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Kommentare zu:
Chers "Tochter" jetzt offiziell ein Mann


#1 NorbertoAnonym
  • 07.05.2010, 12:34h
  • Chaz könnte auch ein paar Kilo ablegen. Die arme Cher, jetzt hat sie keine Tochter mehr, sehr schade; gerade weil es die einzige Tochter war.
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#2 Diz!Anonym
#3 LehrstundeAnonym
  • 07.05.2010, 13:50h
  • Wie machen die das eigentlich mit dem künstlichen Schwanz für die Transsexuellen, wird der an die Klitoris angebunden oder so?
    Ich überlege gerade wie das anatomisch möglich ist und bin beim Nachforschen auf die Nachricht gestossen das viele von uns Männern sich kaum mit der Klitoris auskennen!

    So geht das nicht Leute, ich habe mich so eben gebildet und will euch hier die wichtigsten Infos zum Thema Klitoris präsentieren:

    Die Klitoris erstreckt sich um vieles tiefer in das innere des weiblichen Körpers als bisher angenommen. Was wir als Klitoris bezeichnen, ist nur der sichtbare Teil eines ausgedehnten, komplex vernetzten internen Systems von sexuell hochaktiven Gewebe.
    Die Klitoris besteht aus dem Klitoris-Kopf (Glans Clitoris) - der äussere, teilweise sichtbare Teil der Klitoris, dem Klitoris-Körper, den Klitoris-Armen und zwei umfangreichen Schwellkörpern – den Klitoris-Bulben.
    Der Klitoris-Körper liegt - von Fett und Knochen verborgen - unter dem Schambein. Er ist die Fortsetzung des Klitoris-Kopfes ins Körperinnere und verläuft dicht entlang der Harnröhre. Der Klitoris-Körper umfasst die Harnröhre an drei Seiten - die vierte Seite der Harnröhre ist in die Vaginalwand eingebettet. Über die Größe des Klitoris-Körpers gibt es nur ungefähre Angaben, zb. Vergleiche mit dem ersten Glied des Daumen. Vermutlich verhält es sich wie bei anderen Körperteilen auch: Grösse und Form sind individuell verschieden.
    Vom Klitoris-Körper verlaufen bis zu 9 cm lange Arme nach hinten in den Körper hinein, sie enden nur wenige Zentimeter vom Ende der inneren Oberschenkelmuskeln entfernt im bereich des Perineums. Der Klitoris-Körper ist ausserdem mit den zwei Klitoris-Bulben verbunden: Zu beiden Seiten der Vagina liegend füllen sie den Raum zwischen den Vaginalwänden und den Klitoris-Armen aus. Sie befinden sich hinter den Charme-Lippen und bestehen aus erektilem Gewebe. Die Existenz der Bulben war in der Anatomie bekannt, nicht aber ihre enge Verbindung mit der Klitoris.
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#4 BubblesAnonym
#5 maskuAnonym
#6 Heterror-NormAnonym
  • 07.05.2010, 14:38h
  • Antwort auf #3 von Lehrstunde
  • Warum soll ich mich als schwuler Mann derart detailliert mit weiblichen Sexualorganen beschäftigen?

    Reicht die Dauer-Zwangsbeschallung mit Östrogenkörpern, die ich nicht sehen will, immer noch nicht aus?

