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- 25. März 2010 2 Min.
Die katholische Kirche in Maine streicht einer Hilfsorganisation für Obdachlose die Zuschüsse, weil sie sich bei einem Volksentscheid für die Öffnung der Ehe ausgesprochen hat.
Der Organisation Preble Street wurden daher bereits zugesagte Mittel in Höhe von 17.400 Dollar in diesem Jahr und 33.000 Dollar im nächsten Jahr gestrichen, berichtet die Zeitung "Press Herald". Die katholische Diözese Portland reagiert damit auf die Unterstützung des Vereins für "No on 1", erklärte ein Sprecher der Diözese. "Question 1" war ein Volksentscheid im November letzten Jahres, in dem sich die Bürger für oder gegen die Öffnung der Ehe entscheiden sollten. Die katholische Kirche sammelte sogar in ihrer Kollekte Geld für Werbung gegen die Homo-Ehe (queer.de berichtete). Schließlich votierte eine knappe Mehrheit dafür, Schwulen und Lesben das Eherecht vorzuenthalten (queer.de berichtete).
Die Mitgründerin von Preble Street warf der Kirche "Rachsucht" vor: "Nach der Wahl wird das Geld den Armen vorenthalten, weil der Bischof eine bestimmte politische Meinung vertritt", erklärte Anne Underwood. Damit wolle die Kirche Druck auf alle sozialen Organisationen ausüben, sich nicht politisch zu engagieren - zumindest nicht in Themen, in denen die katholische Kirche eine andere politische Ansicht vertritt. "Obdachlose sollten nicht Opfer politischer Spielchen werden", so Underwood.
Homo-Ehe "führt zu mehr Kriminalität"
Der verantwortliche Bischof Richard Malone gilt als einer der schärfsten Kritiker von Homo-Rechten in den USA. Er erklärte vor einem Parlamentsausschuss, dass die Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe zum Verfall der Sitten beitragen würde - und damit die Kriminalitäts- und Armutsrate steigen würde.
Zuvor hatte die katholische Kirche in Washington ihr soziales Engagement eingeschränkt, weil der Stadtrat für eine Öffnung der Ehe gestimmt hatte (queer.de berichtete). Sie stellte dort die Betreuung von 43 Pflegekindern ein. Auch in der Bundeshauptstadt hatte sie mit der Schließung von Obdachlosenheimen gedroht (queer.de berichtete); bislang ist es jedoch bei einer Drohung geblieben. (dk)















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Besser kann man's nicht auf den Punkt bringen, sehr gute Rede zum Thema RKK.