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Kommentare zu:
Die Penis-Hose der Isabel Mastache


#1 Fashion VictimAnonym
  • 27.02.2010, 15:07h
  • Ein Kleidungsstück, was keiner braucht! Es sei, das Ding ist so groß, daß es Extrastauraum braucht. Da kann man getrost dauf verzichten! Für mich ist das eher "Berufskleidung" für einen Exhibitionisten!
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#2 Blondes GiftAnonym
  • 27.02.2010, 15:41h
  • Antwort auf #1 von Fashion Victim
  • Letztlich ist diese Penishose nur eine Retourkutsche für all die Überspanntheiten, die schwule Modedesigner ihren weiblichen Models bisher zugemutet haben.

    Wäre ich eine Frau und müsste all den Driss anziehen, den mir mancher schwule Modegockel diktiert, ich würde mich erschießen.

    Ich habe das ja noch nie verstanden, was daran so aufregend sein soll, als schwuler Mann magersüchtige Catwalk-Tussen mit untragbarer High-End-Fashion auszustaffieren. Aber Karla Lagerfeld & Consorten werden's wissen ...
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#3 FloAnonym
  • 27.02.2010, 16:37h
  • "zum anderen hätte Isabel Mastache für den Laufsteg doch eher die Größe "L" wählen sollen..."

    Quatsch, genau die richtige Größe!!

    Nicht zu groß und nicht zu klein - genau das richtige Mittelmaß...
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#4 nicht verklemmtAnonym
  • 27.02.2010, 16:55h
  • Antwort auf #3 von Flo
  • Die Hose erzieht einen Träger hin zur Gesellschaft,
    den gesellschaftlichen Räumen zugewandt.

    Er ist bei prallem, vollem, flexiblem gesellschaftlichem Geschehen, aus sich heraus gut beraten, sich den Räumen zuzuweden.

    Z. B. besonders in überfüllten Aufzügen oder U-Bahnen bei Türnähe.
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#5 jörgAnonym
#6 antosProfil
  • 27.02.2010, 19:19hBonn
  • Antwort auf #2 von Blondes Gift
  • "Wäre ich eine Frau und müsste all den Driss anziehen, den mir mancher schwule Modegockel diktiert, ich würde mich erschießen."

    Und wärest Du anders als diese desinteressierte Person, würdest Du danach trachten deinen Körper den theatralischen Umhüllungen anzupassen, dich in Form zu bringen, um für einen kurzen Moment die Künstlichkeit deiner fälschlicherweise für natürlich gehaltenen Existenz zu spüren. Deine Un-Natur, Dein Leben in einer Blase:

    static.rp-online.de/layout/showbilder/51801-FRANCE_FASHION_X
    CE102.jpg


    Karl Lagerfeld, der dich wahrscheinlich intellektuell zehnmal in die Tasche steckt, ist übrigens keine 'Karla'.
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#7 antosProfil
#8 archangelAnonym
#10 gatopardo
  • 28.02.2010, 09:47h
  • Antwort auf #7 von antos
  • Hallo @antos ! Am 19.Febr. mit span. Gruppe vom Frankfurter Städel (Botticelli)Weinberge im Regionalzug Richtung Bonn vom harten Winter verwüstete Weinberge bestaunen, was uns gegen 14.00 Uhr bei heftigem Hunger verleitete, in Deiner Stadt Bonn ausserplanmässig auszusteigen und im "Paulaner" zu speisen.Welch ein beschaulicher Ort, den auch ich noch nicht kannte und der sich kulturhistorisch zwar nicht aufdrängt, aber mit Beethovenhaus, Münster, Rathaus und geruhsamer Einkaufsmeile doch sehr hübsch ist. Wir haben dann den ganzen restlichen Tag bis abends dort verbracht, weil es uns so gut bei Euch gefiel und sind dann erst spät nach Köln zurückgefahren.
    Entschuldige mich hiermit für "ausserplanmässigen"
    Kommentar bei anderen Teilnehmern.
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#11 antosProfil
  • 28.02.2010, 17:40hBonn
  • Antwort auf #10 von gatopardo
  • Danke, MadridEU, 'beschaulich' ist eine höflich-freundliche Charakterisierung - danke im Namen aller Bonner! Eine andere, hierorts beliebte und auch von jedem Zugezogenen schnell adaptierte Bewertung ist: 'Ja, äh, Bonn ist schon schön so zum Wohnen'. [Wenn Du am alten Rathaus warst, warst Du übrigens ca. 500m von meiner Wohnung entfernt]. Das ist auch der Sinn des Spruchs, den ein Freund auf seiner Wohnungstürfußmatte hat: 'Bonn ist schöner als Köln'. Wo solche Matten verkauft werden, lässt sichs tief blicken.

