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Kommentare zu:
Helmut Schmidt will kein Homo-Feind sein


#11 175erAnonym
  • 12.04.2010, 19:15h
  • Antwort auf #5 von gayreporter
  • Den Konservativen blieb gar nichts anderes übrig, den 175er zu streichen, andernfalls hätte der Paragraph nämlch in der ehemaligen DDR wieder eingeführt werden müssen.

    Im übrigen bleibt's da bei, Schmidt war ein Schwulenhasser, denn er hatte es zu letztlich zu verantworten, dass während seiner Zeit als Innensenator in HH systematisch Toilettenanlagen bespitzelt wurden, und Homosexuelle systematisch verfolgt wurden.

    Erst Corny Littmann (HH) hat in der sogen. "Spiegelaktion" diesem Treiben ein Ende gesetzt, indem er mit Gewalt, diese Einwegspiegel zertrümmerte, hinter den Beamte das treiben der Schwulen beobachten und zur Anzeige brachten.
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#12 175erAnonym
  • 12.04.2010, 19:36h
  • Antwort auf #8 von Julek89
  • Alle Parteien haben sich bei der Abschaffung des §§ 175 nicht mit Ruhm bekleckert, SPD CSU und FDP haben mit uns Schwulen schon lange ihre "Spielchen" getrieben, die SPD (und damals auch die DKP) natürlich schon zu Zeiten der Weimarer Republik.

    Empfehlenswert sind zwei Bücher:
    1. Arbeiterparteien und Homosexuellenfrage: Zur Sexualpolitik von SPD und KPD in der Weimarer Republik. Hrsg.: Rüdiger Lautmann. Berlin. Verlag Rosa Winkel. 1980
    2. Die Linke und das Laster
    Schwule Emanzipation und linke Vorurteile. Hrsg.: Detlef Grumbach. Hamburg. MännerschwarmSkript Verlag 1995
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#13 175erAnonym
  • 12.04.2010, 19:42h
  • Antwort auf #8 von Julek89
  • Alle Parteien haben sich bei der Abschaffung des §§ 175 nicht mit Ruhm bekleckert, SPD CSU und FDP haben mit uns Schwulen schon lange ihre "Spielchen" getrieben, die SPD (und damals auch die DKP) natürlich schon zu Zeiten der Weimarer Republik.

    Empfehlenswert sind zwei Bücher:
    1. Arbeiterparteien und Homosexuellenfrage: Zur Sexualpolitik von SPD und KPD in der Weimarer Republik. Hrsg.: Rüdiger Lautmann. Berlin. Verlag Rosa Winkel. 1980
    2. Die Linke und das Laster
    Schwule Emanzipation und linke Vorurteile. Hrsg.: Detlef Grumbach. Hamburg. MännerschwarmSkript Verlag 1995
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#14 175erAnonym
  • 12.04.2010, 19:42h
  • Antwort auf #5 von gayreporter
  • Den Konservativen blieb gar nichts anderes übrig, den 175er zu streichen, andernfalls hätte der Paragraph nämlch in der ehemaligen DDR wieder eingeführt werden müssen.

    Im übrigen bleibt's da bei, Schmidt war ein Schwulenhasser, denn er hatte es zu letztlich zu verantworten, dass während seiner Zeit als Innensenator in HH systematisch Toilettenanlagen bespitzelt wurden, und Homosexuelle systematisch verfolgt wurden.

    Erst Corny Littmann (HH) hat in der sogen. "Spiegelaktion" diesem Treiben ein Ende gesetzt, indem er mit Gewalt, diese Einwegspiegel zertrümmerte, hinter den Beamte das treiben der Schwulen beobachten und zur Anzeige brachten.
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#15 68erAnonym
  • 12.04.2010, 20:00h
  • Antwort auf #13 von 175er
  • Es ist eine reichlich absurde Interpretation, oder besser: Verfälschung, der Geschichte, gerade diejenigen, die vom ersten Moment an den deutlichsten Widerstand gegen die Nazis und gegen Hitler geleistet haben, hier als "schädlich für schwule Emanzipation" zu diffamieren.

