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Kommentare zu:
Schwuler Wrestler begeht Selbstmord


#1 HerkulesAnonym
  • 06.04.2010, 15:00h
  • Die Meldung ist natürlich sehr traurig...

    Was die WCW angeht, für die muss das natürlich ein "Hammer" gewesen sein, dass einer ihrer bekanntesten Wrester homosexuell ist und dazu auch dann gestanden hat.

    Für die Macho-Hetero-Typen und Landeitypen aus Montana, Texas und Alabama ist es nämlich fast kaum zu ertragen, wie maskulin, männlich und muskelbepackt auch schwule Männer sein können. Das zerstört und rüttelt nämlich an deren Vorurteilen, wonach nur echte Machos und Kerle Heteros sind.

    Das dem nicht so ist, beweisen auch die vielen schwulen Männer in der weltweiten Fetisch- und Lederabteilung. (Ostern war auch wieder in Berlin das jährliche Treffen.)
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#2 Rosette NoirAnonym
#3 PierreAnonym
#4 herve64Ehemaliges Profil
  • 06.04.2010, 21:03h
  • Interessant wäre jetzt noch, GENAU zu erfahren, weshalb er Selbstmord beging. Wurde ein Abschiedsbrief gefunden, aus dem Näheres hervorgeht?
    Hier schweigt mal wieder der Bericht und begnügt sich lediglich mit Andeutungen, und das ist mir zu wenig.
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#5 gniwerjProfil
  • 07.04.2010, 11:58hdortmund
  • Antwort auf #4 von herve64
  • ich denke wenn er gewollt hätte dass gerade du das erfährst, hätte er dir sicherlich einen persönlichen abschiedsbrief geschickt... gilt natürlich für alle;)

    nimm es hin, trauere oder nicht, hab beileid und lass ihn in frieden ruhen und die erde sich weiterdrehen.
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#6 herve64Ehemaliges Profil
  • 07.04.2010, 21:44h
  • Antwort auf #5 von gniwerj
  • Ist das alles, was du dazu zu sagen hast? Dann bist du aber sehr leicht zufrieden zu stellen, was eine gewisse Oberflächlichkeit deinerseits anzeigt.

    Wenn hier schon dieses Thema angeschnitten wird, dann erwarte ich auch, dass es ausführlich beleuchtet wird. Das allerdings verlangt eine aufwändigere Recherche, die hier aus welchen Gründen auch immer untergeblieben ist. Und mit billigen Andeutungen allein lass ich mich als Leser nicht abspeisen.
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#7 Dr.P.EnisAnonym
  • 07.04.2010, 22:45h
  • Antwort auf #1 von Herkules
  • Das hast du aber was missverstanden, wer maskulin, männlich und muskelbepackt und schwul ist, ist ein heteronomierter Anpassungsschwuler der seine Identotät leugnet! Laut den üblichen Verdächtigen hier hat ein Schwuler sich gefälligst tuntig zu benehmen um als Clown zur Belustigung aller Heteros und normalen Schwulen zu dienen
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#8 DragonWarrior
  • 07.04.2010, 23:23h
  • Antwort auf #7 von Dr.P.Enis
  • ist so nie gesagt worden...
    vermutlich kommt diese lesart bei männern so an, die mit ihrem schwanz denken, was dein name ja nahelegt....

    nimm deine "normalen schwulen" und schieb sie dir sonstwo hin... die taugen hier nicht zur argumentation... und das tunten durchaus mehr sind als nur clowns haben wir schon erörtert

    anscheinend hat der typ lange seine identität geleugnet bzw. leugnen müssen...
    was mir echt leid tut...
    immerhin hat er sein coming out geregelt bekommen...
    vielleicht hatte er auch ein problem, dass ich von etlichen muskelschnitten kenne... sie werden reduziert auf ihren körper...

    und kommen manchmal selber nicht mehr damit klar, weil unter dem ganzen panzer noch ne andere seite steckt die keiner sehen wollte - und manchmal auch keiner sehen sollte
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#9 vingtans
  • 08.04.2010, 01:25h
  • der arme mann..
    gefangen zwischen zwei welten....die neidische,sexuell überladene homowelt
    und die homophobe sportwelt...
    und dann noch depressionen!

    die arme seele,möge es im nächsten leben besser laufen!
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#10 chaneroAnonym
#11 herve64Ehemaliges Profil
  • 09.04.2010, 09:34h
  • Antwort auf #7 von Dr.P.Enis
  • So ist es! Und es ist traurig genug, dass sich die Intertuck-Fraktion hier nur allzu bereitwillig zu Hofnarren und Pausenclowns der Heteros macht und gegenteilige Meinungen mit der Killerphrase "heteronormativ" abwürgen will, und das nur, um zu kaschieren, dass sie zwar kein Problem mit ihrer Homosexualität haben, wohl aber mit ihrer männlichen Geschlechtszugehörigkeit. Lasst Euch doch umoperieren, wenn Euch Eure Männlichkeit belastet, das wäre dann wenigstens konsequent.
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#12 DragonWarrior
  • 09.04.2010, 09:51h
  • Antwort auf #11 von herve64
  • *sich vor lachen auf dem boden wälzend*
    der war gut, herve64...

