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  • 18. März 2010 23 1 Min.

Die Stadt Frankfurt am Main hat schwul-lesbische Touristen als Zielgruppe entdeckt. Im neuen "City Guide - Für Schwule und Lesben (GLBT)" der Tourismus+Congress GmbH Frankfurt (TCF) können sich Interessierte über die Main-Metropole informieren.

Die von der Agentur Communigayte konzipierte 20seitige Broschüre stellt neben den üblichen Sehenswürdigkeiten spezielle Angebote für die Gay Community vor wie Ausgeh-Tipps, das Mahnmal zur Homosexuellen-Verfolgung, Beratungs- und Anlaufstellen und gayfriendly Hotels. Frankfurt wird darin – nicht nur wegen des internationalen Flughafens – als "Gayteway to Europe" beschrieben. "Nicht nur unser CSD ist in der Szene mittlerweile zu einer Institution geworden. In so einer toleranten, weltoffenen Stadt wie Frankfurt gehört die Präsenz von Schwulen und Lesben einfach ins Stadtbild", sagte TCF-Chef Thomas Feda.

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Die kompakte und informative Broschüre ist nicht die erste Gay-Marketing-Aktion der Stadt Frankfurt: "Schon seit längerem wenden wir uns auf bestimmten Quellmärkten gezielt an die Zielgruppe der Schwulen und Lesben, insbesondere in den USA und Kanada", heißt es in einer Pressemitteilung der TCF. Dort besäßen 80 Prozent aller Homosexuellen einen Reisepass – im nordamerikanischen Gesamtdurchschnitt sei es nur jeder dritte. "Das Reiseverhalten von Schwulen und Lesben ist als ein wichtiger Wirtschafts- und Imagefaktor im Tourismus erkannt worden", so TCF-Chef Thomas Feda. (pm)

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#1 DramolettenqueenAnonym
  • 18.03.2010, 08:19h
  • Und warum hat man das nicht schon früher getan? Wenigstens ist es noch nicht zu spät!
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#2 Liedel
  • 18.03.2010, 14:31h
  • FFM? Hat nen tollen Flughafen, wo man chaotisch umsteigen kann/muss (nicht mehr lange hoff ich, wir bekommen ja bald BBI).

    Ansonsten für mich die hässlichste Stadt Deutschlands unter den 10 größten.
    Scheint da irgendwie nur Banker und Junkies zu geben. Aber wer drauf steht der möge hinfahren
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#3 CarstenFfm
  • 18.03.2010, 14:45h
  • HaHa, das ist nicht lache.

    Fankfurt hat für eine Stadt dieser Größe eine furchtbar langweilige Gay-Szene. Das beste ist noch, dass man schnell weg kommt, z.B. ins nahegelegene Mannheim oder Köln.

    Und unsere Stadverwaltung sollte sich mal weniger homophob verhalten, bevor sie Marketing Kampagnen für schwule Touris startet. Im Crusing Gebiet "Friedberger Anlage" sind gerade alle Büsche abgeholzt worden, die Klappe dort ist schon länger geschlossen; als sie noch offen war gabs dort regelmäßige Polizeikontrollen. Vernünftige Bars und Clubs mit Darkroom und Cruising Area gibts auch nicht, angeblich auch weil die Stadt da keine Lizenzen vergibt (nur den "Stall" mit seinem winzigen Schmuddel-Darkroom, dens's schon ewig gibt und der wohl Bestandsschutz hat).

    Frau Roth (OB Frankfurt) wird von den Schwuppen beim CSD noch mit Applaus begrüßt. Sier würde es ehr verdienen, ausgebuht zu werden. Ich würde dieser scheinheiligen Dame gerne zurufen: bevor Ihr hier Werbung für schwule Touris macht, seht lieber zu, dass hier ein ensprechendes Umfeld herrscht, in dem Schwule sich wohlfühlen.

    Ich wohn in Frankfurt und fahr kommendes Wochenende - wie so oft - nach Berlin und geb mein Geld lieber dort aus, wo Schwule wirklich willkommen sind. Ich hab mich auch schon mal mit Freunden, die mich in Frankfurt besuchen wollten, lieber auf ein gemeinsames Wochenenede in Berlin verabredet....
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