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Kommentare zu:
"Schwuler Jesus": Elton John aus Ägypten verbannt


#1 Bash-The-PressAnonym
#2 gorbifixAnonym
  • 04.05.2010, 14:53h
  • wer zu spät kommt,
    den bestraft das leben.

    im uralten ägypten, also in alter mundgeburtlicher vorzeit, wäre das in heilserwartung ein mega-event geworden. vielleicht sogar pyramidös !?

    Die bekannteste Mundgeburt: Zwillinge

    Der Weltenschöpfer Atum hatte vor sechstausend Jahren die Entscheidung getroffen, sich selbst und damit die Welt und den Kosmos zu erschaffen. Er zeugt die Zwillinge Schu, den Luftgott, und Tefnut, die Feuchtigkeitsgöttin. Dieses erste Götterpaar zeugt das Kinderpaar, Geb, den Gott der Erde, und Nut, die Göttin des Himmels. Sie zeugen wiederum zwei Kinderpaare: einerseits Osiris, den Gott des Fruchtbarkeit bringenden Überschwemmungswassers, und Isis, die Göttin des Königsthrons, sowie andererseits Seth, den Gott der Wüste, der Stürme und Beben, und Nephthys, die Göttin des Hauses. Diese Götter in ihrer Gesamtheit stellen die hochverehrte, zentrale "Neunheit von Heliopolis" dar. Osiris herrschte und heiratete seine Schwester Isis. Seth vermählte sich mit Nephtys. Darstellung als Sonnenscheibe mit Strahlenhänden.

    die spinnen, die ägypter
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#3 stromboliProfil
#5 hwAnonym
  • 04.05.2010, 15:32h
  • anzumerken wäre noch, dass in ägyptischen polizeistationen dauernd "abu ghraib" ist.
    in ägypten fehlt ein obama, der solche aufnahmen unterbindet.

    besonders für schwule

    einer des bestialischsten clips wurde bei youtube
    entfernt.

    ein mensch wird mit den füßen aufgehängt mit
    polizeistock anal gequält.

    ansonsten eine reiche auswahl bei youtube:

    egypt police torture

    eingeben.
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#6 LorenProfil
#7 Liedel
  • 04.05.2010, 16:05h
  • Bei allem, was in Ägypten so passiert: ein Glück für die Menschen dort!
    Ich habe nie verstanden, wie man LGBT- Rechte mit dieser peinlichen Tunte assoziieren kann
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#8 schwulenaktivist
  • 04.05.2010, 16:23h
  • Interessantes Detail: "Isa ibn Maryam". Die Abstammung im Patriarchat erfolgt eigentlich über den Vater Jusuf. Mohammed wird auch nirgendwo als Sohn seiner Mutter bezeichnet!
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#9 Fiat LuxAnonym
#10 stromboliProfil
#11 jochenProfil
  • 04.05.2010, 19:12hmünchen
  • Ägypten zeigt wo es steht in Sachen Meinungsfreiheit, und Minderheitenrecht.
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#12 antosProfil
  • 04.05.2010, 22:33hBonn
  • Antwort auf #8 von schwulenaktivist
  • 'Isa ibn Mariam' erklärt sich einfach: Im Koran - einem Zusammenschnitt u. a. biblischer Erzählungen - übernahm man die Schnurre von der 'jungfräulichen Geburt' [spitzen Wunder, schöner Machtbeweis über die Natur], wollte und musste aber zugunsten 'Siegel' Mohammeds alles überragender Größe Allah als 'Vater' tilgen - stattdessen schöpft der hier per Befehl: Sei!

    Die Ausnahme bestätigt - die Regel.
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#13 moccaAnonym
#14 herve64Ehemaliges Profil
  • 05.05.2010, 09:25h
  • Antwort auf #5 von hw
  • Auf diesen Obama wirst du auch lange warten können: Ägypten ist (noch) unter dem Strich ein pro-westliches arabisches Land, und Verbündete oder solche, die man dafür hält, hält man sich bei Laune.

