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Kommentare zu:
Piusbruderschaft warnt vor "Unterwanderung" durch Homos


#20 bastapapsta
#19 Knueppel
#18 AntifaschistaAnonym
#17 stephan
  • 08.05.2010, 01:48h
  • Lächerlich - diese Piusbrüder!

    Aber dieses Statement der Piusbrüder zeigt eines wieder einmal sehr deutlich:

    Es gibt einerseits Menschen - und ich wünschte sehr, dass es sich über die weit überwiegende Mehrheit handelte - die die Situation unserer Welt und die Beschaffenheit des Menschen klar sehen, die Realitäten erkennen und danach streben, das Leben der Menschen in möglichst größer Freiheit zu gestalten und lebenswert zu machen oder zu erhalten und hierbei auch Minderheiten akzeptieren und ihre Lebensweisen im Blick haben. Solche Menschen erkennen, dass die Welt, der Mensch - vielleicht auch ein Gott - nicht nach eigenem Gutdünken ausgedacht werden können, sondern wir z.B. die Realitäten der conditio humana aus unserem Blick auf die Welt nehmen müssen. Wenn Homosexualität und manches andere diesem oder jenem nicht passt oder fremd ist, so neigt ein rationaler Mensch doch dazu die reale Existenz der Welt zu bejahen und die Menschen in möglichst großer Freiheit ihr Leben gestalten zu lassen - in Freiheit und vollständiger Gleichberechtigung!

    Andererseits treten bei der humanen Gestaltung des Miteinanders immer wieder Konflikte auf, die gelöst werden müssen und bei denen nicht immer a priori klar ist, welches der richtige Weg des Miteinanders ist. (Nach der langen Verfolgungsgeschichte homosexueller Menschen z.B. ist dieses Thema für konventionell denkende Zeitgenossen in hohem Maße tabubehaftet und sie haben noch keine eigene Meinung dazu gefunden ...) Diese Orientierungssuche kann für 'schwache' Menschen beängstigend sein und dazu führen, dass sich Gruppen bilden, die radikale Lösungen fordern, z.B. die Unterdrückung von Minderheiten, etc.
    So gibt es dann Menschen, die aus irgendwie gearteten (zumeist religiösen) Überzeugungen glauben, a priori die Wahrheit zu kennen und diese Überzeugungen allen anderen Menschen überstülpen möchten, ja sogar Diskussionen mit Menschen ähnlicher Glaubensauffassungen über den besseren Weg ablehnen. Die Eigendynamik solcher verbohrten Vorstellungen führt dann dazu, dass sich solche Menschen (z.B. die Piusbrüder oder andere sich selbst als Christen bezeichnende Gruppen) angegriffen fühlen, wenn diverse sog. Christen miteinander diskutieren und sich z.B. auf einem Kirchentag gegenseitig ihre Vorstellungen und Lebensweisen vorstellen. Sie charakterisieren dieses Bemühen als Orientierungslosigkeit und Beliebigkeit, weil sie aus ihrem angstvoll zusammengezimmerten Weltbild aus (religiöser/pseudoreligiöser) Verblendung nicht herauskommen.
    Wer nicht über den eigenen Zaun hinausblicken will, dem kann man nur sehr schwer zeigen, wie schön ein selbstbestimmtes Leben ohne dogmatische Einengung ist!

    Mir persönlich ist der Kirchentag ziemlich gleichgültig und gerne können sich dort die religiösen Hardliner mit den liberaleren bis hin zu den SM-Christen (die Gruppe gibt es wirklich und war auch schon auf Kirchentagen vertreten) über ihre Vorstellungen austauschen. Wie sinnvoll das ist, möchte ich nicht erörtern, die Piusbrüder aber kann man getrost vernachlässigen: Man muss schon über jedes Maß hinaus verbohrt sein, wenn man den Hocuspocus, den sie veranstalten, mit einem Gottesbegriff in Verbindung bringen kann.
    Und in meinem Optimismus bin ich der Überzeugung, dass sich solche Spinnerei immer deutlicher als solches herausstellen wird - man definiert sich einen Gott, wie man ihn in seiner Verblendung und Ängstlichkeit braucht und glaubt dann an ihn - ohne Bezug zur Realität, ja man sieht die anderen um das goldene Kalb herumtanzen und bemerkt das viel größere Kalb (das nicht einmal aus Gold besteht) in der eigenen Mitte nicht. Erbärmlich für Menschen des dritten Jahrtausends, die doch jede Chance gehabt hätten, ihren geistigen Käfig zu verlassen.
    Warum sie es nicht tun, hat schon Kant in seinem Aufsatz "Was ist Aufklärung?" im Jahr 1781 im Ansatz sehr zutreffend dargelegt!

