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  • 14. Mai 2010 13 2 Min.

Angst vor einem Homohasser-Hotel im Urlaub? Mit der "Hotels Rainbow Selection" der Accor-Gruppe ist die Furcht unbegründet.

Seit zwei Jahren sind Michael und Maik ein Paar. Im vergangenen Jahr verbrachten die Studenten aus Bonn ihren ersten gemeinsamen Urlaub in Rom - und der Spaß war gleich von Anfang an getrübt: "Nachdem wir nach einem Doppelbett gefragt haben, wollte plötzlich niemand mehr im Hotel mit uns reden - die haben so getan, als ob niemand Englisch spricht", berichtet Michael mit geballter Faust in der Hosentasche.

Jetzt können sie aber auf Nummer Sicher gehen: Mit der "Hotels Rainbow Selection" will die Accor-Hotelgruppe der Szene Alternativen aufzeigen. Der französische Konzern, dem weltweit 4.000 Hotels gehören, will sich dabei nicht nur ein "rosa Image" zulegen und ansonsten die Szene links liegen lassen. Denn Accor engagiert sich in der schwul-lesbischen Szene schon seit Jahren, etwa als Platinsponsor des internationalen schwul-lesbischen Reiseverbandes (IGLTA) oder bei der schwul-lesbischen Handelskammer. In der neuen Broschüre, die kostenlos auf Englisch oder Deutsch heruntergeladen werden kann, haben die Hoteliers kompakt die diesjährigen Szene-Highlights zusammengefasst - und empfehlen szenenahe und homofreundliche Unterkünfte in sieben europäischen Ländern.

Die Auswahl umfasst dabei mit Spanien, Portugal, Italien, Holland sowie den deutschsprachigen Ländern die Haupturlaubsziele von Schwulen und Lesben. In Stichworten wird auf Besonderheiten eingegangen: Hat mein Hotel ein türkisches Dampfbad? Oder doch eher ein Fitnessstudio? Interessenten können dabei auf die gesamte Europa-Broschüre zurückgreifen oder einzelne Länder-Guides herunterladen.

Das haben auch Michael und Maik getan. Sie wollen Rom treu bleiben, aber sich nicht mehr für ihre Identität entschuldigen. Für ihren nächsten Urlaub haben sie aus der "Hotels Rainbow Selection" das "Mercure Roma Corso Trieste" ausgesucht. Telefonisch fragte Michael an, ob er und sein Partner als schwules Paar ein Doppelbett erhalten können. Lachend antwortete der Concierge: "Wir sind ja nicht von gestern." (pm)

-w-

#1 seb1983
  • 18.05.2010, 11:59h
  • Müsste hier nicht trotzdem einmal "Anzeige" drüber stehen??
    Nischenangebote lohnen sich finanziell ja in der Regel sehr für den Anbieter, wenn sie nicht floppen.
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#2 XDAAnonym
  • 18.05.2010, 12:17h
  • Ich finde die Verwässerungsgefahr zwischen Artikel und Anzeigen hier gegeben. Das ist einfach nur Werbung ... schade.
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#3 maaaartinAnonym
  • 18.05.2010, 14:15h
  • NEIIIIIIINNN - jetzecht????!!!!.

    Ich dachte immer bisher, die Leute beim kostenlosen Onlineportal queer.de werden vom lieben Gott pro Kommentarzeile der User bezahlt...

    Na solange noch jeder die Werbung auch ohne bunt blinkenden Banner vom redaktionellen Teil unterschieden kann, sollte das noch irgendwie in Ordnung sein.
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