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Kommentare zu:
Bischöfin Jepsen kritisiert kirchliche Verfolgung von Homosexuellen


#1 Tim_ChrisProfil
  • 31.05.2010, 16:24hBremen
  • Ich hätte Bischof werden sollen. Das predige ich doch schon seit Jahren.
    Allerdings ->

    Zitat: "Kirche steht ... für "Liebe und Leben""

    Falsch. Der ursprüngliche (religiöse) Glaube steht für Liebe und Leben. Die Kirche steht für Geldscheffeln, Volksverblödung, Unterdrückung, Hirnverkloakierung, Diskriminierung, Ausgrenzung, Doppelmoral, Bigotterie, Hetze, Verfolgung, Hass und Krieg.

    Schade, das solche Leute wie diese Bischöfin so furchtbar selten innerhalb der verschiedenen Glaubensgemeinschaften sind.
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#2 alexander
  • 31.05.2010, 16:26h
  • man kann dieser bischöfin maria jepsen nur dankbar sein, die mit sehr klaren worten eine vernünftige stellung bezieht, trotz gegenwind aus den eigenen reihen ! eine der wenigen, die helfen könnte den religiösen "zeitgeist" positiv zu beeinflussen.
    (hoffentlich bleiben uns evangelikale, missionarische kommentare erspart !)
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#3 Timm JohannesAnonym
  • 31.05.2010, 16:28h
  • Nicht nur Bischöfin Jepsen aus Hamburg denkt so, sondern fast die ganze Führungriege der evangelischen Bischöfe/Kirchenpräsidenten in den Landeskirchen der EKD.

    Zu loben sind da auch Bischöfe/Kirchenpräsidenten wie Friedrichs (Bayern), Käßmann (Hannover), Wartenberg-Potter (Nordelbien), Junkermann, Schneider (Rheinland), Buß (Westfalen), Jung (Hessen-Nassau), Schad (Pfalz), Böhme (Bremen), usw.

    ---
    Da können die katholischen Bischöfe noch viel von den lutherischen/reformierten/unierten Landeskirchenleitungen lernen.

    Bischöfin Jepsen ist aber vor allem zu loben, wie dies der Artikel auch gut darstellt.

    ---
    Wahrscheinlich finden aber unser Atheistenblogger im Forum doch noch Kritikpunkte und verwässern diesen Artikel.

    Für mich gilt: sehr, sehr lobenswert, Bischöfin Jepsen.
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#4 KatholenbasherAnonym
  • 31.05.2010, 17:28h
  • Wie bereits mehrmals gesagt: In der Bibel heißt es "Liebe Deinen NÄCHSTEN wie Dich selbst!", nicht "Liebe Deine NÄCHSTE wie Dich selbst!" und wenn man es genau auslegt, dann nüßten eigentlich die Heterosexuellen und nicht die Homo-, Bi-, Trans- und Pansexuellen verfolgt werden. Die Kritik von Bischöfin Jepsen ist jedoch mehr als angebracht!
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#5 alexander
#6 bastapapsta
  • 31.05.2010, 17:43h
  • "Widersprecht, geht raus, lebt!"
    INGE MEYSEL

    Inge Meysel war eine sehr couragierte Frau, so hat sie sich gegen die Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Beziehungen eingesetzt, sowie für die Emanzipation der Frau.
    Sie wäre gestern 100 geworden. Es bedarf mehr solch mutiger und aufrichtiger Leute ;-)).

    Auch wenn es noch einiges gibt, wofür man die evangelische Kirche kritisieren kann, ist das natürlich schön, dass Ansätze zum Umdenken sichtbar sind. Dennoch möchte ich an das von der christlichen Rechten organisierte sogenannte "Christival 2008" erinnern, indem Jugendliche per Gehirnwäsche homophobe und die Frau zur Gebärmaschine degradierende Inhalte vermittelt und Anderslebende verunglimpft wurden. Auch dadurch kommt Homophobie an Schulen zustande !

    Führende Geistliche der evangelichen Kirche haben damals den Fehler gemacht, sich öffentlich hinter dieses evangelikal fundamentalistische, unter modernem Deckmantel getarnte Festival zu stellen. Deswegen hätte ich ( der Vollständigkeit halber)
    mir von Frau Jepsen gewünscht, dass sie sich in dem Zusammenhang nochmal ausdrücklich vom "Christival" distanziert hätte, welches isch durchaus für jugendgefährdend halte und mit dieser Einschätzung auch nicht alleine dastehe.
    Wenn es echt sein soll, dann muss die evangelische Kirche sich auch mit ihren eigenen diesbezüglichen Fehlern befassen. Aber immerhin, ein möglicher Anfang.

    Wo die Scheinheiligkeit aus dem Vatikan letztens noch Brandsätze gelegt hat, indem sie die Privilegierung der Homos als gefährlich parodierte und wo ich denke- dass besagte Brandsätze kürzlich gegen in Osteuropäischen Ländern kürzlich stattgefundenen CSDs hochgegangen sind - ist es gut und wichtig, dass dieser Denuntiant aus der anderen Kirche klare Antworten bekommt.

    Der "christliche" ( ist er christlich ? ) Bundespräsident, welcher seine Soldaten anfeuerte, doch gegen den Feind einen Triumph einfahren zu sollen und damit undiplomatische, gefährliche Äusserungen tätigte ist ja heute zum Glück wie auch Herr Koch davongelaufen.

    Kommt jetzt wieder Gejammer von der LSU ?
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#7 Timm JohannesAnonym
  • 31.05.2010, 18:09h
  • @Alexander
    Wenigstens hast du begriffen, dass neben Bischöfin Jepsen (Landeskirche Nordelbien) auch die (ehemalige) Bischöfin Käßmann (Landeskirche Hannover) auch sehr positiv hervorzuheben ist. Auch Sie hatte bereits in der Vergangenheit mehrfach durch gute Stellungnahmen und Predigten zum Thema "Homosexuelle Paare" positiv Partei ergriffen.

