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  • 02. Mai 2010 20 2 Min.

Neue Wege in Sachen männlicher Aktfotografie: Mark Henderson zweiter Bildband "Suburban Pleasures" zeigt Schönheiten aus der Vorstadt.

Von Carsten Weidemann

Mit dem opulenten Bildband "Household Idols" konnte Mark Henderson im vergangenen Jahr einen beeindruckenden und erfolgreichen Erstling präsentieren. Die perfekt gebauten Männer, die er in aufwendig ausstaffierten Landhaus-Settings ablichtete, kamen beim Publikum so gut an, dass ein Nachfolger nicht lange auf sich warten lassen durfte.

Allerdings scheint es, dass Henderson das Landleben satt hat: Für sein neues Werk "Suburban Pleasures" zieht es ihn in städtischere Gefilde: Das Chippendale-Mobiliar wurde vom Set verbannt, stilvolle Moderne und eine klare Bildsprache rücken jetzt ins Zentrum von Hendersons Arbeiten. Geblieben hingegen sind Hendersons Hang zur Verfremdung einzelner Bildelemente und natürlich die schier unfassbar gut gebauten Models. Hier geht es ganz klar nicht nur um erstklassig inszenierte Fotografien, sondern auch um den männlichen Körper als Kunstwerk an sich.

Auffällige Farbeffekte und göttliche Männer konkurrieren in "Suburban Pleasures" um die Aufmerksamkeit des Betrachters. Am Ende siegt immer das Gesamtwerk, der sexy-geniale Stil von Henderson, der in Sachen männlicher Aktfotografie eigene, neue Wege geht.

Der US-Amerikaner Mark Henderson lebt und arbeitet in Los Angeles. Als studierter Kunsthistoriker versteht er es meisterhaft, in seinen Fotografien klare Bezüge zu den verschiedenen Epochen der Kunstgeschichte einzubauen. Er betreibt ein Fotostudio, das sich auf erotische Männerfotografie spezialisiert hat. Außerdem arbeitet er als Wissenschaftsredakteur für die Londoner "Times".

Mark Henderson - Suburban Pleasures; Fotobuch, 112 Seiten Farbe, Hardcover mit Schutzumschlag 26 x 34 cm; Bruno Gmünder Verlag, Berlin 2010, 44,95 €

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-w-

#1 hwAnonym
  • 02.05.2010, 17:29h
  • nr. 5

    sind die stöckelschuhe im gleichen farbton ?
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#2 carolo
  • 02.05.2010, 19:15h
  • Gerade mal durch die Bilder geklickt. Was für ein unsäglicher Kitsch.

    Carolo
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#3 ProzacAnonym
  • 02.05.2010, 20:10h
  • Neue Wege? Eher in den Unterwäschekatalogen der 90er oder "Playgirl" hängengeblieben. Die einzigen, die sowas vorm Frisiertischchen umhaut, sind vermutlich klassische "desperate housewives", die darin ihren genoppten Massagestab aufbewahren. Eine wirksame, durch die Bodenpalme ausgedrückte Kombiauszeichnung für nicht vorhandenen Geschmack, ödeste Null8/15-Fotografie und die generelle Freiheit von jeglichem Erotikempfinden.
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