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Kommentare zu:
FDP wirft SPD Homophobie vor


#31 eMANcipationAnonym
  • 09.03.2010, 23:24h
  • Antwort auf #25 von Al Gebra
  • Ich kann mir nach den Erfahrungen mit unseren so klientelkritischen Massenmedien oder der klientelkritischen SPD beim besten Willen nicht vorstellen, dass es denen bei der Kritik an der Mitnahme seines Lebenspartners wirklich und glaubwürdig um das geht, was du beschreibst.

    Nein, in diesem Punkt sehen sie ihn als Schwulen und behandeln ihn auch so.
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#32 LorenProfil
  • 09.03.2010, 23:41hGreifswald
  • Antwort auf #24 von Werwolf
  • Westerwelle, der andere im politischen Diskurs nicht gerade mit Samthandschuhen anfasst und Hartz4-Empfänger en bloc verunglimpft, muss damit rechnen, ebenso hart und polemisch angegangen zu werden. Ich stimme dir aber zu, dass man seine Worte genau abwägen sollte, da man ja durch seine eigene Wortwahl auch etwas über die eigene Person aussagt. Insofern schadet es sicher nicht zu überlegen, wie man sich selbst durch seine Sprache präsentiert.
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#33 VolumeProProfil
  • 10.03.2010, 00:15hMönchengladbach
  • Die FDP soll die Klappe halten!

    Wenn Steinmeier damals seine Frau mit auf Reisen genommen hätte, damit sie berufliche Vorteile davon hat, dann hätte die FDP als erstes geschrien.

    Nahles setzt sich mit dem Bundesaußenminister und Vizekanzler politisch auseinander und äußert sich nicht homophob.

    Aber ich frage mich persönlich was Westerwelle und Mronz für eine seltsame Beziehung haben. Im Spiegel (
    www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,682660,00.html
    ) wird Westerwelle dahingehend zitiert, dass er über seinen Lebensgefährten als "Herr Mronz" spricht. Das finde ich recht merkwürdig.
    Helmut Schmidt sagt immer über seine Frau "meine Loki", sowas finde ich normal. Ich kann nicht verstehen warum Westerwelle nicht "mein Michael" oder sowas sagt.
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#34 Mister_Jackpot
  • 10.03.2010, 00:21h
  • Sorry aber jemand wie Herr Westerwelle, der absolut nie etwas für die Community getan hat jetzt als das arme Opfer von Homophobie darzustellen ist wirklich das allerletzte. Frau Nahles hat Herrn Mronz für seine klare Klientelaktivitäten kritisiert ...und NICHT dafür dass er schwul ist....und ja warum hat Herr Westerwelle denn seinen Typen nicht mitgenommen in den nahen Osten bzw. Saudi Arabien? Weil er ganz klar kein Rückgrat hat, denn sorry aber in asiatischen wie auch in den meisten südmerikanischen Ländern ist Homosexualität teilweise sogar weniger tabu als in Europa.....diese Gebite sind in Sachen Homophobie sicher nicht vergleichbar mit dem nahen Osten. Leute die keine Ahnung haben sollten daher mal einfach den Mund halten!
    Wer hier Nahles Kritik als "homophob" darstellt sollte lieber mal darüber nachdenken welches stellvertrende Bild von Schwulen Herr Westerwelle im Moment für die Allgemeinheit in Deutschland prägt. Schlimm, dass jetzt viele denken werden jeder Schwule sei so arrogant, selbstsüchtig und machtgeil wie Westerwelle...damit hat Guido uns Schwulen noch ein extra Bärendienst erwiesen ...vielen Dank Herr Westerwelle. *kotz
    Und wenn hier wieder konservative und neoliberale anfangen sollten zu schreien..denen sage ich: Was hat eure "politische Richtung" jemals für Schwule getan? Richtig: GAR NICHTS....im Gegenteil.....die FDP hat sich aktiv gegen Antidiskriminierungsgesetze ausgesprochen, weil sie der Wirtschaft wieder in den Hintern kriechen mussten (irgendwo müssen die Spenden für das Nobelleben ja herkommen nicht wahr Herr Mronz?) und die Union? Na da muss ich jawohl nichts zu sagen, da die uns bis heute nicht gleichstellen wollen, ergo uns nicht akzeptieren...meine Frage jetzt...wer ist nun homophob?...Meiner Ansicht nach ist Westerwelle allein durch sein Verhalten selbst homophober als es Frau Nahles (obwohl sie hetero ist) jemals sein könnte....
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#35 eMANcipationAnonym
#36 eMANcipationAnonym
  • 10.03.2010, 01:00h
  • Also, die meisten hier scheinen blind zu sein angesichts der Tatsache, dass die ach so klientelismusferne SPD und die ach so radikal sozialen und demokratischen Massenmedien nichts anderes machen als widerlichste schwulenfeindliche Ressentiments zu bedienen.

