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Kommentare zu:
FDP wirft SPD Homophobie vor


#101 InsiderAnonym
  • 10.03.2010, 15:29h
  • marek: ganz schön mutig. dann beweise doch mal, dass herr mronz durch begleitung auf auslandsreisen geschäftlich profitiert. beweise und keine inhaltsleeren und unverschämten unterstellungen!!!
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#102 späte DekadenzAnonym
  • 10.03.2010, 15:32h
  • Darauf habe ich gewartet, dass ich mit dieser neoliberalen Klemmschwester, der noch Jahre nachdem Wowereit (homophobe SPD, ja klar) sein Coming Out längst hinter sich hatte, mit seiner Alibifreundin stromlinienförmig losgockelte, plötzlich solidarisch sein soll, weil er zufällig das gleiche Geschlecht wie ich präferiert, aber sonst so ziemlich alles tut, um Schwule gesellschaftlich zu diskreditieren. Dieser Verein von asozialen herangezüchteten Streberlein, BWL- Schwiegersöhnchen, Heiratsschwindlerkandidaten und NLP-Staubsaugervertretern kann sich mal getrost selbst in den Arsch ficken, meinetwegen mit vergoldeten Penissen aus Marmor mit Perlmuttbesatz.
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#103 carolo
  • 10.03.2010, 15:43h
  • Antwort auf #92 von eMANcipation
  • > Hätten da auch Nazis und die offenbar gar nicht
    > so kleine Zahl sonstiger Schwulenfeinde
    > kollektiv in die Hände geklatscht, wie sie es
    > jetzt tun?

    Jetzt brauchen wir nur noch einen Zentralrat der Schwulen, der bei jedem Angriff auf irgendwelche zufällig schwulen Polit-Clowns - die selbst im Interesse ihrer eigenen Klientel einen Dreck auf unsere Rechte geben - die Homophobie-Keule schwingen.

    Komm mal wieder runter.

    Carolo
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#104 eMANcipationAnonym
  • 10.03.2010, 15:59h
  • Antwort auf #100 von Loren
  • Ich beobachte schon. Und die Hintergründe sind ziemlich klar.

    Hier geht es NICHT und IN KEINER WEISE um die Ablehnung von neoliberaler Klientelpolitik - sonst hätten den Vorgängern von Herrn Westerwelle exakt dieselben Fragen zu ihren Reisebegleitern gestellt werden müssen. Wurden sie aber nicht. Das ist Fakt.

    Nein, hier geht es darum, dass ein schwuler Mann nicht mit seinem Lebenspartner die stolze deutsche Nation verteidigen soll und darf - siehe die begeisterten, schwulenfeindlichen Reaktionen, die die aktuelle Medienkampagne schon jetzt hervorgerufen hat!

    Wir sollten uns große Sorgen machen, denn diese Vorgänge verdeutlichen, dass einflussreiche gesellschaftliche Kräfte einen schwulen Mann mit aller Macht von einem höheren politischen Amt fernhalten wollen (Mit der FDP und ihrer Ideologie hatten und haben diese Kräfte hingegen keinerlei Problem - ganz im Gegenteil, propagieren sie doch seit Jahren eben diese Art von Politik).

    Das passt ins Bild, denn eine "Minderheit", die historisch verfolgt wurde und die man sich weiterhin als potenzielle Projektionsfläche für sozioökonomische Wut halten will, darf nicht in solche Positionen vordringen.
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#105 eMANcipationAnonym
#106 MarekAnonym
  • 10.03.2010, 16:14h
  • Antwort auf #99 von eMANcipation
  • Wenn eine Hetero-Gattin Dienstreisen und Beziehungen ihres Mannes missbraucht hätte, um sich persönlich einen geschäftlichen Vorteil zu verschaffen (ganz am Markt vorbei), wäre die gleiche Kritik gerechtfertigt und auch genauso gekommen.

    Du verwechselst, was kritisiert wurde: nicht das Begleiten seines Freundes, sondern das Ausnutzen der Begleitung.

    Es ist eher umgekehrt: Du verlangst, dass gerechtfertigte Kritik an sehr dubiosem Verhalten (was ja nicht das erste mal in der FDP der Fall ist) nicht mehr geäußert werden darf, sobald es um einen Schwulen geht. Ehrlich gesagt: die Besserstellung einer Minderheit (das man z.B. gar nichts mehr kritisieren darf) finde ich genauso diskriminierend wie die Schlechterstellung. Gleichstellung lautet das Motto.

    Aber gerade bei Dir habe ich eine ganz andere Vermutung:
    ich weiß aus Deinen bisherigen Beiträgen, dass Du von der SPD sehr enttäuscht bist und die Linkspartei favorisierst. Das ist Dein gutes Recht und dafür gibt es vielleicht sogar auch genug Gründe. (Und ehrlich gesagt hat die SPD bei persönlich auch schon längst verschissen und ich werde die nie mehr wählen! Dafür ist viel zu viel geschehen.) Und Du denkst jetzt, dass alles was der SPD schadet, der von Dir favorisiserten Linkspartei nützt. Aber dass das eine gefährliche (und falsche) fixe Idee ist, hat sich ja bei der Bundestagswahl gezeigt. Was der SPD schadet, nützt zu einem gewissen Anteil der Linkspartei. Aber es nützt noch viel mehr Union und FDP, die z.B. jetzt nur regieren können, weil die SPD so schwach war, dass selbst Grüne und Linkspartei zusammen mit der SPD das nicht mehr ausgleichen konnten. Deine Theorie geht also nach hinten los und fördert nur die, die noch viel schlimmer als die SPD sind.