    Die geruhsame Einkaufsmeile, von der ich befürchte, dass sie tatsächlich nur unter größter Anstrengung und mit anschließenden Dehnübungen eine Meile zusammenbringt, wird in touristischen Broschüren übrigens gern 'Bonner Wohnzimmer' genannt - denn sie war, so weit ich weiß, die erste autofreie, naja, 'Meile' Deutschlands. Hier gibt es alles, was das Herz begehrt, Voraussetzung ist natürlich, das Herz steht auf all die gar nicht glitzernden Ketten, Franchiser und 1€-Läden, die deutsche Städte so verwechselbar machen. Aktuelles Highlight: Asien-Wochen in der Galeria Kaufhof [super übersetzte Lebensmittelpackungen: Nudeln 'mit Schweinegeschmack']. Plus, das darf nicht vergessen werden, Beethoven-Kitsch in allen Varianten.

    Andererseits, man darf ja nicht zu schwarz malen, pulsiert in Bonn aber auch ganz schön das Leben, speziell freitags und samstags gegen 22.30 Uhr und dann noch einmal gegen 23.30 Uhr am winzigen HBF, denn da fahren die interessantesten Bonner gesammelt mit dem RE nach Köln [and so do I, setze ich weltmännisch hinzu].

    Umso mehr freue ich mich, dass es euch hier gefallen hat. So gehts, wenn man wieder wegfahren kann :)

    PS: Schade, dass Ihr keine zeit für die Kunst- und Ausstellunghalle hattet:
    www.bundeskunsthalle.de/
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#12 gatopardo
  • 28.02.2010, 19:48h
  • Antwort auf #11 von antos
  • Da wir uns nicht auf Bonn vorbereitet hatten und nur rein zufällig dort ausstiegen, war uns die Kunsthalle kein Begriff. Amüsant die nette alte Dame in meinem Alter im Beethovenhaus an der Rezeption nach meiner äusserst altklugen Frage, ob der Meister eventuell schwul gewesen sein könnte, weil er nie geheiratet hat. Antwort mit zwinkerndem Auge: Der war ein Genie und asexuell, weil er keine Zeit für solche Dinge gehabt hätte, die wir so lieben.....
    Ja und mit dem alten Rathaus meinst Du sicher dasjenige im Barockstil ? Ich komme wieder zurück ins schöne Bonn, da ich noch einen Hotelgutschein in Köln für 4 Nächte besitze, den ich bis August abgewohnt haben muss. Sieht man sich ums erwähnte Rathaus herum oder in der Kunsthalle denn vielleicht mal auf ein Essen oder einen Umtrunk ?
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#13 antosProfil
  • 01.03.2010, 20:29hBonn
  • Antwort auf #12 von gatopardo
  • So sind viele der Bonner Damen im besten Alter, MadridEU. Im Zweifelsfall hat sie dich dabei auch noch 'ming Jung' genannt. Es muss einmal gesagt werden: der Bonn-Kölner Raum ist ein im Prinzip freundlicher und locker-toleranter. Ich staune deswegen - by the way und vom Thema ab - immer über die Schreckensszenarien, die hier z. B. aus Berlin kolportiert werden, wo es angeblich Kieze gibt, in denen sich Schwule nicht blicken lassen können ohne von aufgeputschten Moslems angefallen zu werden. Ich kenne das weder aus Bonn noch aus Köln.

    Wenn Du/Ihr wieder hier vorbeischaust/vorbeischaut, werde ich abends ein riesen Feuerwerk entzünden und, plötzliche Eingebung, es vielleicht 'Rhein in Flammen' nennen. Nein, Ernst: Sag Bescheid, wenn Ihr hier herkommt, dann Umtrunk.
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#14 gatopardo
#15 eMANcipationAnonym
  • 02.03.2010, 07:38h
  • Antwort auf #6 von antos
  • Wobei sich die Frage stellt, weshalb männliche Körperlichkeit in dieser Gesellschaft in derart grotesk ungleicher Weise behandelt und dargestellt wird.

    Und weshalb ausgerechnet schwule Männer sich daran auch noch tatkräftig beteiligen.

    Eines ist klar: So werden wir der Flut von heterosexistischen Bildern, mit denen heute schon Kleinkinder zugemüllt werden, NIEMALS etwas entgegensetzen!

    Sexuelle Freiheit und Gleichberechtigung rücken in noch weitere Ferne, da zwangseinfältige Bilder, von kleinauf so aggressiv eingetrichtert, nur schwerlich wieder loszuwerden sind. Und sie blockieren natürlich in jeder Weise die eigene Fantasie, also die Auseinandersetzung mit dem, was aus einem selbst kommt.
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#16 eMANcipationAnonym
#17 Micha80Anonym

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