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Kommentare zu:
Geert Wilders sind eigene Anhänger zu homophob


#1 Popp-U-ListAnonym
  • 26.03.2010, 16:50h
  • Ein Rechtspopulist, der gegen Homophobie kämpft und verurteilt - das wäre hier in Deutschland völlig undenkbar!
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#2 HandoAnonym
  • 26.03.2010, 18:33h
  • Geert Wilders hat sich von Anfang an schützend vor die Schwulen und Lesben gestellt, die die erste Zielscheibe des homophoben Islams bilden.
    Wilders ist kein Rechtspopulist, sondern ein seriöser Politiker, der jegliche Mitarbeit mit rechtslastigen Gruppierungen zurück weist. Der bisherige niederländische Ministerpräsident Balkenende hat erklärt, nach der anstehenden Wahl auch offen für eine Koalition mit der Partei von Wilders zu sein. Früher war Amsterdam das Mekka der Schwulen aus der ganzen Welt und wurde für seine Freiheit gepriesen. Heute muss man mit dem Taxi vor gewisse Schwulenlokale fahren, um nicht von marrokanischen Jugendbanden zusammen geschlagen zu werden.
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#3 Linu86Profil
#4 gatopardo
  • 26.03.2010, 18:41h
  • Können wir uns kaum einen homofreundlichen Rechtspopulisten vorstellen, so gehen in den Niederlanden die Uhren wohl anders. Naja, Islam-Kritik in dieser Form gehört zwar nicht zu unserem Weltbild, aber von keiner Religion haben wir Sympathien zu erwarten. Vielleicht müssen wir mal abwarten, was uns dieser gänzlich ungewöhnliche, aber hoffentlich konfessionslose Geert Wilders zu sagen hat ?
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#5 tulpenfeldAnonym
#6 Dr.P.EnisAnonym
  • 26.03.2010, 19:42h
  • Antwort auf #3 von Linu86
  • Ich find Wilders auch gut, endlich mal einer der Tacheles redet. Wenn es in Migrantenvierteln zu wahren Hetzjagden auf Schwulen kommt und die etablierten Parteien das schön reden, denn läuft da ordentlich was falsch.
    Wilders steht für Realpolitik und Menschenrechte für alle (!!!) da können sich die anderen mal eine Scheibe abschneiden
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#7 stromboliProfil
  • 26.03.2010, 19:54hberlin
  • Antwort auf #4 von gatopardo
  • was sollen wir uns unser selbstbildnis zurechtbiegen wollen, haben wir in der vergangenheit doch den typisch deutsch-nationalen schwulen gehabt, was weit über die anfänge der nazibewegungung geht! Ob das im italienischen faschisus oder hier durch röhm; die affinität der/des schwulen fürs mann/männlichen gleichschritt ist legion.
    Gleichzeitig ist unsere minderheit ebenso bereit gewesen auf andere minderheiten runter zu blicken bis hin zur hetze!
    Warum auch sollte ein "unpolitisch" sich wähnender schwuler,ein gespür für paralelen aufbringen, wenn in ihm eben die, im rechtspopulismus postulierte gefahr vor dem fremden, mit den eigenen ängsten korrespondiert? Das schließt weiteres nachdenken und analyse aus! Bequemlichkeit trifft auf ideenlosigkeit!

    Und wenn wilders entdeckt, mit ideen zu paktieren die , wenn die von ihm erwünschte "säuberung" stattgefunden hat, ihm keinen raum zum leben mehr bieten wird.. dann stutzt auch der national gefärbte saubermann!
    Das hat weilands auch der herr kühnen an sich und seiner person erfahren müßen. In der nachkriegs-aufbauphase der neonazis war kühnen mit der prägende kopf! Als schwuler mehr als eine tragische person; entsprechend die unüberbrückbaren widersprüche.

    Wenigstens das sollten unsere miniaturepigonen hier in ihrem drang nach selbstdarstellung und religioinsbesserwisserei sich hinter die ohren schreiben: so pervertieren kann man den begriff des liberalismus nicht , ohne sich der zugehörigkeit zu rechtradikalem gedankengut verdächtig zu machen... Aber mit worten/sprüchen kann man ja hausieren gehen!
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#8 HistorikerAnonym
  • 26.03.2010, 20:12h
  • Wie tragisch falsch müssen Schwule liegen, wenn sie sich von solchen Nazi-Neuauflagen auch nur einen Moment lang blenden lassen?

    Wer gegen die eine gesellschaftliche Minderheit hetzt, um politisches Kapital daraus zu schlagen, wird nicht einen Moment lang zögern, es auch mit anderen Gruppen zu tun, wenn es gerade opportun oder notwendig zur Machtabsicherung erscheint.

    Nur die dümmsten Kälber...
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#9 eMANcipationAnonym
  • 26.03.2010, 20:57h
  • Antwort auf #4 von gatopardo
  • Lieber @madridEU,

    was macht religiöse Extremisten überhaupt erst stark?

    Ist es nicht ein völlig verfehlte, gezielt ausgrenzende Politik, die jungen Menschen mit bestimmtem ethnischen/religiösen Hintergrund keinerlei gleichberechtigte Bildungs- und Lebensperspektive bietet?

    Sind es nicht Politiker, die die Gesellschaft ganz gezielt spalten, aus reinem Machtkalkül und zur Verschleierung asozialer Politik die eine Gruppe gegen die andere ausspielen wollen und dazu natürlich - wie so oft in der Geschichte - alle möglichen xenophoben Ressentiments bedienen?

    Genau so ein Politiker ist auch Herr Wilders, der beständig gegen Jugendliche islamischen Glaubens hetzt und sie zum Sündenbock einer verfehlten neokonservativ-neoliberalen Politik machen will. Spätestens da sollten bei uns auf Grund unserer historischen Erfahrungen die Alarmglocken läuten!

    Religiöse Extremisten und damit auch Homo-Hasser bekämpfen wir ganz sicher nicht dadurch, dass wir diejenigen gewähren lassen, die selbige mit ihrem Rassismus und ihrer aggressiven Hetze gerade gegen unsere Mitmenschen und Freunde islamischer Religionszugehörigkeit überhaupt erst stark machen.
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#10 Eva BrunneAnonym
#11 GerdAnonym
  • 26.03.2010, 21:20h
  • Interessante Entwicklung in den Niederlanden...

    Einst eines der liberalsten Länder wurde Niederlande mittlerweile von Ländern wie Schweden, Norwegen, Spanien oder Island überholt.

    Der innere Grund dieser Entwicklung ist die hohe Zuzugsrate von Ausländern in dieses kleine Land. In Städten wie Amsterdam oder Rotterdam fühlen sich daher gebürtige westeuropäische Niederländer oftmals "ein wenig unwohl", wie mir Freunde aus den Niederlanden berichteten.

    Hinzukommt die Konflikte der ehemals liberalen Niederländer mit dem Teil der Immigranten, die einem religiösen Islam folgen. Als Folge entstehen in den Niederlanden Politiker wie Pim Fortuyn oder Geert Wilders, die eine Gratwanderung vollziehen. Auf der einen Seite wollen sie die liberalen Inhalte der Niederlande verteidigen (Homo-Ehe; Trennung von Religion und Staat) und auf der anderen Seite wollen sie insbesondere weniger Zuwanderung und keine Islamisierung der niederländischen Gesellschaft.

    Irgendwo kann ich Personen wie Geert Wilders oder Pim Fortuyn verstehen: wenn ich durch Köln-Mülheim laufe oder durch bestimmte Stadtteile Berlins, höre ich nur noch türkisch/arabisch in der S-Bahn oder sehe an der Littfasssäule nur Plakate, die ich nicht mehr lesen kann, da sie nicht auf deutsch sind.

    Bisher hatten wir noch keine Politiker wie Pim Fortuyn oder Geert Wilders in Deutschland, aber sollten solche charismatischen Politiker in Deutschland auftreten, so wäre auch Ihnen der Erfolg sicher. Politiker, die massiv sich gegen Einwanderung/Islamisierung einsetzen und gleichzeitig in Gesellschaftsfragen (Homo-Ehe, Abtreibung) liberal sich verhalten, hätten eine Chance...nur für diese Position gibt es bisher in Deutschland keine Partei, die diese Gratwanderung schafft. Denn die rechten Parteien wie NPD oder Republikaner sind auch gesellschaftlich rechts.

    Eine liberale Partei in Gesellschaftsfragen mit einem strengen/rechten Kurs gegen Einwanderung/Islamisierung gibt es bisher nicht in Deutschland. Allenfalls die FDP könnte sich dazu hinentwickeln, aber auch das ist unwahrscheinlich.

    ----

    Ich persönlich sehe diese Entwicklung in den Niederlanden ambivalent; denn irgenwie bin ich auch genervt, wenn ich in der S-Bahn nur noch türkisch/arabisch höre....so ganz toll finde ich diese Entwicklung nämlich nicht in den Grosstädten.
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#12 hannebambelAnonym
#14 noch fruchtbarAnonym
#15 Dr.P.EnisAnonym
  • 26.03.2010, 21:53h
  • Antwort auf #7 von stromboli
  • Ach Unsinn, man ist kein Nazi wenn man sich für Menschenrechte einsetzt und gegen homophobe Muslime vorgehen will, also steck die Nazikeule wieder ein denn genau das macht Wilders, er kritisiert homophobe Muslime und Ausländer damit die Niederlanden wieder toleranter und liberaler werden. Seine Kernaussage: Migranten die Schwule hassen haben bei uns nichts zu suchen.
    Gerade muslimische Jugendliche sind besonders homophob und wer das nicht wahrhaben will ignoriert eine gefährliche Entwickelung.
    Die Einschätzung Liberalradikaler ist daher korrekt.
    Und seien wir doch mal ehrlich, auch in Deutschland werden immer mehr und mehr Stadteile islamisiert und man ist dort als Schwuler seines Lebens nicht mehr sicher!
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#16 Linu86Profil
  • 26.03.2010, 23:03hAachen
  • Immer wieder der gleiche Schwachsinn von Leuten die Wilders eigentlich dankbar sein sollten, denn er verteidigt auch "ihre" Freiheit...

    "Wer gegen die eine gesellschaftliche Minderheit hetzt, um politisches Kapital daraus zu schlagen..."

    Inwiefern schlägt Wilders aus seinen Äußerungen Kapital?? Der Mann steht 24 Stunden am Tag unter Polizeischutz, sieht seine Frau einmal in der Woche, wechselt jede Nacht die Unterbringung... scheint mir nicht gerade ein fairer Deal zu sein:P

    " Im Siegesrausch klingt der Rechtspopulist Geert Wilders ein bisschen wie Adolf Hitler, wenn er wissen lässt, dass alles nach Plan läuft."

    Einfach nur erbärmlich einen mutigen Mann, der sich für Menschenrechte einsetzt mit Hitler zu vergleichen...

    @Stromboli: Deine wirklichkeitsfremden Kommentare sind mir schon seit Jahren zu wider, aber diesmal bist du einfach einen Schritt zu weit gegangen, dass ich einfach darauf antworten musste: Wo bitte schön hetzt Wilders gegen Minderheiten??? Von was für einer Säuberung sprechen Sie eigentlich?? Ich meine an Sie meinen nicht die Säuberungen von Schwulen in gewissen vom Islam geprägten Stadtteilen, nein?
    Im Übrigen hat Wilders rein GAR NICHTS gegen Muslime, das betont er praktisch am Anfang von jeder Rede seiner Reden. Sein Problem hat er mit der Ideologie des Islam, so wie man eigentlich Kritik an jeder Weltanschauung äußern sollen dürfte. Was ist eigentlich mit den ganzen Leuten passiert, die früher sagten: "Ich mag vielleicht eine andere Meinung haben als du, ich werde aber dein Recht verteidigen diese Meinung äußern zu dürfen"? Nix da, stattdessen solidarisiert man sich lieber mit Leuten, die dafür Sorge tragen, dass Wilders ohne Personenschutz tot wäre (was übrigens Wilders Thesen vom radikalen Islam stützt). Wilders hat niemals etwas gegen Muslime geäußert, auch nicht wenn die Kameras abgeschaltet waren. Man mag seine Thesen für falsch halten, aber ihn deswegn zum "Nazi" zu erklären ist schicht und ergreifend eine Frechheit.

    "Sind es nicht Politiker, die die Gesellschaft ganz gezielt spalten, aus reinem Machtkalkül und zur Verschleierung asozialer Politik die eine Gruppe gegen die andere ausspielen wollen..."

    Schwachsinn, für wie mächtig halten SIe Politiker eigentlich?!? Die Spaltung, das kann ich ihnen genau sagen, findet in den Koranschulen statt, von saudiarabischen Petrodollars und der DITIB finanziert... wie das die-insbesondere männlichen- Schüler beeinflusst kann man in Berlin gerade sehr schön miterleben. Da muss sich eine Lehrerin von ihrem Schüler anhören, dass er ihr "gar nichts mehr zu sagen hätte", weil sie ihn bat doch bitte die Füße vom Tisch runterzunehmen (Frauen haben Männern im Islam eben nichts zu sagen). Das ist leider Unterrichtspraxis in Koranschulen, zum Teil noch schön vom Staat finanziert. Übrigens, bevor jetz wieder der "Hetzervorwurf" kommt, mein Freund ist selber Muslim:P... und immer wieder müssen wir mit dieser Scheiße rummachen, dass er alles vor seinen Eltern verbergen muss, weil sein Vater ihn sonst töten würde. TÖTEN, verstanden?!? Das sein Vater solche kranken Vorstellungen von Ehre hat hat rein GAR NICHTS mit "neoliberaler Politik" zu tun (sein Vater ist ohnehin in Frührente gegangen), sondern hängt einzig und allein mit verfehlter Intergrationspolitik (alla "tut doch was ihr wollt"), als auch mit islamischen Traditionen zusammen. Diese Erfahrung hat er leider leidvoll machen müssen, und ich mache sie auch gerade. Ich bin es einfach leid, dass Feiglinge hierfür entschuldigende Worte finden, während mutige Männer wie Geert Wilders dafür als "Nazis" beschimpft werden...

    "menschenverachtender rassisismus hat in den protestantischen niederlanden eben auch schon eine lange tradition."

    LOL... wie ENTLARVEND. Wer den Islam kritisiert ist ein Nazi, aber mal eben vom "protestantischen" Rassismus zu sprechen ist in Ordnung. Kein Kommentar mehr.
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#17 GerdAnonym
  • 26.03.2010, 23:06h
  • @Dr.P.Enis

    So ganz Unrecht hast du leider nicht. In der Tat gibt es Teile (!!!!) des Islam, die alles andere als friedlich und lieb sind.

    Und es ist schon auffällig, das es im Jahre 2010 vorrangig islamisch geprägte Staaten sind, wo immer noch auf homosexuelle Handlungen Haftstrafen stehen.

    Aber klar ein Generalverdacht gegen Islam ist nicht mein Ding, denn ich kenne auch sehr liberale und tolerante türkische Mitbürger.

    Gleichwohl ist ein gewisser Trend der Radikalisierung des Islam international aber auch in Teilen hier in Deutschland nicht zu leugnen.

    Und ich muss ehrlich zugeben, dass ich es schöner finde, wenn im Bus/in der U-Bahn/in der S-Bahn deutsch gesprochen und gehört wird. Wenn ich im Ausland Tourist bin, ist mir das egal, aber wenn es einem tagtäglich zur Arbeit oder beim Einkaufen auf türkisch/arabisch entgegenschallt und einem Frauen mit Kopftuch entgegenkommen, deren Gesicht in Teilen nicht einmal erkennbar, so nervt mich dies...und so geht es vielen anderen Deutschen und Niederländern im Alltag ebenso. Das hat nichts mit Rechtsradikalismus oder Fremdenfeindlichkeit zu schaffen, sondern eher damit das sich Deutschland als auch Niederlande in den Grosstädten zumindest verändern und dort regelrechte türkische/arabische Ghettos mittlerweile entstanden sind. Sobald ich auf dem Lande oder in kleineren/mittleren Städten Deutschlands unterwegs bin, fällt mir dieses Phänomen nicht auf; aber in Städten wie Berlin oder Köln aber auch in Duisburg oder Mannheim ist dies der Fall.

    Daher ein wenig mehr Integration und das Sprechen der deutschen Sprache durch zuziehende Ausländer sowie ein bisschen weniger Einwanderung aus dem Nahen Osten/Türkei wäre in meinen Augen voll okay. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass mir Grosstädte mit ihrer Anonymität nicht behagen; das spielt wahrscheinlich auch mit hinein bei diesen Beobachtungen in Berlin, Kön oder Duisburg.
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#18 LorenProfil
  • 26.03.2010, 23:16hGreifswald
  • Wilders ist das, was ich eine schillernde Persönlichkeit nennen würde. Seine wachsende Bedeutung ist m.E. verursacht durch die Unfähigkeit der Regierenden in den letzten Jahrzehnten, die Schwierigkeiten offensiv und effektiv anzugehen, die scheinbar zwangsläufig entstehen, wenn Menschen mit einem anderen kulturellen background sich in einer Gesellschaft dauerhaft niederlassen. Eine Integrationspolitik, die den nachwachsenden Generationen dieser Zuwanderer keine gleichen Bildungschancen ermöglicht und als Folge keine Eingliederung in den Arbeitsmarkt, verursacht (insbesondere bei den männlichen Jugendlichen und jungen Erwachsenen) Perspektivlosigkeit und Agressionen, die sich u.a. an Minderheiten "entladen". Zudem treibt sie diese Menschen in die Arme religiöser oder politischer Extremisten, die mit ihren Glaubensinhalten oder Ideologien quasi sinnstiftend einwirken und das geringe Selbstwertgefühl als Lohn für die Gefolgschaft künstlich stärken. Inwieweit sich die radikalen Wilders-Anhänger auch aus der Gruppe der Bildungsbenachteiligten und Perspektivlosen ohne muslimischen Hintergrund rekrutieren, wäre eine Untersuchung wert.

    Für Deutschland kann das m.E. nur bedeuten, die Bildungsanstrengungen insgesamt zu verstärken und vom Kleinkindalter an individuell zu fördern (Sprachunterricht, kulturelle Erziehung ...) - und zwar mit Einbeziehung der Eltern und unter besonderer Berücksichtigung der Mütter. Die Idee der Familienzentren und der vernetzten Bildungsangebote quasi von der Krippe bis zur weiterführenden Schule könnte hier fruchtbar sein. Auch Angebote, die sich an die Eltern richten (ich kenne z.B. solche, die den Müttern Sprachunterricht mit kulturellen Inhalten vermitteln), sollten in einer vernetzten Bildungslandschaft ausgebaut werden. Ziel sollte es sein, allen Menschen, die auf Grund ihres familiären Hintergrunds oder ihrer Lebensgeschichte Bildungsdefizite aufweisen, Lebensperspektiven in dieser Gesellschaft zu ermöglichen - und zwar unabhängig von ihrem Pass. Dass hierfür erhebliche finanzielle Mittel in die Hand genommen werden müssen, sollte klar sein und nicht verschwiegen werden. Prävention kostet Geld, das aber an anderer Stelle später nicht benötigt wird, wenn gesellschaftliche Integration besser gelingt, als dies zur Zeit der Fall ist. Die Hoffnung stirbt zuletzt, dass auch Politiker sich das zu Herzen nehmen, wenn sie ihre Haushalte aufstellen.

    Politiker wie Wilders nutzen gesellschaftliche Missstände aus, um selbst in Machtpositionen zu gelangen. Bei der Entwicklung und Realisierung tragfähiger Konzepte zur Lösung der Probleme unter Wahrung humanitärer Werte versagen sie in aller Regel. Realpolitik erschöpft sich halt nicht in Wortgeklingel - und von Wilders habe ich bislang keine durchdachten Problemlösungsstrategien in Erfahrung bringen können. Daher sollte man sich als Schwuler nicht täuschen und schon gar nicht gegen eine andere Minderheitengruppe ausspielen lassen. Eine Gesellschaft, die sich nicht auf den schwierigen Weg macht, trotz aller Mühen und auch gelegentlicher Rückschläge einen inneren Frieden und sozialen Ausgleich anzustreben, läuft Gefahr, auf lange Sicht ihre Zukunft zu verspielen.
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#19 Linu86Profil
  • 26.03.2010, 23:20hAachen
  • P.S.: Dass Wilders sich gerade NICHT mit solchen radikalen Christen verbündet, die ihm eigentlich mit seiner Kampagne helfen könnten macht ihn in meinen Augen noch glaubwürdiger und zeigt, dass es ihm eben nicht nur um Machtinteressen geht, sondern um den Inhalt seiner Aussagen. Lieber mal eine Filmvorstellung verpasst, als seine Werte verkauft. So das wars, jetz können wieder die hysterischen Kreischköppe hier weiter rumsabbeln und ein bißchen "nie wieder!" schreien, ich habe fertig...
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#20 ültjeAnonym
  • 26.03.2010, 23:37h
  • Antwort auf #10 von Eva Brunne
  • ja. das ist lange bekannt. jetzt gibt es das digital
    in neoliberlem umfeld.

    ->...sie mit der ganzen Gerissenheit ausgepichter Politiker und mit der ganzen Selbstsucht monopolistischer Händler ausübte.

    Dabei handelt es sich nicht um eine besondre Eigentümlichkeit der britischen Kolonialherrschaft, sondern nur um eine Nachahmung der holländischen, und dies so sehr, daß man, um das Wirken der britischen Ostindischen Kompanie zu charakterisieren, nur wörtlich zu wiederholen braucht, was Sir Stamford Raffles, der englische Gouverneur von Java, über die alte holländische Ostindische Kompanie sagte:

    »Die holländische Kompanie, deren einzige Triebfeder Gewinnsucht war und die ihre Untertanen weit gleichgültiger und rücksichtsloser behandelte all ehedem ein westindischer Pflanzer eine Rotte Sklaven auf seiner Plantage – denn dieser hatte das Kaufgeld für das menschliche Eigentum bezahlt, jene dagegen nicht –, bot den ganzen vorhandenen Apparat des Despotismus auf, um aus dem Volk das letzte Quentchen Tribut und die letzte Neige ihrer Arbeitsleistung herauszupressen, und verschlimmerte so die Übel einer unberechenbaren und halbbarbarischen Herrschaft noch dadurch, daß sie sie mit der ganzen Gerissenheit ausgepichter Politiker und mit der ganzen Selbstsucht monopolistischer Händler ausübte.«

    Karl Marx,

    Die britische Herrschaft in Indien,

    London, Freitag, 10. Juni 1853
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#21 JuttaAnonym
  • 26.03.2010, 23:50h
  • Und wie gehts's dem deutschen Geert ?

    Broder wird aktuell auf der Webseite der NPD-Sachsen gefeiert, weil er in Chemnitz in einer Lesung am 1. März wieder mal „überzeugend“ gegen „die Kapitulation der Deutschen vor der Überfremdung...wetterte“.
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#23 LorenProfil
  • 27.03.2010, 00:25hGreifswald
  • Antwort auf #16 von Linu86
  • Du schreibst über die Schwierigkeiten, die du und dein Freund wegen der homophoben Einstellung seines Vaters haben.
    Meine Frage: Welche konkreten Problemlösungsstrategien bietet Wilders dafür an, die über die bereits bestehenden Gesetze hinausgehen?
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#24 LorenProfil
  • 27.03.2010, 00:46hGreifswald
  • Antwort auf #19 von Linu86
  • Aus welchem politischen Holz Wilders wirklich geschnitzt ist, wird sich erst zeigen, wenn ihn die niederländischen Wähler wirklich an den Tisch der Mächtigen setzen sollten. Ich persönlich bin froh, das von außerhalb beobachten zu können.
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#25 GerdAnonym
  • 27.03.2010, 00:49h
  • @Loren und Linus86

    In der Tat habt ihr vollkommen Recht und insbesondere die Ausführungen von Loren zu Bildungsanstrengungen der Schulen bei den Migranten sind zutreffend.

    Wer in Deutschland eine Chance auf dem Arbeitsmarkt haben will, muss die deutsche Sprache gut beherrschen.

    ---
    ABER davon abgesehen: bisschen weniger Einwanderung aus der Türkei wäre für Deutschland hilfreich und würde eine weitere Ghettoisierung in den Grossstädten verhindern...beispielsweise mehr Einwanderung aus der Ukraine oder Russland wäre da besser anstatt nur aus dem islamischen Kulturkreis.

    Mir fällt auch insgesamt auf, dass mir polnische, ukrainische oder russische Immigranten weniger im Alltag auffallen und ich oftmals türkische/arabische Immigranten als negativer empfinde. Zum einem liegt es an der unsäglichen Kopftuchdebatte und ich es als störend im Alltag empfinde, wenn mir ganze Kolonnen von Trägerinnen mit Kopftuch in Köln-Mülheim oder Duisburg entgegenkommen.