    Wie gesagt: für mich ist die SPD auch durch viele Dinge über viele Jahre hinweg unwählbar geworden und wird das für mich persönlich auch immer bleiben! Ebenso wie Union und FDP! Aber was recht ist, muss recht sein und Frau Nahles' Äußerung ist keineswegs homophob. Und wenn Du die Fakten verdrehst, weil Du meinst, dies nütze evtl. der Linkspartei, förderst Du am Ende nur diejenigen, die noch viel schlimmer als Frau Nahles sind.
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#107 LorenProfil
  • 10.03.2010, 16:45hGreifswald
  • Antwort auf #104 von eMANcipation
  • Was heißt "fernhalten"? Westerwelle ist bereits (zu meinem Bedauern) Außenminister und Vizekanzler. Wowereit ist bereits Landeschef in der Bundeshauptstadt und Von Beust in Hamburg.
    Interessanterweise jeder für eine andere Partei (was homophobe Angriffe nicht gerade erleichtern sollte).
    Westerwelle zieht sein Ding im Übrigen weiter ganz entspannt durch (man sollte ihn nicht unterschätzen). Er wird im heutigen Kölner Stadtanzeiger wie folgt zitiert:
    "Ich freue mich, dass sich Herr Mronz die Zeit nimmt, mich auf eigene Kosten zu begleiten, um sich in der Region (gemeint ist Südamerika; Loren) über soziale Probleme zu informieren und dafür zu engagieren. Das wollen und werden wir fortsetzen."

    Hoffentlich dann auch bei seinem nächsten Türkeibesuch. So ist in derselben Ausgabe zu lesen:
    "Die türkische Familienministerin Aliye Kavaf hält nichts von der Schwulen-Ehe. Statt zu heiraten sollten sich Homosexuelle lieber 'heilen' lassen, meint sie. Homosexualität sei 'eine biologische Störung, eine Krankheit, die man behandeln muss', erklärte Kavaf."

    Und bevor man mich des versuchten Türken-Bashings bezichtigt: Ich bin sehr wohl in der Lage, zwischen hetzenden Ministerinnen und meinen türkischen Nachbarn zu unterscheiden.
    Da das Land Türkei aber anstrebt, in die EU aufgenommen zu werden, sei hier en passant auf diese Meldung hingewiesen. Bis zum EU-Beitritt sollte sich m.E. die türkische Regierung zumindest von dieser Ministerin trennen.
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#108 eMANcipationAnonym
  • 10.03.2010, 16:52h
  • Antwort auf #106 von Marek
  • Wer es nicht verstehen will:

    Ich empfehle die Beschäftigung mit der soziopolitischen Dynamik von Rassismus, sehr gut und mannigfaltig wissenschaftlich aufgearbeitet am Beispiel der US-Gesellschaft. Wer immer noch nicht erkannt hat, dass es bei Schwulenfeindlichkeit und Homophobie um exakt dieselben Dynamiken geht, der wird sich weiterhin seine heile Welt einreden.

    Dein Pseudo-Argument zieht nicht:

    Es gab und gibt mehr als genug "Hetero-Gattinnen", die an Dienstreisen teilnehmen und nicht weniger eigene Interessen vertreten. Wurden und werden diese jemals in gleicher Weise von den Medien thematisiert und sogar in den Vordergrund der "Debatte" gezerrt? Nein. Und genau darum geht es.

    Abgesehen davon ist es in der Tat notwendig, dass Politiker und Massenmedien ganz besonders vorsichtig sind, keine falschen Botschaften zu transportieren oder menschenfeindliche Gesinnungen zu bedienen, wenn es nun einmal um eine historisch verfolgte und auch heute noch massiv diskriminierte gesellschaftliche Gruppe geht. Da sollte man dann ganz besonders sorgfältig seine Worte wählen. Das ist keine "positive Diskriminierung", sondern eine politische Notwendigkeit für jeden verantwortungsbewussten Politiker und nicht weniger für die Massenmedien. Und wer das ganz bewusst oder fahrlässig außer acht lässt, dessen Motive müssen dringend hinterfragt werden.
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#109 carolo
  • 10.03.2010, 16:54h
  • Antwort auf #105 von eMANcipation
  • Es ist witzlos, mit jemand zu diskutieren, der einem als Antwort nur ständig das Wort im Mund herumdreht.

    Das macht auf die Dauer auch Deine beste Intention zunichte.

    Und warum soll man ausgerechnet auf einen Schwulen, dem die Rechte anderer Schwuler derart aktenkundig am Arsch vorbei gehen, besondere Rücksicht nehmen?

    Carolo
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#110 HolliWupAnonym
  • 10.03.2010, 16:57h
  • "Wie kann der Außenminister nur seinen Lebenspartner mit auf Dienstreisen nehmen und somit öffentlich im Ausland seine Homosexualität zur Schau stellen!" Das hat die Nahles doch gesagt, oder?!?! Warum sonst könnte man ihr Homophobie unterstellen. Diese Frau Silvana Koch-Mehrin ist Vorsitzende einer Arbeitsgruppe, die u.a. Homophobie bekämpft?!?!? Dann sollte ihr mal schnell einer den Begriff erklären! Aber ist ja typisch für FDPler: sitzen in Ämtern, wovon sie keine Ahnung haben!
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