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Kommentare zu:
CSD-Saison mit Eierwürfen eröffnet


#1 Liedel
  • 19.04.2010, 15:36h
  • "Auch der Schirmherr und lokale Landtagsabgeordnete Rainer Stickelberger (SPD) merkte kritisch an, dass Baden Württemberg insgesamt, was die in Lörrach zu spürende Toleranz angehe, große Rückstände aufweise. So stünde im neuen Beamten-Dienstrecht kein Wort über die Gleichstellung Homosexueller. Diesbezüglich sei sogar Bayern einen Schritt voraus. (...) Wolfgang Erichsen, schwuler Bürgermeister von Heidelberg (Bündnis 90/ Die Grünen), der in seiner Stadt im Standesamt verpartnert, bezeichnete Baden-Württemberg "mit einem homophoben Ministerpräsidenten" an der Spitze denn auch als "letzte Insel der konservativen Glückseligkeit". Wie alle anderen Redner forderte er, endlich den Artikel 3 des Grundgesetzes zu ändern und auch die sexuelle Orientierung eines Menschen unter den Schutz des Grundgesetzes zu stellen."

    www.badische-zeitung.de/loerrach/csd-in-loerrach-botschaft-u
    nterm-regenbogen--29840754.html
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#2 eMANcipation*Anonym
  • 19.04.2010, 16:30h
  • Aktueller Hinweis, weil's so gut zum historisch-politischen Kontext passt:

    Bin gerade im Internet auf eine Radio-Werbung zu dem neuen Film "Kick Ass" von Universal Pictures gestoßen, in dem "schwul" wieder einmal ganz dreist als Schimpfwort verwendet wird.

    Wörtlich heißt es da:

    Ist dir Film X zu ... (negatives Attribut Nr. 1)

    ist dir Film Y zu ... (negatives Attribut Nr. 2)

    ...

    und ist dir Batman zu schwul,

    dann...

    Es ist eine Frechheit und ein Skandal, dass in einer Werbung, die sich vor allem an die junge Zielgruppe richtet, in dieser abfälligen Weise mit der homosexuellen Identität von Menschen umgegangen wird.

    Gleichzeitig wird damit gesagt, dass schwule Jungs und Männer sich offensichtlich nicht für diesen Film interessieren dürfen / sollen.

    Vielleicht hakt queer.de auch mal nach, wer genau für diesen Spot verantwortlich zeichnet?!

    movies.universal-pictures-international-germany.de/kickass/
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#3 Timm JohannesAnonym
  • 19.04.2010, 18:37h
  • Mittlerweile hat Baden-Württemberg den letzten Platz in der homopolitischen Gleichstellung in Deutschland erreicht. Selbst Bayern hat Baden-Württemberg mittlerweile überholt.

    Auch auf dem LSVD-Empfang in der baden-württembergischen Landesvertretung wurde dies entsprechend aufgegriffen.

    Übrigens hat es Niedersachsen jetzt fast geschafft und zieht mit Hessen dann in der Gleichstellung des Landesrechtes gleich. Die Anhörung zum Regierungsgesetzentwurf der Gleichstellung ist nächte Woche im Landtag.
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#4 Angry Gay ManAnonym
  • 19.04.2010, 19:41h
  • Wie heißt ein Sprichwort: Mit Essen spielt man nicht! Das haben jedoch diese störenden Chaoten anscheinend noch nicht eingeimpft bekommen!
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#5 cologneprideAnonym
  • 19.04.2010, 21:09h
  • Dank an den CSD Südwest, dass er mit dem CSD- Motto "Im Gedenken an §175 - Liebe ohne (Vor)Urteil!" nicht so ein sinnfreies Motto wie die Vollpfosten in Köln gewählt hat!
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#6 kaysiProfil
  • 19.04.2010, 23:18hBangor
  • Antwort auf #1 von Liedel
  • Meine Heimatstadt zum zweiten mal die saison eingeläutet wenigstens etwas. Lörrach ist laut den veranstaltern die tolleranteste Stdat in Baden Würrttemberg aber was soll man da erwarten erst Oetinger dan MApus ich glaube dieses mal haben sogar die Linken eine chance in den Landtag einzuziehen
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#7 Mein NameAnonym
  • 19.04.2010, 23:33h
  • "[...]Nicht wie vorhergesehen am CSD teilnehmen konnte dagegen der Grünenvorsitzende Cem Özdemir, der wegen der Aschewolke nach dem Vulkanausbruch in Island keinen Flug bekam.[...]"

    Na klar, Baden-Württemberg ist auch soweit weg von Berlin, oder wo sonst in Deutschland der Herr Özdemir sich aufgehalten hat, dass man, wenn man kein Flugzeug(!) bekommt, nicht kommen kann. Das ist auf dem Niveau von "Mein Hund hat meine Hausaufgaben gefressen.".
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#8 MASAnonym
#9 stromboliProfil
#10 Zenon
  • 20.04.2010, 10:45h
  • Antwort auf #8 von MAS
  • Aus Respekt vor den wirklichen Naziopfern wäre es begrüßenswert, wenn nicht jeder fehlgeleitete Halbwüchsige als Nazi bezeichnet werden würde. Hat man Dir im Geschichtsunterricht vermittelt, dass es okay ist, diese Menschen zu verhöhnen oder hast Du einfach nicht aufgepasst in der Schule?
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#11 stromboliProfil
  • 20.04.2010, 10:58hberlin
  • Antwort auf #10 von Zenon
  • nun, es gab einen kleinen zwischenfall "als rechte Jugendliche in der Grabenstraße Eier auf Paradeteilnehmer warfen. Nach Polizeiangaben führten die mutmaßlichen Täter auch "Maskierungsmittel" mit sich und waren mit Pfefferspray, Tränengas und einem Hammerstiel bewaffnet. Drei von ihnen konnten aufgrund von Zeugenaussagen festgenommen werden. Ein vierter Jugendlicher stellte sich am Nachmittag der Lörracher Polizei. Die mutmaßlichen Eierwerfer sind 17 und 18 Jahre alt. ..."
    ich hab in der schule nicht gefehlt und mein urteil lautet neo-nazis egal wie alt und ungebildet!
    Dabei vermische ich nicht den historischen bezug mit gruppendynamischen entwicklungen in jugendbanden die mit pfeffersprä und hammerstiel glauben sich vor dem drohenden potential 200 warmer brüder sich verteidigen zu müssen... eben diesem denke liegt die naziidiologie zugrunde!
    Also die richtung richtig beurteilt durch MAS, der respekt vor den opfern gewahrt!
    Währed den anfängen und verniedlicht nicht deutlich sichbares.
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#12 eMANcipation*Anonym
#13 hwAnonym
#14 esb963_2Anonym
#15 MASAnonym
#16 MASAnonym
#17 MASAnonym
#18 genervtAnonym

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