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Kommentare zu:
Irak: Schwules "Safe House" gestürmt


#1 micha271
  • 25.06.2010, 16:13h
  • So lange ich lebe, wird es diesem Muktada al-Sadr nicht gelingen, Homosexualität auszulöschen. Und wenn ich weltweit der einzige überlebende Schwule sein sollte!! Er müsste mich demnach auch töten!!!
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#2 stromboliProfil
#3 warhorseAnonym
#4 AntifaschistaAnonym
  • 25.06.2010, 18:14h
  • Na bitte, da hat die "Befreiung" des Irak doch etwas gebracht!

    So sieht also Freiheit und Demokratie a la US-Imperialismus aus?

    Wo bleiben die Aktionen der US-Truppen und der US-Regierung gegen derartiges Vorgehen?

    @Michael Daiber: Tja, mit dem ausrotten ist das so eine Sache, denn mit jeder neuen Generation sind wir wieder da!

    @Stromboli: Ich glaube das Du da nicht der einzige bist, nur würde das dann wieder auf die Homosexuellen zurück fallen, oder?
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#5 GAY POLICEAnonym
#6 FloAnonym
#7 stephan
  • 25.06.2010, 20:11h
  • Fatalerweise muss man den Islamisten auch - zumindest in folgendem Punkt - recht geben:
    Dem Westen ging und geht es nie um Rechtsstaatlichkeit - weder im Irak, noch in Afghanistan. Hauptsache man hat die Hand drauf und kann im Hintergrund die Fäden ziehen. Welche Art von Staat sich dann unterhalb dieser Ebene entwickelt, ist offensichtlich unwichtig. Menschenrechte, die Absetzung eines menschenverachtenden Diktators und Mörders sind genau so vorgeschoben, wie die nie gefundenen Massenvernichtungsmittel. Was sind schon ein paar Angehörige von Minderheiten wert im Vergleich zu 'unseren' Rohstoff- und Wirtschaftsinteressen! Und wie praktisch: Jetzt definiert man ein 'befreites Land' als Rechtsstaat und kann um so leichter Menschen wieder los werden, die gerade ihr Leben gerettet glaubten! Menschenrechte, Moral, Geist und alles das, worauf sich der Westen immer so viel einbildet, das galt aber neben den Machtinteressen nie etwas!
    Die Rede von Hilary Clinton zum Pride Month klingt angesichts solcher Zustände leider nur noch wie Hohn ... so leid es mir auch tut!
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#8 seb1983
  • 25.06.2010, 21:10h
  • Antwort auf #4 von Antifaschista
  • Das Problem dabei:
    Wenn die Amerikaner versuchen schwule Männer zu beschützen, gar Gleichberechtigung oder Diskriminierungsschutz fordern, wird das MASSIV Proteste in der Bevölkerung auslösen. LEIDER, sage ich ganz klar! Man wird dieses Pulverfass also nicht öffnen und einfach ignorieren und zynisch diese Lynchjustitz akzeptieren um mit den Islamisten ins Gespräch zu kommen.
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#9 GulfoilbylAnonym
#10 AntifaschistaAnonym
  • 26.06.2010, 07:27h
  • Antwort auf #8 von seb1983
  • DAS PULVERFASS oder besser die Büchse der Pandorra wurde allein damit geöffnet, das die USA unter dem Deckmantel der "Terrorismusbekämpfung" und wegen angeblicher ABC-Waffen den Irak überfallen haben. Dabei ging es von Anfang an nur um die Öl- & Gasfelder, denn diese werden jetzt von US-Firmen ausgebeutet.

    Und: Warum sollten die US-Truppen nicht gegen diese Gruppierung vorgehen Sie selbst haben immerhin durch diese Geruppen massive Verluste.

    Nein, ich denke eher das es den USA scheißegal ist, denn wer mit Religiösen Fanatikern im eigenen Land gegen Schwule hetzt, wer Evangelikale Missionare nach Afrika schickt und wer als Präsident angeblich seine Befehle direkt von Gott erhält, wird niemals etwas für Schwule tun. Warum auch, das Feindbild ist das selbe.
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#11 herve64Ehemaliges Profil
  • 26.06.2010, 09:43h
  • Tja, das also ist die Freiheit, die die Amerikaner meinten als sie den Irak überfielen.
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#12 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 26.06.2010, 11:23h
  • Eine marodierende Bande führt sich wie die Axt im Walde auf und malträtiert eine Einrichtung der im Irak lebenden LGBT-Community - ein barbarischer Akt! Ich dachte, sowas ist nur in China, Iran und in Nordkorea denkbar, aber weit gefehlt! Sowas kann auch in Simbabwe und Uganda passieren. Hier sind die internationale Gemeinschaft und Frau Clinton gefordert!
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#13 ultra-cynicalAnonym
  • 26.06.2010, 13:25h
  • Anhaltende Untätigkeit signalisiert Erlaubnis.
    Ganz einfach.

    How America and Britain are Helping Iraq Kill Its Queers

    Last year Rep. Jared Polis got the State Department to investigate claims of arrests, beatings, rapes, trials, and executions of LGBTs by Iraq's interior ministry security forces. But Patricia Butenis of the U.S. Embassy in Baghdad cut the investigation off at the legs saying, "We have no evidence that security forces are in any way involved with these militias."

    Meanwhile, the British foreign office merely states "official figures do not show a significant overall increase in violence against, or systematic abuse of, the homosexual community by fundamentalists or militia groups" and repeats the claims by Iraq's human rights and interior ministries that "homosexuality is not a crime in Iraq" and that LGBT murderers "will be prosecuted", although none have.

