfür waren u.a. der Aufbau des inzwischen größten, an Bedingungen wie den Verbleib von Kindern in der Schule geknüpften (Bar)geldtransfer-Programmes der Welt - "Bolsa Família" - sowie die kontinuierliche Anhebung des Mindestlohnes. Das (auch) in Brasilien von Mittel- und Oberschicht sowie von großen Teilen der politischen Elite beförderte Vorurteil, die Armen würden das Geld aus "Bolsa Família" einfach "versaufen", ist damit ebenfalls als billige und hetzerische Propaganda entlarvt worden. Nicht umsonst wurde Präsident Lula übrigens im Jahr 2006 mit ganz besonders überragender Mehrheit in den ärmsten Regionen Brasiliens und bei den ärmeren Einkommensschichten wiedergewählt. Es bleibt zu hoffen, dass seine von der PT demnächst wohl ofiziell nominierte, potenzielle Nachfolgerin diese Politik nach den Präsidentschaftswahlen im Oktober weiter ausbauen kann.

    en.wikipedia.org/wiki/Bolsa_Fam%C3%ADlia
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#7 Liedel
  • 05.02.2010, 14:25h
  • Obama muss dringend die lesbische schwedische Bischöfin Eva Brunne einladen, oder sie in Schweden besuchen....
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#8 ubantuAnonym
#9 archibaldAnonym
  • 05.02.2010, 20:15h
  • Was sagt eigentlich unser Aussenminister dazu, bzw. welche konkreten Konsequnzen zieht er?
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#10 herve64Ehemaliges Profil
  • 06.02.2010, 10:01h
  • Antwort auf #3 von Gerd
  • Na, wie schön für dich, dass du in Europa lebst. Das hilf den schwulen Afrikanern, die demnächst höchstoffiziell mit dem Tod bedroht sind, waaaaaahnsinnig viel!!!

    Aber tröste dich: ganz so sicher ist Europa auch nicht, wie du tust, und ob man nun von Staats wegen wegen Homosexualität hingerichtet wird oder von homophoben Schlägern auf der Straße zu Tode gebracht wird: das Resultat ist für das Opfer dasselbe, nämlich der medizinische Exitus.

    Aber zurück zum Thema: ich halte es für äußerst bedenklich, wenn Obama bei diesem heuchlerischen Evangelikalen-Frühstück anwesend war, auch wenn er Besorgnis über die Situation Schwuler in Uganda geäußert hat. Der richtige Weg wäre gewesen, eine Einladung dorthin demonstrativ wegen der fortgesetzten Homo-Hetze abzusagen, und zwar flächendeckend auf allen Kanälen.

    Im Übrigen bin ich mehr denn je dafür, Uganda die Entwicklungshilfe zu streichen.
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#11 nimbochenProfil
#12 AUFWACHEN!Anonym
  • 06.02.2010, 15:21h
  • "Abstimmung in der Parlamentarischen Versammlung des Europarats über ein Anti-Diskriminierungspapier zugunsten von Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen verschoben
    ...
    --Bernd Posselt [CSU]: ... Die Parlamentarische Versammlung, die keine echten Kompetenzen hat, verabschiedet alle möglichen Entschließungen für Themen, für die sie nicht zuständig ist. Dabei wird sehr viel beschlossen, was reine Ideologie ist. Das hat in den letzten Jahren überhand genommen, gerade auch auf Gebieten, auf denen wir uns auch im Europaparlament herumzuärgern haben und bestimmte Kräfte ihre Spielwiese sehen. Das betrifft Fragen der Homosexualität, Ehe und Familie, Abtreibung und Euthanasie.

    ZENIT: ... was wir ja am jüngsten Beispiel der Anti-Diskriminierungsvorlage gesehen haben.

    --Bernd Posselt: Ich bin erst einmal froh, dass die Parlamentarische Versammlung jetzt begonnen hat, diese Kräfte ein Stück weit in ihre Schranken zu verweisen, als sie jüngst diese Resolution zu den homosexuellen Lebenspartnerschaften in den Ausschuss zurückverwiesen hat. Das ist eine positive Tendenz. Ich freue mich vor allem, dass jetzt Politiker in der Parlamentarischen Versammlung mit starker christlicher Orientierung sehr aktiv werden, weil sie erkannt haben, dass diese Ebene zu wichtig ist, um sie den Anderen als Spielwiese zu überlassen...

    ZENIT: Worin sehen diese Politiker das Problem?

    --Bernd Posselt: Es arbeiten weltweit Kräfte darauf hin, unter dem Vorwand der Anti-Diskriminierung, homosexuelle Partnerschaften mit Ehe und Familie, einschließlich der Adoption von Kindern, gleichzustellen. Das ist es, was wir als christliche Politiker ganz klar verurteilen. Wir sind sicherlich nicht für die Diskriminierung von Menschen, egal aus welchem Grund. Aber das, was da behauptet wird, dass es diskriminierend sei, diese Partnerschaften nicht den Ehen gleichzustellen, stellt die Tatsachen auf den Kopf.

    ZENIT: Und was ist, wenn sich die anderen Kräfte durchsetzen. Ist dann eine Einschränkung der Meinungs- und Religionsfreiheit zu befürchten?

    --Bernd Posselt: Gerade in der Bundesrepublik sind Ehe und Familie durch das Grundgesetz in besonderer Weise geschützt. Darüber hinaus stärkt der Lissaboner Vertrag die Eigenständigkeit der Mitgliedstaaten in solchen Fragen.

    Deshalb brauchen wir:

    epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition%3bsa=deta
    ils%3bpetition=9001
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#14 Hardy KlagAnonym
  • 06.02.2010, 21:55h
  • Ich würde Uganda notfalls einen Kreig androhen, sollte es nicht die Strafverfolgung gegen Schwule ersatzlos streichen. Der Parlamentarier David Bahati ist in meinen Augen ein Schwerverbrecher, der dasselbe gegen Menschen tut wie im 18 Jahrhundert die weißen Master also Plantagenbesitzer gegen die Schwarzen in den USA. Wann ist der Mensch endlich weltweit soweit, das er jede selbstbestimmte Form des Zusammenlebens und Liebe aktzeptiert. Wieviele Todesopfer muß es noch geben, bis es endlich soweit ist???
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#15 Lupo__Profil
  • 12.02.2010, 20:32hBielefeld
  • UGANDA: RECHTE UND NICHT UNTERDRÜCKUNG
    Homosexuellen in Uganda droht die Todesstrafe, wenn der zur Debatte stehende Gesetzesvorlage angenommen wird.

    Ein internationaler Proteststurm hat den Präsidenten dazu bewegt, die Vorlage nochmals zu überprüfen zu lassen. Unsere ugandischen Verbündeten sagen, wenn es eine große Welle weltweiter Proteste gibt, begreift unsere Regierung, dass Uganda durch diese Gesetzesvorlage international isoliert wird, und nimmt sie zurück.

    Uns bleiben nur wenige Tage - unterzeichnen Sie die Petition gegen das Anti-Homosexuellen-Gesetz und laden Sie Freunde und Familie zum Unterzeichnen ein. Sie wird an Politiker in Uganda, Geberländer und an Botschaften in aller Welt übergeben.

    www.avaaz.org/de/uganda_rights/
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