    Sinngemäß lässt sich - nach meiner Auffassung und mit marginalen Differenzierungen - alles, was ich zu den Piusbrüdern gesagt habe, wohl auch auf die röm.-kath. Kirche und viele andere 'Glaubensgemeinschaften' und sog. Religionen übertragen!
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#16 Liedel
  • 08.05.2010, 01:01h
  • Naja @ alexander, über "intelligente Seilschaften" verfügen Fundamentalisten aus der evangelischen Kirche (man muss ja hier immer wieder betonen, dass es die auch gibt) auch, siehe "Marburger Erklärung" zum Homo-Heiler-Kongress im letzten Jahr.

    Was die Piusschwestern angeht: zu unterschätzen sind die natürlich nicht. Ich kann nur hoffen, dass der ganze Sumpf, in dem sich die RKK befindet, nicht allzu sehr vom ganzen Griechenland- Getöse in den Medien überdeckt wird (oder ist vielleicht doch mal wieder Vulkanasche in the air?). Damit in der Öffentlichkeit endlich mal eine Diskussion losgeht, warum der Steuerzahler (auch der "Ausgetretene") die Machenschaften dieses vereins eigentlich noch mitfinanziert...

    Keine Ahnung, ob die alternde Benedikta die Antidemokraten vor ihrem Abschied in die päpstliche Gruft tatsächlich noch vollständig rehabilitieren wird.
    Will nicht sagen, dass mich das beruhigt, aber selbst wenn schon ein nicht gerade als liberal verschriener Moraltheologe wie Schockenhoff (der sich seit neustem ja auch ziemlich moderat zu gleichgeschlechtlichen Beziehungen äußert) sich vehement gegen eine vollständige Rehabilitation der Piusschwestern ausspricht, ist das in der RKK zwar noch kein Dammbruch, aber doch beachtenswert!
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#15 anonymusAnonym
#14 alexander
#13 antifaschistaAnonym
#11 alexander
  • 07.05.2010, 17:14h
  • tja, die sekte ist unermüdlich !
    hier wäre ein verbot angebrachter als bei der npd !

    nun hat´s auch noch mixa erwischt, wegen sexuellem missbrauch, der offensichtlich lügt wenn er das maul aufmacht, der wieder einmal nixa getan hat................., bis auf weiteres !
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#10 antosProfil
#9 KatholenbasherAnonym
  • 07.05.2010, 16:29h
  • Für die Piusbruderschaft gibt es nur eine Lösung: ab auf den Scheiterhaufen und das Problem hat sich erledigt! Solche Leute wurden nämlich früher als Ketzer öffentlich verbrannt!
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#8 AntifaschistaAnonym
  • 07.05.2010, 15:32h
  • Antwort auf #3 von Christine
  • Ja Christine, da dürfte etwas dran sein.

    Jedoch müsste dann der Fall eintreten, das sich möglichst viele dazu bereit erklären, eine Strafanzeige gegen den Mann zu erstatten. Ich bin jedenfalls dazu bereit.

    Denn ich kann mich daran erinnern, das mal jemand gegen einen Rapper, ich glaube Bushido eine Anzeige erstattet hatte und dann, soweit mir bekannt auch von queer.de veröffentlicht, vom Staatsanwalt mitgeteilt bekam das Schwule nicht Beleidigenswert oder so ähnlich seien und deshalb das Verfahren eingestellt würde.

    Wenn sich also genug finden, die Strafanzeige gegen diesen Mann erstatten, ist die Wahrscheinlichkeit einer Verfolgung höher. Aber sicher weisst auch Du, das Schwuppen zwar gerne eine dicke lippe riskieren, dann aber, wenn es ernst wird, wieder zu typischen Deutschen werden: Untertan mit Kadavergehorsam.
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#7 AntifaschistaAnonym
  • 07.05.2010, 15:27h
  • Klar, die Truppe, die selbst den Holocaust leugnet und Faschistisch strukturiert ist, beschimpft Homosexuelle als Nazis....
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#6 stromboliProfil
  • 07.05.2010, 15:18hberlin
  • Antwort auf #4 von eMANcipation*
  • wohlan ans werk!
    in ffm gab es mal eine "liebfrauenaktion" so genannt nach der kirche am platz.
    kleines strassentheater mit kirchlichen themen zum ergötzen der zuschauer und zum schrecken der kirchgänger... "ich lasse nicht meinen gleuben beleidigen!... wo hab ich das derletzt gelesen.. ach ja: norbert!
    Der beifall war angemessen, die pfarrgemeinde hielt den mund !
    Druck mit gegendruck beantworten... spielerisch die versteinerten masken von den pfarrfratzen ziehen...
    sie als die tölpel hinstellen als die sie ansonsten sich durchs gemeinschaftswesen schmuckeln wollen...