    Zudem liegt es an diesem echt nervtötenden Machoallüren zeigenden türkischen/arabischen Jugendgangs. Mir ist bewusst, dass diese jungen Männer in Deutschland in der Ausbildung/Schule oftmals benachteiligt sind...aber was hilft mir dieses Wissen, wenn diese Typen mit ihrem "unter aller Niveau" auftretenden Sprüchen und Verhaltensmustern in der U-Bahn/S-Bahn begegnen; da bin ich dann jedesmals froh, wenn diese Typen wieder ausser Sichtweite sind. Zumindest aber haben sie es geschafft, dann mein liberales Menschenbild "wiedereinmal" ein Stück weit negativ gegenüber türkischen/arabischen Mitmenschen zu beeinträchtigen...
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#26 PrignitzerEhemaliges Profil
  • 27.03.2010, 01:44h
  • Antwort auf #21 von Jutta
  • Von wem man "gefeiert" wird, kann man sich leider oft nicht aussuchen. Aber Dein Kommentar, H.E.Broder in die Debatte werfend, ist von so boderloser Blödsinnigkeit, dass man Dir nur noch zu bedenken geben kann (wenn du des Be- oder Nachdenkens überhaupt noch fähig bist!): "Dummheit befreit nicht vom Denken." (St.J.Lec)
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#27 Liedel
  • 27.03.2010, 01:47h
  • Jutta, hör mir uff mit Broder

    Mal abgesehen von der Diskussion um religiösen Fundamentalismus (den es bekanntlich in allen Weltreligionen gibt): ich finde es bemerkenswert konsequent von Wilders, ob man ihn nun mag oder nicht, diesen Film nicht zu unterstützen!
    Hat doch in Deutschland mit dem "bewegten Mann" mal ein gewisser Bernd Eichinger "Aufklärungsarbeit" über "die Schwulen" geleistet.
    Genau derselbe Mann, mittlerweile midlife- und finanzkriselnd, bescherte uns erst kürzlich ein "Portrait" des Schwulenhassers Bushido. Kopfschüttelnd musste ich zusehen, wie so gennante "Idole" unter deutschen Schauspielern (besonders natürlich Hannelore Elsner) sich die Blöße gaben, in diesem Schundstreifen mitzuspielen. Da hätte ich einige gern auf der Seite der "Neinsager" gesehen...
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#28 *chweine*rippeAnonym
  • 27.03.2010, 04:08h
  • Der Grad der rechtsradikalen Ferne von der Lebensrealität in machen christlichen und unchristlichen Kommentaren , das Irren und Wirren zwischen Wahn und Wahrheit, läßt sich natürlich messen.

    Dabei hilft die Einschätzung eines bekannten rechten Hardliners.

    Der CSU-Politiker Hans-Peter Uhl, von 1987 bis 1998 war Uhl Chef des Münchner Kreisverwaltungsreferates, sozusagen der Innenbehörde der bayerischen Landeshauptstadt, er machte 1998 mit der Ausweisung des deutsch-türkischen Serientäters »Mehmet« Schlagzeilen, wurde im selben Jahr Mitglied des Deutschen Bundestages.

    Seit 2005 ist Uhl Vorsitzender der Arbeitsgruppe Innenpolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

    Am 9. März 2010 vertrat der Sicherheitspolitiker in einem Interview mit dem TV-Sender n-tv folgende Standpunkte:

    So müssten diejenigen, »die den Islam verteufeln, verunglimpfen und bekämpfen, isoliert werden. Und darum geht es.«

    Diesem Meinungskampf müsse man sich als Unionspolitiker stellen, indem man sage, »mit uns geht so etwas nicht, für uns gilt Religionsfreiheit, wir bekämpfen Islamismus und Extremismus, aber nicht eine friedliche Religion wie den Islam.«

    »Die radikalen Islam-Kritiker«, fragt n-tv, »sprechen gern von einer Islamisierung Europas. Gibt es die?«

    Antwort Uhl:

    »Eine Islamisierung Europas gibt es natürlich nicht, obwohl wir ca. 15 Millionen Menschen dieses Glaubens in Westeuropa haben.

    Aber es ist dort auch so wie bei uns im Christentum, dass nur ein Teil von ihnen die Moscheen aufsucht.

    Und nur ein verschwindend kleiner Teil davon ist islamistisch-extremistisch orientiert.

    Also sollte man nicht ein Zerrbild an die Wand malen von einer Islamisierung Europas.«

    Messung abgeschlossen.
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#29 stromboliProfil
  • 27.03.2010, 10:17hberlin
  • Antwort auf #15 von Dr.P.Enis
  • er fordert "rückführung" der eingewanderten und all derer die sich nicht "anpassen wollen" ... was auch immer das sagen soll; es ist die sprache von nazis. Reiner volkskörper, gesäubert vom mißklang fremder sprachen und riten in bus und u-bahn.
    entlarfend diese sicht!

    warum vorschieben, die freiheiten anderer verteidigen zu wollen wenn selbst bereit die freiheiten anderer nicht an den eigenen maßstäben messen lassen zu wollen.
    Eben: unser land, unsere sprache, unsere kultur die es plötzlich zu verteidigen gilt.

    Homophobie ist eben kein nur spezifisch islamisches problem.
    Gerade aber eine vielvölkernation wie z.b. niederlande (preis ruhmreicher kolonialvergangenheiten!) muß sich nach den eigenen nationalverständnis fragen lassen. Mit billigen kampagnen die ängste schüren statt sie zu bewältigen ist bauernfang der primitivsten art! Eben auch der bauernfang der von rechten begangen wurde und wird!°
    Wenn ihr, linus86 oder mittlerweile auch gerd unser pastorentöchterchen , euch dieses mäntelchen umhängen müßt um gehör zu finden; gut, dann muß man euch eben den fascho um die ohren hauen bis es weh tut. Nur so leren wir aus den historischen fehlern; wehret den anfängen. Ihr eignet euch inhalte und denkrichtungen an, die zwangsläufig in einer mono(denk)kultur enden muß, wird sie endlich mal bis zum ende durchdacht. Und ihr bereitet/glättet den boden auf dem dann nazisaat aufgeht. Das ist die denkfalle in der ihr steckt mit eurer eiferei!
    Damit kann und will ich als schwuler, der schon zuvor die monokultur aufgeregter kulturschützer eurer provinenz kennenlernte, nicht anfangen, noch will ich sie auf dem umweg der islamkritik in die gesamtgesellschaft einfließen lassen.
    Das verstellt nicht meinen blick auf das problem, dass schwule mit religion, konservatismus und elitärem kulturanspruch generell haben. Dem stelle ich dann auch entsprechend etwas entgegen... und wenn wir dann schon von liberalismus sprechen, dann einen egalitären liberalismus, keinen, der gerade mal so zum handtäschschen passend daher schwadroniert.
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#30 stromboliProfil
#31 stromboliProfil
#32 GerdAnonym
  • 27.03.2010, 11:27h
  • @stromboli
    Da täuscht Du dich; du verwendest hier doch eher im Forum verschiedene Pseudonyme und schade eigentlich, dass dies hier im Forum möglich ist.
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#33 Niederlande-FanAnonym
  • 27.03.2010, 11:36h
  • Antwort auf #4 von gatopardo
  • "Vielleicht müssen wir mal abwarten, was uns dieser gänzlich ungewöhnliche, aber hoffentlich konfessionslose Geert Wilders zu sagen hat ?"

    Ja, Geert Wilders ist konfessionslos! Er wurde zwar getauft, ist dann aber als junger Mann aus der Kirche ausgetreten. Und er kritisiert die christlichen Kirchen für ihre Homophobie genau so wie den Islam.

    Er ist eh eine interessante Persönlichkeit: er hat als junger Mann in islamischen Ländern gelebt und auch viele islamische Freunde, die aber, um sie zu schützen, nicht publik gemacht werden.

    Das ist sowieso in den Niederlanden etwas anders: was wir einfach rechtspopulistisch nennen würden sehen die Niederländer als Verteidigung ihres liberalen Weltbildes an. Auch der ermordete Filmemacher hat ja z.B. mit der islamischen Frauenrechtlerin Ayan Hirsi Alii zusammengearbeitet.

    Ich kenne selbst einige Niederländer, die muslimische Freunde haben und dennoch die PVV wählen, gerade weil sie Angst haben, dass die Extremisten (die es in jeder Religion gibt) die Toleranz für die anderen Muslime, und natürlich auch für Schwule, etc. zurückweisen.

    Ich selbst würde Wilders nicht wählen, aber als ich letztens auf Arte eine Doku sah, wo gezeigt wurde, dass es in Amsterdam Stadtviertel gibt, die quasi rechtsfreie Räume sind und wo man nicht hingehen sollte, weil sich selbst die Polizei dort nicht mehr hinwagt, dann kann ich schon verstehen, dass das vielen (auch liberalen und toleranten) Niederländern gegen den Strich geht. Denn falsch verstandene Toleranz gegenüber Gewaltaufrufen, etc. ist genauso schlimm wie keine Toleranz.

    Dennoch halte ich persönlich Wilders für sehr gefährlich, auch wenn ich verstehe, dass manche ihn wählen. Und ich befürchte, dass in Deutschland, wenn die gegenwärtige Entwicklung nicht gestoppt wird, auch in ein paar Jahren ein Wilders Erfolg hätte.
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#34 LorenProfil
#35 gatopardo
#36 goddamn. liberalAnonym
#37 gatopardo
  • 27.03.2010, 12:48h
  • Antwort auf #36 von goddamn. liberal
  • Ohgottogott, man bewahre uns vor solch einem Artikel, nur die humanistische Kultur könnte stehenbleiben. Dieser gesamte christlich-jüdisch-islamische Klüngel hat in keiner Verfassung der Welt etwas zu suchen. Ist Wilders ein Wolf im Schafspelz, der uns durch die schwule Hintertür nun doch den "rechten" Glauben schmackhaft machen will ?
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#38 LorenProfil
  • 27.03.2010, 13:37hGreifswald
  • Antwort auf #36 von goddamn. liberal
  • Danke für den interessanten Artikel. Er kommt meiner Auffassung sehr weit entgegen, dass Religion strikte Privatsache sein und bleiben sollte und jeder für sich allein existentielle Sinnfragen ausmachen sollte, ohne seine persönlichen Schlussfolgerungen seinen Mitmenschen aufzwingen zu wollen (was ich schon bei den eigenen Kindern für problematisch halte). Insofern bin ich da eher radikal und liberal eingestellt, aber in einem anderen Sinne, als ein user hier es Geert Wilders zuschreibt. Als vorläufige Orientierungspunkte gemeinschaftlichen Zusammenlebens genügen mir da die Allgemeinen Menschenrechte. Was Besseres habe ich bislang nicht gefunden.
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#39 Sebastian123
#40 Fakten Fakten FaAnonym
  • 27.03.2010, 15:08h
  • Antwort auf #10 von Eva Brunne
  • "menschenverachtender rassisismus hat in den protestantischen niederlanden eben auch schon eine lange tradition."

    Solche faschistischen Äußerungen über eines der tolerantesten Länder der Welt sind einfach nur dumm, weil sie jeder Grundlage entbehren.

    Wenn man schon mit Kolonien etc. kommt, kann man ja mal aufrechnen, aber da stehen die meisten anderen Staaten deutlich schlechter da.

    Ansonsten waren die modernen Niederlande immer schon eines der liberalsten Länder der Welt, wo weitreichendere Freiheitsrechte als irgendwo sonst gelten.

    Das Problem ist nur, dass einige Menschen diese Freiheitsrechte missbrauchen wollen um Freiheit und niederländische Toleranz abzuschaffen.

    Und gerade weil Freiheit und Toleranz den Niederländern so wichtig ist und sie nicht länger zusehen wollen, wie einige wenige das abschaffen wollen, wählen sie Wilders.

    Ich selbst bin davon auch nicht begeistert. Aber das ist weder menschenverachtend noch sonstwas, sondern schlicht eine Verteidigung der niederländischen Grundwerte Tolerenz und Freiheit.
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#41 bail outAnonym
  • 27.03.2010, 15:51h
  • Immer der gleiche dreckige Film. Erst kommen die neolibralen Sturmtruppen und zerhauen
    vorhandene intakte Strukturen, um im Nachtrab neokonservativen Betschwesternn die Rekonstruierung unter Bankenaufsicht zu überlassen, bei gleichzeitigem Verschweigen, an wer mit Zins- und Schuldendiensten
    bedient wird.

    Die Gemeinwesen werden so um ihre Handlungsmöglichkeiten enteignet.
    (z.B. Lorens Ansätze)

    Die Stunde der Demagogen und Rechspopuisten ist dann gekommen, um von Ursache und Wirkung abzulenken.

    Oder sie mit viel Chuzpe zu verdrehen. Bei sich selbst liberal Nennenden sehr beliebt.

    So auch hier:

    "Die Niederländer[ welche denn genau ??] haben den Kapitalismus in reinster Form gezüchtet. Das kleine Land gehört zu den eifrigsten Akteuren bei Fusionen und Übernahmen. Ausländische Geldgeber waren stets willkommen.

    In den vergangenen Jahren haben ausländische Investoren reihenweise niederländische Unternehmen gekauft. Die nationale Fluggesellschaft KLM - nach Frankreich wegfusioniert. Das Pharmaunternehmen Organon, ein wichtiger Hersteller der "Pille" - in die USA verkauft. Der Verlags- und Informationskonzern VNU - von Finanzinvestoren erworben. Der Elektrogroßhändler Hagemeyer - zwischen den französischen Konkurrenten Rexel und Sonepar aufgeteilt. Und natürlich der Fall ABN Amro: Drei Konkurrenten schickten sich an, eines der Aushängeschilder der niederländischen Finanzbranche zu zerlegen. Zuletzt verkaufte die öffentliche Hand noch die beiden Stromversorger Essent und Nuon ins Ausland.
    Politik und Wirtschaftsexperten haben dabei lange Zeit nur zugeschaut. Die Fokussierung allein auf Aktionärsinteressen ist seit den 90er-Jahren weltweit auf dem Vormarsch. In den Niederlanden stand dies unter der gängigen Maßgabe, ein "positives Standort- und Investitionsklima zu sichern". Niederländische Konzerne waren selbst international auf Expansionskurs, suchten für ihre eigenen Übernahmen internationale Kapitalgeber. Zunehmend zogen ausländische Manager in die Führungsetagen ein. Das heimische "Ons-kent-ons-netwerk", die niederländische Variante der untereinander gut verdrahteten "Deutschland AG", löste sich mehr und mehr auf. Schutzmechanismen gegen den Einfluss ausländischer Investoren wurden nach und nach abgebaut...[...]

    ...Doch die Stimmung kippt. Nicht wenige Niederländer fürchten um das nationale Erbe von Oranje.....

    Wirtschaftsbücher stehen mit einem Mal auf der Bestsellerliste. Von "De Prooi" ("Die Beute"), das die Übernahmeschlacht um die Bank ABN Amro beschreibt, geht dieser Tage das 200.000. Exemplar über den Ladentisch - in einem Land mit gut 16 Millionen Einwohnern. Auch "De Uitverkoop van Nederland" ("Der Ausverkauf der Niederlande") steht prominent in den Regalen..."

    U.a. auch Wilders Aufgabe ist es nun, abzulenen und Sündenöcke zu suchen. Unsicherheitsgefühle zu schüren und Angstkampagnen zu entwickeln.

    www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:blick-zum-nachba
    rn-angst-vor-dem-ausverkauf-der-niederlande/50048220.html
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#42 Eva BrunneAnonym
  • 27.03.2010, 16:54h
  • Antwort auf #40 von Fakten Fakten Fa
  • "...Ansonsten waren die modernen Niederlande immer schon eines der liberalsten Länder der Welt,
    "....Solche faschistischen Äußerungen über eines der tolerantesten Länder der Welt sind einfach......"

    Wann beginnt bei dir die Moderne ?

    de.wikipedia.org/wiki/Moderne

    Deine Pauschalurteile sind faktenfern.
    Die Robusheit der Werte zeigt sich immer und überall in Krisenzeiten.

    "...Von den 140.000 niederländischen Juden starben beinahe drei Viertel in den Konzentrationslagern in Deutschland und Osteuropa, womit die Niederlande die mit Abstand höchste Deportationsquote in ganz Westeuropa aufweist. Im Vergleich dazu lag die Verschleppungsquote in Belgien und Norwegen bei 40%, in Frankreich bei 25%, in Italien bei 20% und in Dänemark bei 2%.

    ..Die prozentual erschreckend hohe Zahl der deportierten Juden in den Niederlanden (rund 73 Prozent) erreicht osteuropäische Ausmasse und erzeugt bis heute heftige Diskussionen. Für die meisten Interessierten war und ist es "unvorstellbar", wie die Niederlande, ein für liberale und tolerante Traditionen bekanntes Land, eine derart hohe Deportationsquote erreichen konnten. Die vorliegende Studie geht deshalb auf rund 130 Seiten der zentralen Frage nach, wie es zu dieser Katastrophe kommen konnte. Ferner analysiert sie die besonderen Bedingungen, welche in den Niederlanden eine derart weit gehende Deportation der holländischen Juden erlaubten.

    Die Hauptakteure beim "Unvorstellbaren" sind Deutsche, Juden und Niederländer. Zur Untersuchung der zentralen Fragestellung wird nach Vorbild von Raul Hilberg eine Gliederung der Akteure in Täter, Opfer und Zuschauer vorgenommen. Anhand dieser Struktur wird die Rolle der Täter (deutsche Besatzungsorgane, Beamte, Polizisten und niederländische Nationalsozialisten), der Opfer (Juden und Jüdischer Rat) und der Zuschauer (niederländische Bevölkerung und Institutionen) bei der Judendeportation untersucht. Um die besonderen niederländischen Umstände der Judenverfolgung noch klarer zu Tage treten zu lassen, beinhaltet die Lizentiatsarbeit zudem einen internationalen Vergleich...

    Ferner war der Grad an Widerstand gegen die deutsche Besatzung und gegen die Judenverfolgung gering, die geistigen und politischen Eliten der Niederlande gingen nicht mit Hilfe oder Unterstützung der Juden voran, die Exilregierung verhielt sich diesbezüglich still und auch die Alliierten wollten vom Schicksal der Juden nichts wissen. Die holländische Bevölkerung sah – von wenigen Ausnahmen wie dem Februarstreik 1941 und beachtliche Hilfeleistungen beim Untertauchen abgesehen – der Verfolgung mehrheitlich passiv zu. Diese Gegebenheiten bilden zusammen die wichtigsten Gründe für das ungeheure Ausmass der Katastrophe. Kurz: Ein positiver Faktor für die Juden fehlte.

    www.hagalil.com/01/de/Europa.php?itemid=1971&catid=85

    de.wikipedia.org/wiki/Meinoud_Rost_van_Tonningen

    de.wikipedia.org/wiki/Florentine_Rost_van_Tonningen

    de.wikipedia.org/wiki/23._SS-Freiwilligen-Panzergrenadier-Di
    vision_%E2%80%9ENederland%E2%80%9C_(niederl%C3%A4ndische_Nr.
    _1)


    Merke:

    Auch bei diesem Aspekt ist es klug sich auf die differenzierten Sichten der niederländischen Linken zu verlassen.
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#43 BeatrixAnonym
  • 27.03.2010, 17:50h
  • Antwort auf #34 von Loren
  • Unsichtbar wird der Wahnsinn, wenn er genügend große Ausmaße angenommen hat.

    ....Dann die Nazi-Masche: Der forsche Niederländer weiß, dass im kollektiven Gedächtnis seiner Landsleute die Erinnerung an Hitlers Wehrmacht, die die Niederlande 1940 überfiel und danach besetzt hielt, nach wie vor präsent ist.

    Auf die bei manchen vorhandenen antideutschen Reflexe setzt Wilders, wenn er den Islam faschistisch nennt und den Koran mit Hitlers Hetz-Pamphlet Mein Kampf vergleicht.

    Mit seinem jüngsten Kniff will Wilders diejenigen für sich gewinnen, die in der Wirtschaftskrise Geld verloren haben. Also: fast alle. Es geht um die Ausgaben für Integration und den lädierten Staatshaushalt. Wilders will die wahren Kosten der Immigration aus nicht westlichen Ländern errechnen lassen.

    Alle will Wilders bedienen, bei allen will er eines auslösen: Auch der letzte Niederländer soll Angst bekommen, und wenn er sich nicht fürchtet, soll er wenigstens wütend werden.

    www.sueddeutsche.de/politik/818/505024/text/
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#44 Dr.P.EnisAnonym
  • 27.03.2010, 18:00h
  • @ Tux/Stromboli/hw
    *Gähn*, statt mit euren völlig durchgeknallten und weltfremden Fascho/Nazivergleichen solltet ihr euch lieber mal mit dem auseinandersetzen was Wilders tatsächlich sagt und was er tut denn er hat weder was mit KZs zu tuen noch arbeitete er im 16 Jhd. für die Ostindiengesellschaft. Dass Gegenteil ist der Fall, Wilders ist grosser Israelfan und hat ein Jahr in Israel gelebt und besucht das Land etwa einmal pro Jahr. Auch setzt er sich für Schwule ein (im Gegensatz zu linken FeministInnen siehe Ehrenmal für ermordete Schwule in Berlin).
    Die Niederlanden gehörten schon immer zum aufgeklärtesten und tolerantesten Teil Europas in jeder Hinsicht und dieses Erbe möchte Wilders erhalten im Gegensatz zur falschverstanden Pseudotoleranz der etablierten Gutmenschenparteien.

    @ Stromboli
    Was ist daran so schlim Menschen in ihre Heimat "zurückzuführen" wenn diese nur in die Niederlanden kommen um dort Verbrechen zu begehen, die indigene Bevölkerung respektlos behandeln und Schwule jagen? Was ist so schlimm daran wenn wie z.B. Linu oder Gerd (ich auch) und andere der Meinung sind das man in Deutschland gefälligst Deutsch zu sprechen hat? Bei Integration muss mass man halt auch mal zur Peitsche greifen wenn die Zuckerrübe nicht hilft!
    Wilders hat nichts gegen "normale" Muslime sondern radikale Fundamentalisten (die es in jeder Religion gibt, aber die islamischen sind leider die heftigsten!). Das betont er ja immer wieder!
    Statt dich sachlich mit Wilders Programm auseinanderzusetzen behauptest du und andere hier Dinge die überhaupt nicht stimmen und steckt ihn in die Nazischublade. Es ist kompletter Schwachsinn zu behaupten Wilders plane Massenmord und/oder ethnische Säuberungen. Es stimmt nicht!

    P.S. Ich bin weder Gerd noch Timm
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#45 Dr.P.EnisAnonym
#46 Pastor NiemöllerAnonym
#47 Dr.P.EnisAnonym
#48 Geert WildersAnonym
#49 sajoAnonym
#50 eMANcipationAnonym
  • 27.03.2010, 18:53h
  • Antwort auf #44 von Dr.P.Enis
  • Jetzt mach' aber mal einen Punkt!

    Dieser Volksverhetzer diffamiert und verunglimpft regelmäßig Menschen auf Grund ihrer bloßen Religionszugehörigkeit oder Herkunft und bereitet damit - wie so oft in der Geschichte - den Nährboden auch für rohe Gewalt!

    Im Original zu hören unter anderem hier:

    www.funkhaus-europa.de/audio/tagesberichte_2010/03/rassismus
    _niederlande_100317.mp3?dslSrc=/audio/tagesberichte_2010/03/
    rassismus_niederlande_100317.mp3


    Welche Verbrechen begeht eigentlich unsere Gesellschaft gegen die unzähligen Menschen, denen einzig auf Grund ihrer Abstammung / sozialen Herkunft jede reelle Chance auf gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe verwehrt bleibt? Die von unserem Bildungssystem aufs gesellschaftliche Abstellgleis geschoben werden?!

    Und die Leute wie du und deine Führer einmal mehr wie den letzten Dreck behandeln!

    Darf sich unsere Gesellschaft dann über die resultierenden Konflikte wirklich wundern und einmal mehr "den bösen Fremden" die Schuld in die Schuhe schieben?

    Deren Vorfahren sind übrigens nicht hierhergekommen, um - wie du in widerlicher und entlarvender Manier propagierst - "Verbrechen zu begehen", sondern um bis heute die Drecksarbeit für andere zu machen!

    Haben diese Menschen dafür eigentlich schon ein einziges Mal auch nur ansatzweise Anerkennung erfahren?

    Fazit:

    Wir dürfen den Spaltern und Demagogen nicht auf den Leim gehen, sondern müssen uns gemeinsam gegen die sozialen und politischen Verbrechen der neokonservativen und neoliberalen Eliten wehren. In einer sozial gerechten Gesellschaft, die jedem unabhängig von sozialer Herkunft oder Abstammung effektiv gleiche Lebenschancen gibt, geht es allen Menschen besser!

    In einer solchen Gesellschaft haben auch religiöse Extremisten keine Chance, die überhaupt erst durch die widerliche Hetze gegen "die" Muslime oder "die" Marokkaner etc. solcher Nazi-Neuauflagen wie Wilders Zulauf bekommen!

    Das Fehlverhalten einzelner Menschen, wie es völlig unabhängig von ethnischen, religiösen oder sonstigen Hintergründen überall vorkommt, zu missbrauchen, eine Hetzjagd auf eine bestimmte Gruppe zu eröffnen und sie zum Sündenbock zu machen, um damit seine Macht abzusichern und das Scheitern der eigenen Politik zu verschleiern, ist und bleibt Faschismus und Rassismus pur!
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#51 American WildersAnonym
#52 Prof. QueerAnonym
  • 27.03.2010, 21:21h
  • Antwort auf #44 von Dr.P.Enis
  • "...Dass Gegenteil ist der Fall, Wilders ist grosser Israelfan und hat ein Jahr in Israel gelebt und besucht das Land etwa einmal pro Jahr...."

    Ein schöner Hinweis. Wenn Wilders das macht, kann das nichts Gutes heißen. Es kann nur schlecht sein, für Israel, Europa und die Welt.