    It's ultra-cynical and ignorant to think either government wants Iraqi LGBTs to suffer as they have.

    Read more:
    www.queerty.com/how-america-and-britain-are-helping-iraq-kil
    l-its-queers-20100624/#ixzz0rxQDU4UC


    www.queerty.com/how-america-and-britain-are-helping-iraq-kil
    l-its-queers-20100624/
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#14 RobinAnonym
  • 26.06.2010, 17:18h
  • " Aufgrund der prekären Lage hat Amnesty International europäische Staaten kritisiert, die nach wie vor homosexuelle Iraker in ihr Heimatland zurückschicken"

    Da kann ich mich nur anschließen.

    Dass man da tatenlos zusieht ist schon schlimm genug. Aber dass man dann auch noch Flüchtlinge zurück in den sicheren Tod schickt, kommt einem von der EU sanktioniertem Mord gleich.

    Das ist wirklich ein Skandal...
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#15 anonymusAnonym
  • 26.06.2010, 17:30h
  • Im Irak hat auch schon vor den Amis die blanke Gewalt geherrscht. Der Giftgasangriff auf die kurdische Bevölkerung, die Folter der eigenen Landsleute, weil sie Schiieten waren/sind,( jetzt isses andersrum, jetzt "säubern" die Schiieten ihre Quartiere, auch den Christen geht´s schlecht)
    Dieses Volk ist gewalttätig. Man findet immer einen Grund , eine Rechtfertigung den anderen, weil er "anders" ist, zu maträtieren, zu quälen, zu töten.
    Dabei checken sie nicht, daß alles was sie dem anderen antun wieder auf sie zurückföllt.
    Die unsinnigen Selbstmordattentate, die Terrorgruppen, die gegen die eigenen Menschen vorgehen.
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#16 xapplexAnonym
  • 26.06.2010, 21:39h
  • Antwort auf #15 von anonymus
  • "Im Irak hat auch schon vor den Amis die blanke Gewalt geherrscht."

    Wohl wahr. Immerhin gibt es heute im Irak unzensiertes Internet und Handys, was Schwulen eine vergleichsweise risikolose Kontaktaufnahme ermöglicht. Unter Saddam völlig undenkbar und eine Seltenheit in der Region. Die Sicherheitslage für Schwule ist in allen islamischen Ländern prekär, und schwule "Safe Houses" wird man in Gaza oder Teheran wohl vergeblich suchen.

    Übrigens: Saddam hat Giftgas nachweislich produziert und eingesetzt, und nach seinem Sturz wurden 550 Tonnen yellow cake (angereichertes Uran) gefunden. Von "angeblichen Massenvernichtungswaffen" kann also keine Rede sein. Er hatte sie - und den Willen, sie einzusetzen.
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#17 kdhg dgh Anonym
  • 27.06.2010, 04:02h
  • Widerlich...ich bekomme Gänsehaut und Kotzkrämpfe gleichzeitig, wenn ich sowas lese.
    Wäre ein Tanklaster dort überfallen woren, hätte die NATO mit Flächenbombardement reagiert. Geht es um Menschenrechte - und die Rechte von Homosexuellen sind Menschenrechte! - greift niemand aus NATO, UNO oder was auch immer, dagegen ein. Bei der angeblichen Demokratisierung und Liberalisierung des Irak durch westliche Streitkräfte ging es wohl weniger um die Freiheit des Menschen, als vielmehr um die Freiheit und Liberalisierung der westlichen Wirtschaft. Und die Verfolgung und Ermordung Homosexueller im Irak ist ja auch keine Einzelerscheinung. Regelmäßig finden derartige Gräueltaten dort statt. Na dann bin ich ja froh, daß wir einen homosexuellen Außenminister haben, der wird das sicher gleich mit Sanktionen und Embargos unterbinden...
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#18 Mister_Jackpot
  • 27.06.2010, 23:19h
  • Vielen Dank liebe USA für diese tolle herbeigebombte "Demokratisierung" .... die irakischen Schwulen und Lesben müssen auf ewig dankbar sein, dass sie jetzt offiziell verfolgt, gefoltert und getötet werden dürfen...ein Hoch auf das amerikanische Freiheitzsverständnis...*Ironiemodus aus
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#19 samAnonym
  • 28.06.2010, 12:25h
  • Antwort auf #18 von Mister_Jackpot
  • Davor war die Situation NICHT besser, Saddam Hussein und co. haben dafür gesorgt das die Situation der Homosexuellen in dem Land so schlimm geworden ist.

    So verbrecherisch die Bush- Bande auch war, die USA ist nicht an allem Übel der Welt schuld!
    Gehts euch eigentlich um die Situation der Homosexuellen oder interessiert euch nur euer einseitiger Amerikahass?
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#20 seb1983
  • 28.06.2010, 14:22h
  • Antwort auf #18 von Mister_Jackpot
  • Das "gute" an Saddam Hussein war, dass er das Land so eisern in der Hand hatte dass sich solche religiösen Banden nicht bilden konnten, da sie eine Gefahr für sein Regime darstellen könnten.
    Schwule mussten sich wie alle anderen also "nur" davor in Acht nehmen.
    Wir erleben momentan wie islamistische Gruppen das derzeitige Machtvakuum ausnutzen um ihre Vorstellungen eines Gottesstaates umzusetzen, da haben andersgläubige Muslime, Christen oder Schwule keinen Platz.

    Selbst wenn sich die Lage in einigen Jahren stabilisieren sollte befürchte ich jedoch dass Homosexualität weiter geächtet bleiben wird da die Regierung schon genug Legitimationsprobleme hat. Wie die Bevölkerung zu Homosexualität steht das ist wohl außer Frage...
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