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Kommentare zu:
Chers "Tochter" jetzt offiziell ein Mann


#11 Heterror-NormAnonym
  • 07.05.2010, 15:17h
  • Antwort auf #8 von stromboli
  • Ja, ich denke auch, dass Solidarität hier das entscheidende Stichwort ist!

    Und ich wünsche mir ebenfalls, dass endlich mehr über transsexuelle Themen gesprochen wird.

    Dabei geht es aber nicht in erster Linie um die Auseinandersetzung mit weiblicher Anatomie und mit den weiblichen Sexualorganen.

    Meine Kritik bezog sich auf die Unterstellung, in dieser Gesellschaft gebe es einen Mangel an diesbezüglichen "Informationen".

    Schließlich werden rund um die Uhr immer nur Frauen als Sexualobjekte in Szene gesetzt,

    und wenn aus meiner Sicht ein deutliches Informations- und Aufklärungsdefizit in Wort und Bild besteht, dann bezüglich der Sexualorgane und des "Sexualobjekts" Mann!

    Es ist doch nahezu unmöglich, den Darstellungen und der aufdringlichen Inszenierung weiblicher Sexualorgane auch nur annähernd zu "entkommen" (die natürlich in den meisten Fällen nichts mit einer sachlichen physiologischen Betrachtung zu tun hat).

    Dennoch wollte ich das im Sinne der "Gewichtung" auch mal loswerden.
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#12 SchwanzgeilAnonym
  • 07.05.2010, 15:29h
  • Antwort auf #9 von stromboli
  • Nee, mich schaudert's einfach vor Klitoris und Co.! Meine Solidarität mit Transgendern bekunde ich nicht dadurch, dass ich jetzt meine Begeisterung für detaillierte Abhandlungen über weibliche Sexualorgane entdecke!

    Auch nach Auflösung aller sozial konstruierten Geschlechterrollen bleiben ein paar Unterschiede zwischen den biologischen Geschlechtern und zwischen sexuellen Orientierungen. Unterschiede, die auf der körperlich-sexuellen Ebene, generell hinsichtlich der Frage von Intimität und damit auch partnerschaftlichen Beziehungen, alles andere als unbedeutend sind.

    Und das finde ich auch gut so!
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#13 stromboliProfil
#14 SchwanzgeilAnonym
  • 07.05.2010, 15:53h
  • Antwort auf #13 von stromboli
  • Ich meinte damit, dass es auch weiterhin Menschen mit männlichen Sexualorganen geben wird, die körperlich-sexuell auf selbige stehen und eben nicht auf Menschen mit weiblichen Sexualorganen. Und dass sie damit diese Ebene der Intimität auch nicht mit Menschen mit weiblichen Sexualorganen teilen werden, was wiederum bei den meisten auch Auswirkungen auf gelebte Partnerschaften etc. haben dürfte.
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#16 GossipluderAnonym
  • 07.05.2010, 16:27h
  • Chers Nachwuchs wurde mit dem Wechseln Ihres bzw. seines Geschlechts ein zweites und neues Leben gegeben und ich hoffe, daß es mit ihm nun weiter aufwärts geht.
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#17 FranziAnonym
  • 07.05.2010, 16:29h
  • Chaz war als Frau schon ein "hässlicher Frosch", und ist es auch als Mann geblieben !! :-)

    Na - die "Bärenfreunde" werden sich freuen :-)
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#18 Julek89
  • 07.05.2010, 16:50h
  • Antwort auf #2 von Diz!
  • Kann Dir da nur zu 100% zustinmmen. Jeder Mensch lebt in erste Linie für sich, muss sich selber wohlfühlen und, wenn dies nicht so ist, sehen, wie er es ändern kann. Niemand ist dazu verpflichtet und zwar in keinster Weise, darauf Rücksicht zu nehmen, was andere davon halten. "Richtige" Eltern und Freunde unterstützen, akzeptieren und helfen dabei...vllt. nicht sofort aber im nachhinein sollte dies so sein. Das Argument, dass sie jetzt sagen muss sie hat n Sohn statt ner Tochter... ohhh man...wie schlimm für sie...
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#19 SchwanzgeilAnonym
  • 07.05.2010, 17:04h
  • Antwort auf #15 von stromboli
  • Na, ist doch ganz einfach:

    Schwul bleibt schwul, auch wenn sozial konstruierte Geschlechterrollen aufgelöst sind.

    Denn es gibt nun einmal körperlich-sexuelle Unterschiede, die auch dann fortbestehen.

    Und das ist auch gut so, denn die Normativität "alles hetero" sollte nicht durch die Normativität "alles beliebig / Geschlecht spielt überhaupt keine Rolle" ersetzt werden.

    Für mich spielt es eine Rolle - und das hat mir ganz sicher nicht die heteronormative Gesellschaft beigebracht (also das mit dem sexuell ausdrücklich und ausschließlich auf Männer stehen!)
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#20 MartinRAnonym
  • 07.05.2010, 23:44h
  • Antwort auf #19 von Schwanzgeil
  • ne schwul als identifkationsplattform entwickelte sich ja erst durch die verteufelung von homosexualität. homosexualität in der antike hatte ja ne ganz andere konnotation. es war normal dass männer mit männern erotische beziehungen geführt haben, die aber auch frauen heiraten "konnten” und wollten.
    erst die massive tabuisierung von homosex hat ja dieses phänomen konstruiert. das phänomen dass männer als einziges sexualobjekt einen mann wählen können und vor der frau angst entwickeln.
    wo kein tabu herrscht, da auch kein konflikt.

    im klartext: ich lecke auch sehr gerne ne klitoris bzw. den harten schwanz in eine feuchte vagina einzuführen ist grandios. keine angst der wird nicht abgebissen.klemmschwestern.
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