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  • 19. Februar 2010 19 2 Min.

Sänger Elton John hat ein ganz eigenes Bild von Jesus Christus – er bezeichnet die biblische Figur als "mitfühlenden, superintelligenten Schwulen, der menschliche Probleme verstanden hat".

Gegenüber dem amerikanischen Magazin "Parade" erklärte der 62-jährige Brite, dass sich mehr Menschen an den Lehren des christlichen Messias' orientieren sollten: "Am Kreuz hat er den Menschen vergeben, die ihn gekreuzigt haben. Jesus wollte, dass wir uns liebevoll und vergebungsvoll verhalten. Ich weiß nicht, was die Menschen so grausam macht. Versuch mal, eine Lesbe im Nahen Osten zu sein – dann bist du so gut wie tot".

In der Vergangenheit hatte sich Elton John kritisch über Religionen und deren Anhänger geäußert. So erklärte er 2006 in einem Interview, dass es immer das Wesen von Religionen gewesen sei, Hass gegen Homosexuelle zu verbreiten (queer.de berichtete). "Organisierte Religion scheint nicht zu funktionieren. Sie macht aus den Menschen hasserfüllte Lemminge", erklärte er damals.

Die anglikanische Kirche in England reagierte zurückhaltend auf den neuen Kommentar des Popstars. Ein Sprecher erklärte gegenüber der BBC: "Sir Eltons Aussage, dass Jesus uns alle auffordert, zu lieben und zu vergeben, wird von allen Christen geteilt. Aber Aussagen über die historische Person Jesus sollten wohl lieber von Wissenschaftlern getroffen werden."

Koks und Co.

In dem "Parade"-Interview plaudert Elton John noch über seine Beziehungen zu Männern und Drogen: "Ich hab mir immer jüngere Männer ausgesucht. Ich wollte sie mit Liebe erdrücken, ihnen die Welt zeigen und ihnen mehr Bildung geben." Damit hätte er, ohne es zu wollen, Abhängigkeitsverhältnisse erzeugt. "Ich hab das immer wieder gemacht. Nach sechs Monaten waren sie gelangweilt und hassten mich, weil ich ihr Leben und ihren Selbstwert genommen habe."

Drogen hätten in Beziehungen stets eine Rolle gespielt, auch wenn der Konsum nicht erfüllend gewesen sei. Mit Betäubungsmitteln folgt Sir Elton einem Alles-oder-Nichts-Ansatz: "Manchen Leuten reicht ein Gramm Kokain für einen Monat. Bei mir nicht. Ich muss immer alles nehmen – und dann will ich mehr. Am Ende hat das alles nur zu Scherereien geführt." Der Sänger ließ sich 1990 in eine Entzugsklinik einweisen. Sein Rap-Kollege Eminem erklärte im vergangenen Jahr, dass die britische Ikone ihm beim Entzug geholfen habe (queer.de berichtete). (dk)

#1 Liedel
  • 19.02.2010, 14:35h
  • Nette Provokation der RKK, auch vor dem Hintergrund der Abwerbeversuche konvertierungswilliger Anglikaner

    Auch wenn ich den Typ sonst wegen seinem plakativen Geldmach- Geheule zu Lady Di's Tod und dem mit Fettleibigkeit kombinierten extrem effimierten Gehabe innerhalb der internationalen "Bussi-Bussi"- Gesellschaft für ziemlich überflüssig halte
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#2 JesusAnonym
#3 SeXXX-O-MaticAnonym
  • 19.02.2010, 16:06h
  • Elton John macht da eine gewagte Aussage, für die Belege erst noch gesucht werden müssen!
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