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Kommentare zu:
Demonstranten kritisieren "Homo-Kommunisten"


#21 John Silas ReedAnonym
#22 TimmAnonym
  • 23.03.2010, 02:13h
  • @Pittiplatsch
    Auch wenn es dich als Atheisten "ärgern" mag, aber die positiven Meldungen von den christlichen Kirchen der Reformierten, Lutheraner, Altkatholiken und Anglikanern aus den westlichen Industriestaaten nehmen zu. Bischöfin Eva Brunne in Stockholm bei den Lutheranern und jetz Bischöfint Mary Douglas Glasspool in Los Angeles bei den Anglikanern ...

    Mich freuen diese Bischofsernennungen offen homosexueller Menschen; davon sind andere christliche Kirchenleitungen wie die Katholiken oder Orthodoxen noch theologische Lichtjahre entfernt. Aber bei denen dürfen bekanntlich noch nicht einmal Frauen (!) Bischöfin oder Priesterin werden...Frauenfeindlichkeit und Homosexuellenfeindlichkeit in diesen Kirchenleitungen der Katholiken und Orthodoxen sind unübersehbar.

    ---

    Und Barack Obamas Sie freut mich auch, denn nunmehr ist im Gesundheitssystem der USA mehr Gerechtigkeit eingekehrt.
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#23 predigerAnonym
  • 23.03.2010, 12:47h
  • Antwort auf #22 von Timm
  • timm, könntest du bitte deinen irrationalen fetisch für homosexuelle bischöfinnen zumindest nur in den diskussionen ausleben, wo er hingehört? es hat nämlich mit diesem thema hier echt nichts zu tun. danke.

    mich freut die nachricht über obamas erfolg sehr. welch eine unfassbare erleichterung das für viele hunderttausende bisher unversichterte menschen bedeuten wird, das mag man sich in unserem gesundheitlich verhältnismäßig gut abgesicherten land kaum ausmalen.

    befremdlich ist allerdings wieder einmal, welche ideologischen abgründe in der debatte zum vorschein kamen. himmel, und dieses land bildet sich allen ernstes ein, vorreiter der demokratie in der welt zu sein...
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#24 PäpstinAnonym
#25 Martin FLLAnonym
  • 23.03.2010, 14:30h
  • Ich kann der Diskussion hier und in den USA nicht folgen:
    Demonstrieren gegen Krankenversicherung, dabei keine zu haben und zur gleichen Zeit auf sein Schicksal aufmerksam zu machen und um Geldspenden zu bitten – so geschehen auf Tea-Bagger Parties…!?
    Als Rentner gegen STAATLICHE Krankenversicherung zu demonstrieren (Medicare fuer Rentner), wenn man selbst staatlich versichert ist…!?

    Warum ist das Militaer der grosse Verlierer?
    Was hat die Bankenpleite damit zu tun?

    Freiheit wird hier definiert, nicht gezwungen zu werden, selbst Krankenversicherungschutz zu erwerben, weder fuer sich, Ehepartner und Kinder… Die nun eingefuehrte Pflicht ab 2014 (Solidarprinzip), wird als Eingriff in die persoenliche Freiheit begriffen.

    Wenn Du jeden Tag, seit Deiner Gebut zu hoeren bekommst, dass die “United States the greatest nation” ist, dass alles hier “great” und “the best” ist, im Vergleich zu anderen Staaten, dann ist es wirklich schwer zu glauben, dass es woanders trotzdem besser ist.

    Man verliert bis dato seine Krankenversicherung ueber den Arbeitgeber, wenn man arbeitslos wird, wenn man den Job wechseln will (wenn man eine Vorerkrankung hat, ist es eh aus), fliegt raus, wenn man selber oder ein Familienmitgleid krank wird, die Versicherungspraemien steigen dieses Jahr bei manchen Anbietern um 40,50, 60 %...
    Die Regeln sind fuer die Versicherungen gemacht.