    Die anderen Bischöfe/Kirchenpräsidenten aus der EKD sind fast alle ebenso in gleicher Weise ausgerichtet und haben hier dasselbe Gedankengut, wie Jepsen und Kässmann; nur du scheinst Sie halt kaum zu kennen. Für Dich hört es wahrscheinlich nach Namen wie Käßmann und Jepsen schon fast auf.

    Da ich aber durchaus mit diesen weiteren Namen der evangelischen Bischöfe/Kirchenpräsidenten vertraut bin, kann ich hier durchaus versichern, dass auch fast alle anderen Bischöfe/Präses/Kirchenpräsidenten im Jahre 2010 ebenso bei diesem Thema danken, wie es Käßmann und Jepsen äußern. Da gibt es nur ganz paar Ausnahmen aus der Führungsreihe, die hier ein wenig mehr abweichen (u.a. Landeskirche Baden).

    Sehr positiv zu nennen ist auch Bischof Johannes Friedrichs aus Bayern oder Präses Buß aus Westfalen und Präses Schneider aus dem Rheinland.

    ---
    Da können die Katholiken nicht "mithalten", denn dort ist ein Großteil der katholischen Bischöfe homophob; nur wenige Ausnahmen wie beispielsweise Zollitsch gibt es dort.
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#8 spontiAnonym
  • 31.05.2010, 18:38h
  • Antwort auf #3 von Timm Johannes
  • deine kommentare ob als gerd, timm johannes oder sonst wie gehen mir gehörig auf die nerven.

    obwohl ich in der ev. kiche tätig bin, schreibe ich dir das.

    du schießt mit deinem missionseifer über das ziel hinaus. deshalb finde ich deine kommentare eher schädlich als der sache dienlich
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#9 gatopardo
#10 jochenProfil
  • 31.05.2010, 19:42hmünchen
  • Schön, dass sich bei einigen Kirchenleuten, der Verstand und das Herz durchgesetzt haben, und die sich jetzt trauen von Buchstaben und Wörtern und Sätzen , die vor ca. 3000 Jahren geschrieben wurden, Distanz zu nehmen und nicht sklavisch daran festhalten müssen.

    (Hat das Jesus nicht auch zu seinen Lebzeiten, mit den oft schon zu seiner Zeit überholten religiösen "Gesetzen", getan?)

    In vielen hunderten von Jahren (wir werden es wahrscheinlich nicht mehr erleben) wird sich der Papst für die jahrtausendlange Verfolgungen (Ermordungen, Verbrennungen), Drangsalierungen von homosexuellen Menschen entschuldigen werden...

    ....schätze ich mal
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#11 antosProfil
  • 31.05.2010, 21:02hBonn
  • Antwort auf #1 von Tim_Chris
  • Tim_Chris, welcome back!

    Und gleich mit Widerspruch - Du schreibst:

    "Der ursprüngliche (religiöse) Glaube steht für Liebe und Leben."

    Je nun, was immer Du schönes damit meinst. Der anfängliche christliche Glaube jedenfalls stand für eine exklusive, den nahen Weltuntergang erwartende Gruppe Eingeweihter, die sich noch rechtzeitig mit rigiden Riten auf die richtige Seite retten wollten [die rechts von Christus, dem Lamm, wo die Erlösten sitzen werden].

    'Liebe und Leben', das erfasst - trotz der schönen Alliteration - diesen Glauben so gar nicht.
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#12 Opus DeiAnonym
#13 BWLAnonym
#14 bastapapsta
#15 Timm JohannesAnonym
  • 31.05.2010, 21:31h
  • @sponti//prediger/Kirchenaustritt/Karin/usw.

    Ach komm erzähle nicht, sponti. Du bist doch hier oft mit verschiedenen Nicks unterwegs.

    ---
    Und ansonsten hat das "nichts" mit über das Ziel hinausschießen zu schaffen, sondern ich halte mich im Vergleich zu Dir, an der Darstellung der objektiven Faktenlage, was die Kirchen angeht. Du (und paar andere deiner Nicks) bist hier doch ein wenig auch auf atheistischen Missionsierungtrip unterwegs.

    Ich kenne die guten Positionen der evangelischen Bischöfe/Kirchenpräsidenten/Präses in der EKD sehr genau und das scheint für Dich halt nich zu gelten.

    ---
    Und es ist allgemein nunmal bekannt, dass sich unter den "angeblichen" LGBT-Aktivisten auch gern Atheisten tummeln, die Homopolitik und Atheismuswerbung gern vermischen und dies nicht trennen können. Das ist nämlich in der Sache sehr schädlich, wenn man versucht Homopolitik mit seiner atheistischen Anschauung gleichzusetzen.

    ---
    Und jetzt verteile deine roten Kästchen mit deinen verschiedenen Mailadressen und Biografien auf Queer, die Du dir angelegt hast.
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#16 stromboliProfil
  • 31.05.2010, 21:52hberlin
  • Antwort auf #11 von antos
  • auf die spitze formuliert: opportunisten auf der suche nach dem besten logenplatz im stadion beim auferstehungstag...
    Dacht ich mir schon beim betrachten der selbstdarstellung unserer religiösen eiferer . Scheinheilige mit sicherheit, mitnichten heilige&
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#17 Liedel
  • 31.05.2010, 22:03h
  • Mich freuts auch. Hallo Tim - Chris
    Hallo auch MadriEU (es gibt so schrecklich viele Negaholiker hier, bin zwar erst nen knappes Jahr dabei, aber u.a. ihr tanzt da für mich echt angenehm aus der Reihe) So Ende der Schleimtrief-Orgie

    Mit dem "aus der Reihe tanzen" hält es die Bischöfin Jepsen ja auch ganz gut. Nicht nur gut, dass es für die religiösen unter uns einen Gottesdienst gibt, in dem deutlich gesagt wird
    "dass die Ausgrenzung von Homosexuellen nicht mit der Bibel vereinbart werden könnte."

    Ich denke, dass das eine deutliche Ansage an die Evangelikalen ist, die ja zuallererst immer mit den entsprechenden Bibelstellen argumentieren und jede Diskussion mit ebendiesen enden lassen, frei nach dem Motto: "Wir müssen doch bei der WAHRHEIT bleiben..."