    Warum das nichts Gutes heißen kann, geht aus
    einem offenen Brief israelischer Staatsbürger, die dauernd dort leben () hervor.

    In einem offenen Brief vom 26. März 2010 an Die Linke fordern mehr als 100 israelische
    Aktivistinnen als Voraussetzung für die Durchsetzung einer friedlichen und solidarischen Lösung des Konflikts in Israel/Palästina eine solidarische und linke Politik. Sie äußern sich besorgt über die Entwicklung der Debatte zum Israel-Palästina-Konflikt in der Linkspartei. Sie fordern von der Partei, sich klar gegen die Besatzungspolitik zu positionieren und für Druck auf den Staat Israel zu plädieren, bis er die elementaren Menschenrechte der Palästinenserinnen respektiert. Nur so könne ein Frieden in der Region, auch für Israel, erreicht werden.

    Konkrete Schritte wären die Einstellung aller deutschen Waffenexporte nach Israel, ein allgemeines Importverbot für israelische Siedlungsprodukte in die EU und die Implementierung der Empfehlungen des Goldstone-Berichts.

    Zu den Unterzeichnerinnen zählen Professoren der Universität Tel, wie z.B. Aviv Moshe Zuckermann, Yehuda Shenhav und Gadi Elgazi, oder der Filmregisseur Udi Aloni, ebenso Aktivistinnen der israelischen Frauenkoalition für Frieden wie Eilat Maoz und Inna Michaeli, Aktivisten queerer Kämpfe, z.B. Roy Wagner, auch Kriegdienstsverweiger wie Matan Kaminer und Hagai Matar, die zwei Jahre lang inhaftiert waren, und Kämpfer für soziale Gerechtigkeit wie Reuven Aberjil und Einat Podjarni, u.v.a.m.

    Aber zum Brief:

    ".....Ein offener Brief an Die Linke

    Liebe GenossInnen,

    diesen Brief schicken wir Euch als israelische StaatsbürgerInnen, die in linken Gruppen und Organisationen in Israel/Palästina aktiv sind. Diese befassen sich mit Themen wie z.B den Menschenrechten, Ökologie, Frieden, Flüchtlingshilfe, soziale Gerechtigkeit, den Arbeiterrechten, Feminismus und queeren Kämpfen. Wir setzen uns in unserem Land und in unserer Gesellschaft für eine grundlegende soziale Veränderung ein, für das Ende der Besatzung und die Schaffung einer Gesellschaft, in der alle BewohnerInnen des Landes gleiche Rechte genießen.

    Wir haben uns zu diesem Brief entschlossen, nachdem uns wiederholt Berichte über Aktivitäten Eurer Partei bezüglich der Situation in Israel/Palästina bekannt wurden, so die Teilnahme von führenden Mitgliedern Euer Partei an einer Demonstration im Januar 2009 in Berlin, auf der die Weiterbombardierung des Gaza-Streifens gefordert wurde; das Bestehen und die Akzeptanz eines Bundesarbeitkreises in Eurer Partei (BAK Shalom), der jedes militärische Vorgehen des Staates Israel unterstützt und militaristische und nationalistische Propaganda betreibt; schließlich das Schweigen der Mehrheit der führenden Parteimitglieder zur israelischen Besatzungspolitik. All das hat uns bewogen, unsererseits nicht länger zu schweigen, sondern zu intervenieren.

    Die Problematik einer solchen Intervention ist uns bewusst. Wir haben nicht die Absicht, Euch vorzuschreiben, wie Ihr in Eurem Land zu agieren und Euch zu äußern habt. Wir wissen, dass der politische Diskurs über Israel in Deutschland, aus nachvollziehbaren und gewichtigen Gründen ein sensibles Thema ist. Das Andenken an den Holocaust und der auch heute in Deutschland gebotene Kampf gegen Antisemitismus, gehören zu den wichtigsten Aufgaben jeglicher emanzipatorischen Bewegung. Nicht trotz, sondern gerade aufgrund dieser Tatsache fällt es uns schwer nachzuvollziehen, wie man die israelische Besatzungspolitik in Deutschland als Teil der "Lehren aus der deutschen Geschichte" rechtfertigen kann.

    Wenn wir uns an Euch wenden, so geschieht dies, weil wir um die Bedeutung von Deutschland als regionale Macht innerhalb der EU und darüber hinaus und daher auch um den deutschen Einfluss im Nahen Osten wissen. Die intensiven diplomatischen und militärischen Aktivitäten der Bundesrepublik in der Region und die aktive Unterstützung der israelischen Besatzungspolitik reichen uns, um in der BRD einen der Akteure zu sehen, die für die durch die israelische Regierung begangenen Verstöße gegen das Völkerrecht und für die israelischen Kriegsverbrechen mit verantwortlich sind. Aus diesem Grund denken wir, dass es unser Recht ist, von Euch als AktivistInnen für soziale Veränderung in Deutschland und als Mitglieder in einer Partei, die im Parlament und in regionalen Regierungen vertreten ist, Verantwortung für das Vorgehen Eures Staates in Bezug auf unser Land zu übernehmen.

    Die andauernde Besatzung und Entrechtung sind keine inner-israelischen Angelegenheiten. Die anti-demokratische Herrschaft des Staates Israel über mehr als drei Millionen PalästinenserInnen, die kein Wahlrecht haben, und die Kriegsverbrechen, die in den besetzten Gebieten stattfinden, sind die Angelegenheit von allen, denen die Menschenrechte ein Anliegen sind. Vor allem aber tragen die BürgerInnen von Europa wegen ihrer – auch in der Gegenwart weiterhin stattfindenden - kolonialistischen Interventionen im Nahen Osten eine besondere Verantwortung für den Konflik. Angesichts dessen ist eine Scheu davor, Israel zur Verantwortung zu ziehen, unangebracht. Die ökonomische, militärische und politische Unterstützung, die Israel von der EU und besonderes von Deutschland erfährt - z.B. in Form von Waffenlieferungen und von Investitionen oder, indem Israel ein bevorzugter Status im Handelsabkommen mit der EU eingeräumt wird - fördern einen Friedensprozess nicht, sondern tragen zur Aufrechterhaltung der Besatzung und zur umfassenden Repression gegenüber der palästinensischen Bevölkerung bei. Außerdem verstärkt diese Unterstützung Militarisierungsprozesse und die Erziehung zu Rassismus und Intoleranz in unserer Gesellschaft.

    Darüber hinaus bedürfte es angesicht der Schwäche der PalästinenserInnen eines stärkeren Drucks auf Israel seitens der Internationalen Gemeinschaft. Die stärkere Seite wird ohne wirksamen Druck ihre Postionen niemals aufgeben. Der Staat Israel hat immer wieder bewiesen, dass er nicht zu einem Friedensabkommen und zur Beendigung der Besatzung bereit ist, ohne dass im Ausland intensiv Druck seitens der Zivilgeselschaft und/oder der Regierungen ausgeübt würde.

    Wir sind ermutigt durch Eure letzten Wahlerfolge und hoffen, dass Euer Erstarken dafür sorgt, in Sachen soziale Gerechtigkeit, Bürgerrechte, Feminismus und Anti-Rassismus in Deutschland eine neue Agenda auf die Tagesodnung zu bringen. Wir sind überzeugt, dass eine linke und solidarische Politik auch eine internationalistische Agenda haben muss, und wir erwarten, dass sich Eure Partei auch in diesem Bereich am weltweiten Dialog mit linken, antirassistischen und feministischen Kräften aktiv betätigt. Als Teil eines solchen Dialogs möchten wir unsere Postionen zur Politik Eurer Partei in Bezug auf den Konflikt in Israel/Palästina darstellen.

    Wir sind der Auffassung, dass der Staat Israel für die Besatzung, die rassistische Seperation und die Kriegsverbrechen nicht belohnt und darin betärkt werden sollte. Nur eine internationale Politik, die Israel klarmacht, dass Verstöße gegen das Internationale Recht nicht zu akzeptieren sind, kann einen gerechten Frieden für alle BewohnerInnen des Landes bringen. Einige konkrete Forderungen, die Eure Partei stellen könnte, sind z.B:

    - die Einstellung aller deutschen Waffenexporte nach Israel. Waffenhandel ist ohnehin nicht zu rechtfertigen. Deutschland treibt nicht nur Handel mit einem Staat der systematisch gegen das Internationale Recht verstößt, sondern es verwöhnt Israel mit Geschenken in Höhe von Milliarden Euro und wurde kürzlich von Israel aufgefordert, ihm zwei Kriegsschiffe zu schenken.

    - die Verhinderung der Aufwertung der Handelsabkommen zwischen der EU und Israel. Deutschland und andere Mitgliedsstaaten der EU versuchen, diese Handelsabkommen mit Israel weiter aufzuwerten, obwohl solche Abkommen die Respektierung elementarer Menschenrechte im Partnerland fordern. Während in Europa eine solche Intensivierung der Beziehungen als Verbesserung des Vertrauensverhältnisses zwischen Israel und der EU betrachtet wird, fasst Israel solche Schritte als Schwäche der EU und als Ermutigung auf, weiterhin gegen die Menschenrechte zu verstoßen.

    - ein allgemeines Importverbot für israelische Produkte in die EU, die ganz oder teilweise in den besetzten Gebieten (inklusive Ost-Jerusalem) produziert werden.

    - die Förderung von Gerichtsverfahren gegen die Täter bei Kriegsverbrechen in Israel/Palästina und die Umsetzung der Empfehlungen des Goldstone-Berichts.

    - die Unterstützung von Organisationen und AktivistInnen der Zivilgesellschaft in Israel/Palästina und vor allem des gewaltfreien und basisdemokratischen Widerstands gegen die Mauer und die Siedlungen in den besetzten Gebieten.

    Abgesehen von diesen Vorschlägen hoffen wir, dass Eure Partei sich erfolgreich darum bemühen wird, in Deutschland eine Debatte über die Bedeutung der deutschen Verantwortung für das Geschehen im Nahen Osten zu initiieren. Es sollte eine Debatte sein, die aus einer historischen und aktuellen Sicht, die alle BewohnerInnen der Region gleichermaßen berücksichtigt, eine Politik des Friedens, der sozialen Gerechtigkeit und der Menschenrechte fördert. Wir würden uns freuen, zusammen mit unseren palästinensischen GenossInnen und Partnern an den Debatten in Eurer Partei über das Geschehen in unserer Region teilzunehmen und hoffen, dass dieser Brief zu einem fruchtbaren und gleichberechtigen Dialog zwischen der Linken in Deutschland und der Linken in Israel/Palästina beiträgt.

    Mit solidarischen Grüßen

    Miriam Abed-El-Dayyem, Iris Hefetz, Yael Politi, Gadi Algazi, Hanan Hever, Israel Puterman, Udi Aloni, Shir Hever, Hili Razinsky, Galit Altschuler, Chaya Hurwitz, Moshe Robas, Hila Amit, Hedva Isachar, Shadi Rohana, Roey Angel, Matan Israeli, Yehoshua Rosin, Asaf Angermann, Matan Kaminer, Noga Rotem, Reuven Avergil, Reuven Kaminer, Eddie Saar, Gabriel Ash, Adam Keller, Sergeiy Sandler, Danna Bader, Hava Keller, Gal Schkolnik, Roni Bande, Peretz Kidron, Ayala Shani, Yoav Beirach Barak, Assaf Kintzer, Shemi Shabat, Ronnie Barkan, Yana Knopova, Aviram Shamir, Yossi Bartal, Yael Lerer, Tali Shapiro, Ofra Ben-Artzi, Orly Lubin, Fadi Shbeta, Mor Ben Israel, Adi Maoz, Ehud Shem Tov, Elaenor Cantor, Eilat Maoz, Yehuda Shenhav, Shai Carmeli Pollack, Naomi Mark, Mati Shemoelof, Alex Cohn, Anat Matar, Kobi Snitz, Adi Dagan, Hagai Matar, Gideon Spiro, Silan Dallal, Edu Medicks, Roy Wagner, Yossi David, Yosefa Mekayton, Michael Warschawski, Daniel Dokarevich Argo, Inna Michaeli, Sharon Weill, Keren Dotan, Rotem Mor, Maya Wind, Ronen Eidelman, Susanne Moses, Yossi Wolfson, Nimrod D. Evron, Avital Mozes, Uri Yaakobi, Eli Fabrikant, Dorothy Naor, Sergio Yahni, Tamar Freed, Naama Nagar, Kim Yuval, Michal Givoni, Ido Nahmias, Michal Zak, Bilha Sündermann Golan, Regev Nathansohn, Shimri Zameret, Tsilli Goldenberg, Ofer Neiman, Mai Zeidani, Anat Guthmann, Norah Orlow, Talilla Ziffer, Connie Hackbarth, Hava Oz, Beate Zilvesmidt, Yuval Halperin, Einat Podjarni, Moshe Zuckermann.

    Briefanhang

    Einige Beispiele für militaristische und nationalistische Propaganda von BAK Shalom

    bak-shalom.de/wp-content/2009/01/assymetrische_kriegsfuehrun
    g.jpg


    www.flickr.com/photos/milch_und_honig/3341745559/

    eine Einladung zum Unterstützungsevent für Israel, das von BAK Shalom organisiert wurde, und an dem MdB Petra Pau und der ehmalige israelische Botschaftler Ilan Mor teilnahmen; Teilnahme von Klaus Lederer an der Demonstration zur Unterstützung der Operation "Gegossenes Blei"

    bak-shalom.de/wp-content/2009/01/demo_soli_israel090111-040.
    jpg......

    "

    Die Sturmabteilungen rechter Hardcore-Zionisten haben diese Unterzeichner
    natürlich längst im Visier, ebenso abertausende jüdische Israelis, Briten, Amerikaner, Franzosen, Deutsche, usw.

    www.masada2000.org/shit-list.html

    Rund um die Uhr natürlich auch die Besten des jüdischen Geistesleben in Israel, Europa, Amerika, usw.

    www.isracampus.org.il/

    Von solche Fahndungslisten träumt Wilders.
    Ist er zum Üben bei Israels Eliten ?
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#53 AntifaschistAnonym
  • 27.03.2010, 21:54h
  • ....und er ist ein Rassist und Rechter Extremist.

    Soweit mir bisher bekannt, ist er bereits zu Wahlkampfveranstaltungen der Rechtsextremen und vom VerfSch observierten Pro NRW eingeladen worden.

    Jedenfalls haben die gestrigen und heutigen Proteste im Ruhrgebiet gezeigt, das diese Leute nicht willkommen sind.

    www.youtube.com/watch?v=L316LS23LW0
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#54 stromboliProfil
  • 27.03.2010, 23:06hberlin
  • Antwort auf #44 von Dr.P.Enis
  • na wir wollen mal nicht deine satzstruktur unter die lupe nehmen um altbekanntes wieder zu entdecken... es sei denn, ihr habt den selben aggitationskurs besucht. Soviel zu gerd-timm-dr.schniedelwuz & co.!

    Aber bei der vielzahl hier exestierender avatare ist das ohnehin nur eine lustige randerscheinung. Wichtiger sind die zunehmend sprachlich gleichlaufenden ressentiments die hier ausgebreitet werden:
    Da geht ein pastorentöchterchen durch großstädte und hört nur fremde laute, da sieht der andere nur noch kopftücher und der dritte vermutet soziographische unterschiede zwischen ungebildeten muslimen und auswanderen aus der ex SU mit dem nationaletikett des volksdeutschtums... statistisch holen aber gerade diese volksdeutschen als homphobe gruppe bemerkenswert schnell auf! Lernen wir was daraus? Oder geht es nur um die andersartigkeit die wir sehen, wenn einer dunklerer farbe, kopftuch und imitiertes goldkettchen mit sich herumschleppt. Mal darüber nachgedacht das "sichtbare" unterschiede ebenso gegen uns gewendet werden? Oder deutet sich hier die lösung für die allgemeine sehnsucht der schwulen nicht mehr als schwule erkenntlich zu sein... kleiner ring am richtigen finger... kinderwagen rummschieben und am spielplatz auf den nachwuchs aufpassen... Wenn der schwule nicht als der macho durchgeht im hetengewohlfühl, da wundern wir uns ob der ansage: die sollten sich wenigstens nicht so aufführen...
    Spielen wir eure sprache ( hier orginalton gerd mit von mir eingefügtem begriff SCHWUL )mal konsequent zu ende:
    "Grund dieser Entwicklung ist die hohe Zuzugsrate von SCHWULEN (Ausländern) in dieses kleine Land. In Städten wie Amsterdam, Rotterdam, Berlin oder köln fühlen sich daher gebürtige westeuropäische (Niederländer) oftmals "ein wenig unwohl", wie mir Freunde (aus den Niederlanden) berichteten. Hinzukommt die Konflikte der ehemals liberalen Deutschen/Niederländer mit dem Teil der SCHWULEN (Immigranten), die einem besonders extrovertierten stil (religiösen Islam) folgen...
    "Irgendwo kann ich Personen wie Geert Wilders oder Pim Fortuyn verstehen: wenn ich durch Köln laufe oder durch bestimmte Stadtteile Berlins, höre ich nur noch schwules (türkisch/arabisch) in der S-Bahn oder sehe an der Littfasssäule nur Plakate, die ich nicht mehr lesen kann, da sie ( ständig zu schwulen veranstaltungen eineladen...(nicht auf deutsch sind). Bisher hatten wir noch keine Politiker wie Pim Fortuyn oder Geert Wilders in Deutschland, aber sollten solche charismatischen - das muß man hervorheben !- Politiker in Deutschland auftreten, so wäre auch Ihnen der Erfolg sicher. Denn die rechten Parteien wie NPD oder Republikaner sind auch gesellschaftlich rechts. Eine liberale Partei in Gesellschaftsfragen mit einem strengen/rechten Kurs gegen (Einwanderung/Islamis ierung) homosexualisierung der gesellschaft gibt es bisher nicht in Deutschland. Allenfalls die ... könnte sich dazu hinentwickeln, aber auch das ist unwahrscheinlich. ----
    Träume eines durchgeknallten kreuznet'zlers?? Oder nur spieglbild altbekanntem denkens.
    Einfacher austauch der begriffe und es hat wieder einen uns sicherlich recht bekannten unterton! Wie sprache doch verräterisch sein kann !

    Sicher, nur beispiele, ich lebe in dieser stadt die ihr "beschreibt" und ich lebe nicht ohne konflikte direkt vor meiner haustür. Deshalb erlaube ich mir auch einen ungefilterten und nicht xeno-hysterischen blick auf die konflikte. Sie sind hausgemachte die, nicht mit der "rückführung" enden so wie sie auch nicht mit der germanisierung der zugewanderten enden wird!
    Der assimilationsfaktor wird in den generationen ausgetragen: die erste angekommen, suchte die anpassung um den preis des nicht auffallens!
    Die zweite strebte nach aufstieg um festzustellen: es gibt kein angebot, kein gewolltes der gastgebenden gesellschaft. Bis in die 90ziger hielten cdu/csu und ihre mehrheitsbeschaffungs3pünktchenpartei die tatsache einer einwanderung als hirngespinst einer chaos-alternative sprich grüne, die man auslachte wenn die über zunehmehnde problem in den kizen redete. Aber ein reicher staat kann sich das wegschauen leisten und wir waren ja auch beschäftigt die restdeutschen wieder einzugemeinden...
    die dritte sehnt sich zurück ohne die neuen wurzeln kappen zu können und die folgende wird warscheinlich in der masse der deutschen untergehen wie alle emigranten der geschichte aufgingen in dem gastgebenden volk.
    Das wird dann auch undramatisch geschehen und merkbar erst dann wenn die herkunftsnamen eingedeutscht werden wie die deutschen nach 2-3 generationen anwesenheit z.b. in usa als deutsche verschwanden.
    Das brauchtum oder wie auch immer es dann genannt wird überlebt ist dem erinnern an seine wurzeln geschuldet. Auch da können wir von uns selbst und unsere assimlierung im ausland lernen. Und selbst die hardcore nationalisten unter den einwanderern werden ohne nachhall bleiben.
    Das wir da durch müssen liegt an den geänderten situationen in der welt um uns herum. Das sich das verstärkt, womöglich verschärft wenn wir kein instrumentarium uns schaffen die ankommneden einzubinden , dann wirds heftig werden.

    Noch mal zur sprache: Du schreibst schamlos von respektlos behandelter indigener bevölkerung...; "Bei Integration muss mass man halt auch mal zur Peitsche greifen wenn die Zuckerrübe nicht hilft"! Was so eins zu eins in die benutzte sprache der herrenmensch-politkasper ( um nicht schon wieder den begriff -neonazi- zu strapazieren...) reinpasst! Fällt dir das nicht auf? Lese doch mal die rede görings zur reichskristalnacht-krolloper... vieleicht fallen dir dann die parallelen auf... Da wird der jude gezüchtigt, der nicht seine grenzen erkannte; auch da wird die peitsche als erziehungsmittel eingeführt. Schäm dich!
    Du jammerst ob der ungerechten unterstellung in die ecke von neonazis gestellt zu werden..., aber benutzt deren sprache! Was mein lieber, soll ich dir da noch mit geduld vermitteln wollen; hast du nicht die trennungslinie, die anständige vom nazigedankengut trennt, bereits überschritten?!
    Ach ja.. die "gutmenschen"; ein begriff erfunden von neonazis um den gegner zu verunklimpfen... na ich bin gerne ein gutmensch
    und geduldig, selbst mit deinesgleichen!

    Wilder betont, dass der islam eine terrorischtischen ideologie beinhalte.. na wenn er dies den restreligionen auch unterstellt, haben wir wenigstens einen diskussionsansatz: wie weit schadet religion und wie kann sie eingedämmt werden. Machen wirs uns nicht zu leicht im erfinden und auffinden der feinde von aussen; der steht genauso innen , nur gibt er sich bürgerlich! Dies wäre ein konstruktiver ansatz.
    Und was die unterstellung soll, ich würde wilders als planenden massenmörder sehen, so muß dass in einem verwirrten gehirn reifen wenn denn ernst gemeint; ich unterstell dir nur mal eine entgleisung, im eifer des gefechtes... entäusch mich nicht!

    Das wilders dinge sagt ,die offensichtlich auch das niederländische rechtssystem beschäftigt ist nebenbei eine weitere offenbarung! Wo rauch ist halt auch ein feuer zu vermuten! Und israelfreundlichkeit ist mittlerweile auch keine gültige aussage darüber wo eine person im links/rechtsspekturum anzusiedeln ist... da ist die geschichte bereits eine schritt weiter gegangen inn den letzten 60zig jahren!

    Das sich der gute im endkampf um die stimmen der, zur kommenden wahl auch den in den niederlanden recht einflußreichen schwul/lesbischen wählern zuwendet, sei ihm und uns gegönnt; daraus einen schwulen heiligen machen zu wollen, um ihn so vom vorwurf des rechtspopulismus zu befreien ist schon bei haider schiefgelaufen... Und wie wir an unserem aussenfutzi sehen können ist schwul sein, keine garantie mehr für sozial sein...
    Auch schwule können riesenarschlöcher sein... ein schelm, der nun weiteres denkt.
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#55 stromboliProfil
#56 NorthsideProfil
  • 28.03.2010, 09:51hHamburg
  • Das ist doch konsequent von dem Wilders. Es ist schade, dass hier ausschließlich über den angeblichen Rassismus gegenüber Muslime( seit wann ist der Islam eine Rasse?) gesprochen wird, aber nicht über die Unterdrückung und Verfolgung von Homosexuellen, Andersgläubigen und Frauen in islamisch dominierten Staaten und Regionen. Wenn es hier so manche so toll finden im Islam, es steht nichts dagegen auszuwandern. Im Iran oder Saudi-Arabien freuen sie sich schon auf das Event, was denn folgt.

    Man muss auch nicht in die extremen Staaten. In der noch laizistischen Türkei kann man auch gerne in einige Stadtvierteln von Istanbul ziehen. Das reicht schon aus.

    Wozu die Toleranz der Niederlande gegenüber den Intoleranten führt, hat man gesehen. Theo van Gogh lässt grüßen.
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#57 gegen fanatikerAnonym
  • 28.03.2010, 10:00h
  • Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste - sagte bereits meine Oma.

    In so fern kann man als Schwuler diesen Mann nicht toll finden, denn nun stellt sich wieder einmal heraus, wohin die Reise mit ihm geht.

    Auch 1933 gab es Schwule, die Hitler wählten und sich dann später, zwangskastriert, in einem KZ wieder fanden.

    Fakt ist, das dieser Mann ebenso wie alle anderen "Rechtspopulisten"(welch schöne verharmlosende Umschreibung für geistige Brandstifter) einfach für Schwule unwählbar ist.

    www.politblogger.eu/geert-wilders-schmonzette-fallt-aus/
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#59 NorthsideProfil
  • 28.03.2010, 10:16hHamburg
  • Antwort auf #57 von gegen fanatiker
  • Was ist mit Schwulen die Kommunisten wählen oder gewählt haben oder Anhänger dieser politischen Richtung des Linksextremismus sind? Ging es Schwulen wirklich gut in der Sowjetunion, China oder in den Ländern des Warschauer Paktes? Ist die Partei "Die Linke" dann auch unwählbar für Schwule. Gibt es ein Qualitätsunterschied zwischen Links- und Rechtspopulismus? In was liegt er begründet? Fragen über Fragen!
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#60 hwAnonym
  • 28.03.2010, 10:22h
  • Antwort auf #36 von goddamn. liberal
  • "..Ja, wat denn nu? Christlich wie das Opus Dei und die Piusbrüder, jüdisch wie die Schas-Partei oder humanistisch?..."

