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- 08. April 2010 2 Min.
Popsängerin Cyndi Lauper ("Girls Just Want to Have Fun") plant, einen Zufluchtsort für junge Schwule, Lesben und Transsexuelle im New Yorker Stadtteil Harlem zu eröffnen.
Das Homo-Asyl soll bis Ende 2011 unter dem Namen "True Colors Residence" eröffnet werden. Darin sollen junge Männer und Frauen zwischen 18 und 24 Jahren Zuflucht finden, die von ihren Familien wegen ihrer Homo- oder Transsexualität verstoßen wurden.
"Mehr und mehr Kids haben ihr Coming-out, da Schwule und Lesben im Fernsehen und im Kino positiv dargestellt werden. Aber sie werden für diesen Schritt noch immer aus ihrem Elternhaus geschmissen oder rennen weg und müssen auf der Straße leben", erklärte die 56-jährige Sängerin. "Wir müssen sicherstellen, dass sich jemand um sie kümmert. Das ist die nächste Generation der schwul-lesbischen Community".
Tatsächlich sind mehreren Studien zufolge junge Homosexuelle weit häufiger von Obdachlosigkeit betroffen als andere Gruppen. So kam eine Untersuchung aus dem Jahr 2006 zu dem Ergebnis, dass über 40 Prozent der Obdachlosen in New York City schwul, lesbisch oder transsexuell sind (queer.de berichtete). Grund: Mehr als ein Viertel dieser Jugendlichen seien der Untersuchung zufolge von ihren Eltern oder anderen Erziehungsberechtigten nach dem Coming-out vor die Tür gesetzt worden.
In der "True Colors Residence" sollen 30 Zimmer auf sechs Stockwerken eingerichtet werden. Außerdem sollen die jungen Schwulen und Lesben einen Gemeinschaftsraum, einen Computerraum und eine Bücherei erhalten. Die Gesamtkosten des Projekts werden auf elf Millionen Dollar (8,3 Millionen Euro) geschätzt. Den größten Teil wird die Stadt New York und der von Lauper ins Leben gerufene "True Colors Fund" übernehmen, der sich für Homo-Rechte einsetzt. Zudem werden Firmen um Spenden gebeten.
Cyndi Lauper verkaufte mit Hits wie "Girls Just Want to Have Fun" oder "Time After Time" über 25 Millionen Alben weltweit. Ihre Tanz-Hits sind insbesondere unter Schwulen erfolgreich, zudem trat sie wiederholt bei CSDs und den Gay Games auf. Seit Jahrzehnten engagiert sie sich für Homo-Rechte und den Kampf gegen Aids. Derzeit ist sie in den USA in der erfolgreichen Realityshow "Celebrity Apprentice" ("Promi-Lehrling") zu sehen, in der sie mit Stars wie Sharon Osbourne oder Bret Michaels ("Poison") um die Gunst des Firmenchefs Donald Trump wirbt. Laupers Einnahmen aus der Kapitalistenshow gehen an ihren "True Colors Fund". (dk)
Links zum Thema:
» Cyndi Lauper
» True Colors Fund
Mehr zum Thema:
» queer.de-Interview: Cyndi Lauper kämpft für Homorechte (21.10.08)














Die Welt braucht noch viel mehr gute Menschen.
Guter Mann.
"Die Mächtigen haben die Menschen ausgeraubt, jetzt raubt das Volk die Mächtigen aus", sagte der Schulleiter Nurali Baimatowitsch, der Bakijews Heizungen in seiner Schule anbringen wollte. So wolle er den Kindern helfen, "sich selbst eine Zukunft aufzubauen". Von Plünderungen könne daher nicht wirklich gesprochen werden, sagte er.
www.sueddeutsche.de/politik/905/508055/text/
Sarrazin ?!