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Kommentare zu:
Koalition uneins über die "Gefahr" schwuler Eltern


#1 hwAnonym
  • 22.02.2010, 13:19h
  • es ist so, dass vollumfängliches kindeswohl in dieser gesellschaft, das wohl solcher parteien gefährdet,
    die von dem, mit staatl. gewaltmonopl erzwungenen, unwohl anderer gut leben.

    vom verweigerten potential der hirnentwicklung eines kleinkindes, bis hin zur verkürzung der lebenserwartung, beides durch ökonomischen zwang, der gesellschaftlich vereinbart wurde, oft zumindest.

    man kann das schöner formulieren - nur warum ?
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#2 schwulenaktivist
  • 22.02.2010, 13:24h
  • Das Vorurteil besteht darin, dass Schwule offener mit ihrem Körper und ihrer Sexualität umgehen. Während in heterosexuellen Familien Verklemmtheit, Gewalt, sexuelle Übergriffe und Totschweigen üblich sind...
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#3 seb1983
#4 gatopardo
  • 22.02.2010, 13:59h
  • Machen wir uns mal nichts vor, denn die Ablehnung homosexueller Eltern hat überall eine Mehrheit in der Bevölkerung. Das ist es doch, was die CDU/CSU wider besseres Wissen propagiert.
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#5 eMANcipationAnonym
  • 22.02.2010, 14:15h
  • Das eigentlich Perverse an dieser "Diskussion" besteht doch darin, dass Kinder in Regenbogenfamilien keine tote Theorie, sondern eine höchstlebendige gesellschaftliche Realtität sind - ob das nun der reaktionären mittelalterlichen Familienideologie gewisser Herrschaften in den Kram passt oder nicht.

    Das heißt: Diese selbsternannten Herrenmenschen sorgen mit aller Macht dafür, dass diese Kinder weiterhin nicht die gleiche rechtliche Absicherung erfahren, dass ihre Familien weiterhin als minderwertig behandelt werden.

    Und begründet wird das Ganze dann mit dem "Kindeswohl". Das schlägt dem Fass ja wohl den Boden aus!

    Familie sieht verdammt nochmal anders aus, als Ihr Herrenmenschen es allen diktieren und aufzwingen wollt.

    Respektiert das endlich und vergeht euch nicht an Kindern, nur um eure Ideologie der Zwangseinfalt und des Hasses zu kultivieren!!!
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#6 stephan
  • 22.02.2010, 14:52h
  • Also was denn nun Herr Wanderwitz?

    Wollen Sie wissenschaftlich darüber argumentieren, ob Adoptionen durch homosexuelle Paare dem Kindeswohl nachteilig oder förderlich sind - dann müssen sie die erwiesenen Fakten ernst nehmen und auch das Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages - oder wollen Sie darüber reden, ob aus der eindeutigen Erkenntnislage ein juristischer Zwang abgeleitet werden kann, Homopaare endlich auch in diesem Punkt gleich - und damit gerecht - zu behandeln.

    Die Vermischung beider Argumentationsstränge offenbar mir jedoch, dass es bei Ihnen offenbar mit dem klaren, folgerichtigen Denken schlecht bestellt ist! (Wie ich vermutet - und gerade im Netz eruiert habe, sind Sie Jurist. Das erklärt wieder einmal alles - entschuldigt die verworrene Argumentation jedoch nicht!)
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#7 JashaAnonym
  • 22.02.2010, 15:14h
  • Wenn sogar das Deutsche Ärzteblatt Studien veröffentlicht mit folgendem Inhalt, wundert es nicht mehr warum die Vorurteile, auch seitens der Politik, gegenüber dem Adoptionsrecht schwuler Paare noch so groß sind:
    "...Insgesamt ist nach einer Analyse von 19 Einzelstudien die Wahrscheinlichkeit, ein Kind sexuell zu missbrauchen, bei homosexuell Lebenden zwölfmal höher als bei heterosexuell Lebenden. Bei bisexuell Lebenden ist sie sogar 16-mal höher . . . was jedes Adoptionsrecht von Kindern für homosexuelle Männer zu einer unbedingt zu vermeidenden Gefährdung für die adoptierten Jungen macht!"

