Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=11868
Home > Kommentare

Kommentare zu:
FDP wirft SPD Homophobie vor


#51 Linzer TörtchenAnonym
  • 10.03.2010, 10:22h
  • Antwort auf #47 von goddamn. liberal
  • Eulenburg u. Zeitgenossen.
    Bezüge, Methoden, Analogien.

    Ist da was dran ?

    Wer heute Hirschfeld schätzt, ist ein verkappter Eugeniker und Rassehygieniker ?

    Hirschfeld ein sublimer Unterstützer der NS-Rassenideologie ?

    Also sind die Einweiher des Hirschfeld-Ufers
    verkappte Nazis ?

    Man kann ja viel machen - oder es lassen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #47 springen »
#52 RabaukeAnonym
  • 10.03.2010, 10:26h
  • Mit Homophobie hat das herzzzzlichst wenig zu schaffen. Es ist, wie es schon "immer" war. "Eine Krähe hackt doch bekanntlich der Anderen kein Auge aus?" In meinen Augen ist die Kritik von Nahles und Steimeier eine ledigliche Anfrage, mehr nicht.
  • Antworten » | Direktlink »
#53 eMANcipationAnonym
  • 10.03.2010, 10:40h
  • Antwort auf #48 von CarstenFfm
  • Ich möchte gar nicht wissen, was sich die Massenmedien bei einem schwulen Außenminister erlauben würden, der nicht die Ideologie der Mächtigen und Privilegierten vertritt (sprich: IHRE Ideologie bzw. die, an deren Verbreitung sie sich aktiv beteiligen), sondern den man guten Gewissens als "links" bezeichnen könnte.

    Höchstunwahrscheinlich, dass so jemand in nächster Zeit Außenminister wird - nicht zuletzt der Partei, in der eine Frau Nahles als "links" gilt, sei dank - aber doch ein notwendiges Gedankenspiel, um uns vor Augen zu führen, worum es bei dieser Kampagne eigentlich geht.

    Man muss mich schon absichtlich falsch verstehen wollen, wenn man mir Mitleid mit Herrn Westerwelle oder auch nur die geringste politische Sympathie ihm und seiner Partei und Politik gegenüber unterstellt. Mir geht es einzig und allein um die offensichtliche Bedienung schwulenfeindlicher Ressentiments, die in dieser Gesellschaft beileibe nicht nur Herrn Westerwelle (der hat eine Absetzung aus vielen anderen Gründen, nicht wegen der Begleitung durch seinen Partner, mehr als verdient) zum Verhängnis werden und die inzwischen schon wieder erschreckend unverhohlen stattfindet.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #48 springen »
#54 schulzAnonym
  • 10.03.2010, 10:48h
  • Wer noch bezweifelt, daß hier insinuativ Homophobie benutzt und geschürt wird, der werfe einen Blick auf die Leserkommentare im Focus zum Artikel "Westerwelle will weiterhin mit seinem Partner reisen". Hier 2 Beispiele:

    "WW sollte die Toleranz
    die er als Schwuler genießt nicht überstrapazieren. Mir wird er jedenfalls -auch mit demonstrativ provokantem Auftreten- nicht einhämmern, sein Partnerschaftsmodell sei eigentlich das "Normale"."

    "Es geht hier nicht um Frau und Mann
    Das ist der Haken, es ist ein schwules Paar und das sollte man nicht überall öffentlich zeigen, in gewissen Ländern! Ich bin dagegen!"
  • Antworten » | Direktlink »
#55 I.Ramos GarciaAnonym
  • 10.03.2010, 10:51h
  • das kommt darauf an, ob Mronz auf seiner Partners Kosten oder auf Kosten des Staates reist
  • Antworten » | Direktlink »
#56 SabineAnonym
  • 10.03.2010, 11:11h
  • Also wenn ich das hier richtig lese, wird von einigen positive Diskriminierung verlangt: man darf Westerwelle und Mronz nicht kritiseren, egal was sie anstellen.

    Das ist mir völlig unverständlich. In den Äußerungen von Nahles geht es ganz klar nicht um Homosexualität, sondern um die Frage, ob Mronz geschäftliche Vorteile aus seiner Rolle hat. So etwas muss geklärt werden.

    Dass es solche Fragen bei Hetero-Ministern bisher nicht gegeben hat, liegt nicht an Homophobie, sondern daran, dass die meisten Ehefrauen oder Ehemänner aufgrund ihres Berufes oder Interesses unverdächtig waren.