    Schön wäre es natürlich gewesen, wenn Horst Gorski 2008 der erste offen homosexuelle Bischof geworden wäre, aber dazu hat es in der ach so toleranten evangelischen Kirche ja dann doch nicht gereicht

    Schön übrigens, dass es neben mir noch andere User gibt, die "Missionarseifer" total nervig finden Und dass Zollitsch bei der RKK irgendwie homofreundlich ist wäre mir auch neu. Keine Ahnung, ob man ihn "homofreundlich" nennen kann, wenigstens hat der Osnabrücker Bischof Bode ein Sorgentelefon extra für uns pöse Menschen einrichten lassen...und sich damit den Zorn von kreuz.net eingefangen...
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#18 predigerAnonym
  • 31.05.2010, 22:36h
  • die frage ist nicht, ob es möglich ist, religiöse einzelzitate so lange umzuinterpretieren, bis es so aussieht, als hätten sie dem aufgeklärteren modernen zeitgeist schon immer entsprochen. dass das geht, beweist ja tatsächlich nicht nur frau jepsen.

    die spannende frage ist für mich, wieso ein mensch der neuzeit überhaupt fragmenten aus einer jahrhundertealten textsammlung moralische autorität einräumt, die in weiten teilen nicht die geringsten probleme mit sklaverei, krieg, frauenunterdrückung und blindem gehorsam gegenüber totalitären herrschaftssystemen zeigt.

    ich kann rosinenpickerfundamentalisten nicht ernst nehmen.
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#19 spoprekirkarusw.Anonym
#20 Tim_ChrisProfil
  • 31.05.2010, 23:16hBremen
  • Antwort auf #11 von antos
  • Deshalb schrieb ich "religiös" und nicht "christlich". Selbst die heidnischen Kulturen haben ja ihren Glauben an göttliches, egal wie dieses göttliche nun auch aussieht. Lebe in Friede, Liebe und Eintracht mit dir, deinen Mitmenschen und deiner Umwelt und die Götter werden dir wohlgesonnen sein, die Natur dich nähren, als Teil der Natur.
    Meines Wissens wurde die Verbundenheit Glaube-Liebe-Leben erst durch die "neuen" Religionen, bzw. Religionsgemeinschaften und die Einführung ihrer Moral- und Lebensvorstellungen und -Entwürfe zerstört. Also durch Begründung des Christentums, Islam, Judentum usw. Sie schreiben sich zwar die Nächstenliebe auf ihre Fahnen, aber ihre Bücher - z.B. das alte Testament - sind durchzogen mit Greueltaten, Bestrafungen durch ihren angebeteten Gott. Es geht hauptsächlich nur um Unterdrückung und Tod, Fegefeuer, Hölle. Wer nicht glaubt, büßt es mit dem Tod, brennt auf dem Scheiterhaufen, wird gesteinigt, geteert, gefedert, gerädert, gevierteilt, enthauptet, erhängt, erschossen usw.

    Sorry wenn "religiös" da das falsche und vielleicht irreführende Wort ist. Mir fällt dazu kein anderes ein, um den ursprünglichen Glauben, den die ältesten bekannten Vorfahren durch anfänglich einfaches Bestatten ihrer Toten und damit erweisen von Respekt und Liebe zu eben diesen zeigten, zu benennen.
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#21 jojoAnonym
  • 31.05.2010, 23:36h
  • Antwort auf #20 von Tim_Chris
  • ich fürchte, du hast ein allzu idealistisches bild von den nichtmonotheistischen religionen. von den schriftlos überlieferten religionen der frühgeschichte ist naturgemäß fast nichts eindeutiges überliefert, so dass wir heute nicht wissen, wie sie zu fragen der nächstenliebe und des friedens standen. mit einigen der aktuellen indigenen religionen habe ich mich ausgiebig beschäftigt, und glaube mir - da sind haufenweise religionen dabei, die mit krieg und gewalt, solange sie nur im namen der eigenen kultur und im rahmen bestimmter regeln ausgeübt werden, nicht das allergeringste problem haben.
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#22 Katrin
  • 01.06.2010, 00:40h
  • Seit Jahrtausenden werden Minderheiten von den Kirchen gedemütigt, gefoltert, getötet und die Kirchenoberen lebten ganz gut davon. Davon übrig geblieben ist in unserer heutigen modernen Zeit böse Diskriminierung, Frohn und offene Beschimpfung, wobei man sich nicht scheut zusätzlich unser Steuergeld aus den öffentlichen Haushalten abzuzwacken und zu verprassen. Kaum sagt dann eine hochrangige Vertreterin dieser gierigen Meute von Gottesvertretreten, dass Homos ja eigentlich auch Menschen seien und nicht diskriminiert werden sollten, obwohl sie natürlich selbst noch gut davon lebt, bekommen alle die Heilssuchenden und auf eine Karte ins himmlische Jenseits hoffenden Homos weiche Knie und fangen das Schwärmen an. Und still wirds um Kinderschänderei und man vergisst, dass auch diese Frau keineswegs gewillt ist die Zustände zu ändern, sondern nur auf Schäfchenfang und Steuergeld aus ist.
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#23 Timm JohannesAnonym
  • 01.06.2010, 01:53h
  • @pittiplatsch
    Da du anscheinend wenig Ahnung von den aktuellen Verhältnissen und Positionen in den christlichen Kirchen hast, ist Dir folgendes hier geantwortet.

    Zu Bischof Zollitsch in der römisch-katholischen Kirche nur soviel: er gehört zu den "liberaleren" Vertretern unter den katholischen Bischöfen, "soweit man das Wort 'liberal' auf die Katholische Kirche überhaupt verwenden kann".

    Empfehlenswert hierzu sein Interview
    * Robert Zollitsch im Spiegel vom 18. Februar 2008: "Es wäre eine Revolution"

    Was den Jugendbischof Bode in Osnabrück angeht, der gehört dort auch eher zur Seite von Zollitsch und ist "etwas" aufgeschlossener; aber nicht viel...

    Dann gibt es bei den Katholiken Hardliner wie Ratzinger, Meissner, Müller und Overbeck (scheint in dieselbe Richtung zu gehen, siehe seine Äußerungen bei Anne Will).

