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Einzelkommentar zu:
Bischof: Keine Kommunion für Homos


#46 so halt malAnonym
  • 09.02.2010, 08:24h
  • Antwort auf #44 von Timm
  • ......Und der Osten Deutschlands wurde massiv von der DDR-Indoktrination getroffen, da ist es schwer an Kirchenstrukturen im Osten anzuknüpfen.........

    Da könnte was dran sein. Pfarrerstochter Angela Merkel, zugleich FDJ-Propaganda-Sekretärin -unter Stalin hätte es sowas nicht gegeben- brachte es ohne größere Anstrengung im Fach Marxismus-Leninismus auf "befriedigend".

    Hans-Joachim Gauck konnte in der DDR das Abitur machen und von 1958-1965 an der Universität Rostock mit DDR-Stipendium Theologie studieren. Später bekam er eine gut dotierte Pfarrstelle und wurde dann als Kreis- und Stadt-Jugendpfarrer eingesetzt. Als Pfarrer und Theologe gehörte er zu den privilegierten Kadern in der DDR. Sein Vater war während der Zeit des Faschismus Marineoffizier und später DDR-Schiffskapitän. 1951 wurde er von einem sowjetischen Gericht aufgrund gefundener Unterlagen und zahlreicher Zeugenaussagen verurteilt, weil er während der Zeit des Faschismus an der Erschießung politischer Gefangener teilgenommen hatte. Erst 1955 wurde er auf Grund der bekannten Fürbitte Adenauers in Moskau zusammen mit mehreren Tausend weiteren verurteilten deutschen Strafgefangenen des 2. Weltkrieges und der Nachkriegszeit begnadigt und vorzeitig freigelassen.
    Ab 1982 war er Leiter der Kirchentagsarbeit in Mecklenburg und später Mitglied des Präsidiums des deutschen evangelischen Kirchentages. In dieser Funktion saß Herr Gauck bei Kongressen neben hohen Staats- und Parteifunktionären der DDR und anderer sozialistischer Staaten, ja er verhandelte sogar oft mit ihnen.
    Über seine West-Reisen und West-Besuche berichtete er auch treu und brav den DDR-Oberen und letztlich auch dem Staatssicherheitsdienst. Er konnte unbegrenzt West-Kontakte pflegen, jeden West-Besuch empfangen, West-Pakete und West-Geldspenden entgegennehmen und dergleichen mehr. Solche Privilegien hatten nicht einmal hohe Staats- und Parteifunktionäre der DDR.
    Ein solcher Mann, der in der DDR alle Vorzüge des Staates genießen konnte und darüber hinaus ein wichtiger Kader und Gefolgsmann dieses Staates war, ist ein Pharisäer ersten Ranges.
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