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  • 26. April 2010 19 1 Min.

Ein thailändisches Restaurant in Australien muss einem blinden Mann Schmerzensgeld zahlen, weil ihm der Einlass verweigert wurde. Grund: Ein Kellner dachte, der Blindenhund des Kunden sei schwul gewesen.

Am Freitag hat ein Antidiskriminierungs-Gerichtshof in Adelaide dem 57-jährigen Ian Jolly 1.500 Dollar (1.050 Euro) zugesprochen. Außerdem hat sich der Geschäftsführer von "Thai Spice" persönlich bei Jolly entschuldigt. Die Kellner müssen zudem einen Antidiskriminierungskurs absolvieren.

Das Urteil geht auf einen Zwischenfall aus dem Mai 2009 zurück. Damals wollte Jolly im dem Restaurant mit einer weiblichen Begleitung essen. Diese fragte einen Kellner, ob man einen "Blindenhund" ("guide dog") ins Restaurant nehmen dürfe. Nach Angaben des Restaurants verstand der Kellner "schwuler Hund" ("gay dog") und verweigerte den Einlass. Dem Lokal zufolge habe der Kellner geglaubt, dass der Hund kastriert worden sei, "um schwul zu werden". Diesem Argument folgten die Richter jedoch nicht und verurteilten das Restaurant wegen Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung.

Alle Staaten und Territorien Australiens haben Antidiskriminierungsgesetze, die eine Benachteiligung von Lesben und Schwulen verbieten. (dk)

#1 XDAAnonym
#2 FloAnonym
  • 26.04.2010, 18:44h
  • Das zeigt letztendlich nur, wie grenzenlos dumm diese Homohasser sind. Und noch dazu menschenverachtend, indem sie einem Behinderten den Zutritt verweigern, weil ihrer kranken Phantasie nach sein Blindenhund evtl. ein "schwuler Hund" sein könnte.

    Wäre das nicht so ernst, könnte man über solche an Debilheit nicht zu übertreffenden Vorfälle nur lachen und sich fragen, auf welchem Planeten die leben bzw. ob der Wahn jetzt endgültig von ihnen Besitz ergriffen hat. DIE sind die wahren Perversen!
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#3 Save The Dog!Anonym
  • 26.04.2010, 19:31h
  • Es gibt das bekannte Sprichwort "Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!" Hier muß man ergänzen "Wer lesen und gut zuhören kann, ist klar im Vorteil!" Nur gut, daß der Hund nicht im Kochtopf gelandet ist, denn in Thailand steht er auf dem Speiseplan.
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