    www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=66998
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#8 eMANcipationAnonym
  • 22.02.2010, 15:24h
  • Antwort auf #7 von Jasha
  • Das ist keine "Studie ", sondern ein hetzerischer "Leserbrief", in dem in völlig absurder Weise einzelne Daten aus verschiedenen, größtenteils ebenfalls ideologischen Propagandaschriften so zusammengeschustert werden, dass sich die erwünschte Diffamierung homosexueller Menschen und Eltern ergibt.

    Gleichwohl halte auch ich die Veröffentlichung solcher Hetzschriften durch eine angebliche Fachzeitschrift für völlig inakzeptabel und hatte neulich bereits auf genau diesen "Leserbrief" hingewiesen.
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#9 CrazyForceProfil
  • 22.02.2010, 15:34hDortmund
  • Antwort auf #7 von Jasha
  • Das ist kein Artikel gewesen, sondern ein Leserbrief zu einem Artikel der das ungefähre Gegenteil davon sagt und tatsächlich abgedruckt wurde. Auch ein Zitat von dem Herrn:

    "Der renommierte Psychiater Huber schreibt in seinem Lehrbuch somit zu Recht, daß es sich bei der Homosexualität um eine sexuelle Perversion handelt, bei der nicht nur der andere, sondern auch der Homosexuelle zum anonymen Sexobjekt und dabei (via Aids) letztlich zerstört wird. "

    oder auch:

    "Es ist schon merkwürdig: Versuche, das eigene Geschlecht zu verändern, sogenannte Geschlechtsumwandlungsoperationen, werden von Krankenkassen bezahlt und öffentlich gefördert. Versuche dagegen, die eigene sexuelle Orientierung zu verändern, werden öffentlich gebrandmarkt und bekämpft."

    Bei dem Herrn handelt es sich um einen sehr stark christlich orientierten Mensch, der das Christentum ein wenig über die Medizin und die Forschung stellt. Das kann man ihn vorwerfen, aber nicht dem Ärzteblatt.
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#10 JashaAnonym
  • 22.02.2010, 15:43h
  • Ok, ihr habt Recht, es ist ein Leserbrief. Ich habe das nicht sofort erkannt, mein Fehler.

    Trotzdem kann ich nicht nachvollziehen warum ein solcher Brief veröffentlicht wird. Rechtsradikale Äußerungen werden, zurecht, zensiert, homophobe wesentlich seltener.
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#11 weinberg gottesAnonym
  • 22.02.2010, 15:44h
  • Antwort auf #3 von seb1983
  • in familien war oft noch mehr üblich, was an schwächere innerhalb der familie weitergegeben werden konnte.

    schau dir die christliche familie, und da besonders die mutter kirche an, was sie mit wegsehender duldung des vaters staat treiben konnte.

    wurden die weinäcker von leibeigenen kultiviert,
    war ihnen heirat und adoption erlaubt ?

    die christlich abendländische antike, das augusteische recht, mit alkohol, die urmutter der sharia, ohne alkohol ?

    ehe, staat, familie...

    "..so erhielt der vater der frau das recht, sofern er sie mit einem anderen mann als dem ehemann, in flaganti, erwischte, beide zu töten.
    der ehemann einer solchen frau durfte in diesem fall immerhin den anderen mann töten.
    innerhalb von 60 tagen mußte ein solcher 'ehebruch' durch ehemann oder vater zur öffentlichen anzeige gebracht werden.
    der ehemann musste die ehefrau förmlich (vor zeugen) verstoßen, das fortsetzen der ehe war ausgeschlossen.
    erfolgte keine anzeige und kein verstoßen, so machten sich vater und ehemann strafbar, wenn
    innerhalb von weiteren vier monaten jemand anders, z.b. nachbarn, den ehebruch zur anzeige brachte..." (s. 44, anm. 33, aus: heinz-jürgen voß, making sex revisted,
    dekonstruktion des geschlechts aus biologisch-medizinischer sicht, isbn 978-3-837-1329-2)
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#12 LorenProfil
  • 22.02.2010, 15:57hGreifswald
  • Antwort auf #9 von CrazyForce
  • "Nur in religiösen Kreisen heißt der Gott nicht 'Sex, Sex, Sex' - und das erklärt, daß religiös orientierte Therapien bei Homosexuellen die besten Erfolge haben!" (M. Schröter-Kunhardt, Facharzt für Psychiatrie, in einem Leserbrief an den Focus vom 17.07.2001)