    Was das Auftrittsverbot angeht: seit dem Baha'i um die Mohammed-Karikaturen wundert mich gar nichts mehr. Ärgerlich nur, das religiös-fundamentalistische Schreihälse Erfolg damit haben, ihre Hetzkampagnen gegen frei Denkende durchzusetzen.

    Und dass Jesus schwul war, davon gehe ich auch mal aus: welcher Mann zieht denn sonst mit zwölf Jüngern durchs Land und lebt mit ihnen zusammen?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#15 antosProfil
#16 bäckgrauntAnonym
  • 05.05.2010, 14:25h
  • Antwort auf #15 von antos
  • Zum Erlöser

    upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/0/0c/Grundbegri
    ffe_Rechnungswesen.png/430px-Grundbegriffe_Rechnungswesen.pn
    g


    Wirtschaftspolitik und höhere Mathematik haben gemeinsam, dass sie auf ganz einfachen Faustregeln beruhen. "Krisen beleben das Geschäft", heißt eine, eine andere: "Wer die Nutznießer von Katastrophen finden will muss dort suchen wo zuerst und am lautesten gejammert wurde." Die beliebteste Methode, über Gebühr in andere Taschen zu langen heißt wissenschaftlich "Marktverknappungs-Strategie" volkstümlich nach einer Wortschöpfung von Goebbels "Engpass". Der entsprechende arabische Ausdruck heißt schlicht "Nadelöhr" da sollen die Kamele durch und bei der
    Gelegenheit kräftig Fett, sprich: Geld lassen.

    Das "Nadelöhr" ist wohl das älteste Kind der Marktwirtschaft und feiert in seiner
    jugendlich-ruppigen Gestalt noch heute auf den Basaren des Orient fröhliche Urständ.
    Da erzählen an einem Morgen alle Händler ihren erschreckten Kunden von einer schlimmen Missernte beispielsweise bei Tee. Schon am Nachmittag sind dann sämtliche Teevorräte aus den Läden verschwunden. Wer am nächsten Morgen Tee kaufen will, hört dann: "Ja wissen Sie denn nicht...? Allerdings habe ich gestern noch einen kleinen Posten Tee bekommen, aber sündhaft teuer..." Dann holt der Händler ein kleines Päckchen Tee aus dem Gewölbe in das er seine Vorräte tags zuvor versteckt hatte, und es ist um das Zehnfache teurer geworden.

    Natürlich funktioniert dieses Spiel nur wenn sich alle Händler am Ort daran beteiligen.
    Doch bei der Aussicht auf gesteigerten Gewinn fällt Solidarität nicht schwer, und so genügen oft kleine äußere Anlässe, daraus eine schöne Versorgungskrise zu machen.

    Nach genau diesem Rezept wurde die Krise Mekkas im Jahr 628 zu einer lebensbedrohenden für die Bevölkerung des Stadt-Staates zubereitet. Durch die Räubereien des Propheten war es tatsächlich zu kleinen
    Versorgungsschwierigkeiten gekommen. Die Handelsherren der Stadt machten daraus große und verdienten daran soviel wie noch nie in ihrer Firmengeschichte.

    Gegen die Krisenpolitik der Konzerne half auch keine Regierung schließlich waren in Mekka Stadträte und Handelsherren gleich ein und dieselben Personen.
    Aus patriotischen Gründen schlugen die Stadtverordneten Mohammeds Gesuch ab, den
    Markt beschicken zu dürfen und auf dem Markt wurden daraufhin sogar Datteln unerschwinglich.
    Mekkas Hausfrauen mussten ihren Schmuck für einen Topf Hirse verkaufen.

    Mohammed aber betrieb seine eigene Marktstrategie - bald sprach sich in Mekka
    herum, dass es beim Brunnen von Hobaida eine überaus preiswerte Einkaufsmöglichkeit gebe. Dort eine Tagreise von Mekka, hatte der Prophet seineStände aufgeschlagen. Zu ihm strömten nun die ärmeren Mekkaner mit ihren Einkaufstaschen und ihrem letzten Geld.

