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https://queer.de/?12383
  • 29. Juni 2010 9 2 Min.

Werbung für Homo-Heiler (in den USA)

Die katalanischen Behörden ermitteln gegen einen Psychiater in Barcelona, der die "Heilung" von Homosexualität angeboten hat.

Zuvor hatte es Medienberichte gegeben, dass der Psychiater Joaquin Muñoz in der Klinik dafür wirbt, Schwule und Lesben zu Heterosexuellen umzupolen. Der Zeitung "El Periódico de Catalunya" sagte der Mediziner bereits Mitte Juni: "Niemand will homo­sexuell sein, es stößt einem nur zu. Wenn Schwule ihre Sexualität mit einer Pille ändern könnten, würden 99 Prozent das tun".

Die katalanische Gesundheitsministerin Marina Geli - von Beruf selbst Ärztin - hat nun bestätigt, dass die Behörden gegen den Psychiater und die Klinik ermitteln: "Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise dafür, dass Homosexualität als Krankheit behandelt werden sollte - unabhängig von der persönlichen Ideologie", erklärte sie gegenüber der Tageszeitung "El País". Der Klinik drohen nun empfindliche Geldstrafen. Bereits zuvor hatten Homo-Gruppen dagegen protestiert, Homosexualität als Störung anzusehen.

Muñoz und seine Weggefährten sind Anhänger der so genannten "Ex-Gay-Bewegung", die Schwule und Lesben vom "ungesunden homosexuellen Lebensstil" heilen wollen. Am stärksten ist die Bewegung in den Vereinigten Staaten. Allerdings wird sie auch dort seit Jahrzehnten nicht mehr von psychologischen Fachverbänden anerkannt. Homo-Heiler sorgten zudem mit persönlichen "Ausrutschern" für eine Schwächung ihrer Organisationen. So trat etwa der "Ex-Gay"-Aktivist George Rekers von allen seinen Posten zurück, weil eine Lokalzeitung aus Florida aufgedeckt hatte, dass sich der 61-Jährige im Urlaub von einem Callboy verwöhnen ließ (queer.de berichtete).

In Deutschland hat die Ex-Gay-Bewegung ihre meisten Anhänger unter den evangelikalen Eiferern innerhalb der evangelischen Kirche. Zuletzt forderten etwa 30 evangelische Pfarrer im Rheinland, dass ihre Kirche "gelebte Homosexualität" wieder verdammen soll (queer.de berichtete). (dk)

-w-

#1 vingtans
  • 29.06.2010, 17:11h
  • ich glaub hier wird die evangelische kirche mit der evangelikalen kirche verwechselt..das ist ein himmelweiter unterschied

    wüstenstrom,christival,kongress in marburg..das ist auf evangelikalen ,nicht auf evangelischen boden gewachsen.

    die evangelische kirche ist,denke ich,die toleranteste kirche in deutschland überhaupt..
    würde ich der naive vorstellung, an einen personifizierten gott zu glauben,unterliegen würd eich mich dort melden!
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#2 kein GaucklerAnonym
  • 29.06.2010, 17:15h
  • Weiß man das was ?

    Für den Sektenbeauftragten der evangelisch-württembergischen Landeskirche Hansjörg Hemminger ist die Zeitschrift des ACP "ein Vermittlungsorgan für Extremismus und Fanatismus aus der rechten Ecke, aber auch aus dem Kreis der Sektierer". Der ACP stelle die Verfassung praktisch ständig in Frage. War Wulffs Abstecher zum ACP ein Fehltritt? Wohl kaum, wie Recherchen von Telepolis zeigen. Doch mit seiner Nähe zu christlichen Fundamentalisten ist Wulff nicht allein.

    www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32871/1.html
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#3 FloAnonym
  • 29.06.2010, 20:49h
  • Es ist längst wissenschaftlich belegt, dass solche Versuche keinen Erfolg haben können und sogar schlimme psychische Folgen bis hin zum Selbstmord haben können.

    Das ist eine Art Gehirnwäsche, die extrem gefährlich ist und die dringend verboten werden sollte.
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