    Die Frage stellte sich zeitnah wohl noch jemand.
    Zugegeben, etwas rhetorisch.

    Adar Primor* fragt sich:
    Where have all the anti-Semites gone?

    Lebenspraktisch erhielt man sich den Blick für
    das Wesentliche. Süffisant registrierte man die
    Kostümierung.

    Der österreichische rechtsextreme Populist Strache versuchte 2002 in Israel ein Koscher-Zeritifikat zu bekommen. Er sah dies als notwendig für einen Sprung ins Kanzleramt.

    Der italienische rechtsextreme Populist Gianfranco Fini, erheischte dieses Zertifikat in einem Interview mit der Zeitung Haaetz im Jahre 2002. Er würde bei einer Einladung nach Israel die Schuld der Verbrechen der Faschisten anerkennen und das jüdische Volk um Vergebung bitten.

    Im selben Jahr, am Vorabend der historischen Präsidentschaftswahl in Frankreich, in dem der französische rechtsextreme Populist Jean-Marie Le Pen in die zweite Runde erreichte, sagte dieser der Haaretz: "Es gibt keinen Grund, das Etikett Antisemit an meinen Namen zu hängen. " Er lobte die Juden wegen "ihren vielen Erfolgen", und rief, der Zionismus sei "eine bemerkenswerte Herausforderung eines Menschen, der versucht, seine Heimat wieder zu erobern" und drückte seine Bewunderung für die Israelis aus, "sind nur ein paar Millionen, verglichen mit einer Milliarde Muslimen".

    In einem anderen Interview mit der Haaretz, in 2005, präsentierte sich der flämische Nationalist Filip de Winter als Nr. 1, als Freund des Staates Israel, in Belgien.

    Er sagte, dass es "einer Allianz der brüderlichen Liebe zwischen Europa und Israel" [bedürfe] - deshalb wollte er zu Besuch kommen.

    Und nun im Jahre 2010 zertifizieren auf queer.de "Deutsche Christen", PI-Leser,
    und schwule mentale underdogs mit Bock auf Fremdstiefelknallen, wie zu Zeiten
    des Jörg Fischers oder dem Nick fred_israel, dem niederländischen rechtsextremen Populisten Geert Wilders koscher zu sein.

    Der israelische Professor Zeev Sternhell macht schon seit längerem unter den ganz Rechten in Europa das Phänomen der Bewunderung Israels, besser gesagt, seinem hemmungslosen Gebrauch von Macht, aus. Zwar bringen die Rechten noch den dafür notwendigen Mangel an moralischen Hemmungen auf, die Machtauslebung bleibt ihnen in ihren Ländern bisher aber verwehrt.

    Nach diesem Konzept, unterzog sich der Jude bei ihnen einer Metamorphose vom schwachen, verschlagenen Buckligen zum strahlenden hemmungslosen Helden, mit dessen Eigenschaften man sich gerne identifiziert,
    ihm gerne auf die Schultern klopft, um vielleicht auch noch ein Teilzertifiat für die Verbrechen der Vorfahren zu bekommen.

    Es gibt in Israel Geschäftstüchtige, die dieses Spiel mitmachen.

    [Nicht gedacht soll Ihnen werden!]

    Der jüdische Feind-Dämon wurde durch den muslimischen Einwanderer-Verbrecher ersetzt. Die Islamophobie ersetzt heute den Antisemitismus als die stärkste Karte in den Händen der extremen Rechten in Europa.

    Moreover, while part of the far right admires "Israel the bully," another part hides its anti-Semitism precisely behind anti-Israel sentiments that are considered legitimate. Sometimes traditional anti-Semitism has made way for another kind that is "new" on the part of migrants and the far left, and in other cases (Hungary, for example) its long-held bases are exposed and threatening.

    The glass is half full, and this leaves room for hope. Sixty-five years after the end of World War II, anti-Semitism is no longer politically correct and in most cases does not pay off electorally. But the other half of the glass obliges us to remain strictly on our guard.

    www.haaretz.com/hasen/spages/1159402.html

    *
    Adar Primor ist Sohn des ehem. israel. Botschafters i. Deutschl., Avi Primor.
    Er ist der Editor der englisch sprachigen
    Ausgabe der linksliberalen israelischen
    Zeitung Haaretz

    _____________

    Levy immer nur lesen ist gut, sehen und hören
    mal was anderes.

    Gideon Levy fragt sich: Who are Israel’s real friends?

    www.youtube.com/watch?v=AQNX07NyoDc
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#61 AntifaschistAnonym
  • 28.03.2010, 10:28h
  • Antwort auf #56 von Northside
  • "....Wenn es hier so manche so toll finden im Islam, es steht nichts dagegen auszuwandern....."

    Schon klar. Ich finde das auch nicht toll, was in Islmischen Staaten passiert, jedoch gab es mal in Deutschland eine Zeit, in der eine Religiöse Minderheit für alle Fehler verantwortlich gemacht wurde. Diese wurde dann Europaweit in sechsmillionfacher Weise abgeschlachtet. Willst DU das wieder?
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#62 AntifaschistAnonym
#63 methadonAnonym
  • 28.03.2010, 10:34h
  • Antwort auf #59 von Northside
  • Manipulation & Populismus ?

    Der Bomb-Iran-Fan Wilders spricht sich im Video oben unbedingt für die Weiterführung des sog. "Afghanistan-Einsatzes" aus. Unbedingt ohne niederländische Beteiligung, weil die Niederlande schon genug getan hätten.

    Ich bin, wie die allermeisten Schwulen, nicht so naiv, wie Wilders, CIA, AEI, Hirsi Ali,
    Fischer-Aharon, Pro Köln und Broder, u.ä., dies gerne hätten.

    Ein brandneues CIA-Paper zur aktuellen Manipulation der europäischen Öffentlichkeit
    docs.google.com/viewer?url=http://file.wikileaks.org/file/ci
    a-afghanistan.pdf


    wurde von einem Team, das sich CIA Red Cell nennt, verfasst, nach dem holländischen Regierungskollaps über den sog. "Afghanistan-Einsatz".

    Es will Denkanstöße geben und ermöglichen, Dinge aus einer anderen Sicht zu sehen.

    Nach den Niederlanden wird davor gewarnt, weiterhin auf die Apathie der Bevölkerung zu setzen, wie das die deutsche und die französische Regierung bei der Erhöhung ihrer Kontingente gemacht haben: "Die Gleichgültigkeit könnte sich in aktive Gegnerschaft verwandeln, wenn die Kämpfe im Frühjahr und im Sommer zu einer Erhöhung der Todeszahlen bei den Soldaten oder den afghanischen Zivilisten führen."

    Insbesondere könne man mit entsprechenden Medienberichten den Skeptizismus der europäischen Frauen überwinden.

    [Anm.: Vielleicht als Buch, Film, Button und Plastikbändchen : "Nicht ohne meine Klitoris - in Afghanistan", Vorwort/Konterfei Aayan Hirsi Ali. ??]

    Das CIA-Team ist der Meinung, dass die Europäer eher hinter der militärischen Mission stehen würden, wenn sie eine Verbindung zwischen dem Ergebnis der ISAF-Mission und ihren eigenen Interessen sehen würden. Dazu müsse konstant kommuniziert werden, dass die große Mehrheit der Afghanen diese begrüßt.

    [ Kauft das FBI auch doofe Moscheegänger für Bombenattrappen in Europa oder machen das eher die Klemptner der CIA ??]

    Besonders Deutschland und Frankreich, die die dritt- und viertgrößten Truppenkontingente stellen, werden als problematisch erachtet, weil hier nach Umfragen bis zu 80 Prozent der Menschen gegen den Krieg sind. Die Stabilisierung Afghanistans werde hier nicht als wichtige Aufgabe gesehen. Es herrsche die Einstellung vor, dass Afghanistan "nicht unser Problem" ist. Daher sei die Bevölkerung zwar gegen den Krieg, aber Afghanistan finde auch wenig Beachtung. In Deutschland habe etwa der Kundus-Vorfall gezeigt, welcher Druck plötzlich auf die Regierung entstehen könne. Bundeskanzlerin Merkel habe sei sowieso nicht willens, politisch auf die Afghanistan-Karte zu setzen, die anstehende Wahl in NRW könne hier noch zu mehr Zurückhaltung führen.

    Ganz wichtig sei es auch, das Vertrauen der Deutschen und Franzosen in die außenpolitischen Kompetenzen von US-Präsident Obama zu aktivieren. [Weiß er davon ? Und weiß er wie ?]

    Der Rückhalt könne wachsen, wenn Obama seine Enttäuschung über mangelnde Unterstützung der Alliierten entsprechend äußert.

    Ganz allgemein müsse man aber auf die afghanischen Frauen setzen, um die Unterstützung für die ISAF-Mission zu erhöhen. Sie könnten persönlich und glaubwürdig über das sprechen, was sie während der Taliban-Herrschaft erlitten haben, was sie für ihre Zukunft erhoffen und was sie bei der Rückkehr der Taliban befürchten. Insbesondere könne man mit entsprechenden Medienberichten den Skeptizismus der europäischen Frauen überwinden.

    Werden jetzt also CIA und US-Außenministerium afghanische Frauen nach Europa schicken und Dokumentationen sowie Nachrichten über und mit diesen den Medien anbieten, um die Unterstützung für den Afghanistan-Krieg zu fördern? Und werden wir hören, was uns blühen könnte, wenn die europäischen Soldaten abgezogen werden und die Taliban und Warlords die Macht übernehmen? Und müssen wir überhaupt wieder damit rechnen, dass die Bemühungen der Bush-Regierung, die Öffentlichkeit durch "strategische Informationen" zu manipulieren, fortgesetzt und verstärkt werden..."

    www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32346/1.html

    Mal sehen wie schwule Schicksale von Langley vor diese Karre gespannt werden und wer so alles den Esel macht.
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#64 Dr. LymphAnonym
  • 28.03.2010, 11:28h
  • Die Wilders in uns.

    Mit einem Trick überlisten viele Tumore die körpereigene Abwehr durch weiße Blutkörperchen: Sie umgeben sich mit einer dünnen Oberflächenschicht und verkleiden sich dabei als Lymphknoten – und damit als Teil des Immunsystems.

    Sie produzieren Signale, die Zellen des Immunsystems anlocken - und gaukeln diesen dann vor, körpereigenes Gewebe vor sich zu haben. Der Trick klappt, weil ähnliches im Lymphknoten an der Tagesordnung ist, berichten Forscher um Melody Swartz von der École Polytechnique Fédérale de Lausanne in der Schweiz.
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#65 carolo
  • 28.03.2010, 11:45h
  • An alle, die hier gerade wieder versuchen, ihre eigene Ideologie als die unbedingt überlegene hinzustellen:

    Wo genau ist der Unterschied, ob wir als Schwule mit der Bibel, dem Koran oder Mein Kampf erschlagen werden?

    Carolo
  • Antworten » | Direktlink »
#66 Manna MannaAnonym
  • 28.03.2010, 11:48h
  • Antwort auf #61 von Antifaschist
  • Wilders hat Recht !

    Radikale Moslems sind heimtückisch.

    Sie scheuen nicht davor zurück,
    ihnen geklautes Land nicht zu beschießen !

    "Peretz warns that the collapse of the city will occur in the coming months "unless a miracle happens."

    de.rian.ru/world/20100325/125615667.html

    www.haaretz.com/hasen/pages/ShArtVty.jhtml?sw=sderot&itemNo=
    1158635


    Diese Woche beginnt Wilders vor der US-Botschaft in Niederlanden einen unbefristeten Hungerstreik für die Einstellung der US-Militärhilfen an Saudi-Arabien !

    Und sogar für den Abruch der Wirtschaftsbeziehungen der USA und der Welt überhaupt mit der herrschenden Dynastie !

    Wilders hat herausbekommen, dass dieses Gekingsel, Gescheiche und Geprinzel weltweit die größten und am meisten vernetzten Agenturen zur Verbreitung eines stockkonservativen Islam sind.

    Seine Leibwächter werden nicht mithungern müssen. Ist ja klar, warum.
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#67 hwAnonym
#68 TimonAnonym
  • 28.03.2010, 12:03h
  • Antwort auf #53 von Antifaschist
  • "(...) und vom VerfSch observierten Pro NRW eingeladen worden."

    Übrigens wird auch die Linkspartei vom Verfassungsschutz beobachtet.

    Das soll nicht heißen, dass ich Linkspartei und ProNRW vergleichen will oder gar gleichsetze. Und das soll auch nicht heißen, dass ich die Linkspartei für unwählbar halte (so wie es bei ProNRW für mich der Fall ist).

    Ich wollte das nur der Vollständigkeit halber gesagt haben.
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#69 TimonAnonym
  • 28.03.2010, 12:11h
  • Antwort auf #10 von Eva Brunne
  • "menschenverachtender rassisismus hat in den protestantischen niederlanden eben auch schon eine lange tradition."

    Sorry, aber Du bist genauso wie Geert Wilders, nur am anderen Ende der Skala:

    Du stellst die Niederlande hier als ein traditionell rassistisches Land hin. Dabei haben die Niederlande über Jahrzehnte hinweg mit die liberalste Einwanderungs- und Integrationspolitik gemacht. Auch bei Homorechten und in vielen anderen Grundrechtsbereichen waren und sind die Niederlande führend. In den Niederlanden sind sogar die Christdemokraten (das Gegenstück zur deutschen Union) für Eheöffnung etc. gewesen.

    Und selbst heute ist es trotz Wilders' Erfolge so, dass die Niederlande immer noch (auch bei Migranten und Einwanderern) deutlich offener und liberaler sind als z.B. Deutschland und die meisten anderen Staaten. Und trotz aller Erfolge ist es nach wie vor eine Minderheit, die Wilders wählt.

    Und vor dem Hintergrund die Niederlande als "traditionell rasssistisch" darzustellen, ist nicht nur ähnlich populistisch wie Wilders Äußerungen, sondern es ist schlicht sachlich falsch und dumm!!

    Das soll nicht heißen, dass ich Wilders irgendwie gutheißen oder kleinreden will: ich halte den für sehr gefährlich und unwählbar. Aber Deine Äußerungen sind genauso populistisch und dumm wie seine Äußerungen; nur am anderen Ende der Skala!
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#70 hwAnonym
#71 Eva BrunneAnonym
  • 28.03.2010, 12:35h
  • Antwort auf #69 von Timon
  • "menschenverachtende r rassisismus hat in den protestantischen niederlanden eben auch schon eine lange tradition."

    zitiert hast du richtig. nun gibt es menschen, die lesen können.

    in deutschland gibt es eine tradtion des rechtsextrmismus und eine tradition des kampfes gegen diesen.

    in den niederlanden gibt es beides auch.

    ich stelle wilders in die, hier wie dort, unmenschlichen traditionen, die ich beschrieb.

    auch deutschland hätte eine kolonialistische tradionn in größerem ausmasse gehabt, wenn
    es denn durchsetzbar gewesen wäre.

    deine aufgeregtheit erzählt aber von etwas anderem.

    merkst du es ?
    viele tun dies.

    eben auch. (s.o.)

    die menschen um anne frank gehörten zu einer anderen tradition.
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#72 antjeAnonym
  • 28.03.2010, 14:00h
  • Antwort auf #71 von Eva Brunne
  • Der "Monitor Rassismus und Extremismus” der Universität Leiden und Anne Frank Stiftung warnt seit langem in eindeutigen Worten:

    www.youtube.com/watch?v=oCUeIa48q28&feature=player_embedded

    Was kommt als Nächstes? Ethnische Säuberungen? Deportation?

    Niemand wird sagen können, man hätte nichts gewusst und das hätte man ja doch so nicht ganz gewollt.

    Dass die NPD das Potential der Islamophobie in Deutschland so spät erkannt hat, liegt nach Meinung von Alexander Häusler, Mitarbeiter der Arbeitsstelle Neonazismus der FH Düsseldorf, an den Auseinandersetzungen in der Partei selbst. “Eigentlich hat die gesamte modernisierte extreme Rechte in Europa einen Kursschwenk gemacht. Vom offenen Antisemitismus über vermeintliche Religionskritik zum neuen Kulturrassismus”.

    S.a. Kommentar: #60

    Adar Primor* fragt sich: Where have all the anti-Semites gone?
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#73 Cassoulet Anonym
  • 28.03.2010, 15:11h
  • Nicht nur Misanthrope sind der Meinung, das die Menschen grob in drei Kategorien einzuteilen sind:

    Die Wenigen, die dafür sorgen, dass etwas geschieht, die Vielen, die zuschauen, wie etwas geschieht und die überwältigende Mehrheit, die keine Ahnung hat, was überhaupt geschieht.

    Kluge Politiker wissen, nicht erst seit Brecht, Politik geht durch den Magen. (Fressen/Moral)

    George Frêche, gerade wiedergewählter Vorsitzender des Regionalrats von Languedoc-Roussillon (böse Zungen:"der linke Le Pen"), erklärt, wie er Wahlen gewinnt:

    « Ah, mais si les gens fonctionnaient avec leur tête, mais les gens ils ne fonctionnent pas avec leur tête, ils fonctionnent avec leurs tripes. La politique c’est une affaire de tripes, c’est pas une affaire de tête, c’est pour ça que moi quand je fais une campagne, je ne la fais jamais pour les gens intelligents. Des gens intelligents, il y en a 5 à 6 %, il y en a 3 % avec moi et 3 % contre, je change rien du tout. Donc je fais campagne auprès des cons et là je ramasse des voix en masse. »

    Als linker Populist schätzt er allerdings mehr die Wahrheit der Naturwissenschaften, als den Wahnzustände der Kirche des 11. Septembers:

    www.geo.de/GEO/mensch/medizin/686.html

    Also lieber mit Linkspopulisten gemeinsam kochen, als mit Rechtspopulisten Menschen jagen und......

    Südfranzösisch ? :

    www.youtube.com/watch?v=t55CC7U82nc
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#74 TimonAnonym
  • 28.03.2010, 15:21h
  • Antwort auf #71 von Eva Brunne
  • "zitiert hast du richtig. nun gibt es menschen, die lesen können."

    Kennst Du Dich mit Linguistik aus?

    Falls ja:
    wir wissen beide um den pragmatischen Gehalt Deiner Äußerung und was Du illokutionär darstellen wolltest (um Austin mal auf Deine Äußerung anzuwenden). Also hör auf, hier die Leute so zu verarschen, indem Du Deine Aussagen anders interpretieren willst, als sie von Leuten wahrgenommen werden.

    Falls nein:
    Es ist jedem klar, welche Konnotationen Du erreichen wolltest. Da bringt auch das Rumdeuteln nichts.

    -------------------

    "in den niederlanden gibt es beides auch."

    Nein, in den Niederlanden gibt es keine "Tradition des Rechtsextremismus"! Die Anhänger Wilders' sehen sich nicht als rechtsextrem an, sondern als Verteidiger der Freiheit und liberalen Grundwerte der Niederlande (auch für Schwule, Lesben, liberale Moslems, etc. und u.a. geht es da um die strikte Trennung von Staat und Kirche, die leider in letzter Zeit nicht immer gegeben war). Zumindest mehrheitlich sind seine Anhänger nicht rechtsextrem, ein paar Idioten gibt es natürlich auch da, aber das macht noch keine rassistische Tradition in den Niederlanden.

    Erst recht, da nur eine Minderheit Wilders wählt.

    --------------

    "ich stelle wilders in die, hier wie dort, unmenschlichen traditionen, die ich beschrieb."

    Auch das wäre falsch, da er sich üblichen Kategorisierungen entzieht. Wie gesagt, ist seine Haltung zum Thema Homosexualität (er will volle Akzeptanz, weltweit) untypisch für die Schublade in die Du ihn stecken willst.

    Ich selbst halte ihn zwar auch für ein Arschloch, aber dennoch passt er nicht so einfach in eine Schublade.

    -----------------

    "deine aufgeregtheit erzählt aber von etwas anderem."

    Aha, wenn man also Deine rassistischen Ausfälle gegen die Niederländer insgesamt richtigstellt, ist man "aufgeregt".

    Ich kann Dich beruhigen:
    mein Puls ist kein bisschen erhöht.

    -------------

    Um eines noch mal mit aller Deutlichkeit zu sagen (da ja einige hier einen gerne missverstehen wollen):

    Ich halte Wilders für ein Arschloch. Und ich halte ihn auch für gefährlich. Und ich würde ihn nie wählen und auch von seiner Wahl dringend abraten.

    Aber ich verwehre mich dagegen, die Niederlande als ein Land mit "rassistischer Tradition" darzustellen. Das widerspricht nicht nur den Jahrzehnten zuvor (also kann man schon mal gar nicht von einer Tradition sprechen), sondern auch dem heutigen Zustand. Auch heute wählt die Mehrheit der Niederländer NICHT Wilders. Und selbst die, die Wilders wählen, sind nicht alle rassistisch, sondern wollen teilweise einfach nur Freiheit und liberale Grundwerte erhalten und dass z.B. auch Schwule überall ohne Angst leben können und es keine Gettos gibt, in die sich nicht mal die Polizei traut.

    Unterm Strich bleibt es dabei:
    Du bist genauso populistisch wie Wilders, nur am anderen Ende der Skala.
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#75 eMANcipationAnonym
  • 28.03.2010, 15:49h
  • Antwort auf #74 von Timon
  • Ich habe auch den Eindruck, dass du hier so einiges "nur der Vollständigkeit halber" gesagt haben willst.

    Der aufmerksame und kritische Beobachter wird allerdings immer fragen, wem du damit in die Hände spielst und mit welchen Motiven?

    Wenn es um die - wie jemand sehr richtig anmerkte - lange Tradition des Rechtsextremismus UND des Kampfes gegen denselben geht, darf es eben keinerlei falsche Relativierungen und "Kompromisse" geben!

    Die "Grundwerte" eines Herrn Wilders sind das genaue Gegenteil von "liberal", sie bestehen aus Terror und Hetze gegen bestimmte ethnisch-religiöse Gruppen und ziehen bei aller verlogenen Rhetorik nicht umsonst auch die üblichen Schwulenhasser massenhaft an.

    Die gesellschaftlichen Probleme sollen in keiner Weise gelöst, sondern lediglich die zunehmende Wut über eine gescheiterte, unmenschliche und unsoziale Politik auf diejenigen gelenkt werden, die man auf Grund tief verwurzelter rassistischer und xenophober Ressentiments am leichtesten als Sündenböcke missbrauchen kann.

    Wer sich in einem solchen Gesellschaftsmodell mit historisch eindeutigem Vorläufer als Schwuler oder überhaupt als Mensch allen Ernstes in Sicherheit oder "Freiheit" wähnt, dem ist nicht mehr zu helfen!

    Wie schlimm steht es um unsere Gesellschaft, um Europa und die Welt, wenn man Rassisten nicht mehr Rassisten und Nazis nicht mehr Nazis nennen und vor allem als solche politisch und gesellschaftlich ächten darf?
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#76 Eva BrunneAnonym
#77 LorenProfil
#78 gatopardo
  • 28.03.2010, 16:43h
  • Antwort auf #73 von Cassoulet
  • Ja das Cassoulet, mein Lieber. Dieses und jenes gehört zu den Favoriten meiner linken franz.Busenfreundin in Perpignan, die mit ohnmächtiger Wut im "Port d´Espagne", gleich an der Nationalstrasse nach Barcelona, gegen Sarkozy wettert. Ich muss sie noch nach Wilders fragen, aber sie gehört als Französin natürlich auch zu den von Frêche zitierten Dusseln, bei denen die Alarmglocken erst läuten, wenn sich das Bauchhirn meldet. Ich gehöre übrigens auch zu ihnen, koche aber lieber mit Linkspopulisten als mit Le Pen und Wilders. Ausserdem ist die niederländische Küche furchtbar !
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#79 joerg NeubauerAnonym
  • 28.03.2010, 16:46h
  • Wieso undenkbar? Auch Westerwelle "in Deutschland spricht man deutsch!" ist gegen Homophobie und Haider hat nie etwas gegen Schwule gesagt...
  • Antworten » | Direktlink »
#80 lesezeichenAnonym
  • 28.03.2010, 17:14h
  • "Im babylonischen Talmud heißt es, dass der Mensch zweimal stirbt. Zuerst erleidet den Tod, und dann gerät er in Vergessenheit. Dieses Buch wurde aus Protest geschrieben."

    Mit diesen Worten beginnt ein sehr bewegendes Alterswerk des bekannten niederländischen Schriftstellers Heere Heeresma, der, 1932 geboren, als Kind die Besatzung Amsterdams durch die Deutschen miterlebte. Sein Vater, auf den er als alter Mann noch unendlich stolz ist, ist protestantischer Theologe, ein gebildeter und kluger Mann, der mutig im Widerstand aktiv ist und Juden zur Flucht und zum Untertauchen verhilft.
    Einen Jungen, Johan, hat die Familie des Autors sogar über Monate in der eigenen Wohnung versteckt. "Der Junge aus Amsterdam" ist über viele dieser Aktionen informiert, außerdem hat er Augen und Ohren. Und er sieht, wie einer seiner jüdischen Freunde nach dem anderen verschwindet, wie sich Erwachsene ergeben an dem von den Nazis angegebenen Sammelpunkt einfinden, um dann in die Züge zu steigen, die sie in die Vernichtung fahren werden.