    Mronz scheint hingen jede Chance, die sich ihm durch das Politikersein seines Freundes bietet, finanziell auszunutzen. Und Westerwelle scheint vor allem die Leute auf Dienstreisen mitzunehmen, die der Partei spenden gemacht haben. Der Spiegel hat gut dargelegt, warum das ein Geschmäckle, vielleicht auch der Beginn von Korruption ist.

    Es ist erbärmlich von Koch-Mehrin, den Ruf nach Aufklärung mit einem Homophobie-Ruf zu kontern. Ausgerechnet die FDP, die gegen Antidiskriminierungsgesetze ist, die gegen die Homo-Ehe gestimmt hat usw usf

    Nebenbei: wäre Frau Steinmeier Event-Managerin und Unternehmensberaterin gewesen, hätte ihren Mann auf Dienstreisen begleitet und dabei sowohl alte Kunden als auch potentielle neue Kunden getroffen, hätte es auch Kritik gehagelt. Und die wäre kaum mit Heterophobie bekämpfbar gewesen.
  • Antworten » | Direktlink »
#57 INSINUATIVAnonym
  • 10.03.2010, 11:11h
  • 07.03.2010

    Opposition wirft Westerwelle Amtsmissbrauch vor

    www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,682198,00.html

    Grüne und Linke fordern jetzt Klarheit über einen möglichen Zusammenhang zwischen Parteispenden an die FDP und der Teilnahme an Reisen des Vizekanzlers. Die Öffentlichkeit müsse beurteilen können, "ob es hier unzulässige Zusammenhänge und Einflussnahmen gegeben hat", erklärte der Grünen-Parlamentsgeschäftsführer Volker Beck. Westerwelles Verhalten grenze an Amtsmissbrauch, kritisierte Linken-Fraktionsvize Ulrich Maurer.

    Zudem habe sich Westerwelle erneut als Hotel-Lobbyist betätigt, erklärte Maurer mit Blick auf die Teilnahme des FDP-Chefs an der Eröffnung eines Luxushotels in seiner Heimatstadt Bonn. Zu den Veranstaltern des Eröffnungs-Events gehörte nach SPIEGEL-Informationen Westerwelles Lebensgefährte Michael Mronz. Der FDP-Chef hatte das Hotel vor Gästen wie TV-Moderator Thomas Gottschalk und Ex-Porno-Star Michaela Schaffrath feierlich eröffnet und als eines der weltweit "spannendsten Hotels" bezeichnet. Westerwelle betonte, er habe die Veranstaltung als Bonner Wahlkreisabgeordneter besucht.
  • Antworten » | Direktlink »
#58 beobachterAnonym
#59 Sebastian123
  • 10.03.2010, 11:16h
  • Antwort auf #53 von eMANcipation
  • Das war ja mal wieder klar...

    Wohlmöglich sollte jegliche Kritik am Verhalten schwuler Politiker verboten werden, weil es gleichzusetzen ist mit Homophobie! So ein Quatsch!

    Auch Schwule haben ein Recht darauf verarscht und kritisiert zu werden!

    Hört doch endlich mal auf hinter allem den bösen, homophoben Hetero zu sehen!

    Herr Westerwelle selbst, würde so eine Posse genau so treiben, wenn er vermuten oder wissen würde, dass ein anderer Politiker sich so verhält!

    eMANcipation, Du verhältst Dich total HETERONORM weil du immer und immer wieder in den gleichen Klischees denkst...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #53 springen »
#60 beobachterAnonym
  • 10.03.2010, 11:26h
  • Antwort auf #56 von Sabine
  • Ich habe zu Zeiten anderer Außenminister weder von Frau Nahles noch von den Mainstream-Medien solche notwendigen, kritischen Analysen z.B. der Zusammensetzung von Reisedelegationen vernommen. Dabei hätte es gerade bei der Schröder-Regierung offensichtlich nicht wenig Anlass dazu gegeben.

    Dies legt den Verdacht nahe, dass selbige aus einem anderen Grund erst jetzt angestrengt werden, da ein schwuler Außenminister seinen Lebenspartner mit auf Reisen nimmt. Und dass letzgenannter Umstand dabei sehr zielgerichtet zur Bedienung von Schwulenfeindlichkeit in den Vordergrund gerückt wird.

    Die dabei verwendeten Bilder verfehlen ihre Wirkung nicht - siehe u.a. #54
  • Antworten » | Direktlink » | zu #56 springen »

» zurück zum Artikel