    Und besteht das Aufklärungsdefizit bei Jungs und Männern nicht vielmehr darin, dass sie ihren eigenen Körper (Sexualorgan Prostata, männlicher G-Punkt etc.) nicht kennen und auch gezielt nicht kennen sollen?
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#7 SchwanzgeilAnonym
#8 stromboliProfil
  • 07.05.2010, 14:49hberlin
  • Antwort auf #6 von Heterror-Norm
  • das mag ja recht sein.. aber es ist auch wichtig etwas von dem unbekannten mitzubekommen!
    Da ist meine solidarität im denken den problemen einer geschlechtsumwandlung sicher näher am objekt, als die schwierigkeiten, die ein hetero in seiner persönlichkeitsfindung am hetenmarkt durchlebt...!
    Immer die gewichtung im augen behalten!
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#9 stromboliProfil
  • 07.05.2010, 14:54hberlin
  • Antwort auf #7 von Schwanzgeil
  • schauder... ?? weil sichtbar wird wie beliebig auch unser fortpflanzungsorgan im menschlichen verwertungsprozess sein kann?
    Der schwanz , egal wie lang, dann eben nach innen gebracht und die dadurch entstehende öffnung zur muschi umgebaut, kastrationsängste erzeugt?
    Nicht für den der es will!
    ...also entspannt und mit gefühl die leute bei ihren tranformationen begleiten und nicht zur jahrmarktsfigur vergangener jahrhunderte degratieren!
    Das sind wir ihnen aber auch uns schuldig!
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#10 MirkoAnonym
#11 Heterror-NormAnonym
  • 07.05.2010, 15:17h
  • Antwort auf #8 von stromboli
  • Ja, ich denke auch, dass Solidarität hier das entscheidende Stichwort ist!

    Und ich wünsche mir ebenfalls, dass endlich mehr über transsexuelle Themen gesprochen wird.

    Dabei geht es aber nicht in erster Linie um die Auseinandersetzung mit weiblicher Anatomie und mit den weiblichen Sexualorganen.

    Meine Kritik bezog sich auf die Unterstellung, in dieser Gesellschaft gebe es einen Mangel an diesbezüglichen "Informationen".

    Schließlich werden rund um die Uhr immer nur Frauen als Sexualobjekte in Szene gesetzt,

    und wenn aus meiner Sicht ein deutliches Informations- und Aufklärungsdefizit in Wort und Bild besteht, dann bezüglich der Sexualorgane und des "Sexualobjekts" Mann!

    Es ist doch nahezu unmöglich, den Darstellungen und der aufdringlichen Inszenierung weiblicher Sexualorgane auch nur annähernd zu "entkommen" (die natürlich in den meisten Fällen nichts mit einer sachlichen physiologischen Betrachtung zu tun hat).

    Dennoch wollte ich das im Sinne der "Gewichtung" auch mal loswerden.
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#12 SchwanzgeilAnonym
  • 07.05.2010, 15:29h
  • Antwort auf #9 von stromboli
  • Nee, mich schaudert's einfach vor Klitoris und Co.! Meine Solidarität mit Transgendern bekunde ich nicht dadurch, dass ich jetzt meine Begeisterung für detaillierte Abhandlungen über weibliche Sexualorgane entdecke!

    Auch nach Auflösung aller sozial konstruierten Geschlechterrollen bleiben ein paar Unterschiede zwischen den biologischen Geschlechtern und zwischen sexuellen Orientierungen. Unterschiede, die auf der körperlich-sexuellen Ebene, generell hinsichtlich der Frage von Intimität und damit auch partnerschaftlichen Beziehungen, alles andere als unbedeutend sind.

    Und das finde ich auch gut so!
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#13 stromboliProfil
#14 SchwanzgeilAnonym
  • 07.05.2010, 15:53h
  • Antwort auf #13 von stromboli
  • Ich meinte damit, dass es auch weiterhin Menschen mit männlichen Sexualorganen geben wird, die körperlich-sexuell auf selbige stehen und eben nicht auf Menschen mit weiblichen Sexualorganen. Und dass sie damit diese Ebene der Intimität auch nicht mit Menschen mit weiblichen Sexualorganen teilen werden, was wiederum bei den meisten auch Auswirkungen auf gelebte Partnerschaften etc. haben dürfte.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#16 GossipluderAnonym
  • 07.05.2010, 16:27h
  • Chers Nachwuchs wurde mit dem Wechseln Ihres bzw. seines Geschlechts ein zweites und neues Leben gegeben und ich hoffe, daß es mit ihm nun weiter aufwärts geht.
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#17 FranziAnonym
  • 07.05.2010, 16:29h
  • Chaz war als Frau schon ein "hässlicher Frosch", und ist es auch als Mann geblieben !! :-)

