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- 05. April 2010 1 Min.
Große Aufregung in der Nacht zum Ostersonntag im Züricher Club "Kaufleuten". Nach einer Bombendrohung gegen die legendäre Gay-Party "JACK Company" evakuierte die Polizei den Festsaal.
Die Bombendrohung habe sich gezielt gegen die JACK-Party gerichtet, heißt in einer Mitteilung der Veranstalter. Ein Anrufer drohte demnach damit, um 1:30 Uhr in der Nacht zum 4. April einen Sprengsatz im Festsaal zu zünden. In Abstimmung mit der Polizei entschied man sich für die Räumung. Hunderte von Schwulen warteten daraufhin auf der Straße, ohne über die genauen Hintergründe der Evakuiierung informiert worden zu sein. Nachdem Sicherheitsexperten den Veranstaltungsort eine Stunde lang ergebnislos durchsuchten, konnte im "Kaufleuten" gegen 2:00 Uhr weitergefeiert werden.
Für die Besucher habe zu keiner Zeit Gefahr bestanden, teilte die Zürcher Stadtpolizei mit. Unklar ist immer noch, ob es sich bei der Bombendrohung um einen "Jux" aus der Szene, einen Sabotage-Akt aus dem Umfeld konkurrierende Party-Veranstalter oder um eine Tat mit homophoben Hintergrund handelt.
"JACK und seine Gäste lassen sich durch solche Drohungen nicht einschüchtern und werden weiterhin für rauschende Partynächte sorgen", heißt es in einer Stellungnahme der Veranstalter.
Das "Kaufleuten" ist der wohl bekannteste Club in Zürich. Die Gay-Party "JACK Company" findet zweiten Monat findet im Festsaal statt. (cw)
Links zum Thema:
» Bericht und Bilder auf 20min.ch
» Homepage der JACK-Party















Und weil in der Schweiz ja noch das Bankgeheimnis hochgehalten wird kommt dann sone Meldung bei raus