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Einzelkommentar zu:
Schwule in der Bundeswehr diskriminiert


#32 Verfassug/PraxisAnonym
  • 17.03.2010, 21:52h
  • Antwort auf #30 von seb1983
  • Die Abschaffung der Bundeswehr geht einher mit der lebenspraktischen Veränderung der Optionen des Artikels 20 Absatz 4 GG:

    "Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist."

    Der auf den ersten Blick gewaltfreie indische Widerstand unter Ghandis Führung gegen das britische Besatzungsregime hatte geographisch und machtpolitisch im Hintergrund die Rote Armee der Sowjetunion und die Volksbefreiunsarmee Chinas.
    In der inneren Systematik die kühle Kalkulation, dass das britische Empire, tausende, zehntausende aber nicht hundertausende unbewaffnete Inder ermorden könne.Dieser Eröffnungsschachzug rechnete passiv gewalttätig Blutvergiessen ein.

    Die Errungenschaften des gewalttätigen Aufstandes der Französischen Revolution fanden durch deren gewalttätige Verbreitung durch Napoleons Truppen in großen Teilen Europas Geltung.. Im Deutschland/Europa des 20. Jahrhunderts wurde diesen durch die gewalttätige Zerschlagung des NSDAP-Faschismus wieder Geltung verschaffen. 75 % der Kriegslast in Menschnenopfern, Materialopfern, Kriegstagen und Frontlänge trug der sowjetische Teil der Anti-Hitlerkoalition.

    Die gewaltige atomare Waffenstarre zweier konkurrierender Wirtschaftsmodelle führte zu Konfliktlösungsmustern, die durch die Angst getragen waren, auch Stellvertreterkriege in weniger entwickelten Kontinenten, nicht zum atomaren Super-Gau werden zu lassen.

    Die mögliche Privatisierung des Wissens um Techniken der Gewaltanwendung, geht einher mit der Zunahme des Einflusses derer, die den Sold zahlen.

    Die Abgabe der Legitimation der Gewaltanwandung an weniger demokratische Strukturen ist, historisch gesehen, ein Rückschritt.
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