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Einzelkommentar zu:
US-Senatoren für schwule Blutspende


#4 dummfugAnonym
  • 06.03.2010, 12:03h
  • Also wenn ich das richtig im Kopf habe:
    Die Problematik ist einfach die, dass erst 3 Monate nach einer Infektion ausgeschlossen werden kann, dass das Blut nicht infektiös ist.
    Der Test wäre also negativ, trotzdem könnte das Blut jemanden infizieren.

    Allerdings alle schwulen über einen Kamm zu scheren und von vornherein auszuschließen ist bestimmt auch nicht richtig.

    Andersherum wird zum Beispiel auch ausgeschlossen, wer 1980 bis 1996 länger als 6 Monate in Großbritannien war - ein Leben lang. Und das nur, weil vermutet wird, das Creutzfeld-Jakob per Blutspende übertragen werden könnte.

    Ich habe einen Bekannten, der sich einer 12monatigen Hepatitis-Therapie unterzogen hat. Die Infektion fand bei einer Bypass-Operation statt, in einem europäischen Krankenhaus. So etwas wünscht man auch keinem Menschen. Ein Jahr lang ständig Fieber zu haben und abzumagern ist eine Tortur, die keiner mitmachen möchte; und wir sprechen hier ja noch nicht mal von HIV.

    Darum ist diese Entscheidung mit Sicherheit ein Politikum, was aber besser von vorurteilsfreien Profis auf diesem Gebiet entschieden werden sollte.
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