    Doch der Autor erinnert sich auch an die Spannung, mit der er als Junge der Krieg verfolgte und sich mit seinen Freunden über die verschiedenen Waffensysteme der Kriegsteilnehmer austauschte.

    So entsteht ein Bild eines Viertels in Amsterdam-Süd, wo das früher gute Zusammenleben zwischen Juden und Nicht-Juden nach der Einführung des Judensterns und den beginnenden Deportationen unzählige Menschen diesen bedrohten Menschengeschwistern zur Seite stehen lässt. Beschrieben werden aber auch die zahllosen Kollaborateure sowie holländische Nazis und ihre Organisationen.

    Heere Heeresma gelingt es beeindruckend, von menschlicher Größe in einer unmenschlichen Zeit zu erzählen.
    Mich persönlich hat am meisten berührt, wie der alte Autor sein enges und liebesvolles Verhältnis zu seinem Vater beschreibt. So einen Vater wünscht man jedem Jungen.

    "Ein Junge aus Amsterdam" ist ein wichtiges literarisches Zeugnis aus Holland, das mir einen tieferen Einblick vor allem in die holländische Kollaboration mit den Nazis verschafft hat.

    www.sandammeer.at/rez08/heeresma-junge.htm

    www.sandammeer.at/rez08/heeresma-junge.htm
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#81 CassouletAnonym
#82 BilanzprüferAnonym
  • 28.03.2010, 18:03h
  • Lügt deutsch ! Oder dummt deutsch !

    Das Finanzprodukt Westerwelle trat mit gefälschten Zahlen eine Hass-Kampagne
    gegen Opfer des neoliberalen Kapitalismus los.

    "..Der CDU-Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium, Ralf Brauksiepe, habe schriftlich eine Berechnungsanfrage der arbeitsmarktpolitischen Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Jutta Krellmann, beantwortet, berichtet die Zeitung. Demnach hat die berufstätige Kellnerin bei regulärer Inanspruchnahme von Wohngeld und Kinderzuschlag monatlich 456 Euro mehr zur Verfügung als ein vergleichbares erwerbsloses Paar.

    Krellmann sagte der Zeitung, Westerwelle habe "mit einer falschen Behauptung eine Hetzkampagne gegen Hartz-IV-Empfänger losgetreten". Der Vizekanzler habe "entweder bewusst gelogen oder er hat schlicht keinen blassen Schimmer von den Sachen, über die er redet".

    de.news.yahoo.com/2/20100328/tde-westerwelle-begruendete-har
    tz-debatt-a4484c6.html
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#83 seb1983
  • 28.03.2010, 18:31h
  • Antwort auf #75 von eMANcipation
  • Vieles passt halt nicht zum Nazi.
    Ohne Wilbers zu verteidigen, aber ein Nazi der für die Homoehe eintritt und Israelfreund ist??
    Ein Nazi ist Wilbers wohl oder übel nicht, auch wenn sich die Schublade natürlich wie immer vorzüglich eignet.
    Das Etikett Rassist muss wohl oder übel reichen...
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#84 TimonAnonym
  • 28.03.2010, 18:50h
  • Antwort auf #79 von joerg Neubauer
  • "Wieso undenkbar? Auch Westerwelle "in Deutschland spricht man deutsch!" ist gegen Homophobie und Haider hat nie etwas gegen Schwule gesagt..."

    Also man kann Westerwelle ja (zu Recht) viel vorwerfen, aber Du willst Ihn doch wohl nicht ernsthaft mit Wilders vergleichen?

    Und zu Haider:
    der hat vielleicht nie was gegen Schwule gesagt, aber auch nie was pro Schwulen gesagt.

    Und Wilders betont explizit Homorechte!!

    (Das soll keine Entschuldigung für Wilders sein, aber wenn man die Fakten verdreht, so wie manche hier, spielt man solchen Leuten nur in die Hände.)
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#85 xapplexAnonym
  • 28.03.2010, 18:58h
  • Mal wieder das Übliche: wenn etwas Kritisches über das Hätschelkind Islam gesagt wird kommt die Nazi-Rassismus-Faschismus-Keule zum Einsatz.
  • Antworten » | Direktlink »
#86 TimonAnonym
  • 28.03.2010, 19:02h
  • Antwort auf #75 von eMANcipation
  • "Der aufmerksame und kritische Beobachter wird allerdings immer fragen, wem du damit in die Hände spielst und mit welchen Motiven?"

    Die Geschichte lehrt, dass das Verdrehen von Fakten um Personen wie Wilders das Handwerk zu legen, denen nur in die Hände spielt.

    Wenn man dann aufgrund dessen (und weil man einfach die Wahrheit mag) diese Verdrehungen klar stellt, ist man nicht derjenige, der solchen Leuten wie Wilders nützt, sondern die, die solche Lügen verbreiten.

    ----------------------

    "(...) bestehen aus Terror und Hetze gegen bestimmte ethnisch-religiöse Gruppen und ziehen bei aller verlogenen Rhetorik nicht umsonst auch die üblichen Schwulenhasser massenhaft an."

    Und genau das ist ein wichtiger Punkt:

    auch hier im Forum wird gegen Katholiken gehetzt was das Zeug hält und alle Katholiken über einen Kamm geschoren. Wenn sich wieder mal ein Pope homofeindlich geäußert hat, kann man hier neben berechtigter Kritik auch Äußerungen lesen, die knapp an der Grenze zum Justitiablen liegen.

    Da ist das scheinbar in Ordnung.

    Ehrlich gesagt finde ich es in keinem der beiden Fälle in Ordnung!

    ----------

    "allen Ernstes in Sicherheit oder "Freiheit" wähnt, dem ist nicht mehr zu helfen!"

    Wie gesagt, sehe ich Wilders ja ebenso kritisch. Aber findest Du es denn freier oder sicherer, wenn es rechtsfreie Räume gibt, wo sich selbst die Polizei nicht mehr hintraut?

    Und wenn Menschen dann vor lauter Verzweiflung, weil andere Parteien aus Angst oder welchen Gründen auch immer nichts unternehmen, Personen wie Wilders wählen, ist das nur die logische Konsequenz.

    -----------

    "Wie schlimm steht es um unsere Gesellschaft, um Europa und die Welt, wenn man Rassisten nicht mehr Rassisten und Nazis nicht mehr Nazis nennen und vor allem als solche politisch und gesellschaftlich ächten darf?"

    Natürlich darf man das!

    Aber deswegen hat nicht gleich eine ganze Nation eine rassistische Tradition...

    Ich verabscheue Wilders und seine Ziele und ich möchte, dass alle Menschen friedlich miteinander umgehen können. Aber das erreicht man ganz sicher nicht, indem man komplette Nationen, die sich über gewisse Entwicklungen Sorgen machen, pauschal als rassistisch bezeichnet.

    Eva Bruune hat nicht Wilders als Rassisten bezeichnet (darauf hätte ich nichts gesagt). Sondern sie hat die Niederländer insgesamt als ein Volk mit rassistischer Tradition tituliert. (Und ja, diese Konnotation geschah von ihr in voller Absicht.)

    Und das ist eine Beleidigung für all die Niederländer, die friedlich mit anderen Religionen zusammenleben und sich jeden Tag den Arsch aufreißen und Wilders & Co zu bekämpfen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #75 springen »
#87 TimonAnonym
  • 28.03.2010, 19:05h
  • Antwort auf #76 von Eva Brunne
  • "interessierte werden google nutzen."

    Na, wenn Du Dein Weltwissen ausschließlich von Google beziehst, wundert mich die eingeschränkte Sicht nicht mehr....

    Vielleicht solltest Du auch mal andere Medien bemühen, z.B. mal in eine Bibliothek gehen.

    Und vielleicht solltest Du Dir auch mal vor Ort (z.B. in Amsterdam, ich empfehle Dir gerne entsprechende Stadtviertel) ein Bild machen.

    Das entschuldigt dann zwar nicht Leute wie Wilders. Aber dann zieht man zumindest nicht mehr alle Niederländer pauschal in den Rassismus.

    Und eines kann ich jedem sagen:
    die Niederlande sind immer noch um ein vielfaches liberaler als Deutschland.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #76 springen »
#88 stimmgabelAnonym
  • 28.03.2010, 19:43h
  • .....

    beTont

    exPlizit !!!

    Israel

    beTont

    exPlizit !!!

    Muss er ja.
    Sonst fällt sein Geschäftsmodell zusammen.

    Sein Schafsfell hat nur diese beiden Halterungen.
    Zwei Stückchen Kreide sind mit zuwenig.

    Großmutter, warum hast du so große Explizite ?
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#89 AntifaschistAnonym
#90 AntifaschistAnonym
#91 E. BrunneAnonym
#92 benniAnonym
#93 MarcAnonym
  • 28.03.2010, 20:22h
  • Ich persönlich finde alle Menschen, die gegen andere hetzen, die andere ausgrenzen wollen, die anderen vorschreiben wollen, wie sie zu leben haben, die verallgemeinern, etc. ätzend!

    Insofern finde ich auch Herrn Wilders ätzend!

    Aber genauso ätzend finde ich es auch, wenn User wie "Eva Brunne" das gleiche machen und auch verallgemeinern und gegen Niederländer hetzen.

    Ich verbringe jedes Jahr mehrere Wochen in den Niederlanden und kenne mich mit Land und Leuten relativ gut aus. Und ich kann jedem sagen, dass die Niederlande (wie auch schon in der Vergangenheit, so auch heute) zu den tolerantesten, freiesten und liberalsten Staaten der Welt gehört. Davon kann sich Deutschland und viele andere Staaten eine Scheibe abschneiden.

    Und nur, weil jetzt ein Herr Wilders Erfolg hat, unterstellen Nutzer wie "Eva Brunne" den Niederlanden eine "rassistische Tradition". Das hat mit der Wirklichkeit rein gar nichts zu tun. Und jeder, der dieses Land kennt oder sich wenigstens mal ein wenig informiert, weiß das auch!

    Solche (noch dazu sachlich falschen) Verunglimpfungen und Verallgemeinerngen helfen niemandem weiter - im Gegenteil, sie schüren nur noch mehr Hass!! Genau wie Wilders mit seinen Verallgemeinerungen und Verunglimpfungen.

    Ich lehne Wilders ab!
    Und genauso lehne ich User wie "Eva Brunne" ab, die auch verallgemeinern und Menschen wegen ihrer Zugehörigkeit zu einer Nation verunglimpft.

    Freiheit und Liebe für alle Menschen! Egal ob Niederländer, Muslime, Christen, Juden, Schwarze, oder wen auch immer.
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#94 seb1983
  • 28.03.2010, 20:49h
  • Antwort auf #89 von Antifaschist
  • Klar gibts die, aber die sind dann auch heimlich schwul.
    Aber öffentlich zu verkünden Schwule und Israel zu unterstützen passt halt nicht.
    Das heißt nicht, dass Wilders nicht verdammt weit rechts steht. Aber hier pauschal die Nazikeule zu schwingen ist der Sache einfach nur abträglich.

    Dir würde es vermutlich auch keinen Spaß machen wenn ich dich mit linken Steinewerfern und Nostalgiker des "Antifaschistischen Schutzwalles" nenne oder?? Gut.

    Trotzdem sehe ich seine Ansätze natürlich als nicht förderlich für die Integration von türkischen Migranten an. Leider bieten die etablierten Parteien keine Lösungsvorschläge, und davon profitiert Wilders.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #89 springen »
#95 GerdAnonym
  • 28.03.2010, 21:19h
  • @Xapplex

    Ich finde es interessant auch hier im Forum zu sehen, wie konträr die Ansichten homosexueller Menschen bei diesem Thema sind.

    Durchaus würde gerade ein Geert Wilders auch aus den Reihen der homosexuellen Menschen in Deutschland viele Stimmen erhalten...dann es ist eine Mär linker Journalisten wie Kraushaar und Blech zu glauben, das homosexuelle Menschen nur links der Mitte wählen....schwule Männer sind aber oftmals eher bügerlich orientiert und haben nur aufgrund der erfolgreich geführten Homo-Ehe Kampagne von Grünen und Linkspartei diese Parteien gewählt. Ansonsten aber würden diese Wähler eher bürgerlich wählen.

    Vielen homosexuellen Menschen in Grosstädten geht nämlich das prollige Machosprüche zeigende türkische/arabische Gehabe junger Männergruppen gewaltig auf den Nerv. Durchaus besteht bei schwulen Deutschen und Niederländern daher die Bereitschaft, es gut zu finden, wenn weniger Einwanderung aus der Türkei/Nahen Osten erfolgt.

    Denn so wie die Niederländer wird gerade auch bei schwulen Männern der Geduldsfaden gegenüber Türken/Arabern echt mittlerweile überstrapaziert. Das hat auch nichts mit Nazitum//Rassismus zu schaffen, denn gerade schwule Männer haben aufgrund der § 175 Geschichte kein Interesse an Nazitum und rechtem Gedankengut. Gleichwohl aber sind sie im Bereich Islamismus und Einwanderung eher sehr negativ mittlerweile durch viele Alltagserfahrungen geprägt, so dass ihr liberales Menschenbild in diesem Punkt massiv erschüttert wurde.

    Genauso wie die Niederländer würden aus diesen Alltagserfahrungen mit Kopftuch tragenden Türkinnen und Machosprüche prägenden türkischen Jugendlichen in der U-Bahn viele schwule Männer einen deutschen Wilders wählen. Diese Form des Politikers gibt es aber bisher nicht in Deutschland....eine Partei, die gesellschaftlich liberal ist (Abtreibung, Homo-Ehe, Stellung der Frau) und gleichzeitig rechts im Thema Einwanderung/Islam gibt es bisher nicht in Deutschland.

    Daher ein Wilders in Deutschland wäre eine Entwicklung, die insbesondere bei schwulen Männern hohe Erfolgsquoten erreichen würde.
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#96 NorthsideProfil
  • 28.03.2010, 22:43hHamburg
  • Antwort auf #62 von Antifaschist
  • @Antifaschist

    Gähn, befasse Dich mal mit der Definition von Nationalsozialist. Wilders als solchen zu benennen, disqualifiziert Dich.

    Der Paragraf §175 wurde 1988 in der DDR abgeschafft, trotzdem galt Homosexualität als unsozialistisch. Die DDR sah sich ja selber auch als demokratisch an. Das jetzt Geschichtsverdreher kommen und die DDR auch noch als schwulenfreundlich verkaufen wollen, ist wohl eine absolute Unverschämtheit.

    -----

    Dazu der unsägliche Vergleich mit den Juden. Ich kann mich nicht erinnern, dass Juden in Namen ihren Religion Bomben in London und Madrid gelegt haben oder Hochhäuser per Flugzeug vernichtet haben. Dieser Vergleich ist schon fast als antisemitisch zu betrachten und unerträglich! Wenn man lange genug bohrt finden man oftmals bei den "Islamfreunden" die antisemitische Fratze. Die dümmsten Kälber wählen sich ihre Schlächter selber aus.Hier scheint der Eindruck aufzukommen.

    Wie schon gesagt, wenn im Islam alles so wundervoll ist, bitte auswandern in islamisch dominierten Ländern und lasst die Leute in Ruhe, die eben islamische Verhältnisse und Einflüsse in Europa bzw. Deutschland nicht haben wollen!

    Jeder ist willkommen, der sich humanistische freiheitliche Grundsätze verpflichtet fühlt. Dabei ist es auch egal, ob man aus Zentralanatolien o.ä. kommt.

    Das ist keine Frage der Herkunft. Die islamische Ideologie(Religion) widerspricht diesen Grundsätze, nicht der Ort wo man zufällig geboren ist.

    Nein? Einfach nur einen islamisch dominierten Staat nennen, wo es nicht so ist. Es ist auch klar erkennbar, die am besten in Deutschland integrierten Muslime sind Iraner(Ich glaub sogar von allen Einwanderer). Woher kommt das?, Weil hier die wenig religiösen Intellektuellen gekommen sind, aufgrund des politischen/religiösen Systems im Iran.

    Klar gibt es auch radikale Strömungen in christlich dominierten Länder, aber durchaus diverse Beispiele, wo man als Homo passabel leben kann. Diese gibt es im Islam nicht.
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#97 antosProfil
  • 28.03.2010, 23:02hBonn
  • Antwort auf #90 von Antifaschist
  • "...das in Europa schoneinmal Menschen wegen ihrer Religionszugehörigkeit..."

    Nur der historischen Wahrheit halber: Juden wurden erst von Antisemiten, dann von der 'Deutschen Wissenschaft' zur 'Rasse' erklärt, die Verfolgung geschah also nicht primär wegen einer Religionszugehörigkeit. Auch Atheisten wurden von den Herren und Damen Angehörigen eines halluzinierten 'deutschen Herrenvolks' gewogen ['Vierteljude', 'Halbjude' etc.] und für zu leicht befunden, sprich: ermordet.

    Die Ermordung der europäischen Juden taugt schlecht als Beispiel für die Verfolgung religiöser Minderheiten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #90 springen »
#98 LorenProfil
#99 goddamn. liberalAnonym
  • 29.03.2010, 07:34h
  • Antwort auf #90 von Antifaschist
  • Antifaschistischer Schutzengel? Gut!

    Türken und Araber sind jedoch im allgemeinen robust genug, um sich nicht so einfach ermorden zu lassen...

    Es gibt allerdings auch Ausnahmen:

    de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Paris_1961

    Hmmm....latente Ursache für den peinlichen Foucault in Teheran 1979? Also: Gewissenskomplexe? (Schwule) Hilfe für iranische Klerikalfaschisten als Kompensation für die Untaten eines Vichy-Katholibans ? Gibt es einen komplizierten niederländischen Indonesien-Komplex, gut verborgen hinter langzeitigem Liberalala?

    Ändert aber nichts an der Tatsache, dass ein klerikaler Reaktionär nicht weniger reaktionär ist, wenn er nicht aus Marktl am Inn , sondern aus dem Maghreb stammt.
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#100 eMANcipation*Anonym
  • 29.03.2010, 09:05h
  • Antwort auf #99 von goddamn. liberal
  • Offenbar scheint dir entgangen zu sein, dass ein Herr Wilders gegen "die" Muslime und gegen "die Marokkaner" etc. hetzt (es geht hier also sehr wohl auch um den weiteren Aufbau eines ethnisch-/rassischen Feindbildes, eben des bösen "nordafrikanisch-arabischen" Terroristen, @antos) und ihm "iranische Klerikalfaschisten" dabei allenfalls zur verlogenen Rechtfertigung dienen.

    Wie natürlich zur Aufrechterhaltung seines Geschäftsmodells insgesamt, wie ein anderer User sehr zutreffend schrieb. Auch der nächste Krieg will ja vorbereitet sein, und wie wir wissen, steht der Iran nicht erst seit gestern ganz oben auf der Abschussliste neokonservativer Kriegstreiber. Allerdings aus ebenso wenig hehren Motiven wie seinerzeit der Irak. Die Atombombe des Iran werden sie nach zehn Jahren auch noch nicht gefunden haben - vielleicht basteln sie aber auch selbst eine für die Medien zusammen, denn mit solchen Inszenierungen - so dumm und primitiv sie auch sein mögen - kennen die sich ja spätestens seit 9/11 bestens aus.

    Wer daher als Schwuler und als aufgeklärter Demokrat und Mensch solchen vermeintlichen "Argumentationsgängen" auf den Leim geht oder ihnen nur irgendwie Vorschub leistet, kann nicht ganz bei Trost sein.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #99 springen »
#101 MarekAnonym
  • 29.03.2010, 09:10h
  • Antwort auf #91 von E. Brunne
  • "Diese Zwangsvorstellung stützt deine dürre Performnace. Sie gibt ihr spärlich Halt und ein eigentümliches Aussehen."

    Was laberst Du eine Scheiße. Meinst Du vielleicht dieses gekünstelte, gestelzte Ausdrücken, dass aus jeder Pore "Ich kann nicht gut schreiben, aber ich versuche mich so auszudrücken, als wäre ich gut darin" ausschwitzt, würde irgendwen beeindrucken?

    Ich teile auch nicht Timons Meinung. Aber auch nicht Deine! Und wenigstens schreibt Timon normal und nicht so einen Schwachsinn an Pseudo-Schläue.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #91 springen »
#102 HandoAnonym
  • 29.03.2010, 09:20h
  • Antwort auf #95 von Gerd
  • Sollte sich auch in Deutschland eine solche Partei bilden, müsste diese die Frauen und die Schwulen und Lesben auf ihre Seite ziehen. Eine solche Partei könnte ganz sicher nicht auf die Schwulen verzichten, denn diese sind die erste Zielscheibe der arabischen und türkischen Jugendbanden.
    Schon heute kann ich mich mit meinem Freund mitten in Berlin nicht mehr so geben wie früher. Ich wage es nicht mehr, ihn in gewissen Stadtteilen an die Hand zu nehmen oder auch nur den Eindruck zu erwecken, wir könnten schwul sein. Die lauernden Blicke dieser jungen Araber und Türken sind überall und allein das ist schon ein Grund, dass man sich als schwuler Mann im eigenen Land (wieder) unwohl fühlt.
    Sollte eine solche Partei auch in Deutschland gegründet werden, sind mein Lebenspartner und ich bereit, dort mit zu arbeiten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #95 springen »
#103 eMANcipationEhemaliges Profil
  • 29.03.2010, 10:28h
  • Wilders überzieht mit seiner Islamkritik und will lediglich Stimmung machen. Die Anbiederung an Schwule soll doch nur der Meinungsbildung gegen den Islam fördern - was generell auch richtig - dem Aspekt von Wilders her jedoch falsch ist.

    Ich empfehle dennoch den Islam sehr kritisch gegenüber zu stehen.
  • Antworten » | Direktlink »
#104 eMANcipation*Anonym
  • 29.03.2010, 10:36h
  • Antwort auf #95 von Gerd
  • Sieht so eine "bürgerliche" , in Wahrheit meinst du neokonservativ-neoliberal-fremdenfeindliche Mehrheit aus?

    www.queer.de/abstimmen_ergebnis.php?wahl=283

    "dann es ist eine Mär linker Journalisten wie Kraushaar und Blech zu glauben, das homosexuelle Menschen nur links der Mitte wählen....schwule Männer sind aber oftmals eher bügerlich orientiert und haben nur aufgrund der erfolgreich geführten Homo-Ehe Kampagne von Grünen und Linkspartei diese Parteien gewählt. Ansonsten aber würden diese Wähler eher bürgerlich wählen."

    Offenbar bewegst du dich in einem historisch-politsch zutiefst unaufgeklärten Milieu. Denn gerade schwule Männer sollten eigentlich wissen, dass konservative Parteien der so genannnten "bürgerlichen Mitte" die Machtübertragung auf Hitler überhaupt erst möglich gemacht haben.
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#105 eMANcipationEhemaliges Profil
#106 goddamn. liberalAnonym
  • 29.03.2010, 11:04h
  • Antwort auf #100 von eMANcipation*
  • Ein blondierter Reaktionär wird nicht weniger reaktionär, wenn er auf schwulenfreundlich macht, und gegen Muslime hetzt.

    Ich muss mir Herrn Wilders nicht schönmalen.

    Ein schwarzbärtiger Reaktionär, wird nicht weniger reaktionär, wenn er aus dem 'Land er Arier' stammt, und gegen Juden hetzt.

    Ich muss mir Herrn Ahmedinedschad nicht schönmalen.

    Und ich hab grundsätzlich nix gegen die iranische Bombe, die übrigens schon seit den Zeiten des Schah in der Mache ist.

    Aber: Erst nach einem radikal-laizistischen Revolution...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #100 springen »
#107 goddamn. liberalAnonym
#108 eMANcipationEhemaliges Profil
#109 goddamn. liberalAnonym
#110 PolitologeAnonym
  • 29.03.2010, 12:09h
  • Wenn die katholische Kirche frauenfeindlich und homophob ist, darf man kritisieren, aber bei anderen Religionen nicht??

    Die Niederlande haben eine lange Tradition der Toleranz, die von manchen ausgenutzt wurde. Und weil man zu lange Toleranz mit Anarchie gleichgesetzt hat, hat man einem Mann wie Wilders erst den Boden geschaffen. Es gibt sicher auch Rechte, die Wilders wählen, aber die Mehrheit seiner Wähler will einfach nicht länger zusehen, wie sich Parallelgesellschaften entwickeln, die niederländisches Recht und westliche Grundrechte nicht akzeptieren und anderen ihre Weltsicht aufzwingen wollen. Leute, die zutiefst frauenfeindlich und schwulenfeindlich sind und auch vor Gewalt nicht zurückschrecken.

    Und spätestens, wenn sich dann auch noch rechtsfreie Gettos bilden, wo selbst die Polizei nicht mehr hingeht, weiß man, dass zu lange zu viel schief gelaufen ist.

    Und sowas schadet letztlich auch den normalen Migranten, die sich ihre Kultur bewahren, ohne sie anderen aufdringen zu wollen.

    Diese falsch verstandene Toleranz hat Wilders den Boden bereitet, aber deswegen ist nicht die Mehrheit seiner Wähler rechts. Und erst recht ist das kein Zeichen für rassistische Tradition, sondern eher für zu langes Wegsehen und Gewährenlassen.

    Und die gleichen Fehler begeht man hier in Deutschland:

    Man braucht sich ja nur mal das Forum hier anzusehen: wenn die katholische Kirche oder die Union homophob ist, wird auf eine Art erwidert, wogegen Wilders ein Chorknabe ist.