    Sie bekamen überraschend viel dafür das meiste sogar unter dem Einkaufspreis des Propheten. Allerdings musste für diesen Supermarkt ein symbolischer Eintrittspreis entrichtet werden: Das Glaubensbekenntnis des Islam.
    Mekkas Stadtväter ergrimmten und hätten den Propheten am liebsten mit Waffengewalt verjagt. Doch die Staatskasse war leer, und für die gemeinsame Armee vom privaten Profit etwas zu opfern, kam keinem Handelsherrn in den Sinn. Daher wurde verhandelt.

    Mekkas Angebot an Mohammed lautete: Für zehn Jahre würden sämtliche Nord-Süd-Karawanen freiwillig in Medina Station machen und 20 % Maut zahlen. Dafür müsseder Prophet sein Lager vor Mekka abbauen.

    Mohammed lachte. Die Nordroute kontrollierte er ohnedies. Außerdem sei der Markt
    von Mekka für ihn als glühenden Patrioten eine innige Herzensangelegenheit.
    Da willigte der Senat auch ein, dass die Firma Islam künftig die Messe von Mekka
    beschicken dürfe, allerdings mit der Auflage die örtlichen Preise nicht zu unterbieten.
    Nun schlug Mohammed ein - mehr hatte er nicht gewollt. Überdies bekam er durch
    den Friedensschluss genügend Truppen frei, auch das restliche Arabien unter seine Kontrolle zu bringen.
    Bereits einen Monat später zerstörte er die jüdische Karawanserei von Chaiber, bislang seine schärfste Konkurrenz im Handel mit Byzanz. Privat feierte er diesen Sieg mit einer Vergrößerung seines Harems auf sechs Damen. Eine davon brachte auch Anteile am größten Handelshaus von Alexandria ins Ehebett, und in der Hochzeitsnacht forderte der Erzengel Gabriel den Propheten auf, auch etwas für die
    Auslandsbeziehungen des Islam zu tun.
    Mohammed schickte sechs Delegationen los mit kleinen Musterkoffern und langen Sendschreiben über die Vorteile einer Fusion mit dem Islam.
    Für die Unterschrift dachte er sich einen neuen Titel aus, den er von nun an beibehalten sollte: "Mohammed, Gottes Gesandter!"

    Der Negus von Abessinien erklärte sich bereit, den Außenhandel seines Landes vom Islam organisieren zu lassen. Der Patriarch von Alexandria erbat Bedenkzeit und schickte als Werbegeschenke zwei koptische Sklavinnen, Maria und Sirin, das Rassepferd Maimum sowie einen Esel und einen Maulesel. Der Statthalter von Jemen war einer Fusion mit dem Islam nicht abgeneigt, fand aber Mohammeds
    Geschäftsbedingungen unter seiner Würde. Der Prophet wollte seinen Geschäftspartnern nur ein Drittel des Profits überlassen, und so schrieb der
    Geschäftsführer von Jemen, er sei ja auch Geschäftsmann und Dichter, ob der
    Prophet unter diesen Umständen nicht fünfzig zu fünfzig machen wolle?

    Persiens Schah zerfetzte das Schreiben ohne ein weiteres Wort, was ihm der Prophet nie
    verzieh. Und die freundlichste Antwort soll aus Konstantinopel gekommen sein, ein bezaubernder liebenswürdiger begeisterter, ja geradezu Huldigungsbrief.

    Eigenartigerweise fehlt gerade davon in den sonst ausgezeichnet geführten Archiven
    von Byzanz jede Spur.