    Wenn Schwule sich historisch bilden wollen (und das sollten sie!) hinsichtlich der Frage, auf welche politischen Kräfte sie sich im schlimmsten Fall verlassen können - nämlich wenn ihr Existenzrecht und das anderer Menschen auf dem Spiel steht - dann sollten sie doch etwas genauer hinsehen und ihre entsprechenden Schlussfolgerungen für die Gegenwart ziehen!
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#16 hwAnonym
#17 stromboliProfil
  • 12.04.2010, 20:34hberlin
  • Antwort auf #3 von Nachwelt
  • naja, wie er so schön sagt: "Wahr ist vielmehr, dass ich mich nie mit der Sache befasst und deshalb mich auch zu keinem Zeitpunkt gegen die Streichung gestellt habe"... mehr desinteresse muß er nicht ausdrücken!

    Das bild der fdp in jenen tagen ist in keiner weise vergleichbar mit dem der heutigen! Und die versuche von Baum, Hirsch und Maihofer sind sehr wohl in unserer erinnerung.
    Aber es gab schon damals die unmöglichkeit gegen die cdu/csu einen reformdurchbruch über den bundesrat mitbeschliesen zu lassen. Immerhin: politisch gesehen war die fdp jener zeit offen auf unserer seite!

    Die lsu-saubermänner sollten beim suchen in der vergangenheit, ihre eigenen frontmänner sich zur brust nehmen..zimmerman (!) , alfred dregger (! selbst barzel lies die christliche notwendigkeit des erhaltes des § 175 ins stammbuch der partei hineinschreiben, bis hin zu kohl nur negatives; da haben sie genug, um sich zu ärgern...
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#18 hwAnonym
  • 12.04.2010, 20:52h
  • Antwort auf #15 von 68er
  • ...vom ersten Moment an den deutlichsten Widerstand...

    Das war die KPD. Schon vor Hitler.

    Wer Hindenburg wählt, wählt Hitler.
    Wer Hitler wählt, wählt Krieg !

    Kommunistischer Widerstand, hauptsächlich durch die KPD, war vor allem in der Frühzeit des Regimes aktiv. 1934/1935 wurde er aufgrund seiner überschaubaren Organisationsstruktur durch Verhaftungswellen stark geschwächt und verlagerte sich teilweise in die Konzentrationslager, wo illegale Häftlingsstrukturen aufgebaut wurden. 1936–1938 gingen zahlreiche Kommunisten nach Spanien, um in den Internationalen Brigaden mitzukämpfen. Nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion (Juni 1941) entstanden wieder etliche kommunistische Widerstandsgruppen (unter anderem um Bernhard Bästlein, Wilhelm Knöchel, Anton Saefkow, Georg Schumann, Robert Uhrig), die sich zum Teil am Nationalkomitee Freies Deutschland (NKFD) orientierten. Saefkow und Bästlein hatten über Adolf Reichwein 1944 Kontakt zu den Verschwörern des 20. Juli 1944.
    Rote Hilfe Deutschlands
    Vereinigte Kletterabteilung, bekannt als Rote Bergsteiger
    Transportkolonne Otto (verteilte in der Schweiz produzierte Flugschriften in Südwestdeutschland)
    Die Europäische Union um Robert Havemann und Georg Groscurth

    Als Beispiel einer von Kommunisten initiierten Widerstandsaktion in der Form eines versuchten Generalstreiks schon zu Beginn des Nationalsozialismus, siehe unter Mössinger Generalstreik.
    Eine überwiegend aus jüdischen Mitgliedern bestehende kommunistische Widerstandsorganisation war die Gruppe um Herbert Baum in Berlin, deren Mitglieder 1942 nach einem Brandanschlag auf eine nationalsozialistische Propagandaausstellung im Lustgarten größtenteils verhaftet und ermordet wurden.

    Mit dem Verbot der SPD am 22. Juni 1933 gruppierte sich der sozialdemokratischen Widerstand.
    Bis dahin sah die SPD in Hitler ein vorübergehendes Phänomen.

    Am 8. Mai 1945 war es vorüber.

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    de.wikipedia.org/wiki/Widerstand_gegen_den_Nationalsozialism
    us
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#19 hwAnonym
#20 MartinRAnonym

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