    Morgens beim gassigehen,begegnet mir eine frau die ihr brevier in der hand, versucht die stasse bei rot zu überqueren... dabei fußgänger ,fahradfahre und autoverkehr gefährdet... auf meine frage , ob sie denn nicht mehr aufmerksamkeit dem umgang mit menschen widmen könne statt hund,fahrad und ampel im weg zu stehen, antwortet sie mir: jesus lenkt meine wege!
    Das nächste mal werd ich zusehen, wenn sie jesus unter dem nächsten auto liegend, letzte innige worte zuflüstert.
    Wie ich die tussi einschätze, dauerts nicht lang ..und wenn keiner hin guckt helf ich nach! Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#5 antosProfil
  • 07.05.2010, 15:08hBonn
  • Alles Quatsch und unnötiges Gejammer. Homosexuelle und Kirche, wer braucht so was?

    Die passende Antwort ist selbstverständlich affirmativ. Natürlich wollen wir Schwulen den Kirchentag unterwandern. Wir nehmen dazu extra an einer extrem versauten Weltverschwörung teil, die alles über kurz oder lang verschwulen wird. Was bei diesen homophilen Männerbünden im Dienste der großen mütterlichen Institution Kirche kein Problem sein wird. Siehe, ich unterwandere den Kirchentag schon jetzt täglich.

    Piusbrüder! Seid achtsam! Noch achtsamer! Traut euren Brüdern keinen Millimeter über den Weg, drei von zehn sind schwul und arbeiten aktiv mit im Untergrund!
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#4 eMANcipation*Anonym
#3 ChristineAnonym
  • 07.05.2010, 14:55h
  • Antwort auf #1 von eMANcipation*
  • Zitat aus Focus-Online
    www.focus.de/politik/deutschland/oekumene-piusbrueder-warnen
    -vor-kirchentag_aid_505572.html


    (...)
    Schmidberger beklagte ferner „die Unterwanderung“ und „Instrumentalisierung“ der Großveranstaltung „durch die Vertreter widernatürlicher Unzucht“. Die Homosexualität stehe nicht am Anfang, sondern am Ende einer Kultur. Auf dem Kirchentag erhielten „Sünde und Perversität“ ein öffentliches Forum, „und dies mit Billigung und Unterstützung deutscher Bischöfe“.
    (...)

    Da ich keine Juristin bin, frage ich in die Runde hier:
    Entsprechen die Bemerkungen, falls sie korrekt zitiert wurden, nicht vielleicht dem Tatbestand der Volksverhetzung oder sind solche Arten von Beleidigungen ("Homosexualität als Ende der Kultur", "Vertreter widernatürlicher Unzucht", "Perversität") tatsächlich unter dem Deckmäntelchen der freien Meinungsäußerung geschützt?
    Wo sind diesem Herrn diese Bemerkungen entfahren? In einem Focus-Interview? Auf einer Pressekonferenz? Gibt es eine Pressemitteilung?
    Vielleicht könnten sich Rechtskundige diese Verlautbarungen mal etwas genauer im Hinblick auf §130 Absatz 1 StGB anschauen? Hätte mich mal interessiert.
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#2 stromboliProfil
  • 07.05.2010, 14:45hberlin
  • Antwort auf #1 von eMANcipation*
  • selbst schilder malen und demonstrieren...
    wie wärs mit:
    --rettet kinder vor kirchen/sekten- ;
    --aids =geisel kirchlicher moralvgebote--
    -- sünde macht vieleicht nicht christen glücklich, aber entspannt den rest der welt--

    Gern würd ich mit den spiegelverkehrten botschaften denen gegenüber stehen... bei den gesichtern, die sie auf dem bild oben verziehen, wird das kommende einer ausgepressten zitone ähnlich sein...

    lächerlich machen.. das können die überhaupt nicht abhaben!
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#1 eMANcipation*Anonym
  • 07.05.2010, 14:32h
  • Soll noch einer unter Verdrehung des Begriffes "Meinungsfreiheit" behaupten, dass diese Hass-Prediger und verbalen Gewalttäter - übrigens auch die auf dem Foto - nicht strafrechtlich verfolgt gehören.
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