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https://queer.de/?11818
  • 25. Februar 2010 29 2 Min.

Ein amerikanisches Gericht hat einen 19-Jährigen zu 15 Jahren Haft verurteilt, weil er mit einem gefälschten Facebook-Profil von 31 Mitschülern Nacktfotos oder -videos erschlichen hat – und dann von seinen Opfer sexuelle Dienstleistungen erpresste.

Anthony Stancl aus New Berlin (US-Bundesstaat Wisconsin) hatte auf Facebook ein Profil angelegt, in dem er sich als junge Frau beschrieb ("Kayla"). Mit dieser Identität fragte er bei Mitschülern seiner High School nach erotischen Nacktaufnahmen. Mindestens 31 von ihnen kamen zwischen dem Frühjahr 2007 und Dezember 2008 dem Wunsch nach. Danach gab Stancl sich zu erkennen und stellte die Schüler vor die Wahl: Entweder sie üben verschiedene sexuelle Handlungen mit ihm aus oder er würde die Bilder und Videos im Internet veröffentlichen. Insgesamt sieben Schüler haben sich auf den Deal eingelassen. Den Geschlechtsverkehr hat Stancl dabei mit seiner Handy-Kamera gefilmt.

Die Polizei durchsuchte nach Hinweisen schließlich den Rechner des 19-Jährigen und fand rund 300 sexuelle Aufnahmen von Mitschülern ab einem Alter von 15 Jahren. Am Mittwoch verurteilte schließlich ein Gericht den Angeklagten zu einer Haftstrafe von 15 Jahren, unter anderem wegen Kindesmissbrauchs. Die Staatsanwaltschaft hatte zuvor 30 Jahre Haft beantragt. Während der Urteilverkündung entschuldigte sich Stancl bei seinen Opfern. Er verstehe nun, was er ihnen angetan habe, erklärte der ehemalige Schüler.

Bei seiner Entlassung wird Stancl 34 Jahre alt sein. Danach wird er noch 13 Jahre lang nur auf Bewährung die Freiheit genießen können.

Das soziale Netzwerk Facebook hat bereits in der Vergangenheit die Gerichte beschäftigt. So erhielt ein Londoner Geschäftsmann 2008 einen Schadensersatz in Höhe von 28.000 Euro, weil er in einem falschen Profil unter anderem als schwul bezeichnet wurde (queer.de berichtete). (dk)

#1 SchneeAnonym
  • 25.02.2010, 17:36h
  • Meine fresse 15 Jahre knast das ist ja ober krass. Die haben so einen Knall, 15 monate oder so wegen Erpressung wären noch angemessen und wiso wegen Kindesmißbrauch wenn die jugendlich sind ( und er selber auch)
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#2 Naked InsanityAnonym
  • 25.02.2010, 18:24h
  • Antwort auf #1 von Schnee
  • So sind halt die Urteile in den USA. Ich fand aber die Idee des Typs ziemlich gewagt. Nur das mit der Erpressung hätte er besser sein lassen!
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#3 TransatlantikerAnonym
  • 25.02.2010, 18:44h
  • Och, da ist er ja noch gut weggekommen! Ich hätte gedacht, dafür wird man von Staats wegen umgebracht. Das ist doch in den USA so beliebt?
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