    Da sieht man doch, woher bei diesem "Facharzt" der Wind weht .
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#13 seb1983
#14 - !!!!!!!! -Anonym
#15 ThekenschlampeAnonym
  • 22.02.2010, 16:48h
  • Liebe FDP: DEN WORTEN SOLLEN ENDLICH JETZT TATEN FOLGEN!!! GENUG GEEIERTANZT!!!

    LIebe Union: KLAPPE HALTEN UND MMITMACHEN!!!
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#16 ???Anonym
#17 [...]Anonym
  • 22.02.2010, 17:36h
  • Antwort auf #14 von - !!!!!!!! -
  • als slapstick- kalauer ganz nett.
    aber nicht richtig.
    die bandbreite der kommentare bei queer ist zu vielen themen größer, als bei den digitalen ablegern der sog. qualitätspresse.

    bei queer ist auch das "weltanschauliche" spektrum breiter, weil die redaktion das aushält
    und kann.
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#18 FloAnonym
  • 22.02.2010, 18:20h
  • Zur FDP:
    Jetzt, wo sich die FDP im freien Fall befindet und die wichtigen Landtagswahlen in NRW anstehen, werden wieder die Schwulen und Lesben entdeckt.

    Bei den Koalitionsverhandlungen letztes Jahr wurde das Wahlversprechen "Wir werden keinen Koalitionsvertrag unterschreiben, der Schwule und Lesben beim Adoptionsrecht nicht gleichstellt" ganz schnell fallen gelassen.

    Und jetzt angesichts der NRW-Wahl macht man dasselbe Versprechen, das man gerade erst gebrochen hat, schon wieder.

    Für wie blöd hält die FDP uns eigentlich? Mittlerweile dürfte doch jeder geschnallt haben, dass das nach der NRW-Wahl wieder vergessen ist, genauso wie bei der Bundestagswahl.

    Aber war ja klar: für die FDP steht in NRW auch der Erfolg im Bund auf dem Spiel. Da werden natürlich wieder dieselben Tricks versucht, die schon bei der Bundestagswahl funktionierten.

    Aber ganz ehrlich:
    wenn jetzt wieder welche darauf reinfallen, obwohl sie gerade die Wahrheit im Bund sehen, ist denen echt nicht mehr zu helfen.

    Ein Fehler kann jeder machen, aber denselben Fehler zu wiederholen ist DUMM!!

    Zur Union:
    Wundert mich gar nicht! Die haben bisher alle wissenschaftlichen Fakten geleugnet und werden das auch weiterhin tun!

    Würden deren Wähler die Welt immer noch für eine Scheibe halten, würde auch dort die Union die Wissenschaft ignorieren.

    Wie dumm das ist: man stellt sich selbst über die Wissenschaft und verlautbart trotzig, dass die Wissenschaftler alle falsch liegen. Das ist tiefstes Mittelalter. Aber das solche Dummheit noch genug Wähler findet ist ein Zeichen für den geistigen Zustand unseres Landes.
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#19 alexander
  • 22.02.2010, 18:33h
  • wieder so ein lackel mitte 30, der sich schon 3x dringend reproduzieren musste und dessen namen programm ist : M. WANDERWITZ !

    gott bewahre uns vor dieser generation von minderwertigen bwl- und jurastudenten die ihre berufliche unfähigkeit mit politik kompensieren wollen !