    Na - die "Bärenfreunde" werden sich freuen :-)
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#18 Julek89
  • 07.05.2010, 16:50h
  • Antwort auf #2 von Diz!
  • Kann Dir da nur zu 100% zustinmmen. Jeder Mensch lebt in erste Linie für sich, muss sich selber wohlfühlen und, wenn dies nicht so ist, sehen, wie er es ändern kann. Niemand ist dazu verpflichtet und zwar in keinster Weise, darauf Rücksicht zu nehmen, was andere davon halten. "Richtige" Eltern und Freunde unterstützen, akzeptieren und helfen dabei...vllt. nicht sofort aber im nachhinein sollte dies so sein. Das Argument, dass sie jetzt sagen muss sie hat n Sohn statt ner Tochter... ohhh man...wie schlimm für sie...
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#19 SchwanzgeilAnonym
  • 07.05.2010, 17:04h
  • Antwort auf #15 von stromboli
  • Na, ist doch ganz einfach:

    Schwul bleibt schwul, auch wenn sozial konstruierte Geschlechterrollen aufgelöst sind.

    Denn es gibt nun einmal körperlich-sexuelle Unterschiede, die auch dann fortbestehen.

    Und das ist auch gut so, denn die Normativität "alles hetero" sollte nicht durch die Normativität "alles beliebig / Geschlecht spielt überhaupt keine Rolle" ersetzt werden.

    Für mich spielt es eine Rolle - und das hat mir ganz sicher nicht die heteronormative Gesellschaft beigebracht (also das mit dem sexuell ausdrücklich und ausschließlich auf Männer stehen!)
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#20 MartinRAnonym
  • 07.05.2010, 23:44h
  • Antwort auf #19 von Schwanzgeil
  • ne schwul als identifkationsplattform entwickelte sich ja erst durch die verteufelung von homosexualität. homosexualität in der antike hatte ja ne ganz andere konnotation. es war normal dass männer mit männern erotische beziehungen geführt haben, die aber auch frauen heiraten "konnten” und wollten.
    erst die massive tabuisierung von homosex hat ja dieses phänomen konstruiert. das phänomen dass männer als einziges sexualobjekt einen mann wählen können und vor der frau angst entwickeln.
    wo kein tabu herrscht, da auch kein konflikt.

    im klartext: ich lecke auch sehr gerne ne klitoris bzw. den harten schwanz in eine feuchte vagina einzuführen ist grandios. keine angst der wird nicht abgebissen.klemmschwestern.
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#21 Heterror-NormAnonym
#22 SchwanzgeilAnonym
  • 08.05.2010, 00:30h
  • Du Clown hast wohl eher Angst davor, völlig rauszufallen aus dem, was dir die Dominanzgesellschaft erfolgreich als angebliche "Norm" eingetrichtert hat.

    Muss sich schon ziemlich beschissen anfühlen, wenn man derart gefangen ist in dem dauernden Zwang, sich selbst und anderen seine "Männlichkeit" zu beweisen - so wie die heterosexistische Gesellschaft sie dir von kleinauf eingehämmert hat!

    Immerhin führst du den selbstbewussten schwulen Jungs und Männern, die es hier hoffentlich auch noch gibt, mit deinen schwulenfeindlichen Beleidigungen vor Augen, wer hier wem irgendeine "Norm" - nämlich die Heterror-Norm im neuen Gewand der "Poly-"/"Bisexualität" - aufherrschen möchte!

    Du merkst wahrscheinlich schon gar nicht mehr, wie frappierend ähnlich du deinen Hetero-Vorbildern bist, oder?!

    Aber Vorsicht! Wenn ich jetzt sage, dass ich mit solchen Typen in meiner sexuellen Identität und Emanzipation nichts gemein habe, schreien die laut "Diskriminierung" und das erscheint beim nächsten CSD in der offiziellen Pressemitteilung...

    Vielleicht sollten sich diese Leute mal fragen, was sie eigentlich in unserer Community von Klemmschwestern suchen?
  • Antworten » | Direktlink »
#23 brittaAnonym

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