    -------------

    Was die EKD und deren Landeskirchen angeht: dort verhält es sich nunmal genau umgekehrt zur Katholischen Kirchenleitung. Der ganz grosse Teil der evangelischen Bischöfe, Präses, Kirchenpräsidenten vertritt eine befürwortende Haltung zu homosexuellen Paarbindungen, wie sie Bischöfin Jepsen äußert und wie dies hier gut im Artikel dargestellt ist.

    Da gibt es nur wenige Ausreißer, die aber sich medial bei diesem Thema "Homosexuelle Paare" zurückhalten (genannt sei exemplarisch die Landeskirchenleitung in Baden). Die überwältigende Mehrheit der Landeskirchenleitungen in der EKD ist aber sehr positiv zu werten und das macht halt einen grossen, entscheidenden Unterschied zu den Katholiken aus.
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#24 HannibalEhemaliges Profil
  • 01.06.2010, 06:29h
  • Antwort auf #20 von Tim_Chris
  • "Lebe in Friede, Liebe und Eintracht mit dir, deinen Mitmenschen und deiner Umwelt und die Götter werden dir wohlgesonnen sein, die Natur dich nähren, als Teil der Natur."

    Dieser Gedanke hat eigentlich mit Religion nichts zu tun. Höchstens mit irgendwelchen Naturvölkern, vielleicht noch mit HInduismus. Alle anderen Religionen oder wie man den Aberglauben auch nennen soll, sind nur darauf ausgerichtet, nach dem irdischen Leben möglichst seinen Arsch zu retten. Son Schiggimiggi wie Liebe etc. dient da nur als hübsche Verpackung.
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#25 knutAnonym
  • 01.06.2010, 07:34h
  • "Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Gräuel".

    Habe ich noch nie gemacht !
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#26 stromboliProfil
  • 01.06.2010, 10:11hberlin
  • Antwort auf #21 von jojo
  • selbstverständlich haben sie keine probleme damit: religion ist auch nur eine deutung des einem unmittelbar umgebenden, mit all seinen menschlichen schwächen wie schutzbedürfniss, machtanspruch...

    Christliche nächstenliebe ist eine mißdeutung philosofischer überlegungen, die lange vor den christlichen sekten eingang in die abendländische denkkultur fand. Selbst die skalvenhaltung so einer neuen deutung und moralischen bemessung unterworfen wurde.
    Selbstmord konnte ein altruistischer akt sein die familie zu schützen und familienbesitz zusammen zu halten... auch eine form der "nächstenliebe" genau betrachtet...

    "Die oft zitierten homofeindlichen Stellen im Alten und Neuen Testament würde aus dem Zusammenhang gerissen, so die 65-Jährige:..."
    stimmt so ! Aber auch ein beiläufiger satz wie der pontius Pilatus zugeschriebene ,vom hände waschen in unschuld, dass den römischen staat vom vorwurf der ermordung jesu entlastet, ist eine geschichtskorrektur, um in den folgenden 2-3 jahrhunderten den draht zu den mächtigen in rom nicht völlig zu verlieren.. eine strategie, die ja dann auch erfolg zeigte.
    Und die moral aus der geschicht: es blieb bis zum heutigen tage an den juden hängen.
    "Die christlichen Prediger wenden sich vielmehr zuerst an die Juden und bieten ihnen erneut die Gnade Gottes an. Die Juden sind ausdrücklich nicht vom Heil ausgeschlossen, sondern wie alle Menschen berufen, durch Christus erlöst zu werden."
    Man ersetze jude durch homo und auch für uns wird der christliche plan deutlich...
    Bibel ohne verstand gelesen, was leider die 99% aller bibeltreuen machen (!) , ist eine fahrlässige gefährdung der öffentlichen sicherheit!
    Da ändern auch die bemühten "korrekturen" der uns "gewogenen" kirchenführer nichts mehr!
    Besser ein grundsätzliches misstrauen, als priestern zu trauen!
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#27 bastapapsta
  • 01.06.2010, 11:40h
  • Die katholischen Nachrichten haben jetzt geantwortet :

    www.kreuz.net/article.11271.html

    Für alle, die aus der Kirche austreten möchten, hier findet ihr anschauliche Infos zu diesem Vorgang :
    Link zu www.kirchenaustritt.de

    MeinKirchenaustritt.at

    Zu empfehlen ist eine interessante Page, welche über die Verbrechen der Kirche informiert :

    Link zu www.theologe.de
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#28 NevoAnonym
  • 01.06.2010, 12:25h
  • Antwort auf #25 von knut
  • Trunkenbolde und Knabenschänder kommen laut Biebel in die Hölle. Also trifft sich unsere religiöse Elite, wer hätte das gedacht, nicht harfezupfend auf einer Wolke, sondern beim Teufel wieder.
    Ob der auch die Gestalt eines Knaben hat?

    1. Kor. 6,9-10

    Oder wißt ihr nicht, daß Ungerechte keinen Anteil am Reiche Gottes haben werden? Gebt euch keiner Täuschung hin! Weder Unzüchtige, noch Götzendiener, noch Weichlinge, noch Knabenschänder, noch Diebe, noch Trunkenbolde, noch Lästerer, noch Räuber werden Anteil haben am Reiche Gottes.

    1. Timotheus 1. 9-10

    Wir wissen ja, das Gesetz ist gut, wenn einer es richtig anwendet in der Erkenntnis, daß für einen Gerechten das Gesetz nicht da ist, wohl aber für gesetzlose, für gottlose und sündhafte, ruchlose und gemeine Menschen, Vater-und Muttermörder, Mordbuben, für Unzüchtige, Knabenschäinder, Menschenräuber, Lügner, Meineidige und was sonst noch der gesunden Lehre widerstreitet.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #25 springen »
#29 LorenProfil
  • 01.06.2010, 14:19hGreifswald
  • Antwort auf #3 von Timm Johannes
  • " ... eine befürwortende Haltung zu homosexuellen Paarbindungen ..."
    " ... bei diesem Thema 'Homosexuelle Paare' ..."