    wenn er von kindesentwicklung spricht, sollte er sich erstmal sein eigenes umfeld und seine persönliche entwicklung auf der zunge zergehen lassen. man sollte sich nur fragen was aus dieser, seiner vita geworden wäre, wenn chemnitz noch karl-marx-stadt wäre, schliesslich war der bub damals erst 15 !
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#20 gatopardo
  • 22.02.2010, 18:52h
  • Antwort auf #17 von [...]
  • Richtig ! Und gleichzeitig sollte eine Lanze für die meisten unter uns gebrochen werden, die für die gängige und heuchlerische Moral wenig Verständnis aufbringen, wie man ganz deutlich an fast allen Kommentaren sehen kann. Vielleicht ist es das, was uns Schwule durch unterschiedliche Weltanschauungen hindurch stets verbindet ?
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#21 Liedel
#22 SchneeAnonym
  • 22.02.2010, 19:44h
  • man das kann doch nicht wahr sein. es wachsen so viele Kinder mit getrennten eltern auf wie noch nie und die kinder haben meistens genervte alleinerziehende mütter aber die Gefährdung des Kindeswohl soll bei Homopaaren liegen??
    Finden die es besser die Kinder bleiben im Heim als bei homosexuellen Adoptiveltern?
    Ok wenn Homos keine Kinder adoptieren dürfen weil eine Familie aus Vater Mutter Kind Haustier etc. bestehen soll, dann müssen logischerweise auch sämtlichen Müttern die alleinerziehend sind die Kinder weggenommen und ins Heim gegeben werden weil der Vater fehlt
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#23 Liedel
  • 22.02.2010, 19:56h
  • Jepp @ alexander

    "Gefährdung des Kindeswohls"-
    das ist "Verführungstheorie reloaded".

    Furchtbare Juristen 2.0.

    Wehret den Anfängen...

    Ein aus Chemnitz nach Berlin zugezogener Kommilitone sagte einmal, dass seine Heimatstadt zu den "Top-Wendeverlierern" des Ostens gehört. Also wozu dieses Ablenkungsmanöver, Herr Wanderwitz?
    Gibts im Wahlkreis nicht genug anzupacken?
    Ach so stimmt, die wandern da ja alle ab und da ists ohnehin schwer mit dem Nachwuchs, gell Also suchen wir den Sündenbock woanders. Und wer eignet sich da besser als Schwule, Lesben bzw. adoptionswillige Paare?

    Wobei die armen, armen Konservativen ihre schmutzigen Gedanken über gleichgeschlechtlich Liebende und ähnliches Gewürm ja nicht mehr aussprechen dürfen.
    Da sieht man sich dann einem "Gesinnungsterror der Homo-Lobby" ausgesetzt.

    Mal sehen, ob ihn die LSU irgendwann "einnordet", dass er uns dann auch auf dem Berliner LSU- CSD- Wagen entgegenstrahlt.
    Und natürlich gaanz tolerant ist, wie es die CDU/CSU ja schon immer war

    Und Hase Letocha schreibt hier dann wieder nen Heule-Artikel, weil die pöse Community das mal wieder nicht wahrhaben will
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#24 OliAnonym
  • 22.02.2010, 20:08h
  • Wenn man keine Argumente hat, dann behauptet man halt einfach etwas: Homosexuelle Elternpaare sind für die Kinder schädlich und die Ehe wird durch die Gleichstellung von Lebenspartnerschaften ausgehölt.
    Aus CDU und CSU wirft man nur noch Brocken in den Ring, zur Argumentation reicht es nicht mehr. Und die Damen und Herren aus der ersten Reihe äußern sich sowieso nur noch selten mal zum Thema und lassen den Hinterbänklern den Vortritt. Ein Beweis, dass dieses Thema die Massen nicht mehr bewegt und dass es keine Argumente mehr gibt, mit denen man sich als Gleichstellungsgegner einem Schlagabtausch z.B. in Talkshows stellen und dabei noch halbwegs gut aussehen kann. Es kann nicht verwundern, dass außer Norbert Geis sich überhaupt niemand mehr wagt, einer Diskussion zu stellen.

