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- 30. April 2010 2 Min.
Ein Partnerschaftsberater darf keine schwul-lesbischen Paare aus religiösen Gründen ablehnen, entschied am Donnerstag ein Gericht in London. Ein Ex-Bischof warnt nun vor drohenden "Unruhen" in Großbritannien.
Der 48-jährige Gary McFarlane hat damit eine Niederlage einstecken müssen. Der bekennende Christ war 2008 von einer Familienberatungsstelle in Bristol gefeuert worden, weil er wegen seines Glaubens nicht mit schwulen oder lesbischen Patienten zusammenarbeiten wollte. Sein Arbeitgeber hatte erklärt, dass niemand wegen persönlicher Ansichten einer Minderheit die Hilfe verweigern darf.
Richter John Laws vom höchsten Berufungsgericht in London stimmte dieser Argumentation zu: Nicht jede "irrationale" Meinung im Arbeitsleben muss geduldet werden, wenn sie ausschließlich auf religiösen Gründen beruht. Die Forderung McFarlanes, nur mit Heterosexuellen zusammenzuarbeiten, sei zudem "launisch und willkürlich".
McFarlane erklärte nach dem Urteil, er sei "enttäuscht und bestürzt": "Ich bin zwar ausgebildet, auch gleichgeschlechtliche Paare zu beraten", erklärte er nach Angaben der BBC. "Aber auch meine christlichen Überzeugungen und Grundsätze sollten ernst genommen werden, damit Menschen wie ich diese nicht über Bord werfen müssen."
Früherer Anglikaner-Chef fordert "sensiblere" Richter
In dem Verfahren hatte auch Lord George Carey, als Erzbischof von Canterbury bis 2002 Chef von rund 80 Millionen Anglikanern, für das Recht von christlichen Angestellten im Gesundheitswesen geworben, Schwule und Lesben nicht behandeln zu müssen. Der 74-Jährige forderte den britischen Staat auf, Verfahren gegen Christen nur von Richtern entscheiden zu lassen, die eine "Sensibilität" gegenüber der Religion entwickelt hätten. Außerdem warnte er die säkulare Gesellschaft vor Konsequenzen: Wenn Christen durch Urteile der Gerichte unter Druck gerieten, könnte dies zu "Unruhen" führen, droht der frühere Bischof.
Richter Laws erwiderte lediglich, dass Carey das Antidiskriminierungsgesetz nicht verstanden habe. Das Gericht dürfe Christen nicht besser behandeln als andere Bürger, so Laws.
Erst im letzten Monat hatte eine kirchliche Adoptionsvermittlung einen Sieg vor dem Londoner High Court errungen. Die katholische Einrichtung forderte, sich nicht an das Antidiskriminierungsgesetz halten zu müssen, um Kinder nur an heterosexuelle Paare zu vermitteln (queer.de berichtete). Die britische Regierung muss nun erneut prüfen, ob die Katholiken Schwule und Lesben zukünftig wegen ihrer sexuellen Orientierung abweisen dürfen. (dk)














damit ist alles auf den punkt gebracht: irrationaler religiöser anspruch bis hin zur drohung der "aufstände" ... ("Wenn Christen durch Urteile der Gerichte unter Druck gerieten, könnte dies zu "Unruhen" führen, droht der frühere Bischof."..)
die masken fallen, die fratze der christlichen nächstenliebe zeigt die wahren züge: gewalt!
Na dann lasst die masken mal unruhig werden
Was allerdings schwule bei christlichen "beratern" zu suchen haben, ist eine andere frage.. anpassung macht offensichtlich vor nichts mehr halt!
Ausser es dient dazu die pharisäer zur weissglut zu bringen.. dann massenhaft ins beratungszentrum!