    Und wieder die bei dir übliche Einengung des Themas und die -ich nehme an von dir gewollte- Exklusion von Menschen unterschiedlichster sexueller Identität, die millionenfach Lebensentwürfe realisieren, die nicht deinem Mantra der "Paarbindungen" folgen. Dass die im Artikel zitierte Frau Jepsen einen Zusammenhang zwischen Homosexualität und "Liebe" (diesen Begriff verwendet sie mehrfach) und nicht von Homosexualität und "Paarbindung" herstellt, übersiehst du geflissentlich bzw. interpretierst schlicht in deinem Sinne. Sollte Frau Jepsen etwa aufgeschlossener gegenüber der Vielfalt menschlicher Lebensentwürfe sein als du in deiner fortwährenden evangelisch angehauchten Paarbindungs-Propaganda ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#30 SuperMarioEhemaliges Profil
  • 01.06.2010, 14:25h
  • Vielmehr als ihre Aussagen zur Homosexualität würde mich interessieren wie Frau Jepsen zur vollständigen Trennung von Kirche und Staat steht, zum Allgemeingültigkeits- und Missionierungsansprunch ihrer "Kirche", zur Zwangstaufe und Zwangrekrutierung von Kindern zum christlichen Glauben. Gibt es da irgendwelche Verlautbarungen von ihr?
  • Antworten » | Direktlink »
#31 lolloAnonym
#32 Timm JohannesAnonym
  • 01.06.2010, 15:57h
  • @bastapasta

    *
    www.kreuz.net/article.11271.html

    Schon interessant, das bestimmte Autoren auf kreuz.net fleisig bei Queer mitlesen und wahrscheinlich sogar hier in den Foren mitschreiben; den Verdacht habe ich hier schon ein wenig länger, das hier bestimmte Autoren manipulativ auf Queer mitbloggen. Hoffentlich achtet die Redaktion von Queer genau auf die Mailadressen der Blogger im Forum.

    Und an kreuz.net sei geantwortet: ärgert Euch ruhig dort weiter, das die EKD-Leitung auf der Seite der homosexuellen Paare steht und diese theologisch und ethisch akzeptiert und unterstützt.

    ---
    @Loren

    Was hast Du gegen Paarbeziehungen einzuwenden ??? Es ist gut und richtig, wenn zwei Menschen (egal welche sexuelle Orientierung) im Leben zueinander finden und füreinander Verantwortung tragen wollen. Da ist NICHTS schlechtes dran; und so bewerten dies ethisch und theologisch auch die Bischöfe/Präses/Kirchenpräsidenten der Landeskirchen der EKD.

    Übrigens beispielsweise auch die Landeskirchenleitung Bremen mit Brigitte Boehme, um einmal den Mitlesern eine weitere weniger bekannte Kirchenleitungspersönlichkeit zu nennen. Den meisten Lesern sind wahrscheinlich nur die liberalen, befürwortenden Stimmen von Jepsen (Nordelbien), Käßmann (Hannover), Schneider (Rheinland), Buß (Westfalen) oder Friedrichs (Bayern) bekannt.

    Und erinnert sei nochmal an das gute EKD-Grundsatzdokument "Verlässlichkeit und Verantwortung stärken", das die EKD verfasst hat.

    Daher es ist sehr lobenswert, was die Kirchenleitungen hier in der EKD schreiben und äußern.

    ----
    @Atheistenblogger
    Ansonsten manchmal habe ich das Gefühl hier, das bestimmte Autoren hier als Atheisten bloggen, um dann gleichzeitig in anderen religiösen Foren aufzuzeigen, wie antireligiös/unchristlich homosexuelle Menschen sind, um dort entsprechende Reaktionen zu erhalten.

    Das Gegenteil aber ist der Fall, denn meine homosexuellen Freunde sind fast alle evangelisch und Mitglied in einer evangelischen Landeskirche, wo sie sich sehr willkommen fühlen ("komme gebürtig aus dem evangelischen Norden Deutschlands"). Der andere Teil meiner homosexuellen Freunde ist katholisch, was ich zwar als problematisch ansehe, aber die warten "immer noch" auf Veränderungen und Reformen in Rom.

    Nur ganz paar meiner homosexuellen Bekannten sind in keiner Kirche Mitglied ("die leben eher in Berlin"), und daher es ist echt nervend, wenn immer wieder bestimmte AktivistenBlogger meinen, das ihr Atheismus identisch mit der Homopolitikzielsetzung sei.

    Ich bin gern Mitglied in der Landeskirche Westfalen in der EKD und freue mich als homosexueller Mann über die gute theologische und ethische Haltung der EKD. Bischöfin Jepsen schätze ich natürlich sehr.
  • Antworten » | Direktlink »
#33 JungerSchwulerAnonym
#34 bastapapsta
#35 bastapapsta
  • 01.06.2010, 16:33h
  • Antwort auf #33 von JungerSchwuler
  • Ich glaube, dass die Autoren namhafte katholische Amtsträger sind, die strafbare und fremdenfeindliche Volksverhetzung betreiben und sich daher nicht öffentlich als Autor outen, weil sie sich strafbar machen. Sie gehen über einen Server, welchen in den USA steht ins Netz und haben das Impressum auch in den USA angegeben.
    Die Statsanwaltschaft kommt hier nicht weiter, die zahlreichen Anzeigen nachzugehen.