    Auf die Frage: was soll ich tun, ich habe keine Versicherung, bin aber krank?! wurde von Rep. Eric Cantor geantwortet: alles verkaufen, was man hat, bei Charities anklopfen… und wenn immer noch keine Hilfe kommt, dann “komplett nackt” zur Wohlfahrt gehen… denn WIR IN AMERIKA LASSEN NIEMANDEN IM STICH. Darauf brauste grosser Jubel bei den Tea Baggers aus. Ich war sprachlos!!!
    Es ist ein grosses Unglueck krank zu werden und es bedeutet, dass man dann auf der Strasse leben muss oder eben stinkreich ist. (Es gab bisher kein soziales Netz, sondern nur Charities und die Wohlfahrt.)

    Die Republikaner, mit Reagan, haben alles dereguliert, was sie nur konnten (Banken, Versicherungen…) und dank krimineller Finanzprodukte (und China), konnten sie sich bis 2007 ueber Wasser halten.
    Die Republikaner haben noch nicht verwunden, dass sie a. nicht mehr an der Macht sind, keine Mehrheit haben und b. dass ein Schwarzer das Sagen hat. Obama’s Reformen seien ein Angriff auf Amerika – auch wenn die Mehrheit CHANGE will. Ist das nicht, was man unter einer Demokratie versteht?

    Klar, die Gesundheitsrefrom und die Wirtschaftskrise haben Obamas Tag bestimmt, weitere sehr wichtige Projekte sind nicht angegangen worden – Immigration, DADT, ENDA, DOMA, UAFA, um ein paar Anliegen der LGBT Gemeinschaft zu nennen…
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#26 Hänsel & GretelAnonym
  • 23.03.2010, 15:12h
  • Antwort auf #25 von Martin FLL
  • "..Die Republikaner, mit Reagan, haben alles dereguliert, was sie nur konnten (Banken, Versicherungen…) und dank krimineller Finanzprodukte (und China), konnten sie sich bis 2007 ueber Wasser halten..."

    Gut, daß du folgen kannst....

    Die Straßenfolklore in den USA, im Verlauf der letzten Monate, erklärt sich aus den maskierten
    Gruppen, die jeweils streitende oder sich teildeckende Interessen der verschiednene Hauptfraktionen des Kapitals in den USA, kostümiert als Bürgerprotest, vertraten.

    Solche Maskenbälle in klein finden beispielsweise hier unter dem Label "Wir wollen lernen" statt.

    Obamas spin-doctors fuhren mit der Graswurzel-Camouflage nach den Bush-Jahren den Präsidentschaftserfolg ein. Die Auflistung der Großspender erspare ich mir. Auf jeden Fall waren es Teile des Kapitals, denen klar war: so kann es nicht weitergehen.

    Die Teile des Kapitals, denen nun alte Profitmechanismen abhanden zu drohen kommen, ballern nun mittels der gesamten Rechten, ebenfalls in Camouflage (Tea-Party)
    zurück.

    Soweit zum inneren Spannungsverhältnis.
    Das Spannungsverhältnis aller US-Kapitalgruppen
    zur Welt, entnehme man der Tagespresse.
    Oder google news.
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#27 Martin FLLAnonym
  • 23.03.2010, 16:27h
  • Antwort auf #26 von Hänsel & Gretel
  • Das ganze als Folklore abzutun...?

    Das hat in 1930 auch ganz harmlos angefangen...

    Wenn schwarze Abgeordnete, schwule Politiker, Latinos beschimpft und bedroht werden...?

    Wenn Obama-Hitler Poster hochgehalten werden, denke ich nicht, dass Folklore der richtige Ausdruck ist.

    Gewaltbereiter Widerstand ist ebenfalls keine Strassenfolklore.

    Warum das Ganze so zynisch und merkwuerdig einpacken?