    Wie sonst ist es zu erklären, dass bei heterosexuellen Politikern niemals derartige Vorverurteilungen stattgefunden haben, geschweige denn überhaupt solche Fragen gestellt wurden (und dass das falsch ist, ist hier nicht der Punkt - sondern dass es bei denen eben nicht gemacht wird) ?!

    Hier geht es um eine ganz verlogene, heuchlerische Kampagne, die nichts mit der Politik von Herrn Westerwelle oder seiner Partei zu tun hat, sondern ausschließlich damit, dass er eben schwul ist und nicht wie alle anderen mit seiner Ehefrau auf Reisen geht.

    Jeder, der meine Beiträge hier kennt, sollte wissen, dass ich der Letzte bin, der Herrn Westerwelle oder seine Partei politisch jemals verteidigen würde. Aber darum geht es bei dieser Medienkampagne nicht:

    Die Medien behandeln ihn so, wie sie eben nur einen Schwulen in dieser Position behandeln!

    Dass so etwas im Jahr 2010 schon wieder ohne nenennswerten Widerspruch und auch noch unter kollektivem Jubel von unserer Seite möglich ist, zeigt sehr deutlich, dass wir schon lange die "Anfänge" überschritten haben, denen es eigentlich zu wehren gilt.
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#37 dieses eineAnonym
#38 eMANcipationAnonym
  • 10.03.2010, 01:33h
  • In Wahrheit geht's den verlogenen Massenmedien, die seit Jahren nichts anderes machen, als der breiten Masse eine neoliberal-neokonservative FDP-Ideologie einzuhämmern, beim Angriff auf die Mitnahme eines schwulen Lebenspartners nur um eines:

    Sie wollen nicht "von Homosexuellen beherrscht" werden!

    Schwule in solchen Positionen sind eine Bedrohung für die heterosexuelle Hegemonie - und zwar völlig unabhängig davon, welche Politik sie machen (würde es einem schwulen linken Außenminister besser ergehen? Wohl kaum.)

    Ein neuer Trend in Europa - und wir sollten sehr vorsichtig sein, ob wir den bejubeln!

    diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/544903/index.do?_vl
    _backlink=/home/politik/index.do
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#39 IuvenalisAnonym
#40 Sebastian123
  • 10.03.2010, 07:00h
  • Antwort auf #33 von VolumePro
  • Grundsätzlich ich kann da nicht eine einzige homophobe Absicht erkennen. Hier geht es um ein politisches Ränkespiel. Möge man von Herrn Westerwelle halten was man mag, er stellt sich gerade nicht ins beste Licht und bekommt halt noch ne Menge Seitenhiebe.

    Das er seinen Freund/ Lebensgefährten als Herrn Mronz bezeichnet finde ich in der Öffentlichkeit vollkommen OK und hat meiner Meinung nach nichts mit "merkwürdiger" Beziehung zu tun.

    Er ist ja nicht ein Anhängsel oder ein sich im Schlepptau befindlicher Gegenstand. Er ist Geschäftsmann und eben Herr Mronz. Ich finde die nach außen dargestellte Distanz in diesem Fall sehr richtig. Leute die mich nicht Duzen sondern mich mit meinem Nachnamen anreden, denen kann ich ja nicht mit dem Vornamen meines Partner kommen.

    Dann sollte er eher sagen mein Partner oder mein Lebensgefährte. Wobei auch das ja ein wenig depersonalisiert.
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