    besser kann mann es kaum deutlich machen...

    ich soll also ein problem mit meiner geschlechtszugehörigkeit gehabt haben oder noch haben... soso...

    sei mir nicht böse:
    ich fühl mich so sicher als mann, dass ich mir den luxus leisten kann mit den geschlechtsrollen zu spelen, wenn ich bock drauf habe.
    ich bin im gegensatz zu dir anscheinend nicht darauf angewiesen, bestimmte rollenvorgaben zu erfüllen und ständig den macker raushängen lassen zu müssen in dem man seine männlichkeit dadurch zu unterstreichen versucht, dass man sich von anderen abgrenzt, die selbstbewusst das tun, was ihnen spaß macht...

    ich kann nix dafür, dass dein rollenbild von männern so eng ist... versuch einfach mal dein enges denken zu erweitern, anstatt andere in deine kleine schubladenwelt ensortieren zu wollen...

    grundsatzfrage zum start des nachdenkens:
    was steckt für dich hinter dem begriff MÄNNLICH?
    (und jetzt bitte drauf achten, keine "ist nicht..." formulierungen zu verwenden)

    und dann schau nochmal genauer hin...
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#13 stromboliProfil
  • 09.04.2010, 10:30hberlin
  • Antwort auf #11 von herve64
  • komm herve, schau auf dein profil und betrachte dich mal unvoreingenommen, und die tunte lacht dir aus dem bild .. was an männlichkeit strebst du an, beim übertriebenen bemühen, normalität zu präsentieren. Die übertreibung erst macht die tunte... egal welche rolle sie sich dann aussucht.

    Die denkerpose ist dann im kontex mit dem beabsichtigten - überkandidelt - ! Überkandidelt ja auch die tunte.. also jede übertreibung tuntenhafte züge besitzt.. ; so also auch du!
    Nun wäre mir das einerlei weil , warum soll nicht der einzelne entscheiden wie er sich darstellt ( schauspielt), aber diese permanenten querschläge , ausgeteilt von dir als selbsternanntes rolemodel, braucht eine entsprechende antwort! Und wie du selbst in deinem profil sagst: "freie Bahn für wirklich intensive und durchaus auch mal kontroverse Diskussionen."
    Du bist in deiner erkenntnis männlicher geschlechtzugehörigkeit eher dem geistigen neandertaler männlicher selbstwahrnehmung zuzurechnen, denn dem aufgeklärten zeit!
    Und du reprodutierst den typus mann, der in erdachter funktionalität erstarrt. Auch da willst du dich unterscheiden.. von was; anderen männern weil in konkurrenz? Frauen, weil du ebenso die beine breit machst wenn dann der richtige schwanz vor deiner birne wedelt?

    Und hier dann die zwangsläufige frage:
    Was soll an dir besonders männlich sein, dass nicht in jeder anderen , beliebigen schablone reproduzierbar wäre? Was macht zum beispiel den heutigen "macho" so typologisch zum lächerlichen abziehbild? Schau mal auf die bubis wenn sie mit breitem schritt ,eckig. männlich mit geschwollenen eiern, die strasse ihre testoteron-schmalspur zu verbreiten suchen.. lachhafte kopien überholter männerbilder. Und nur weil die restgesellschaft wieder anfällig geworden für verteidigung des vaterlandes im ausland, nur weil es "leidensfähige" soldaten (männer wie frauen!) braucht, die stolz auf ihre maskuline opferbereitschaft geschult werden, statt aufs hinterfragen der ihnen gestellten ziele... ist das nun ausdruck des männlichen??

    Dein bemühen um einen Normalen anstrich deiner person sei hingenommen, aber hör auf, anmaßend über andere dich ausschütteln zu wollen... da kriegst du dein fett zurück! zunehmend verärgert
    stefan
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#14 herve64Ehemaliges Profil
#15 FeendracheProfil
  • 13.12.2011, 16:09hLeipzig
  • Mir tut es immer sehr Leid wenn ich i-wo lese das eine homosexuelle Person, die in der Öffentlichkeit steht, sich das Leben nimmt weil sie wegen ihrer Sexuallität nirgends angenommen wird. Ich kann mir vorstellen das es für den Mann sehr schwer gewesen sein muss die Anfeindungen zu ertragen. Niemand macht so was ewig mit, entweder man kapituliert indem man mit diesem Sport aufhört, oder aber man schließt mit dem Leben an sich ab. Wenn Wrestling sein Leben war, ist es nur logisch das er in eine Depression fällt, die ihn letzten Endes zu so einem Entschluss treibt. Ich hoffe das sein Tod wenigstens nicht völlig umsonst war.
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