    Die einzige möglichkeit würe eine Zusammenarbeit von deutscher und US Justitz bzw, Regierung, um den Kirchen-Mitgliedern mal vor Augen zu führen, welche Hassprediger sie unterstützen. Aber da warten wir, bis wir grau werden und die dummen Schäfchen unterstützen unwissend weiter diese Verarschung.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#36 LorenProfil
  • 01.06.2010, 17:14hGreifswald
  • Antwort auf #32 von Timm Johannes
  • Gegen Paarbeziehungen habe ich nichts einzuwenden (lebe selbst seit mehr als einem Jahrzehnt in einer), wohl aber gegen deine einseitige Fokussierung auf selbige, nicht nur bei deiner Kommentierung dieses Artikels, sondern auch bei anderen Kommentaren, in denen du ständig Gleichstellungspolitik auf die Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften reduzierst und so eine recht beschränkte Sicht auf eine emanzipatorische Gleichstellungspolitik zeigst, welche nach meiner Auffassung für jeden Menschen der LGBTI gleiche Rechte (i.S. der Menschenrechte) anstreben sollte. Insofern respektiere ich nicht nur Menschen mit anderen Lebensentwürfen als dem meinen, sondern ich fordere für sie uneingeschränkte Gleichstellung.
    Deine Kommentare sind für mein Verständnis zu exklusiv auf Lebenspartnerschaften und Paarbeziehungen konzentriert und ignorieren fortwährend und wie ich annehme bewusst die Bedürfnisse von Menschen mit anderen Lebensentwürfen. Ich kann nur hoffen, dass es dir eines Tages gelingt, deinen Blick zu weiten, falls dir deine religiösen Überzeugungen dabei nicht im Weg stehen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #32 springen »
#38 predigerAnonym
  • 01.06.2010, 17:20h
  • Antwort auf #32 von Timm Johannes
  • ja, erinnern wir uns ruhig noch einmal, was in diesem "guten" dokument steht, denn erinnern ist ja immer gut:

    1. legale homopartnerschaften könnten junge menschen zu einer homosexuellen lebensweise verführen:

    >"Ein gewichtiger Vorbehalt bezieht sich auf den Umstand, daß (...) eine veränderte Rechtslage auf Verhaltensdispositionen zurückwirkt. Dies ist insbesondere im Blick auf Menschen mit bisexueller Orientierung und auf Jugendliche zu bedenken. Wird mit einer gesonderten rechtlichen Regelung für gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften hier nicht ein Signal gegeben, das zum Ausprobieren einlädt? Angesichts der offenen und kontroversen wissenschaftlichen Diskussionslage um die Prägefaktoren für Sexual- und Partnerschaftsverhalten kann eine Urteilsbildung auf wenig gesicherte Kenntnisse zurückgreifen. Wegen der grundlegenden Bedeutung der Formen des Zusammenlebens für die Ausbildung des Personseins ist aber auf jeden Fall Behutsamkeit bei der Weiterentwicklung der Rechtslage angebracht."

    2. keine gleichstellung in form der eheöffnung weil das die gesellschaft gefährden könnte:

    >"Die Öffnung des Rechtsinstituts der Ehe für gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften oder die Schaffung eines Rechtsinstituts, auf das - ohne den Namen "Ehe" zu gebrauchen - die für die Ehe geltenden rechtlichen Bestimmungen unterschiedslos angewandt würden, kommen nicht in Betracht. Die Ausweitung der für Ehepartner entwickelten Regelungen auf einen weiteren Personenkreis hätte untragbare, jetzt noch gar nicht in vollem Umfang absehbare Konsequenzen. (...) Vor allem aber ist die Ungewißheit über die psychologischen, sozialen und kulturellen Auswirkungen einer derart tiefgreifenden Veränderung zu berücksichtigen - dies um so mehr, als derzeit nur eine kleine Minderheit von gleichgeschlechtlich geprägten Menschen mit einem Partner oder einer Partnerin in einer auf Dauer angelegten Lebensgemeinschaft zusammenlebt und viele eine solche Lebensform dezidiert nicht anstreben."

    3. kein adoptionsrecht, weil schwule und lesben grundsätzlich keine so guten eltern sein können wie heterosexuelle:

    >"Die Möglichkeit gemeinschaftlicher Adoption sollte für gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften nicht eröffnet werden. Faktisch kann es zwar dazu kommen, daß ein Kind in einer gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft aufwächst (...) Die zusätzliche Eröffnung der rechtlichen Möglichkeit zu einer gemeinschaftlichen Adoption aufgrund einer gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaft würde jedoch eine Abkehr von der grundsätzlichen Einsicht bedeuten, daß dem Kindeswohl im allgemeinen am besten in Verhältnissen gedient ist, in denen ein Kind mit Vater und Mutter aufwachsen kann, anstatt mit zwei Vätern oder zwei Müttern aufzuwachsen."
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#39 jojoAnonym
#40 Liedel
  • 02.06.2010, 01:25h
  • @Loren

    "...in denen du ständig Gleichstellungspolitik auf die Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften reduzierst und so eine recht beschränkte Sicht auf eine emanzipatorische Gleichstellungspolitik zeigst."

    Das steht auf der LSVD- Agenda aber auch auf Platz 1 VOR der Bekämpfung der Homophobie u.a. in Form von Schulaufklärung. Und da ist unser geschätzter Timm Johannes ja Mitglied. Also wundert es mich nicht, dass er dies genauso sieht (fand ich neulich beim Thema Einkommenssteuer so lustig, dass es laut T.J. angeblich DAS CSD- Thema ist. Hab ich noch nie gehört aber egal)
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#41 Timm JohannesAnonym
  • 02.06.2010, 02:32h
  • @jojo
    Ja halte meine homosexuellen Freunde und Bekannte für durchaus "querschnittspräsentabel" , da ich jahrelang beim schwulen Autonomen Referat einer Uni in den 1990er mitgearbeitet habe und daher gut mich im Bereich der LGBT Community auskenne sowie relativ gut im LSVD (wo ich seit vielen Jahren Mitglied bin) und auf diversen CSDs der letzten beiden Jahrzehnte (!) mich aufgehalten habe. So ist mein homosexueller Freundeskreis, der in den Jahren sich "versammelt" hat, über Hamburg, Berlin, Köln und insbesondere über NRW und Niedersachsen verteilt. Viele dieser Freunde leben heute in festen Paarbeziehungen.

    @Loren
    Der Eindruck bei mir täuscht, Loren. Natürlich kann jeder so leben, wie er will, solange er die Freiheit des jeweils anderen akzeptiert....keine Frage. Und wer als Single leben will, kann dies gern machen und wer alleinerziehend ein Kind/mehrere Kinder hat, dem sei auch dies aus tiefstem Herzen gegönnt, wenn er es so gut findet.