    Aber wehe, es geht um Migranten oder Personen mit anderem Glauben. Da darf man noch nicht mal Fakten schreiben, geschweige denn eine Meinung dazu haben, wenn man nicht gleich als Rassist gelten will. Da wird - typisch deutsch - immer gleich die Fremdenfeindlichkeits-Keule geschwungen.

    Und dabei kapieren diese Leute dann nicht, dass es gerade diese falsch verstandene Toleranz und Beschwichtigungs-Kultur ist, die Leuten wie Wilders den Boden bereitet und übrigens auch den vernünftigen Migranten schadet.

    ------------------------

    So, und jetzt können die weltverbesserischen Gutmenschen ihre multiplen Accounts nutzen, um hier kräftig rote Bewertungen zu verteilen.

    Was anderes als vor dem Rechner zu sitzen haben die ja eh nicht zu tun. Deswegen sind die auch in ihrem Wolkenkukucksheim noch nie ein Opfer von Gewalt geworden.

    Aber SIE sind es, die mit ihrer falsch verstandenen Toleranz die Situation generieren werden, die sie zu verhindern versuchen.

    Wer hier lebt, muss sich auch an unsere Gesetze und Grundrechte halten. Wer das nicht will, muss ja nicht hier leben.

    Toleranz für alle Migranten, die sich an unsere rechtsstaaliche Demokratie halten und anderen nicht ihre Meinung aufzwingen wollen. Aber keine Toleranz für Leute, die das nicht wollen und sogar gewaltbereit sind. Und keinen Maulkorb, nur weil diese Migrant sind.

    Denn ansonsten wird es auch hier bald einen Wilders geben!
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#111 HandoAnonym
#112 sajoAnonym
  • 29.03.2010, 12:38h
  • Antwort auf #110 von Politologe
  • Sehr gut geschrieben!

    Fast 100 % Zustimmung.

    Werde nie verstehen wie einige (viele?) nur so blind sein können und die Realität nicht sehen wollen oder schönreden.

    Wunder mich auch, dass die Menschen hier so geduldig sind und die (teils) unerträglichen Zustände über sich ergehen lassen wie ein Naturereignis. Aber eines Tages wird es hier gewaltig knallen, davon bin ich überzeugt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #110 springen »
#113 sajoAnonym
#114 David EhlersAnonym
  • 29.03.2010, 12:56h
  • Wer hier lebt (egal ob Migrant oder Deutscher) hat sich an unsere Gesetze zu halten und unsere westlich-demokratischen Grundrechte zu achten. Punkt.

    Das ist weder rassistisch, noch fremdenfeindlich, noch sonstwas. Sondern eine Selbstverständlichkeit in einer rechtsstaatlichen Demokratie.

    Wer
    - Frauen sämtliche Rechte abspricht
    - Frauen verschleiert
    - Töchter zwangsverheiratet
    - Kinder nicht am Schulunterricht teilnehmen lässt
    - sog. "Ehrenmorde" begeht
    - Schwulen das Recht auf Leben aberkennen will
    - gewalttätig ist
    - etc. etc.

    muss die entsprechenden Konsequenzen tragen!

    Und da haben Migranten keinen Sonderstatus! Sie müssen ja nicht hier leben, wenn sie das nicht wollen! Aber wenn sie hier leben (und sei es auch nur des Geldes wegen) haben sie sich daran zu halten.

    Und jeder, der das aus falscher Toleranz und Weltfremdheit verneint oder z.B. Homophobie und Frauenfeindlichkeit von Migranten kleinredet, schadet nicht nur der Mehrheit der vernünftigen Migranten, sondern ist verantwortlich für das Erstarken von Wilders & Co.
  • Antworten » | Direktlink »
#115 HandoAnonym
  • 29.03.2010, 13:14h
  • Schon heute hat jedes zweite(!) Kind, das in Berlin geboren wird, einen "Migrationshintergrund".
    Diese Kinder werden in 18 Jahren wählen können. Im Gegensatz vor noch ein oder zwei Jahrzehnten werden diese Kinder aber immer mehr im fundamental-islamistischem Gedankengut erzogen. Gerade heute noch hat der türkische Ministerpräsident Erdogan Kanzlerin Merkel beschimpft, weil sie sich gegen türkischsprachige Gymnasien in Deutschland ausgesprochen hat. Welche Partei werden also diese arabischen und türkischen Kinder wählen, wenn sie erwachsen sind? Ganz sicher eine noch zu gründende Islam-Partei!
    Diese Partei wird zusammen mit der CDU/CSU versuchen, die gesellschaftliche Entwicklung in diesem Land wieder zurück zu schrauben. Bis dahin werden die Schwulen von dieser Entwicklung kaum Kenntnis nehmen, weil sie viel zu viel mit Sex beschäftigt sind. Erst, wenn sie beim CSD nicht mehr in ihren Chaps durch die Stadt laufen dürfen bzw der CSD in seiner jetzigen Form verboten werden wird, werden sie wach werden. Dann aber wird es schon zu spät sein....
  • Antworten » | Direktlink »
#116 goddamn. liberalAnonym
  • 29.03.2010, 13:18h
  • Antwort auf #114 von David Ehlers
  • Schön und gut.

    Aber bitte nicht alles Übel nach Außen projzizieren!

    Der mosaische Unsinn (AT: "Und wenn ein Mann bei einem Manne liegt, wie man bei einem Weibe liegt, so haben beide einen Greuel verübt; sie sollen gewißlich getötet werden") ist genauso Teil 'unserer' Kultur, wie der der Muslime. Deren maßlose Arroganz (z. B. der verlogene Homophobiker Tariq Ramadan) gilt es ebenso zu bekämpfen wie die Unverschämtheit unserer Klerikalinskis, die Wissenschaft, Demokratie, Freiheit usw. usw. auf ihre Institution zurückführen wollen, die diesen Errungenschaften fast immer im Wege stand...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #114 springen »
#117 goddamn. liberalAnonym
  • 29.03.2010, 13:32h
  • Antwort auf #115 von Hando
  • Ein Migrationshintergrund kann genauso gut polnisch, russisch oder jugoslawisch sein. Also: Nix mit 'Islam-Partei'....

    Ist Dir schon mal aufgefallen, dass 'die Muslime' weniger organisiert sind als 'die Christen' in diesem Land? Glaubst du allen Ernstes die Aleviten (1/3 der Türken und Kurden hierzulande) würden eine orthodox sunnitische Partei wählen?

    Die Gefahr ist vielmehr, dass hierzulande irgendwelche zahlenmäßig unbedeutenden radikalen Moscheevereine vom Innenminister als Vertreter DER Muslime hofiert werden und dass Erdogan, der systematisch und ausdrücklich die Grundwerte der türkischen Republik untergräbt, von einer verblödeten Presse als demokratischer Reformer gefeiert wird.

    Wer so selbstvergessen agiert, muss sich nicht wundern, dass er die Muslime bekommt, die er beschworen hat. Ob als Feindbild oder multikulti-seliges Freundbild (was beides gleich paternalistisch ist)...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #115 springen »
#118 James BlondAnonym
  • 29.03.2010, 14:37h
  • Alles linke Realitätsverweiger !

    Übrigens ist Westerwelle nach Avigdor Lieberman zur Zeit einer der fähigsten Außenminister !

    SPIEGEL: "There seems to be a good chemistry between you and German Foreign Minister Guido Westerwelle. You smoked a cigar together in Jerusalem."

    Lieberman: "Westerwelle is a very serious politician. I think he represents Germany with dignity."

    Und Lieberman weiß Bescheid, er ist einer der Hellsten, dem macht keiner was vor. Er findet sie immer und überall:

    "The biggest danger is the indecisiveness of the international community. Iran is threatening the whole world. It is not coincidental that they do not celebrate an "Independence Day," but the "Day of the Islamic Revolution." Revolutionaries always try to export their revolution, that was the case with the Bolsheviks and also with Che Guevara. Therefore, we see Iranian activities in the whole world: in Africa, in South America and of course in the Middle East: with Hamas, Hezbollah or Muqtada al-Sadr in Iraq. They are all proxies of Iran..."

    SPIEGEL: And that's why Hamas weapons dealer Mahmoud al-Mabhouh had to be killed by the Mossad in Dubai?

    Lieberman: "You must have seen too many James Bond movies. I also saw the video of the Dubai police on TV, but there are is no proof whatsoever."

    Der ist schlau, ne ? Kann man nicht meckern !

    While my Cigar Gently Wheeps !!!

    www.spiegel.de/international/world/0,1518,684789,00.html
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#119 maaaaaartinAnonym
#120 HistoryChannel IAnonym
  • 29.03.2010, 15:15h
  • Ganz locker, haider und entspannt, ganz ohne Drama, bekommt man bei den Gewichtungen hier ein Gefühl dafür, wie es möglich war, daß die von Bürgerlichen der deutschen Kulturnation gewählten Reichstagsabgeordneten sich beim Ermächtigungsesetz* Hitlers enthielten.

    Jeder hatte wahrscheinlich so seine Facette und Nuance, die ihm für sich erklärte, warum Hitler kein Nazi war, höchstens ein überagitierter Mitläufer seiner selbst.

    Solche sehen dann in Wilders höchstens einen kleinen Rassisten, aber beispielsweise bei dem zweimal unter internationaler Beobachutung gewählten Evo Morales** einen kleinen Möchtegerndiktator. Fern ab jeder seriösen internationalen Beurteilung.

    Deutsche Kleinbürger bilden ein. Jetzt mit Bachelor.

    Die KPD*** plakatierte damals sehend:

    Wer Hindenburg wählt, wählt Hitler. Wer Hitler wählt, wählt Krieg.

    Wie gesagt, heiter entspannt, ohne Drama - nur zur kurzweiligen Erinnerung.

    Der Thread ist vermutlich erhellender als betroffenheitswabbernde Geschichtsheftchen mit Koscher-Zertifikat einer LaZentr. für pol. Bildung mit Proporz-Direktor aus oben beschriebenem Milieu.

    So erklärt sich auch der Mangel an Darstellungen in diesen Heftchen, wem gegenüber und bis wann der kleine Adolf den artigen Jungen gab.
    Wem er artig mit gesenktem Kopf, damals politisch korrekt, die Hände schüttelte.

    Interessant auch, in welche "Lebensräume" die
    Diskussion führt. ****

    ________

    *das am 23. März 1933 beschlossen und am 24. März verkündet wurde, das Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich. Es wurde von den Nationalsozialisten um Adolf Hitler beantragt und vom Zentrum und weiteren bürgerlichen Parteien unterstützt; letztere hofften, damit weitergehende Machtansprüche der Nationalsozialisten eindämmen zu können. Gegen das Gesetz stimmten nur die 94 anwesenden Abgeordneten der SPD. Abgeordnete von SPD und KPD***, die bereits verhaftet worden waren, wurden als „unentschuldigt fehlend“ betrachtet.

    **

    www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Bolivi
    en/Innenpolitik.html#t2


    ****
    Hitlers Weisung Nr. 32 (»Vorbereitungen für die Zeit nach Barbarossa«) vom 11. Juni 1941. Sei die sowjetische Militärmacht zerschlagen, hieß es darin, werde der »neu gewonnene Ostraum ... organisiert, gesichert und unter voller Mitwirkung der Wehrmacht wirtschaftlich ausgenutzt werden«. Dann gehe es um die »Fortsetzung des Kampfes gegen die britische Position im Mittelmeer und in Vorderasien durch konzentrischen Angriff, der aus Libyen durch Ägypten, aus Bulgarien durch die Türkei und unter Umständen auch aus Transkaukasien heraus durch den Iran vorgesehen ist«.

    Im Januar 1942, als die Wehrmacht dem Kaukasus schon nahe gekommen, bei Rostow aber zurückgeworfen worden war, glaubte Carl Krauch, damals als Carl Boschs Nachfolger Aufsichtsratsvorsitzer des IG-Farben-Konzerns, Göring daran erinnern zu müssen, daß die Erdölquellen des Kaukasus zwar das nächste Ziel darstellten, daß aber die Erdölfelder von Kirkuk im Irak ein lohnenswerteres, weit ergiebigeres Ziel seien. Dort trete das Öl »unter eigenem Gasdruck« zutage und müsse nicht durch Pumpen gewonnen werden. Jede Bohrung bringe dort, so argumentierte er, im Vergleich zum Kaukasus das Zehn- oder gar Hundertfache an Förderung. Geradezu hellseherisch mutet seine Warnung vor Zerstörungen im Kaukasus an: »Im Fall von Zerstörungen dürfte die Wiederherstellung der vollen Leistung in Vorderasien mit viel geringerem Aufwand an Material, Zeit und Arbeit möglich sein als im Kaukasus.«

    Das Auswärtige Amt war maßgeblich durch den Gesandten Fritz Grobba beteiligt, einen Orientexperten, der seine Tätigkeit mit dem Sonderstab F koordinierte. Grobba beschrieb seinen Aufgabenbereich Anfang 1942 in Ausarbeitungen für den Außenminister über das »Vordringen Deutschlands über den Kaukasus nach dem arabischen Raum« ausführlich: »Das Ziel unseres Vormarsches im arabischen Raum wird neben der Besetzung der Länder Irak, Syrien und Palästina der Suez-Kanal und der Persische Golf sein ... Vorbereitet werden muß die Übernahme der Erdölanlagen in den verschiedenen Gebieten Arabiens und Irans (Kerkuk, Khanekin, Abadan, Koweit, Bahrein, Röhrenleitungen nach Tripolis und Haifa und Raffinerien an diese beiden Plätzen) ...Vorbereitung des Abschlusses von Abkommen über die Übernahme der Konzession der (britisch beherrschten - D.E.) Irak Petroleum Comp. und die Stellung von Beratern unter Beteiligung der Abteilung Ha. Pol. (des Auswärtigen Amtes - D.E.) sowie der innerdeutschen Stellen«. Besprechungen über die »Wiederingangsetzung der Finanzen und der Wirtschaft« nach der deutschen Besetzung führte Grobba bereits im Reichsfinanzministerium und mit der Reichsbank; »die erforderlichen Materialien, insbesondere Bohrgeräte, werden bereitgestellt«.
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#121 Linu86Profil
#122 D. BelcherAnonym
#123 benniAnonym
  • 29.03.2010, 16:19h
  • Ich bin froh, dass die einfältigen looser im thread noch keine deutsche Gallionsfigur wie Berlusconi, Wilders, Len Pen u.ä. haben. Hoffentlich bleiben die Medien so wachsam,
    wie die meisten User hier.

    Der Rechtspopulismus adressiert sich an “Modernisierungsverlierer”.

    Das Phänomen populistischer Parteien ist nicht neu – so gab schon um die Jahrhundertwende in den USA eine “Populist Party“, die vor allen von den vom Strukturwandel (Industrialisierung) bedrohten Farmern im Süden und Westen gewählt wurde. Sie wandte sich gegen “die Banken” und “die Geldwirtschaft” an der Ostküste, gegen die “Zentralregierung” in Washington und gegen die “Gewerkschaften”. Als weiteres historisches Beispiel für eine populistische Partei werden von Zeit zu Zeit die Narodniki genannt.

    Wichtige Ideologieelememente des modernen Rechtspopulismus: “Gegen Islamisierung”, “gegen die da Oben”, “gegen die in Brüssel (Europa)”, oft auch “gegen Steuern und Abzockerei”.

    Moderner Rechtspopulismus ist seit den 80er Jahren fast überall in Europa zu finden, in der Schweiz zum Beispiel mit der SVP, in den Niederlanden und in Belgien mit Vlaams Block bzw. Vlaams Belang, in Österreich mit der FPÖ/dem BZÖ – oder auch die Fortschrittparteien in Skandinavien.

    www.hagalil.com/archiv/2010/02/19/npd/
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#124 gegen fanatikerAnonym
#125 Mr. RightAnonym
  • 29.03.2010, 17:08h
  • Der Islam ist keine Minderheit, auch die Moslems in Europa werden in wenigen Jahren die Mehrheit bilden. Das ist demographisches "Schicksal" in vielen westeuropäischen Ländern. Leider kann man nicht mit aller Deutlichkeit und Entschiednheit gegen den Islam vorgehen, weil man sonst immer und sofort in die rechtsradikale Ecke gestellt wird. Auch "unsere" professionellen Gutmenschen wie BECK oder ROTH stehen vor diesem Dilemma.

    Fakt ist: WIR werden von vielen Seiten in die Mangel genommen und irgendwann zerrieben. Deshalb: CARPE DIEM.

    Und für den schwulen Nachwuchs (bin selbst Mitte 40) sehe ich leider ganz, ganz schwarz.
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#126 gegen fanatikerAnonym
#127 gegen fanatikerAnonym
#128 AntifaschistAnonym
  • 29.03.2010, 17:16h
  • Antwort auf #96 von Northside
  • "...Ich kann mich nicht erinnern, dass Juden in Namen ihren Religion Bomben in London und Madrid gelegt haben oder Hochhäuser per Flugzeug vernichtet haben...."

    Aber die Islamische Religion hat das getan? Oder etwa alle Muslime? Leute Deines Schlages sind gegen ALLE muslime. DAS ist euer Problem, deshalb seid ihr Nazis.

    Im übrigen begeht die Regierung des Staates Israel Völkermord am Palästinensischen Volk! Komm mir jetzt ja nicht mit Antisemitismus, denn das ist dann einfach nur dumm. Wer einem Volk die Lebensgrundlage entzieht, ist ein Völkermörder.

    Ausserdem ist es kein Grund gegen eine Religiöse Minderheit zu hetzen, nur weil einige wenige im Namen dieser Religion Morden.

    Und das Thema DDR hattest DU aufgeworfen, nicht ICH! daher auch meine Anmerkung. Vielleicht hilft DIR da mal dieser Film weiter:
    fqueer.blogsport.de/2009/01/06/epsteinfriedman-paragraph-175
    -usa-2000/
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#129 AntifaschistAnonym
  • 29.03.2010, 17:18h
  • Antwort auf #94 von seb1983
  • "....Dir würde es vermutlich auch keinen Spaß machen wenn ich dich mit linken Steinewerfern und Nostalgiker des "Antifaschistischen Schutzwalles" nenne oder??...."

    Da ist was dran, allerdings ist Wilders eben doch nur ein Nazi oder warum macht er gemeinsame Sache mit Nazigrößen aus halb Europa?

    "Pro NRW" & "Pro Köln" sowie "PI" behaupten auch immer wieder keine Nazis zu sein, aber sie machen gemeinsame Sache mit Nazis.
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#130 gegen fanatikerAnonym
  • 29.03.2010, 17:24h
  • Antwort auf #97 von antos
  • Was wäre Dir denn dann als Vergleich lieber? Das Anzünden von von Türken bewohnten Häusern?

    Im übrigen solltest DU mal lesen, was "Antisemitismus" heisst, das hat nämlich absolut NICHTS mit Judenhass zu tun, sondern eher mit Hass gegen Türken und Aranber.
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#131 seb1983
#132 goddamn. liberalAnonym
#133 Gegen LinksnaziAnonym
  • 29.03.2010, 18:58h
  • Antwort auf #110 von Politologe
  • Super, du hast es erkannt!
    Das Problem mit den Gutmenschen hier ist das man über das Christentum, ganz besonders die RKK, herziehen darf und wobei übelste Beleidgung absolut normal sind, aber wenn auch nur ein kleines Wörtchen Kritik zum Islam kommt sind die Gutmenschen im absoluten Aufruhr und es hallt nur so von Nazi/Rassisten/Fascho etc. rufen.
    Dabei ist es doch ganz einfach wer in einem liberalem tolerantem und weltoffenem Staat leben möcht ist in den Niederlanden willkommen (Dies betont Geert Wilders übrigends bei fast jeder seiner Reden) und wer das nicht will kann halt in den Iran oder nach Saudi Arabien auswandern bzw. heimkehren. Da gibt es zwar keine Sozialhilfe aber ordentlich viel Islam.
    Am Besten Emancipation, hw, Stromboli und die üblichen Verdächtigen hier konvertieren noch heute zu ihrem heiß geliebten Islam und wandern in ein Land aus in dem es "real existierenden Islam" in Hülle und Fülle gibt und berichten uns dann von ihren Erfahrungen.
    Wir anderen gründen dann eine neue liberale Partei in der Realpolitik, Bürgerrechte und Toleranz im Vordergrund stehen á lá PVV oder FPÖ
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#134 Dr.P.EnisAnonym
#135 Dr.P.EnisAnonym
  • 29.03.2010, 19:09h
  • Auch neues aus England. Die antifaschistische Gruppe "English Defence League" setzt sich für Schwule und Menschenrechte ein und demonstriert gegen Islamisierung Terrorimus in London.

    Im Geiste Winston Churchills
    In Großbritannien sorgt die English Defence League für Aufregung und Verwirrung

    Mitte Januar 2010 verkündete die English Defence League (EDL) auf ihrer Internetseite ein „freudiges Ereignis“. „Zusammen mit anderen Beteiligten“ hätte man „so viel Druck auf die Regierung aufgebaut“, dass die um ein Verbot der Gruppe Islam4UK nicht mehr umhingekommen sei. Was war geschehen? Ende letzten Jahres kündigte die seit Jahren in Großbritannien aktive Islamistengruppe an, 500 leere Särge im Gedenken an die Moslems, die „im Namen von Demokratie und Freiheit umgebracht wurden“ (Taz, 6.1.09), durch Wootton Bassett tragen zu wollen, dem Ort, an dem traditionell das erste öffentliche Gedenken der in Auslandseinsätzen gefallenen britischen Soldaten stattfindet. Die Ankündigung von Islam4UK löste eine Welle der Empörung aus. Eine Gruppe auf Facebook, die aus Protest gegen das Vorhaben der Islamisten entstand, wurde laut Daily Mail binnen kürzester Zeit von 400.000 Leuten unterstützt und auch Premier Brown zeigte sich „entsetzt und angewidert“ (FAZ, 6.1.10). Für die EDL war das der bisherige Höhepunkt im Kampf gegen Islamisten, den sie seit ihrem Bestehen im Sommer 2009 vor allem mit zahlreichen Demonstrationen im ganzen Land führt, an denen sich immer zwischen 500 und 1.000 Personen mehrheitlich aus dem Fußballmilieu beteiligten.

    weiter hier:

    www.redaktion-bahamas.org/auswahl/web59-2.html
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#136 goddamn. liberalAnonym
  • 29.03.2010, 19:10h
  • Antwort auf #133 von Gegen Linksnazi
  • Es lebe die FPÖ!

    Österreich 2008: "FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache (Bild) hat in einem aktuellen Interview mit dem Nachrichtenmagazin »Profil« (Link siehe unten) von der »Krankheit Homosexualität« gesprochen. Dies und seine strikte Ablehnung der Eingetragenen Partnerschaften begründete Strache mit seinem katholischen Glauben.

    In dem Interview betonte der 39-jährige Politiker: »Wir brauchen in Österreich keine Förderung von Beziehungen nur aufgrund der Sexualität.« »Ich bin Katholik und Christ, auch die Kirche spricht von der Krankheit Homosexualität. Ich bin der Meinung des Heiligen Vaters, dass alle katholischen Politiker aufgefordert sind, die Homo-Ehe nicht zu subventionieren.«, so Strache weiter."

    Muss man sich aus Panik vor der Pest für die Cholera entscheiden?
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#137 Dr.P.EnisAnonym
#138 HandoAnonym
#139 LorenProfil
#141 LorenProfil
#142 NirKatzAnonym
#143 goddamn. liberalAnonym
#144 seb1983
#145 GerdAnonym
  • 29.03.2010, 21:01h
  • @Hando

    Ja eine solche Partei müßte gesellschaftlich klar liberal sein und die Frauenrechte massiv verteidigen sowie die homosexuellen Menschen und deren Forderungen aufnehmen.

    Gleichzeitig müßte sie aber im Bereich Einwanderung/Islamisierung klar bekennen, dass dies in dieser Form nicht länger in Deutschland gewollt ist. Eine Begrenzung des Zuzugs aus der Türkei/Naher Osten und das Ende des Familiennachzugs aus der Türkei/Nahen Osten müßte Parteiinhalt sein...

    ----

    Das Problem ist nur, dass es eine solche Partei in Deutschland mit diesen Positionen nicht gibt. Das gibt es bisher nur in den Niederlanden in dieser Form. Einen Pim Fortuyn oder Geeert Wilders haben wird nicht und leider würde diese Partei dann wahrscheinlich "über kurz oder lang" von rechtsradikalen Menschen in Deutschland unterwandert werden, die sich dann auch gegen Frauenrechte und homosexuelle Menschen wenden. Eine solche Partei ist ein Gratwanderung, die schnell auch zum Absturz kommen könnte und am Ende dann genau die rechten Mitglieder hätte, die der homosexuelle Mensch gerade nicht haben wollte.

    Daher glaube ich auch nicht, dass eine solche Partei mit diesen Positionen sich in Deutschland halten könnte, da sie von den rechtsradikalen Menschen aus den Reihen der Republikaner/NPD "gekapert" werden würde.
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#146 gpddamn. liberalAnonym
#147 NorthsideProfil
  • 29.03.2010, 22:16hHamburg
  • Antwort auf #128 von Antifaschist
  • @Antifaschist.

