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- 20. Februar 2010 2 Min.
Am Freitagabend wurden die besten schwul-lesbischen Filme der Berliner Filmfestspiele ausgezeichnet.
Die Komödie "The Kids Are Alright" der amerikanischen Regisseurin Lisa Cholodenko wurde mit dem Teddy Award für den besten schwul-lesbischen Spielfilm geehrt. Annette Benning und Julianne Moore spielen in diesem Film ein lesbisches Paar mit zwei Kindern. Die 18-jährige Joni und der 15-jährige Laser wurden durch Samenspende gezeugt. Das Leben der kleinen Familie bringt der biologische Vater durcheinander, der überraschend in ihr Leben platzt. Der Film soll im November in den deutschen Kinos anlaufen.
Als beste Dokumention prämierte die achtköpfige Jury "La Bocca del Lupa" des italienischen Regisseurs Pietro Marcello über einen Mann, der nach 14 Jahren Haft zu seiner transsexuellen Partnerin zurückkehrt. Als bester Kurzfilm wurde "The Feast of Stephen" ausgezeichnet. Der Fünfminüter über Homoerotik im Basketball stammt von Hollywood-Star James Franco ("Milk").
Der Spezialpreis der Jury ging an den US-Spielfilm "Open" von Jake Yuzna über ein Paar, das zu einem Wesen verschmelzen möchte. Die Leserjury des queeren Berliner Stadtmagazins "Siegessäule" prämierte Michael Stocks Dokumentarfilm "Postcard to Daddy", eine autobiografische Auseinandersetzung um sexuellen Missbrauch durch den Vater.
Mit einem Ehren-Teddy für sein Lebenswerk wurde der 65-jährigen Bühnen- und Filmregisseur Werner Schroeter ausgezeichnet. Die Laudatio für den Berlinale-Gewinner von 1980 ("Palermo oder Wolfsburg") hielt der Schriftsteller Wolf Wondratschek.
Mehr als 2000 Gäste nahmen an der Preisverleihung teil, darunter der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD), Modemacher Wolfgang Joop, Schauspieler Helmut Berger und die Grünen-Vorsitzende Claudia Roth. Eine Aufzeichnung der Veranstaltung wird am 20. Februar um 23.10 Uhr auf arte ausgestrahlt. (cw)
Links zum Thema:
» Mehr Infos zu den Gewinnern auf der Teddy-Homepage
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» TV-Tipp: Teddy Award auf arte
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Mi, 22:30h, rbb:
Welcome to Berlin
Alle fünf Folgen der Doku hintereinander: Begleitet werden sechs junge Menschen, die nach Berlin ziehen, darunter Evgeny und Sergej, die Russland verlassen haben um frei zu sein.
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