    Es gibt Gespraeche ueber die Regierbarkeit der USA. Texas moechte sich lossagen von den USA, nicht erst seit der Gesundheitsreform.
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#28 hänsel & gretelAnonym
  • 23.03.2010, 16:57h
  • Antwort auf #27 von Martin FLL
  • Es begab sich zu einer Zeit als der SPD Vorsitzende Lafontaine hieß, da die Italienerin Milva auf SPD-Parteitagen griechische Lieder sang:

    "..Vor dem Gesetz sind alle gleich -
    die gleichen Rechte, gleiche Pflichten
    und danach muessen wir uns richten.
    Das gilt fuer jeglichen Bereich.
    Vor dem Gesetz sind alle gleich.
    Nur eine Minderheit ist gleicher.
    Und die ist auch ein bißchen reicher. .."

    www.lyricsdownload.com/milva-mein-vater-ist-ein-freier-mann-
    lyrics.html


    Nun macht in einer Zeit in der Steve Jobs das iPad vorstellt, Obama seinen Job.
    Er ist Präsident aller US-Amerikaner.

    "..Vor dem Gesetz sind alle gleich -
    die gleichen Rechte, gleiche Pflichten
    und danach muessen wir uns richten.
    Das gilt fuer jeglichen Bereich.
    Vor dem Gesetz sind alle gleich.
    Nur eine Minderheit ist gleicher.
    Und die ist auch ein bißchen reicher. .."

    ...weil seit Jahrzehnten die US-Steuerzahler Billionen, (nicht Billions) auf die Konten der gleicheren Minderheit schaufeln müssen.

    Der Nobelpreis-Träger Joseph Stiglitz und die Finanzexpertin Linda Bilmes schreiben ihrem Buch "The Three Trillion Dollar War": "Mit ihren 1000 Basen in den USA und 800 globalen Basen rund um den Globus, ist Amerika eine 'Kriegs-Nation' geworden".

    In welcher Gesellschaft werden die lebenden Nedas leben ?

    Iran: "..Zuletzt wurde gemeldet, dass hunderte Bunker brechende Bomben von Kalifornien auf die Insel Diego Garcia im Indischen Ozean verschifft wurden, von wo aus die letzten zwei Angriffe auf den Irak geflogen wurden..."

    www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32304/1.html

    Wie wird man uns zur Finazierung aggressiver Eskapaden und Dauereinsätzen zwingen, welcher
    Teil des Sozialstaates wird dann verheizt ?

    Der internat. Verteilungskampf des I. Weltkrieges fand im II. Weltkrieg seine vorläufige Entscheidung.

    Es gibt keine Ende der Geschichte. (Fukuyama)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#29 thermometerAnonym
  • 23.03.2010, 17:19h
  • Robyn Foster, Studentin an der University of Wisconsin in Milwaukee, wurde von drei Polizisten im Klassenzimmer verhaftet, weil sie mit der Lehrerin über eine Prüfungsfrage die sie nicht verstand diskutierte.

    Sie beschwerte sich über die Formulierung der Frage. Die Lehrerin rief deshalb die Kampuspolizei, weil Robyn beschuldigt wurde damit den Unterricht zu stören. Das reichte schon als Begründung. Sie wurde aufgefordert den Raum zu verlassen, worauf sie antwortet:

    "Wenn ich respektlos war, dann entschuldige ich mich."

    "Ich muss nirgends hin. Ich habe verdammt nochmal bezahlt um hier zu sein. Über was reden sie eigentlich?"

    "Sie stören den Unterricht und sie bedrohen Studenten," sagte die Lehrerin Kathleen Foley-Winkler.

    "Nein, tue ich nicht!", sagte Robyn.

    Im folgenden Video sieht man wie sie dann von den drei Polizisten auf den Boden geschmissen wird und man ihr Handschellen anlegt. Einer der Polizisten drückt sein Knie auf ihren Nacken.

    www.youtube.com/watch?v=S-KFA1U8iOw
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#30 goddamn. liberalAnonym

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