    Laannngweilig! Schon mal was von der Godwin-Theorie gehört, wenn die Argumente ausgehen kommt das Nazigelaber. Wieviele Accounts hast Du eigentlich hier? Israel ist das einzige Land im nahen Osten, was man als demokratisch bezeichnen kann, auch wenn es durchaus in Punkto Menschenrechte und Umgang mit Palästinenser Verbesserungsbedarf gibt. Dummerweise haben die Israelis da auch einige religiöse Fanatiker, die den ganzen Tag rumsitzen, von Sozialhilfe leben und die Thora studieren. Finden die weltliche Israelis auch nicht so wirklich toll, aber zumindest laufen die nicht mit Bomben durch die Weltgeschichte im Namen ihre Religion rum. Die Frage ist nicht, ob einige wenige es tatsächlich tun, sondern wie viele das unterstützen und für richtig halten und das sieht bei Muslime nicht so berauschend aus. Ich halte die Ideologie "Islam" für nicht kompatibel mit Humanismus, Freiheit, Menschenrechte und Demokratie. Dir scheinen diese Punkte anscheinend nicht wichtig zu sein.
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#148 eMANcipation*Anonym
  • 29.03.2010, 22:26h
  • Eigentlich wollte ich mich ja schon zurückziehen, aber ich verlege das mal auf das Ende dieses Threads, denn dieses Sammelbecken für Nazi-Verharmloser und "bürgerliche" Fremdenhasser, wie sie einst Hitler überhaupt erst möglich gemacht haben, ist zu erschreckend und gefährlich.

    History Channel 1 hat es auf den Punkt gebracht:

    "Ganz locker, haider und entspannt, ganz ohne Drama, bekommt man bei den Gewichtungen hier ein Gefühl dafür, wie es möglich war, daß die von Bürgerlichen der deutschen Kulturnation gewählten Reichstagsabgeordneten sich beim Ermächtigungsesetz* Hitlers enthielten."

    Und dann erlaubt sich @seb1983 hier allen Ernstes die Kommunisten für die Machtübertragung auf Hitler verantwortlich zu machen, dabei waren sie diejenigen - nochmals danke @History Channel 1, die als einzige das klar aussprachen, was ausgesprochen werden musste:

    Wer Hindenburg wählt, wählt Hitler.

    Wer Hitler wählt, wählt Krieg.

    Wenn jemand etwas gegen Homophobie in dieser Gesellschaft unternehmen will:

    Diskriminierungstäter Nummer 1 ist immer noch der christliche, deutsche Staat bzw. dessen christliche Eliten, die es mit einer aggressiven Heteronormativität fertiggebracht haben, dass zu Beginn des neuen Jahrzehnts nur 16% der männlichen Jugendlichen Homosexualität für etwas Normales hielten.

    Wenn eine Frau von der Leyen auf Anfrage im Bundestag keinen Handlungsbedarf und noch nicht einmal Bedarf für eine Studie zur Lebenssituation homosexueller Jugendlicher sieht, nachdem sie gerade das vier- bis fünfmal höhere Selbstmordrisiko bei eben dieser Gruppe junger Menschen eingestehen musste, sind dann etwa auch die bösen "Einwanderer" (schlimm genug, dass sie teilweise in der 3. Generation immer noch als solche gesehen werden) islamischer Religionszugehörigkeit schuld?

    Es ist ja völlig absurd, wie einige hier an die niedersten und billigsten Opferinstinkte appellieren, um den widerlichen Rassismus und die Volksverhetzung eines Demagogen, der seine Machtposition im Geschäft menschenverachtenter Aggression und Kriegstreiberei erlangen und mit seiner Angst- und Hass-Agenda die eigentlichen Ursachen der Probleme (neoliberal-neokonservative Politik, die Menschen nichtprivilegierter sozialer und ethnischer Herkunft seit jeher aufs Abstellgleis schiebt und teilweise wie den letzten Dreck behandelt) gezielt verschleiern will.
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#149 manaaoAnonym
  • 29.03.2010, 22:46h
  • @bösmenschen
    wie wärs mit nem kurzurlaub in einer national befreiten zone in ostdeutschland, um mal zu sehen, fühlen, schmecken was ihr hier so unterschwellig fordert
    reisen bildet... auch wenns manchmal weh tut
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#150 DeutscherAnonym
#151 TimmAnonym
  • 29.03.2010, 23:57h
  • @Hando
    Angela Merkels CDU ist von allen deutschen Parteien am Ehesten geeignet, die Zielsetzungen Geert Wilders durchzusetzen.

    Die CDU unter Angela Merkel steht klar für Frauenrechte; sie haben sogar eine Frau an ihrer Spitze.

    Die CDU hat mittlerweile die Rechte homosexueller Paare in ihrem Parteiprogramm verankert und mit Ole von Beust einen offen schwulen bekannten Politiker in Hamburg. Das Thema "Homo-Ehe" ist somit "fast" in der CDU angekommen, wenngleich Vorreiter von Homorechten war die CDU nie in der Vergangenheit. Und da müßte noch einiges bei der CDU dann verbessert werden.

    Und im Bereich Islamisierung/Verhinderung von Einwanderung aus der Türkei ließe sich am Ehesten die CDU auf Dauer einspannen. Die CDU ist nunmal eine christliche Partei und keine moslemische Partei und beispielsweise fährt Angela Merkel klaren Kurs, das die Türkei kein EU-Mitgliedsland wird.

    So gesehen am Ehesten ließe sich die CDU zur Zielsetzung von Geert Wilders "einsetzen"....

    Ich jedenfalls bin ziemlich abgenervt, von den türkischen/arabischen Gruppen junger Männer in Städten wie Duisburg, Köln-Mühlheim, usw. und unsere Kopftuch tragenden Frauen nerven mich auch... meinetwegen können die gern in die Türkei oder in den Nahen Osten zurückkehren und der islamische Zuzug nach Deutschland stärker eingeschränkt werden. Da ist mir ein Zuzug von Menschen aus Russland und Ukraine lieber ...

    ----

    Übrigens in Moskau haben heute islamisch motivierte Menschen einen Anschlag im U-Bahnsystem verübt; soviel zur Bedrohung durch Teile des Islams ....
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#152 LorenProfil
  • 30.03.2010, 01:10hGreifswald
  • Wilders: "Die große Mehrheit der Moslems in den Niederlanden sind rechtschaffene Bürger, die ein gutes Leben führen wollen (...) Statistiken in den Niederlanden zeigen außerdem, dass die Verbrechensrate und die Abhängigkeit von Sozialhilfe bei Moslems höher ist."

    Profil: "Das wiederum ist doch wohl eine soziale Frage, nicht?"

    Wilders: "Nein! Viele Leute sind dieser Ansicht, aber das ist Unsinn!"

    Profil: "Der Empfang von Sozialhilfe oder das Begehen von Delikten soll religiös bedingt sein?"

    Wilders: "All das hat mit der islamischen Ideologie zu tun." (aus: profil.at)

    Wenn man gutwillig wäre und Realitätsleugnung (nämlich den Zusammenhang zwischen Belastungsfaktoren wie z.B. schulischen Misserfolgen / Einschränkung und/oder Ausschluss von ökonomischer, gesellschaftlicher oder kultureller Teilhabe, Bildung und Wissensvermittlung / Abhängigkeit von Transferleistungen und möglichem delinquenten Verhalten zu verneinen) sowie fehlende innere Logik in der Argumentation übersehen wollte, könnte man diesen Ausschnitt auch so verkürzen: "Die große Mehrheit der Moslems in den Niederlanden sind rechtschaffene Bürger, die ein gutes Leben führen wollen (...) All das hat mit der islamischen Ideologie zu tun."

    Da ich aber gerade bei Politikern eher misstrauisch bin, frage ich mich, welche Ziele verfolgt Wilders, der sich ja schließlich für das höchste politische Amt in den Niederlanden bewirbt, wenn er nicht schlüssig argumentiert und das Delinquenzverhalten einiger (die nach seiner eigenen Aussage nicht "die große Mehrheit der Moslems" sind; diese Mehrheit bezeichnet er ja selbst als "rechtschaffene Bürger") monokausal mit "der islamischen Ideologie" erklärt. Und warum vermisse ich bei ihm realpolitische Konzepte, wenn es um die Prävention bestehender gesellschaftlicher Missstände geht? Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass er sich auf den Weg zur Macht begeben hat mit einem Vehikel, das er "islamische Ideologie" nennt. Er wäre nicht der erste, der sich als Feuerwehrmann ausgibt und tatsächlich ein Brandstifter ist.
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#153 seb1983
  • 30.03.2010, 01:25h
  • Antwort auf #148 von eMANcipation*
  • Verantwortlich sind sie die damaligen Kommunisten indirekt tatsächlich. Nachdem die Sache mit der Räterepublik gescheitert war, und Weimar eine parlamentarische Demokratie wurde, hatte man bei aller sonstiger Differenz ein gemeinsames Ziel: Die Weimarer Republik zum Scheitern zu bringen.
    Während man sich auf den Straßen also Schlachten mit den Rechten lieferte, und dort die Lage immer weiter destabilisierte, wurde im Parlament zusammen mit der NSDAP brav blockiert und verschleppt was möglich war.
    Letztendlich wurde Weimar so von dein Rändern sabotiert, die sich in diesem großen Ziel einig waren, wenn auch mit ganz unterschiedlicher Intention.

    Ich habe mir schon öfter gedacht was wohl gewesen wäre, wenn sich dieses ungleiche Paar nicht gefunden hätte, und die KPD konstruktiv z.B. mit der SPD im Parlament mitgearbeitet hätte, lange VOR 1933 natürlich, evtl hätten wirtschaftliche Reformen greifen können und das Spukgespenst Hitler wäre mit seinen Versprechen von "Ordnung und Arbeit" nie zum Zuge gekommen. Aber das ist Spekulation.

    Als man 1932 seine Felle davon schwimmen sah und von der NSDAP überfügelt wurde war der Laden eh schon vor die Wand gefahren, mit tatkräftiger KPD Unterstützung, da war dann auch egal vor Hindenburg und Hitler zu warnen.
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#154 LorenProfil
  • 30.03.2010, 01:30hGreifswald
  • Antwort auf #145 von Gerd
  • Eine Partei, die tatsächlich "gesellschaftlich klar liberal" und gleichzeitig für "das Ende des Familiennachzugs aus der Türkei/Nahen Osten" ist, kann es gar nicht geben, da dies ein Widerspruch in sich selbst ist. Wenn du danach Sehnsucht hast, musst du dich auf die beschwerliche semantische Reise begeben mit dem Ziel, den Begriff der Liberalität (lat. freiheitliche Gesinnung; Großzügigkeit; Vorurteilslosigkeit) komplett umzudeuten. Wilders versucht das ja auch mit dem Begriff der Freiheit, den er anscheinend nur exklusiv für bestimmte Personen(gruppen) verwendet sehen möchte, was allerdings ebenso im Widerspruch zu der eigentlichen Wortbedeutung steht. Man sollte sich auch da nicht täuschen lassen.
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#155 goddamn. liberalAnonym
  • 30.03.2010, 08:57h
  • Antwort auf #151 von Timm
  • "Die CDU ist nunmal eine christliche Partei und keine moslemische Partei und beispielsweise fährt Angela Merkel klaren Kurs, das die Türkei kein EU-Mitgliedsland wird."

    Christlich wie Ratzinger und Ulrich Parzany? Da Du Dich ja hier immer wieder gerne missionarisch äußerst, müsste es Dir ja eigentlich klar sein, dass der Koran aus den gleichen homophoben mosaischen Quellen schöpft wie das Christentum, ja eine recht eigenwillige Adaption christlich-jüdischer Traditon darstellt, die dieser inhaltlich auch wenig neues hinzugefügt hat...

    Sicher, unter Merkel hat die CDU ihren alten Ressentimenthaushalt entschlackt. Ob ihr das auf die Dauer guttut, steht dahin. Das Gemoser am rechten Rand 'eigentümlich frei, Martin Hohmann. der 'engagierte Katholik' Martin Lohmann mit seinem Arbeitskreis' ist aber unüberhörbar. Weshalb eine Partei wählen, die sich einen Mappus als Ministerpräsident leistet und gegen Schwulenrechte eine zähe Obstruktionspolitik führt (Bundesverfassungsgericht hin oder her)?

    Frei atmen kann unsereiner nur unter einem rigiden Säkularismus und Laizismus. 1791 wurde nach über 1500 Jahren Klerikalismus Homosexualität wieder straffrrei. Im Frankreich der Revolution...

    1935 wurde die Scharia-Gesetzgebung gegen Homosexualität in der Türkei aufgehoben. Unter Atatürk, der fast zeitgleich die größte Moschee Istanbuls in ein Museum umwidmete...

    Das ist die historische Faktenlage. Brunne hin, Brunne her...
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#156 manaaoAnonym
  • 30.03.2010, 11:16h
  • Antwort auf #150 von Deutscher
  • Na denn pack deinen liebsten ein und zieh in das paradies.
    mal sehen wie lang es braucht bis deine freunde auf die idee kommen, dass homosexualität auch ganz und gar undeutsch ist...
    volkskörper zersetzend, unproduktiv gegenüber der arterhaltung, asozial etc

    oder war das zynisch gemeint? auf jeden fall wünsch ich dir einen schönen urlaub
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#157 sajoAnonym
#158 sajoAnonym
#159 sajoAnonym
#160 sajoAnonym
#161 GüntherAnonym
#162 LorenProfil
#163 hwAnonym
#164 RobinAnonym
  • 30.03.2010, 14:39h
  • Antwort auf #127 von gegen fanatiker
  • #126:
    Selbstverständlich! Das gilt für alle Radikalen, egal welcher Religion oder auch ohne Religion.

    Das hat "David Ehlers" aber auch explizit geschrieben.

    Aber scheinbar ist es hier im Forum tatsächlich so, dass manche den demokratischen Gleichheitsgrundsatz anzweifeln und manchen Radikalen einen Sonderstatus gewähren wollen.

    #127:
    Aha, wenn man keine Gegenargumente hat, wird man ausfallend. Der User "Politologe" hat nur geschrieben, dass er von jedem die Einhaltung unserer Gesetze erwartet. Wenn das schon "faschistisch" sein soll.

    Deine Beleidigung ist übrigens strafbar!!!

    Und deshalb:

    @Politologe:
    Ich habe mir die IP des Beitrags #127 (gegen fanatiker) gespeichert. Wenn Du Anzeige wegen Beleidigung erstatten willst, gib hier im Forum Bescheid, dann gebe ich Dir die IP und die kannst Du dann an die Staatsanwaltschaft weitergeben. Auch ohne Vorratsspeicherung bekommst Du so raus, wer Dich beleidigt hat und kannst die Person entsprechend verklagen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #127 springen »
#165 RobinAnonym
  • 30.03.2010, 14:51h
  • Antwort auf #148 von eMANcipation*
  • "Sammelbecken für Nazi-Verharmloser"

    Also ich persönlich habe rein gar nichts gegen Muslime, aber wenn Du schon ein "Sammelbecken für Nazi-Verharmloser" siehst, wenn Leute fordern, dass unsere Gesetze für jeden gleich gelten (das ist eigentlich ein Grundprinzip der Demokratie) hast Du irgendwie den Realitätssinn verloren.
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#166 RobinAnonym
  • 30.03.2010, 14:58h
  • Antwort auf #160 von sajo
  • Das kann ich Dir sagen:
    hier gibt es einige Leute, die mangels Freunden und Arbeit zig Accounts haben und dann Ihre ganze Zeit vor dem Rechner verbringen um die Beiträge nach ihrem Gutdünken einzufärben.

    Deswegen sind solche Bewertungssysteme auch völlig unglaubwürdig und beeindrucken niemanden. Sie zeigen nur, wie armselig manche Internetfreaks sind, weil sie nichts anderes mehr als das Internet haben und deswegen auch ihren Frust über ihr verpfuschtes Leben so mildern wollen.... Arme Würstchen sind das im Grunde.
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#167 LorenProfil
#168 TobinAnonym
  • 30.03.2010, 15:18h
  • Antwort auf #166 von Robin
  • Es scheint sich in der Tat, milde formuliert, um
    Internet induzierten Größenwahn und Dauerbescheidwisser zu handeln.

    Der User der auf die Idee kam den Nick Politologe zu nutzen, schrieb über die niederländischen Strafverfolgungsbehörden:

    "...rechtsfreie Gettos bilden, wo selbst die Polizei nicht mehr hingeht..."

    Über Judikative und Exekutive:

    "..Und weil man zu lange Toleranz mit Anarchie gleichgesetzt hat.."

    de.wikipedia.org/wiki/Anarchie

    Ein Personalchef müßte schon etwas länger überlegen, wo man einen solchen Mann einsetzt.
    Vorzimmerdame, Pforte geht nicht, Wächter/Lieferanteneingang ?
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#169 RobinAnonym
  • 30.03.2010, 15:31h
  • Antwort auf #168 von Tobin
  • "...rechtsfreie Gettos bilden, wo selbst die Polizei nicht mehr hingeht..."

    Aha, das stimmt also Deiner Meinung nicht?

    Dann solltest Du mal Mails an Arte, die FAZ und den Spiegel senden. Denn die haben alle schon mal über genau dieses Problem berichtet.

    Schön, dass Du es besser weißt als alle anderen und uns daran teilhaben lässt.
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#170 hwAnonym
  • 30.03.2010, 16:19h
  • Antwort auf #167 von Loren
  • Interessanter Artikel. Für die Niederlande und Europa wäre es natürlich gut, wenn dieser Tradionsstrang den Kultuthass-Vertretern
    eine Niederlage bereitet.

    Zur Entwicklung in den USA, in Zeiten verschärfter ökonomischer Krise, vielleicht noch das:

    USA: Militante rechte und christliche Gruppen sprunghaft angestiegen

    Florian Rötzer 30.03.2010

    Seit der Wirtschaftskrise und dem Amtsantritt von Obama haben militante rechtsextremistische, rassistische und endzeitlich gestimmte Gruppen mit wirren Ideen Aufwind.."

    www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32362/1.html
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#171 hwAnonym
#172 LorenProfil
  • 30.03.2010, 17:13hGreifswald
  • Antwort auf #170 von hw
  • Militanter bzw. gewalttätiger Extremismus ist halt -entgegen der Ansichten von Herrn Wilders- kein exklusives Merkmal fundamentalistischer Muslime.
    Im unten verlinkten Artikel (S.2) kennzeichnet der niederländische Journalist Remo Mejer übrigens die Anhänger von Wilders als mehrheitlich "weiß, männlich, Arbeiterklasse, Angst um die eigene Sicherheit, Angst vor der Zukunft": "Trotz der jahrelang propagierten Toleranz hätten viele Niederländer nur schwer akzeptieren können, dass sich ihre Gesellschaft verändert. 'Es ist die Angst vor Übefremdung', sagt Mejer. 'Diese Angst, fremd im eigenen Land zu sein.' Damit kämen viele Menschen nicht klar." Sein Kollege Rob Savelberg nennt sie die "angry white men" und führt weiter aus: "Fast jeder Niederländer könne von Situationen berichten, in denen er oder ein Bekannter von Ausländern bedroht oder belästigt wurde. 'Diese Probleme, diese Sorgen wurden zu lange ignoriert.' Dazu agiere Wilders geschickt. Er suche nur die ganz große Bühne und Themen, die ihm Zuspruch sichern. 'Wilders wird nie über Fahrradwege in Amsterdam diskutieren', sagt er."

    www.focus.de/politik/ausland/tid-17502/islamhasser-wilders-e
    nde-der-toleranz_aid_488178.html


    Insofern ist ein politisches Phänomen wie Wilders m.E. nur das Ergebnis eklatanten Politikversagens in Feldern der Integrations- Arbeitsmarkt- und Bildungspolitik sowie auf dem Gebiet der Kriminalitätsprävention. Er wird in der Versenkung verschwinden, wenn eine um sozialen Ausgleich und Teilhabe aller am gesellschaftlichen Leben bemühte Politik entwickelt und realisiert wird, welche die Sorgen aller Bürger ernstnimmt (auch die der "angry men" auf beiden Seiten der Barrikaden).
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#173 le populisme IIAnonym
  • 30.03.2010, 17:45h
  • Antwort auf #172 von Loren
  • "...Er suche nur die ganz große Bühne und Themen, die ihm Zuspruch sichern..."

    ...Der französische Premierminister Fillon hatte sich in der Sache (siehe Auf dem Weg zum Vollverschleierungs-Verbot) gestern noch einmal weit hinausgelehnt, schließlich hatte die Regierungspartei UMP bei den Regionalwahlen auch an die Rechten verloren und das Burka-Verbot garantiert Popularitätspunkte: Man müsse den Weg zu einem generellen Verbot der Burka "so weit wie möglich beschreiten", verkündete Fillon gestern den UMP-Abgeordneten. Heute hat ihm die Expertise des Staatsrats - der Conseil d’État - enge Grenzen für diese Initiative gezogen...

    ...In weiteren Ausführungen verweist der Staatsrat darauf, dass bereits bestehende zahlreiche Regelungen das Tragen eines solchen Schleiers bzw. die Vermummung des Gesichts einschränken, bzw. verbieten, etwa in der Schule, in Ämtern, bei der Ausstellung des Passes. Weitergehende Verbote könnten schwer umzusetzen sein, da sie mit Grundrechten ("droits de l'homme et libertés fondamentaux") der französische Verfassung und der Europäische Menschenrechtskonvention kollidieren....

    www.heise.de/tp/blogs/8/147355
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#174 safety firstAnonym
#175 USA-Terror-RadikAnonym
#176 xapplexAnonym
  • 30.03.2010, 20:34h
  • Eine Annäherung zwischen Islamfreunden und Islamgegnern ist wohl auch nach 170 Kommentaren nicht zu erwarten. Was ist der Grund für die Verve, mit der sich die schwule Linke für den Islam ins Zeug legen? Der gravitätisch vorgetragene "Antifaschismus" lässt sich leicht als PR widerlegen, die meisten Moslems bewundern Hitler und "Mein Kampf" ist ein Bestseller in vielen islamischen Ländern. Ist es der gemeinsame Hauptfeind (USA und Israel)? Oder hofft man in Ruhe gelassen zu werden, wenn es eines Tages eine moslemische Mehrheit in Deutschland gibt? (Bei unveränderten Geburtenraten ist das nur eine Frage der Zeit, wobei die großen Städte als erstes dran sind). Meint man die besten Konditionen zu bekommen, wenn man sich frühzeitig auf die Seite des mutmaßlichen demographischen Siegers stellt?
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#177 stromboliProfil
  • 30.03.2010, 20:59hberlin
  • Antwort auf #59 von Northside
  • einfach beantwortet fred:
    in der vorrangigkeit der menschenrechte vor allem anderen!
    Vor ökonomichen regeln und zwängen!
    Vor religiösen regeln und zwängen!
    Vor "moralischen regeln und zwängen!
    Das als grundlage der handluungsfähigkeit des einzeln, sowie seine eingebundenheit in gemeinschaftliches, müßte ziel und anstrengung sein!
    Nicht banales bashing irgendwelcher, als unliebsam empfundener äusserlichkeiten, natonalitäten und religionen!

    Mich interessiert mitlerweile nicht mehr die frage ob jemand ein kopftuch trägt; mich interessiert nur was darunter gedacht wird und wo dies denken gemeinschaftliches beschränkt!
    Und es ist sache der gleichstellung der frau in unserer gesellschaft hier einen rahmen für handeln zu schaffen in die religionen sich einzufügen haben. Das wurd politisch bisher vermieden um nicht den konflikt mit der/den religionen offen werden zu lassen... siehe abtreibungsgesetze!
    Mich interessiert auch nicht mehr die herkunft als maß der dinge sondern das, was jedwegliche person zu sagen hat; und siehe , bei soviel arroganter ignoranz müßte man hier einige, gemessen an euren eigenen maßstäben ausweisen .. wenn denn möglich!
    Oder glaubst du ,nur die geburtsurkunde entscheide letzendlich darüber wer "bleibt und geht"?
    Wenn ein postulierender christ ( gerd, die pastorendauerleier hier in forum!) unchristlich über die rückführung nachdenkt; wenn sojaböhnchen in wut gebracht , den irrsinn im gegenüber findet anstatt den spiegel seines schreibens zu betrachten und da in wahn zu verfallen; oder wenn du in ermangelung nachweislicher ferne zu neonaziidiomen ,ständig israel zum kronzeugen deiner "unschuld anrufst... ja was dann findet in diesem lande statt:
    Raum und ideenübergreifend trifft sich die konservative gefühlslage mit dem nur noch mühsam sich zurückhaltenden, mit abstrichen geniesbaren xenophobischen bodensatz !
    Kriesenzeit... da muß mal eine starke idee/hand wieder durchgreifen damit man beim u-bahnfahren nicht von fremdem gestrört wird.
    Einfaches handeln ersetzt denken!
    Und das ungenierte charmieren mit dem populismus wird auch immer hoffähiger: " erst wenn die rechte begreift, dass die leugnung des holocaustes ihren eigenen interessen schadet und ein "eingestehen" des selbigen ihnen am ende die fehlenden konservativen stimmen bringen wird , die sie zur erreichung handlungsfähig/legitimerter mehrheiten braucht, erst dann, wird es ihr möglich sein , einen neuen ansatz hin zur machtfrage stellen zu können...M. Kühnen - Nazi!