    Tatsache ist, dass die reflexartigen Reaktionen aus den mittleren und hinteren Reihen der Union auf jedes Gutachten einfach ultraschlechten Stil darstellen. Es gehört sich einfach nicht, statt Fakten und Argumente nur Behauptungen in den Raum zu werfen. Das ist keine Diskussionskultur, das ist erbärmlich.

    Es gehört sich auch nicht, dass mittlerweile das Bundesverfassungsgericht und nicht mehr das Parlament dafür zuständig ist, dafür zu sorgen, dass Gesetze hierzulande gemacht werden.
    Geradezu erschreckend ist zudem der Umstand, dass das letzte Urteil das BVerfG nur schleppend und in der Regel nicht rückwirkend umgesetzt wird. Die aktuelle Rechtlage ist ja nicht erst seit heute verfassungswidrig. Dies ist faktisch eine Missachtung des Grundgesetzes und des höchsten deutschen Gerichtes. Wenn z.B. wie in Hessen die Gleichstellung im Beamtenrecht nicht rückwirkend erfolgt, muss man sich einmal die Frage stellen, wie es mit der Verfassungstreue der hessischen CDU aussieht.
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#25 - !!!!!!!! -Anonym
#27 [...]Anonym
#28 eMANcipationAnonym
  • 22.02.2010, 21:21h
  • Antwort auf #26 von NIMM ZWEI
  • Das ist doch mal wieder eine der diskriminierenden, tendenziösen "Studien", die einem reaktionären Familien- und Geschlechterverständnis das Wort reden.

    Dabei besteht doch das Problem nicht etwa im "Alleinerziehen", sondern vielmehr darin, dass Politik und Gesellschaft es dieser häufigen Familienform weiterhin so schwer wie nur irgend möglich machen und sie nicht einmal ansatzweise angemessen unterstützen.

    So kann man natürlich Familienformen, die bei entsprechender ökonomischer Ausstattung ganz wunderbar funktionieren, erfolgreich diskreditieren, indem man ihnen zu einem großen Teil diese Ausstattung oder beispielsweise eine entsprechende Ganztagesbetreuung in den Schulen, sprich: gleiche Bildungschancen und Chancen der sozialen Teilhabe, verwehrt!

    Man könnte schreien, wenn man das geballte Aufwärmen dümmster, vorgestriger Geschlechterklischees ("Männer sind unersetztlich", Frauen sind dies/das) verfolgt, das neuerdings wieder stark in Mode kommt.
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#29 herve64Ehemaliges Profil
  • 22.02.2010, 21:27h
  • Antwort auf #23 von Liedel
  • "Gefährdung des Kindeswohls"-
    das ist "Verführungstheorie reloaded".:

    Vordergründig würde ich dieser Ansicht zustimmen. Allerdings glaube ich, dass da unterschwellig noch etwas anderes dahinter steckt, z. B. die Angst einiger professioneller Eheschnallen bzw. "Diplommütter", ihre vermeintlichen "Pfründe", sprich: pädagogischen Vorrechte auf Grund ihrer biologischen Gebärfunktion, zu verlieren. Und dass diese eine verdammt launische Wählergruppe sein könnten, mussten z. B. alle damaligen Regierungsparteien erfahren, die in ihren einzelnen Ländern das achtjährige Gymnasium (G8) eingeführt haben.
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#30 KameliendameEhemaliges Profil
  • 22.02.2010, 22:13h
  • Menschen das Leben schwer machen und alles nur für die eigene verkorkste Ideologie.
    Der Wanderwitz sollte sich was schämen.

    Als ginge es auch nur einem Heten-Paar schlechter wenn Schwule und Lesben die gleichen Rechte bekommen...