    Was die Schwerpunktsetzung auf Paarbeziehungen in meinen Blogkommentaren angeht, so liegt dies nunmal daran, das wir in Deutschland halt bisher leider keine Gleichstellung haben, wie sie in Schweden oderin den Niederlanden besteht. Und solange die Ehe nicht geöffnet wurde bzw. zumindest die Gleichstellung der Lebenspartnerschaft (inklusive Einkommenssteuer) erfolgt ist, handeln selbstverständlich viele meiner Kommentare von diesem Thema. Schliesslich lebe ich selbst seit knapp 10 Jahren mit meinem Mann zusammen.

    Und natürlich bewerte ich da das Dokument "Verlässlichkeit und Verantwortung stärken" von der EKD in diesem Zusammenhang sehr positiv und ebenso die Aussagen von Bischöfin Jepsen.

    @Junger Schwuler
    Kreuz.net ist tatsächlich eine Seite mit in meinen Augen Inhalten, die strafbar sind. Eigentlich gehört diese Seite geschlossen, aber da der Server in den USA liegt, sind den deutschen Staatsanwaltschaften da Grenzen anscheinend gesetzt. Aber schon interessant und auffallend, wie die dortigen Autoren, hier auf Queer mitlesen und vielleicht sogar hier im Forum mitbloggen.
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#42 Timm JohannesAnonym
#43 bastapapsta
#44 LorenProfil
  • 02.06.2010, 12:32hGreifswald
  • Antwort auf #41 von Timm Johannes
  • Danke für die Klarstellung, dass du auch über den Tellerrand der eigenen Lebenssituation hinauszuschauen bereit bist. Kam bei mir bisher nicht so eindeutig rüber. Mir ist wichtig, dass eine emanzipatorische Gleichstellungspolitik die Interessen aller "Community-Mitglieder" (ums mal auf einen Begriff zu bringen) gleichwertig aufgreift und nicht der Eindruck entsteht, bestimmte Lebensentwürfe (z.B. die von Paaren) würden bevorzugt.
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#45 stromboliProfil
  • 02.06.2010, 13:45hberlin
  • Antwort auf #42 von Timm Johannes
  • einfältige bet/botschaften..
    selten so gelacht !
    --...nicht Standpunkt der EKD, sondern wird im Dokument als eine Erwägung genannt--
    ...zu Punkt 2: Ja da hast Du leider Recht.
    zu Punkt 3: Auch hier hast du leider in Teilen Recht...
    wir sind also abhängig von einer gruppe "spezialisten " in ethischen/theologischen Befürwortung/tungen...
    wie anmaßend! Und wie scheinheilig, sich entschuldigend auf die "bestehende gesetzeslage " herausredend.. typisch christen!

    Wer oder was macht euch eigentlich zum richter??
    Sind ethische gründe auch die selben der theologischen, oder kann es da gravierende unterschiede geben??
    Erklär doch mal den wortlaut deiner ekd , warum nichtleibliche expliziet für schwul/lesbische paare ablehnbar sind.. wort für wort, anstatt schwammig zu bedauern, dass die immer noch "bedenken " haben wenns um gleichgeschlechtliche paarbildung mit kinderwunsch geht..
    Da stimmt doch was nicht!
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#46 stromboliProfil
  • 02.06.2010, 13:55hberlin
  • PS.: weil passend zum thema
    uni leiden und der gemeine religiöse..
    "So schauen älteren Untersuchungen zufolge etwa überzeugte Katholiken oder orthodoxe Juden eher auf das große Ganze, während Agnostiker und Atheisten eher auf Details achteten...
    so versteh ich dein rummeiern , betbruder timm
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#47 predigerAnonym
  • 02.06.2010, 15:34h
  • Antwort auf #42 von Timm Johannes
  • interessant ist für mich nicht mal in erster linie, dass die ekd sich zu bestimmten gleichstellungspunkten nicht durchringen kann, sondern vor allem, MIT WELCHEN BEGRÜNDUNGEN sie es nicht tut.

    das papier, das du hier immer wieder in den himmel lobst, enthält klassische homophobe vorurteile wie die "verführungstheorie", die "gesellschaftsgefährdung", die "beziehungsunfähigkeit" und die "gefährdung des kindeswohls". alle natürlich nicht mehr in der krassen form, die wir aus der vergangenheit dieser kirchen kennen, sondern verbrämt und abgemildert.

    aber ob die ekd sich z.b. die verführungstheorie ausdrücklich zu eigen macht oder sie nur, wie du behauptest, anführt, OHNE diesem unsinn ZU WIDERSPRECHEN, ist nur ein gradueller unterschied in der qualität der homophobie, kein qualitativer durchbruch. da gilt homosexualität generell immer noch als etwas, das man irgendwie akzeptieren muss, sofern einzelne menschen schon davon betroffen sind, dessen unheilvolle "ausbreitung" auf andere man aber doch fürchtet und verhindern möchte - unter beschwörung diffuser, nicht weitere benannter psychischer und gesellschaftlicher gefahren.

    da dich die rechte der paarbeziehungen so interessieren - wie redest du dir denn die folgende passage schön?
    >"dies um so mehr, als derzeit nur eine kleine Minderheit von gleichgeschlechtlich geprägten Menschen mit einem Partner oder einer Partnerin in einer auf Dauer angelegten Lebensgemeinschaft zusammenlebt und viele eine solche Lebensform dezidiert nicht anstreben."

    einer organisation, die solchen haarsträubenden quatsch veröffentlicht, nehme ich nicht ab, sich ernsthaft und vorurteilsfrei mit dem thema homosexualität auseinandergesetzt zu haben. erstens ist das inhaltlich falsch, zweitens kann man ja wohl eine entscheidung über recht und unrecht nicht von der anzahl der betroffenen abhängig erklären.

    ach doch, kann man natürlich schon, wenn es nur um schwule und lesben geht...

    und erst recht, wenn man treue mitglieder hat, die nach jahrhunderten noch viel krasserer diskriminierung dankbar nach jedem dreckigen krümel schnappen, den man vom tisch fallen lässt.
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#48 predigerAnonym
  • 02.06.2010, 15:47h
  • nach der bochow-studie von 2007 lebte zum zeitpunkt der befragung die hälfte der befragtem schwulen männer in einer festen beziehung mit einem mann. und das erklärt die ekd mal eben zu einer "kleinen minderheit"??