    Was ist rechts in der gewandelten zeit nach 1945 und was ist sozialismus nach 1990 ?
    Was sich weiter grundlegend unterscheidet, ist der sozialistische anspruch, menschenreht im interesse der gesamten menschheit formulieren zu wollen/können. Da versteht sie sich weiterhin als "internationale" die auch in diesem deinen falle, israel nicht das existenzrecht abspricht ,wie du immer gern behauptest, aber auch die menschenrechtsverletzungen israels gegenüber einer, unter besatzung leitenden indigenen ( ich konnt mir den seitenhieb nicht verkneifen gerd... ) bevölkerung nicht verscheigt!
    Und menschenrecht baut nicht auf einer kanonenbootsideeologie auf, die behauptet am hindukusch die interessen z.b. deutschlands verteidigen zu können... das ist historischer unsinn aber immer wieder genutzt, um eine erklärung für angriffskriege zu führen. Und: schließlich wissen wir: die welt wird neu aufgeteil... allerortens; wer heute nicht am drücker , wird am ende in die röhre gucken... so der glaube .
    Und das treibt die musleme um wie die christen oder hindus und budhisten: religionen sind der deckmantel für erklärungen, die sonst zu offensichlich wären! Von den verbleibenden ressourcen so viel wie möglich vorbeugend unter den nagel ziehen... koste es was es wolle!

    Was nun haben die kopftuchträger in castrop-rauxel oder neuköln damit zu tun? Was die seit jahrzehnten versäumte bildungsbemühungen ,die ja mittlerweile nicht nur die zuwanderer betrifft? Was hat ein zumehmend schieflagiges ausbildungswesen mit der kommenden islamisierung deutschlands zu tun?
    Stehen wir am ende vor der frage ob wir anstatt nach lurdes lieber nach mekka fahren sollten um den inneren frieden zu erhalten. Oder umgekehrt die kopftücher nach lurdes pilgern... da fallen sie denn auch nicht auf , tragen doch da die frauen ebenfalls kopftücher ...

    solange ihr euch hinter euren watteweichen scheinargumenten der rettung des abendlandes versteckt, kann man die fratze der eigentlichen beweggründe nur schwerlich beleuchten... aber ihr verplappert euch auch im eifer:
    da werden pro-köln'er handelseinig mit jüdichen vordenkern ( so man broder dies zugesteht...) und forderungen der "anpassung " erhellen auch die zielrichtung: lieber abschieben, als warten dass die sich einfügen...
    denn das kann ja der islamist nicht; bekanntlich!

    Eine allgemein existierende abgrenzung zu uns schwule ( was gesamtgesellschaftlich einfach ein "normal" zu nennender zustand ist ), wird überhöht in eine wahrgenommene , zielgerichtete homophobie seitens der zuwanderer eingebracht; hier speziel die der unliebsamen muselmanen...! Als hätten die homophobie erfunden !
    Dabei wird das alltägliche verniedlicht ; nämlich der generelle umgang der hetengesellschaft mit dem faktor des aussenseiters/minderheit! Auch das ein hinweis auf entstehen von xenophobie und/oder rassismus: es findet eine gefilterte wahrnehmung statt- beiderseitig- die unkenntnis und daraus aversion schafft.
    Die tägliche ausblendung schwuler identität ( na wenn schon ,dann auch die berühmten 10% täglich wiedergespiegelt, als teil gelebter "kultur"!) wird hingenommen und die mängel an kontakten zur den grenzkulturen, wie die der jugend, wird beklagt , aber in der regel dem desinteresse der muslimen zugeschrieben.

    Wenn bildungsferne besteht, besteht sie beiderseitig in diesem speziellen falle!
    Unmündige jungmänner als prinzen und stammhaltersöhnchen erzogen, mit einer langzeitsprognose, im unteren viertel der gesellschaft verbleiben zu müssen ; der hat natürlich keinen bock drauf, sich mit den "anstrengungen " anderer minderheiten zu beschäftigen... da ist der eigene arsch einem näher! Und wenn die vielversprochen aufstiegschance trotz akzentfreiem deutsch und abitur an der namensherkunft scheitert ( siehe untersuchen, veröffentlicht im letzten jahresbericht der bundesregierung zur imigrationsfrage... bekannt und unverändert seit 2004) , scheißt auch ali mal drauf, was uns sojaböhnchen oder fred zu sagen haben über die notwendigkeit der "anpassung" und dem umgang mit uns schwulen! Da wird halt mal nach dem vermeindlich unten getreten ...frei nach brecht : -und wird einer getreten dann bist due es...- !

    Da jubelt er lieber mal dem türkischen spasti erdogan zu, der die geerd wildersplatte nun von der rückseite bespielt... türkisch für türken an resteuropäischen schulen.. so wird weltpolitik gemacht: zwei idioten , dieselbe dumm(pf)heit und die selben applaudeure...
    Und wir: bürgerlich angekommen zu sein wird bei uns bewertet mit heteronormiertem ausleben spießbürgerlicher wertvorstellungen, die aber so gar nicht in das bild der gesellschaft vom arschficker und schwanzlutscher reinpassen will! Was wir aber trotz beamtenangleichung und sonstigen notwendigen gleichheitsgeboten immer noch sind! So sitzen sich verbeamtetgleichgestellt und kopftuchtragende in der u-bahn sprachlos gegenüber!
    Wir, anstatt dies als positives zeichen der eigenen möglichkeit zur weiterenrtwicklung zu begreifen, verheddern uns in der darstellung vom "akzeptablen " schwulen , der auch nicht anders ist als die andern...
    Den windmühlenkampf führen wir seit beginn der neueren zeitrechnung und wir haben ihn immer verloren!
    Nur dann, wenn wir unsere unterschiede herausarbeiten konnten, nur dann hat sich auch für uns gesellschaftlich was bewegt! Wenigstens aus dieser geschichte sollte ihr lernen!

    Vom "andern" fordern wir ein maß an anpassung , die wir so selbst nur unter einschränkung unserer identitäten zu leisten in der lage wären: Norm und normalität ist immer ein einschränkendes auf ein zentriertes maß. Das wissen wir doch mit am besten?!!!
    Wir müssen lernen, in einer welt der unterschiedlichsten spannungen uns selbst darzustellen, um der "selbstdarstellung " anderer, einen gegenentwurf vorzuzeigen, an dem beide sich dann abarbeiten .
    Wenn wir uns aber hinter der (hetero)normierten gesellschaft verstecken machen wir uns lächerlich und unglaubwürdig.
    Solange wir glauben , wir könnten teil einer religiös/konservativen gesellschaft werden, solange werden wir opfer unserer eigenen überschätzung werden.
    Die religion , egal welcher herkunft angehörig lässt der homosexualität , wenn , dann nur einen eingeschränkten spielraum übrig. Wenn sie, die religion nicht in der lage ist, diesen spielraum mit gewalt zu formen , wird sie sich auf "kompromisse" einschränken, die aber NIE (!) eine entgültige garantie uns gegenüber darstellen wird. Das liegt in der "sendung/misson unabänderlich begründet. Und wie religionen/religiöse zeitläufig sich anpassen an beschränkungen , werden, wenn der geistige wind sich dreht, auch die religiösen inhalte wieder drehen... auch das kennen wir aus der geschichte!
    DEshalb:
    Verpartnern sich hier geistig verwandte, brauchts nur den richtigen vorbeter und die moral wird den bach runtergespült. Und beim wegspülen werden WIR die entsorgten sein!
    Desghalb auch das liebäugeln mit dem potentiellen schlächter als anbiederung an dessen suche nach mehrheitsfähigen gruppen immer zu unseren lasten gehen wird.

    Das merken die beteiligten oftmals garnicht, wieweit sie da inhaltlich teils schon abgetriftet sind, weil viel zu sehr beschäftig damit ,dass sie umgebend "unangenehme" wahrzunehmen, anstatt das unangenehme im eigenen denken.

    Noch halten die kirchen dagegen weil ihnen klar wird; es geht auch (!) um die/ihre grundsätzliche frage der religionsfreiheit: wird diese freiheit mißbraucht und ist eine säkuläre einschränkung dringend notwendig! Deshalb auch die zwangsschulterschlüsse seitens predigern, die sich ausser der verwaltung ihrer klientel nichts zu sagen haben.
    Das sind eigentlich die zu stellenden fragen, wenn wir über "islam " schwafeln!
    Nicht die "einbindung einer "fremden" religion in ein bekanntes religionssystem kann soll das ziel sein!
    Wenn hier drüber gesprochen wird , sehen wir ein paar radikalinskies mit marteriachalischem gehabe und eine begeisterungsfähige zu kurzgekommene generation... als wäre das etwas neues?!
    Auch da die geschichtliche analyse eher auf die gesellschaftlichen versäumnisse hinweisen, denn auf die radikalen strömungen, die aus den versäumnissen entstehen....

    Und hier noch mal der unterschied von sozialismus und nationalismus: die lösung liegt in einem gemeinsamen vorgehen, im ausloten der möglichkeiten und dem gegenseitigen zuhören! Die bedingungen unter denen wir leben und leiden, können nur in einem umfassenden aufarbeitungsprozess gelöst werden, was auch den blick auf das system und seine schuld als verursacher der konflikte einschließt!
    Der nationalismus hingegen hat nur die, aufs erhalten nationaler interesse gerichtet , in der besitzende bestimmen wos lang geht; radikallösung: ausweisung allen fremdens und nicht sich "beugendem".
    Nur: den nationalstaat wird es nicht mehr geben!
    Das ist spätestens im letzetn jahrhundert nach den beiden großen kriegen realität geworden.
    Zudem sind wir selbst im national inneren, nicht mehr "nation" sondern als wirtschaftskonglomerat gedacht, die die politischen interessen nun definieren.
    Ob da blom &voss von saudis aufgekauft , oder russische oligarchen sich daimler einverleiben ist nur der hinweis: nationale interessen werden zunehmend unwichtig. Das kann uns passen oder nicht, bestimmt aber weiteres vorgehen des völkeraustausches.
    Und einen solchen erleben wir seit 30-40 jahren zunehmend und dies ist nur die spitze des zu erwartenden. Ob es uns passt oder nicht; wir werden uns einer "entfremdung/überfremdung" in ballungsgebieten stellen müßen, wie wir uns schon heute mit kiez und ghettos beschäftigen müsssen.
    Aber was z.b ist in berlin nun noch berliner orginal... und war nicht schon immer berlin eine zuzugsstadt!
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#178 stromboliProfil
#179 Dr.P.EnisAnonym
  • 30.03.2010, 23:04h
  • Deutschlands größter Polit-Internetblog "Politically Incorrect" verlieh Ende des vergangenen Jahres den Preis für den "Anti-Dhimmi 2009" an Dr. Thilo Sarrazin für seine mutigen Äußerungen über das Integrationsverhalten vieler türkischer und arabischer Migranten in Deutschland.

    www.youtube.com/watch?v=QnohEhC2sAM
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#180 Gerd2Anonym
  • 30.03.2010, 23:36h
  • @loren
    Da stimme ich Dir wohl eher zu. Eine liberale Partei (Homo-Rechte, Frauenrechte, Abtreibungsrecht, Trennung von Kirche und Staat), die gleichzeitig im Thema Einwanderung/Islamiserung einen strengeren Kurs fährt und beispielsweise den Zuzug aus der Türkei begrenzen würde, ist eine Gratwanderung.

    Deine Ausführung ist berechtigt insofern, ob eine solche Partei dann eine liberale Partei noch ist, da sie bezüglich islamischer Einwanderung nunmal nicht liberal wäre.

    Insgesamt ist das Thema schwierig: aber ehrlicherweise muss hier jeder zugeben, dass die türkischen Machojugendgruppen in Berlin, Köln-Mühlheim, Duisburg, usw. keine Bereicherung für unser Land darstellen; zumal viele von Ihnen eine Integration nicht schaffen und auf dem Arbeitsmarkt dann doch oftmals allein schon wegen ihrer schlechten Deutschkenntnisse scheitern. Ihr Verhalten in Diskotheken, in den Fussgängerzonen ist schon sehr nervend, um es milde zu formulieren.

    Auch die türkischen Frauen mit Kopftüchern ("nur ein Teil trägt es") sind keine Bereichung für Deutschland, denn letztlich bleibt das Kopftuch ein Symbol der Unterdrückung der Frau gegenüber dem Mann und dem Islam.

    ---

    Daher lieber wäre mir da eine Einwanderung ("wenn es denn schon so sein soll") aus der Ukraine/Russland, da dort zumindest das Thema Islam dann nicht so negativ hier in Deutschland "durchschlägt".

    Es ist auch auffällig, das gerade der Islam überall auf der Welt gegenwärtig Konfliktherde zeigt (siehe Pakistan/Indien Konflikt; siehe Sprengung der Buddhastatuen in Afghanistan durch die Taliban; siehe der Tschetschenienkonflikt und die Anschläge in Moskau; siehe das World Trade Center; siehe Nigeria,....).

    Das ist schon sehr bedenklich, was der Islam so im 21. Jahrhundert für ein Bild abgibt und das gilt auch leider für einen Teil der islamischen Einwanderer hier in Deutschland, die eine regelrechte Ghettoisierung in Deutschlands Grosstädten betreiben.
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#181 NorthsideProfil
  • 31.03.2010, 00:20hHamburg
  • Antwort auf #177 von stromboli
  • @Stromboli

    Herzele, ich werde ja selten persönlich, mal abgesehen, dass ich Deine geistigen Ergüsse nicht lese, weil sie einfach zu umfangreich und auch nicht mehr verständlich sind, wäre ich Dir verbunden das Du Deine "Fred"-Phobie doch bitte mit deinen Psychologen besprichst, aber mich nicht immer mit "Fred" ansprichst. Du kannst mit gerne Northside, Herr Northside oder Onkel Northside nennen:-)

    Ein wichtiger Punkt der gepflegten Diskussionskultur ist auch, dass man seinen Diskussionspartner seinen gegensätzlichen Standpunkt präzise erläutern und ihn nicht mit ellenlangen Geschreibsel langweilt. Wenn es Deiner Phobie hilft, kannst Du ja die Queer-Redaktion bitten einen IP-Check zu machen. Ich habe nichts dagegen!
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#182 NorthsideProfil
  • 31.03.2010, 00:35hHamburg
  • Antwort auf #151 von Timm
  • @Timm

    EINE Frau an der Spitze sagt noch gar nichts aus. Auch die Türkei, Bangladesh und Pakistan haben mal Frauen gehabt, die an der Regierungsspitze waren.

    Wie definierst offen schwul? Ole von Beust hat das Wort schwul nie in den Mund genommen, auch hat er offiziell keinen Partner. Er hat sich nicht mal geoutet. Das hat sein Vater für ihn übernommen.

    Die Homo-Ehe ist in Großstädte bei der CDU durchaus angekommen, weil sie sich da den Wähler anpassen muss, um überhaupt Wahlchancen zu haben. In der Fläche ist die CDU noch im Mittelalter.

    Die CDU ist auf 3 Säulen gestützt. Christlich, Liberal und Konservativ, auch wenn Leute wie z.B. Norbert Geis das gerne mal vergessen.

    Ich bin nicht per se von türkischen arabischen Menschen genervt, ich bin von türkischen und arabischen Menschen genervt, die mir ihre fundamentalistische hinterwäldlerische und auch nationalistische Einstellung aufs Auge drücken wollen. Erdogan, der türkische Einwanderer in Deutschland als eine Art Filiale auf deutschen Boden sieht, ist hier ein gutes Beispiel, wobei er allerdings auch von vielen integrierten Türken kritisiert wird.
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#183 LorenProfil
  • 31.03.2010, 02:31hGreifswald
  • Antwort auf #177 von stromboli
  • Danke für den grandiosen Rundumschlag - sehr treffend (und wie ich meine die Richtigen). Mit deiner Eingangsfeststellung zum Primat der Menschenrechte verweist du m.E. auf das entscheidende Kriterium, an dem sich alle gedanklichen Positionen (seien sie politischer, ideologischer, religiöser, philosophischer ... Natur) und alles Handeln jederzeit messen lassen müssen.
    Den apokalyptischen Reitern mit ihren ständigen Scheinalternativen (entweder bist du für oder gegen den Islam, für oder gegen Israel u.ä.) gehen da im selbst erzeugten schwarz-weißen Gedanken-Nebel ständig die Pferde durch (bei denen es sich bei näherer Betrachtung wohl eher um Esel handeln dürfte).
    Farbenblindheit als Gemütszustand führt dann zu eingeschränkter Gesellschaftsanalyse im eigenen Phantasialand, wo sie auf Achterbahnen als Geisterfahrer unterwegs sind und ihnen die Geerts dieser Welt auf der Geisterbahn huldvoll zuwinken.
    Da war doch noch was. Ach ja. Grundgesetz Artikel 1. Den selbsternannten apokalyptischen Rettern des Abendlandes zur Lektüre empfohlen.
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#184 stromboliProfil
  • 31.03.2010, 10:39hberlin
  • Antwort auf #183 von Loren
  • lach.. beim artikellesen sind sie von inhalt und länge überfordert... lassen wir die kindlein lallen!

    zum thema noch einen nachschlag als sahnehäubchen..:

    www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-03/milzen-usa-hu
    taree


    Rechte Milizen auf demVormarsch Rechtsradikale christliche Fanatiker planten, einen bewaffneten Aufstand gegen den Staat anzuzetteln. Die US-Regierung sieht solche militanten Gruppen auf dem Vormarsch.

    northside: frred ist das synonym dessen wo ich dich einordne... eher so ein spiel mit den inhalten die gleichlautend rüberkommen und inhaltlich in stil und aussage 1zu1 übereinstimmen. Zudem erinner ich mich an freds profil und seine homepage und siehe: ort,selbstdarstellung bis hin zum sankt-pauli-emblem sind identisch.. ein kecks der sich einen scherz erlaubt.
    Aber wie schon an andere stelle gesagt: mich interessieren diese avatar-spielchen nicht besonders. Und wenn fred das bedürfnis hat trotz rausschmiss hier weiter unter fremden nick teilzunehmen , so soll er doch. Aber immer schön die regeln einhalten!
    Wie auch immer; zu ostern noch ein kleines geschenk zum nachdenken ...

    www.zeit.de/2008/30/Linkes-Herz

    Wie ticken die Linken?
    Die rote Seele
    Sie fühlen mit den kleinen Leuten und hängen an Brecht, sie wollen den Mindestlohn einführen oder das System stürzen. Gespräche mit bekennenden Linken

    und immer drann denken: wenn man austeilt, muß man auch einstecken können!
    frohe ostern und dicke eier!
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#185 St. MichaelAnonym
  • 31.03.2010, 10:41h
  • Antwort auf #177 von stromboli
  • "..In der Frühzeit des Nationalsozialismus war man bestrebt, Deutschland autark zu machen. Dies änderte sich aber im Laufe der Zeit; Backe schrieb 1942:
    „Nicht die Autarkie jedes einzelnen europäischen Staates ist die Aufgabe, die die Zukunft stellt, sondern die Autarkie des Großraumes Kontinentaleuropa.“
    Ziel war also nicht Weltmarkt, sondern Großmarkt Kontinentaleuropa.Backe scheute allerdings auch nicht vor dem skrupellosen Einsatz des Hungers zur Verringerung der „Übervölkerung“ und um die deutsche Ernährung zu sichern. Hermann Göring fasste diese Politik zynisch zusammen:
    „Wenn gehungert wird, dann hungert nicht der Deutsche, sondern andere.“
    Zusammengefasst wird die Ideologie der Großraumkonzeption von Kroener:
    „Hinter dem auch offiziell propagierten Begriff der ‚europäischen Großraumwirtschaft‘ verbargen sich langjährige Bestrebungen und Planungen für die Durchsetzung einer wirtschaftlichen Hegemonie Deutschlands auf dem Kontinent, den völligen Umbau der Nationalwirtschaften im Sinne einer Arbeitsteilung nach deutschem Interesse und den Zugang zu kolonialen ‚Ergänzungsräumen‘ in Osteuropa sowie in Übersee.“
    Völkische Theoretiker wie Werner Daitz stellten eine Verbindung zwischen dem wirtschaftlich-politischen Großraumkonzept und der rassenbiologischen Lebensraum-Theorie auf. Nach diesen Gesichtspunkten entwickelte Werner Best ein vierstufiges Verwaltungsmodell:
    Bündnisverwaltung: Formelle Selbständigkeit, das Volk muss aber den Richtlinien des „Führungsvolkes“ (gemeint ist Deutschland) folgen.
    Aufsichtverwaltung: Eigene Regierungsorgane, aber Statthalter des „Führungsvolkes“.
    Regierungsverwaltung: Gesamte zentrale Verwaltung wird von Vertretern des „Führungsvolkes“ ausgeübt.
    Kolonialverwaltung: Keinerlei Mitwirkung des unterworfenen Volkes an der Verwaltung.
    Interessant ist, dass die Großraumkonzeption Russland als dem europäischen Raum zugehörig sah, d. h. der Kampf zwischen der UdSSR und Großdeutschland war kein Kampf um die Abgrenzung zwischen zwei Großräumen, sondern um die Vorherrschaft zwischen zwei Mächten desselben Raumes. Dies änderte sich mit den Niederlagen des Jahres 1942; ab nun sprach man von einer „Festung Europa“, die man gegen die „russischen Horden aus Asien“ verteidigen müsse.
    Zu dieser Zeit definierte Rosenberg Europa eher metaphysisch: sein Wesen liegt in den "großen Völkergestalten und Persönlichkeiten", es ist kein "leerer Begriff, ... wie er von den Spekulanten aus aller Welt im sog. Völkerbund in Genf verwandt wurde". Für ihn ist Europa die "blutvollste Tatsache," eine "Zusammenfügung aller jener auf den Schlachtfeldern und im geistigen Ringen, die gegen die zerstörenden Mächte von Yankee-Gangstern und GPU ankämpfen."

    Da sich die Kriegsaussichten nach 1942 empfindlich verschlechterten, suchte man nach neuen Propaganda-Schlagworten und erfand schließlich das Konzept der „Festung Europa“, das die bisherigen Großraumpläne ablöste. Man sah sich nun nicht mehr als Herr Europas, sondern als Beschützer des Abendlandes vor dem Bolschewismus. Eine Denkschrift des Auswärtigen Amtes forderte:
    „Warum stellen wir nicht auch Zukunftsprogramme auf, die beruhigen, verführen oder doch wenigstens neutralisieren? […] Als ob sich nicht nach errungenem Sieg leicht eine Formel finden ließe, die unserem Führungsanspruch genügt und die uns dann erst recht die Möglichkeit gäbe, ohne sichtbare Anwendung von Gewalt unseren bestimmenden Einfluss zu sichern.“
    Ein im April 1943 eingesetzter Europa-Ausschuss im Auswärtigen Amt entwickelte Pläne für eine europäische Konföderation aus 13 Staaten unter Führung der Achsenmächte. Diese Denkschrift war von Homeyer entworfen worden, dem Reichskommissar von „Taurien“ (der deutsch besetzten Krim samt Hinterland) und trug den Titel Die Kriegsentscheidung – Der Gedanke Europa. Das Ziel dieser Denkschrift war allerdings nicht die völlige Gleichberechtigung der verschiedenen Völker und Länder Europas, sondern immer noch eine vorherrschende Stellung des Deutschen Reiches.

    de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistische_Europapl%C3%A4n
    e#Gro.C3.9Fraum_Europa
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#186 Kai-UweAnonym
#187 LorenProfil
#188 menschAnonym
#190 FloAnonym
  • 06.04.2010, 11:08h
  • Das Totalitäre an Herr Wilders ist die Verallgemeinerung:

    natürlich haben sich alle Menschen, die hier leben an unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung zu halten. Und wer das nicht tut, muss auch entsprechend sanktioniert werden.

    Aber das heißt weder, dass man kulturelle Vielfalt verteufeln muss, noch dass man Angehörige einer bestimmten Ethnie oder Religion pauschal verunglimpfen darf.

    Es gibt ganz viele Migranten, die sich überhaupt nichts zu Schulden kommen lassen und eine echte Bereicherung sind. Und genau wie bei Migranten gibt es auch bei den einheimischen Bürgern Leute, die Hass verbreiten und auch vor Gewalt nicht zurückschrecken.

    Verallgemeinerung a la Wilders ist da völlig verkehrt. Er nutzt die (tatsächlich gefährlichen) Ansichten einiger Migranten um Stimmung gegen alle Migranten zu machen. Und gleichzeitig verschweigt er allzu oft, dass auch bei Einheimischen gefährliche Ansichten und Gewaltbereitschaft zu finden sind. Er nutzt da einfach die Ängste der Bürger.

    Insofern halte ich Wilders für extrem gefährlich.

    Aber ich halte es auch für zu kurz gedacht, wenn man seine Wähler pauschal als "Faschos" und rechtsextrem ansieht. Denn das sind oft einfach Leute, die sich Sorgen um Gewalt machen und die einfach Angst haben. Und das ist nicht ein Zeichen von Extremismus, sondern dass Integration (nicht Assimilation unter Aufgabe der kulturellen Identität) und Werben um Toleranz noch verstärkt werden müssen.

    Wir müssen eine Kultur schaffen, wo Migranten als willkommener Beitrag zu Vielfalt und Pluralität angesehen werden, wo aber gleichzeitig nicht der Eindruck entsteht, es entstünden Parallelgesellschaften, wo andere Regeln gelten oder Menschen bevorzugt behandelt werden. Die freiheitlich-demokratische Grundordnung mit unseren Grundrechten, Werten und Gesetzen muss natürlich von allen geachtet werden.

    Wenn diese Vision einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung mit kultureller Vielfalt erarbeitet wird und verschiedene Kulturen sich gegenseitig bereichern ohne Angst zu haben, dann haben Populisten wie Wilders auch keine Chance mehr.
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#191 MASAnonym

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