    Da packt einen echt die Wut.
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#31 KonstantinEhemaliges Profil
  • 23.02.2010, 06:50h
  • es kann doch wohl nicht angehen, dass die CDU sich mit ihren reaktionären und faschistoiden ansichten weiterhin gegen eine mehrheit von 3 parteien, nämlich FDP, SPD und Grüne, durchsetzen kann.
    leben wir in einer demokratie oder in einem gottesstaat, he?
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#32 MichaelaAnonym
  • 23.02.2010, 09:25h
  • Die Studie von 2009 wurde von der alten Bundesregierung in Auftrag gegeben, wahrscheinlich mit der Hoffnung, dass sie der politischen Meinung von CDU und CSU zustimmt.

    In der Studie kam wohl sogar heraus das gleichgeschlechtlich aufwachsenden Kinder leichte Vorteile gegenüber anderen haben, da diese im Normalfall absolute Wunschkinder sind und meist adoptiert, die meisten Lesben oder schwulen suchen dann auch Kontakt zum anderen geschlecht um dem kind Vorbilder liefern zu können die sie selbst nicht sein können.

    Liebe Grüße
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#33 InsiderAnonym
  • 23.02.2010, 11:56h
  • flo, du bist unglaublich. die aussage ""Wir werden keinen Koalitionsvertrag unterschreiben, der Schwule und Lesben beim Adoptionsrecht nicht gleichstellt"" hat die fdp niemals getätigt. du bist der lüge überführt!
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#34 eMANcipationAnonym
  • 23.02.2010, 12:20h
  • Antwort auf #32 von Michaela
  • Wir sollten gerade in diesem Punkt, wenn es um die Ausfüllung bestimmter Rollen geht, gar nicht erst versuchen, reaktionäre Ideologien und Vorstellungen zu befriedigen oder auf dieser Ebene zu "argumentieren".

    Geschlechterrollen sind sozial konstruiert, weshalb es absolut unsinnig ist zu unterstellen, ein Mann könne nicht genauso gut vermeintlich "weibliche" Funktionen und Verhaltensweisen ausfüllen und umgekehrt.

    Wer damit ein Problem hat, kann Frauen ja auch in traditionellen, heterosexuellen Familien gleich wieder alles verbieten, was nicht patriarchalischen Vorstellungen von "Weiblichkeit" entspricht. Und ebenso muss die "Verweich(b?)lichung" oder gar "Verschwulung" von Männern, seit einiger Zeit mit so netten, verschleiernden Begriffen wie "Metrosexualität" u.ä. beschrieben, natürlich umgehend per Gesetz verboten, mindestens aber gesellschaftlich diskriminiert werden.

    Ach, jetzt hätte ich beinahe vergessen: Das wird sie ja auch!
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#35 Mister_Jackpot
  • 23.02.2010, 14:21h
  • Antwort auf #33 von Insider
  • Aber versprochen hat die FDP das volle Adoptionsrecht für Schwule und Lesben vor der Wahl. So hab ich das in klar in Errinerung und so haben sich FDP verantwortliche imemr wiede3r geäussert. Auch hier auf Queer.de war das zu lesen. Wenn man für etwas ist dann muss man schlussendlich auch dafür eintreten, ansonsten nenne ich das Wahlbetrug....konsequenterweise hätten sie die Koalition verlassen müssen, hätten sie Rückgrat. Da Herr Westerwelle aber zu machtgeil ist und ihm Homorechte im Grunde sowieso egal sind (hauptsache seiner Klientel geht es gut) war es auch nicht anders zu erwarten. Immer nur Sprüche klopfen ala "wir wollen ja das Adoptionsrecht, aber die böse CDU will es nicht" kann jeder...selbst was tun sieht aber anders aus. Sie sind doch jetzt in der Regierung....theoretisch könnten sie mit der Opposition FÜR das Adoptionsrecht stimmen...gegen die Union! Dann gäbs ne klare Mehrheit! Tun sie das? NEIN! Und das ist der entscheidende Faktor, weshalb man die FDP in Sachen Homogleichstellung noch nie Ernst nehmen konnte.
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#36 Wildhase1969Profil
  • 23.02.2010, 18:15hBerlin
  • Michael Kauch ist ja auch der einzige, der sich in diesem *liberalen* Saftladen für unsere Belange einzusetzen versucht ...
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#37 mr gaylordAnonym

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