    Der größte Erfolg dieser ganzen Aktion dürfte letztlich die Sklavin Maria gewesen sein. Sie schenkte dem Propheten dessen einzigen Sohn, Ibrahim. Doch der Junge hatte nichts davon, dass Prophetenblut in seinen Adern floss - seine Mama wurde im Harem nur als "Nebenlägerin" anerkannt, und für Ibrahim war von Anfang an nichts zu erben. Diese Einteilung in Haupt- und Nebenfrauen wurde sehr bald nötig. Infolge der
    zahlreichen Geschäftsverbindungen Mohammeds wuchs sein Harem auf neun reguläre Gattinnen an, kommandiert von der jüngsten und launenhaftesten, der immer Kind gebliebenen Aischa.

    Dass dem zehnjährigen Stillhalteabkommen zwischen Mohammed und Mekka eine lange Lebensdauer beschieden sein könne glaubten nicht einmal Optimisten.
    Bewusst hatte der Prophet in dem Vertragswerk auf einigen Rechtslücken bestanden, und durch die marschierte er nun mit seinen Truppen zur Eroberung ganz Arabiens.
    Schließlich war nur die Nord-Süd-Strasse Vertragsgegenstand.
    Über die anderenRouten zu verhandeln, hatte sich der Prophet geweigert. Ein Jahr später hatte er sie auch schon fest in seiner Hand.
    An den Strassen nach Muskat und Persien; den wichtigsten Ostverbindungen, unterstanden achtzehn schwerbefestigte Karawansereien der Firma Islam, und die Strasse nach Jemen wurde andauernd von islamischen Räuberbanden verunsichert.
    In Mekkas Rathaus, dem ehrwürdigen Gemäuer aus den Konjunkturzeiten unter Mohammeds Großvater, tagte zum letzten Mal der Katastrophenrat der Koreischiten.
    Alle waren sie mit dem verwandt, der sie so in die Klemme gebracht hatte: Sieben
    Onkel und vier Cousins saßen beisammen, und einer beschimpfte den anderen, warum er nicht Mohammed erschlagen habe, als dazu noch Gelegenheit war. Dann beschlossen die Stadtväter, Mekkas Demokratie zu begraben. Ebl Sofian ein energischer Endfünfziger, wurde für unbestimmte Zeit zum Generalbevollmächtigten
    der Stadt bestimmt. Der Rest der Regierung begab sich schleunigst nach Hause, um
    seine Schäfchen ins trockene zu bringen.
    Viel Zeit blieb dazu nicht mehr: Der Prophet hatte sich zur Messe angekündigt, mit
    dem freundlichen Nebensatz, dass diesmal seine Anhänger die berühmte Messestadt besichtigen wollten. Das war natürlich eine Kriegserklärung.

    Am ersten Januar des Jahres 630 brach der Prophet aus Medina auf. Bereits nach sechs Tagmärschen sollen seine Truppen auf zehntausend Mann angewachsen sein, und der Armee kam ein Bote aus Mekka entgegen: Ein derartiger Touristenstrom sei, auch wenn er in friedlicher Absicht daherkomme, glatter Vertragsbruch. Die Stadt Mekka sehe sich außerstande, so viele Gäste zu beherbergen.
    Der Prophet sah dies ein und bezog Nachtlager zu Dschohfa, in Sichtweite der Stadt.
    Mohammed war ein Genie psychologischer Kriegsführung. Kein Mensch in Mekka wusste, ob der Prophet tatsächlich mit zehntausend Mann die Stadt umzingelt hatte oder ob auch dies wieder nur ein Bluff war-tagsüber ließ sich kein einziger Muslim sehen.

    Nachts aber flammten auf allen Höhen unzählige Wachtfeuerchen auf, und diese Beleuchtung brachte Mekkas Bürger um ihren Schlaf....

    Fortsetzung:

    www.1000and1.de/deutsch/kultur/literatur/soehnedw1.htm#Einmu
    ltinationalerKonzern


    Auch schön, der etwas andere Perserkrieg:

    www.1000and1.de/deutsch/kultur/literatur/soehnedw1.htm#MitWe
    inzurWeltmacht


    www.1000and1.de/deutsch/kultur/literatur/soehnedw1.htm
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