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Kommentare zu:
Helmut Schmidt will kein Homo-Feind sein


#21 hwAnonym
#22 axelschwarz
  • 12.04.2010, 22:38h
  • Man mag über die und diese Geschichte denken wie man will. Ob sie sich so zugetragen hat oder anders. Es ist müßig darüber zu diskutieren. Manches hat auch - ob man will oder nicht - mit Zeitgeist zu tun. Es war wohl noch nicht so weit. CDU, speziell aber CSU und auch eine SPD (der ich angehöre) machen es sehr schwer, diese Themen voranzubringen um andere nicht zu verprellen und auch aus Ignoranz, weil es wohl wichtigeres gibt.
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#23 KinkyblinkyAnonym
  • 12.04.2010, 23:01h
  • Herr Schmidt ist ein Sozialdemokrat mit ziemlich konservativen Ansichten was die Homorechte bei uns in Deutschland angeht. Er wird es auch leider nicht mehr abschütteln!
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#24 Anwar as-SādātAnonym
#25 PrignitzerEhemaliges Profil
  • 13.04.2010, 01:25h
  • Niemandem waren wir Homosexuellen egaler als Helmut Schmidt, und für niemandem waren wir psychisch kranker als für Helmut Schmidt. Aber war diesem Mann nicht generell alles abwegig, was er selbst zu denken, was er selbst zu empfinden, zu fühlen nicht fähig war? Wo andere ein Herz haben, hat Helmut Schmidt seit mindestens 70 Jahren ein Konglomerat aus Staatsräson und "ich weiß sowieso alles besser als andere".
    Kommt, lasst ihn so sterben. An einem 91jährigen sich zu reiben, ist läppisch. Was soll das?! Lasst ihn in Frieden von uns gehen. Von seinem Zuschnitt gab es zu seiner Zeit, die längst abgelaufen ist, weitaus Schlimmere.
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#26 womenAnonym
  • 13.04.2010, 04:45h
  • Lasst doch den ollen Mann .
    Was muss der Haubrich jetzt noch einem 91 jährigen alten Mann noch vorwerfen ,was der vor 35 oder 4 0Jahren mal gesagt hat oder nicht .
    Lächerlich
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#27 alexander
#28 herve64Ehemaliges Profil
  • 13.04.2010, 09:23h
  • Antwort auf #5 von gayreporter
  • Entscheidend ist für mich eher, WARUM eine gewisse politische Strömung den Paragraphen gekippt hat und WIE diese Streichung in den Medien behandelt wurde. Ich kann mich noch gut daran entsinnen, dass an jenem Tag dieses Ereignis nur geflissentlich mit einem Nebensatz in der TAGESSCHAU erwähnt wurde, ansonsten herrschte Schweigen frei nach dem Motto "lasst das die Bevölkerung (insbesondere die schwule) bloß nicht zu früh mitkriegen."

    Und nun zum WARUM: die damalige schwarz-gelbe Regierung hat mit erheblicher Verspätung begriffen, dass sie mit einer derartigen Diskriminierungspolitik bald allein auf weiter Flur steht: zum Zeitpunkt des Wegfalls des § 175 hatte Dänemark bereits fünf Jahre die eingetragene Lebenspartnerschaft, andere westeuropäische Staaten waren am Nachziehen oder debattierten darüber. Angesichts dieser Entwicklungen konnte man nicht ein derartiges Relikt aus alten Zeiten weiter aufrecht erhalten, wollte man nicht als rückständig gelten.

    Übrigens: die DDR war bereits früher dran mit der Streichung ihres § 175-Pendants, und natürlich musste man deshalb damals auch die unterschiedlichen Rechtslagen angleichen (was ja dann auch gedauert hat).

    Insofern brauchen sich die Unionsanhänger hier gar nicht so aufzuplustern: wenn es die schwarz-gelbe Kohl-Administration war, die hier die Streichung beschlossen hat, dann hat sie es mit Sicherheit nicht wegen der schönen Augen der Schwulen getan, sondern aus rein pragmatischen Interessen.
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#29 stromboliProfil
  • 13.04.2010, 09:31hberlin
  • Antwort auf #18 von hw
  • um die dinge ins lot zu bringen.. schmidt war, wie sein bayrischer wiedergänger strauß willfähriger mitgänger großdeutscher geschichte.. bis zum bitteren ende!
    Erst dann ernüchterung und bei ihm, mir glaubhaft, scham! Das ist mehr als andere zu leisten in der lage waren!

    Aber er ist auch infiziert vom unseeligen geist der "frontsoldaten": durchmaschieren wenns eng wird , ansonsten die kollateralschäden in kauf nehmend... siehe deutscher herbst.
    Entsprechend hanseatisch zurückgehalten auch seine abneigung für schwule, sein etwas abschätzender witz wenns um uns warme brüder geht ... kohls-strauß`sche männerfreundschaft war immer ziel doppeldeutiger witzeleien seinerseits.. aber eben hanseatisch zurückgenommen.
    Was war nun schlimmer; die polternde , klerikal/christlich verbrähmte moralepistel aus dem damal zutiefst reaktionären süden deutschlands , oder der hinterfotzige hanseatenwitz...
    aber eben auch alles eine frage der generation und der zeit,der sie entstammen; nichts entschuldigend, aber die dinge ins rechte licht rückend..! Entsprechend der versuch seitens der lsu`ler ,zeitgeschichte aufbereiten zu wollen ebenso dahergeplappert ist wie z.b. beitrag #20: ohne sinn und verstand!
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#30 stromboliProfil
  • 13.04.2010, 09:39hberlin
  • Antwort auf #22 von axelschwarz
  • eben diese teilung in wichtiges und wichtigeres, macht es so einfach dinge zu blockieren, die sehr wohl von "wichtigkeit" sind. Und man kann seine heimlichen abneigunggen hinter solchen sprüchen verbergen.
    Wenn das ein von aussen kommender macht, ist mir das verständlich, wenn schwule aber selbige kriterien als denkmaßstab übernehmen, ist es selbstzerfleichend und nicht nur zeitgeist
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