    hier muss die frage erlaubt sein, welche interessen und welche geisteshhaltung zu dieser drastischen fehldarstellung führen. und alle möglichen antworten fallen nicht zugunsten der ekd aus!
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#49 bastapapsta
#50 Treuer BeterAnonym
  • 02.06.2010, 18:38h
  • Antwort auf #49 von bastapapsta
  • Freu DIch nicht zu früh, es scheint, dass man da nicht wirklich was nachweisen kann.
    Vielleicht kann man man ja mal so einen weltfremden Abt ins wahre Leben zurückholen und vor Gericht stellen. Die scheinen mir total unfähig in jeglicher Hinsicht.
    Zollisch ist zwar führungsunfähig und ein Lamentierer... normal halt für die peinlichen Katholiken Deustchlands. Andere in diesem Alter genießen ihre Rente, gehen mit dem Dackel spazieren und fahren nicht ein Mittelstandsunternehmen vor die Wand. Kirchenaustritt ist angesagt!

    Der Choleriker Bischof Müller aus Regensburg ist schon lange fällig. Peter K. sag ich nur!
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#51 Timm JohannesAnonym
  • 02.06.2010, 18:50h
  • @bastapapsta

    Das Christival, worauf Du ansprichst, wird vorangig von der Evangelischen Allianz organisiert und nicht von den Landeskirchenleitungen der EKD.

    Beschäftige Dich daher ausführlicher mit der Stellung der Evangelischen Allianz. Wenn Du dies geschafft hast, solltest Du begriffen haben, das die Evangelische Allianz nicht die EKD oder eine Landeskirchenleitung der EKD ist.

    Genauso könntest du sonst die Piusbruderschaft in den Reihen der Katholiken mit der offiziellen Haltung des Vatikans und der katholischen Kirchenleitung gleichsetzen. Dies aber wäre genauso falsch, wie die Evangelische Allianz mit der EKD gleichzusetzen.
  • Antworten » | Direktlink »
#52 bastapapsta
  • 02.06.2010, 20:20h
  • Antwort auf #51 von Timm Johannes
  • "Das Christival, worauf Du ansprichst, wird vorangig von der Evangelischen Allianz organisiert und nicht von den Landeskirchenleitungen der EKD"

    Würdest Du die Argumente richtig un VOLLSTÄNDIG lesen, wärst Du mein Argument, dass ich erwähnt habe, dass die FÜHRUNG der EKD
    sich in einer Stellungsnahme hinter diese Sekten-Veranstaltung gestellt hat.

    Hier nochmal der Satz aus dem Artikel, den Du nicht hören willst:

    "Trotz der Kritik steht die Führung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hinter dem Festival"

    Du gehst auf keine Argumente ein auch nicht, dass jene Leute, die die homophoben, emanzipationsfeindlichen Inhalte des braunen Festivals kritisierten, Versuchen seitens evangelischer Amtsträger ausgesetzt waren, der Versuch, Kritiker mundtot zu machen.

    www.queer.de/detail.php?article_id=8418

    Versuche also nicht, deinen eigenen Fehler ( nämlich Tatsachen aussen vor zu lassen ) auf andere zu projezieren.

    Nimm mal den Kopf aus dem Sand und mach in der evangelischen Kirche RICHTIG die Augen auf.
    Bis dahin bist Du zu keiner konstruktiven Diskussion in der Lage !
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#53 bastapapsta
  • 02.06.2010, 20:52h
  • Antwort auf #51 von Timm Johannes
  • Wenn jemand nicht in ProNRW ist oder der NPD, aber eine Presseerklärung abgibt, dass er sich hinter den Verein stellt, dann bekräftigt er doch deren Aussagen.

    Die EKD hätte die Möglicbhkeit gehabt, sich entweder komplett beim Thema zu enthalten oder auch das Christival zu kritisieren. Enthaltung wäre immerhin noch besser gewesen, ABER NEIN,
    man gibt bekannt, dass man sich hinter die Sektenveranstaltung stellt, die Homohobie fördert.

    Du wirst sicher immer noch nicht merken, wie du unbequeme Fakten verdrängst und versuchst sie Angelegenheit zu verklären !

    Was können wir für Dich tun, damit Du mal aufwachst ??
  • Antworten » | Direktlink » | zu #51 springen »
#54 jojoAnonym
#55 KonstantinEhemaliges Profil
#56 MichaelAS
  • 03.06.2010, 06:50h
  • Wofür stehen Katholische Kirche und Vatikan?

    Kindesmissbrach
    Kindesmisshandlung
    Unterdrückung
    Missionierung
    Antisemitismus
    Homophobie
    Terror
    Unterstützung von Kriegen um Rohstoffe
    Unterstützung faschistischer Terrorregime
    Beseitigung von Völker- und Menschenrecht
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#57 stromboliProfil
#58 stromboliProfil
  • 03.06.2010, 09:53hberlin
  • Antwort auf #55 von Konstantin
  • sie suchen nach dem ganzen... so lasse sich die wiedersprüche und denkfehler auf ein auflösbares ganzes ende reduzieren.. ( uni leiden: So schauten älteren Untersuchungen zufolge etwa überzeugte Katholiken oder orthodoxe Juden eher auf das große Ganze, während Agnostiker und Atheisten eher auf Details achteten. )
    Die "heilsbotschaften" üblich , wenn's um zusammengeschusterte denkkonstruktionen geht die eigenes denken ersetzen sollen!
    Der trick der "gläubigen" message ist ihre ständige wiederholung !
    Nach der devise: steter tropfen höhlt den stein!
    Deshalb müssen auch die gegenargumente ständiger wiederholung unterliegen... nie nachlassen im bekämpfen dieser religionen!!
    tropf,tropf,tropf...........
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#59 stromboliProfil
#60 stromboliProfil
  • 08.06.2010, 18:03hberlin
  • es gibt aber auch aus dieser ecke hoffnung.. timm-gerd sei gelobt
    die käsmann kämpft ...
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