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  • 01. Juli 2010 29 2 Min.

In der Comedy-Serie "Little Britain" nimmt der Dorfpfarrer seine bessere Hälfte mit zum Shoppen.

Sollen homo­sexuelle Pfarrer künftig mit ihren Lebenspartnern in Pfarrhäusern wohnen dürfen? Darüber ist unter Bayerns Protestanten ein Streit entbrannt.

Wie die evangelische Nachrichtenagentur "Idea" berichtet, haben die Dekanatssynoden in München Nord und Mitte gefordert, dass Pfarrer in eingetragenen Partnerschaften künftig als Familie in Pfarrhäusern leben dürfen. Darüber soll die Landessynode beim Treffen im November entscheiden. Die Antragsteller wollen damit die Diskriminierung von schwul-lesbischen Geistlichen bekämpfen.

Unter den evangelischen Protestanten im Süden Deutschlands ist dieser pragmatische Umgang aber höchst umstritten: Der "Arbeitskreis Bekennende Christen in Bayern" (ABC) warnte sogleich davor, dass die Bibel Homosexualität als "widernatürlich" beschreibe. Schwule und Lesben müsste daher eher geholfen werden, ihre Empfindungen zu überwinden als sie zu akzeptieren. Dazu könne die Kirche mit "seelsorgerliche Arbeit" beitragen. Im ABC sind 20 eher an alten Werten orientierte christliche Gruppen organisiert.

Die evangelisch-lutherische Kirche in Bayern gilt ohnehin als eher konservativ. Zwar wird Homosexuellen "seelsorgerliche Begleitung" zugesichert, allerdings lehnen die Süddeutschen Segnungen für Homo-Paare kategorisch ab. Immerhin hat die Landessynode in den 1990er Jahren beschlossen, dass Homosexuelle nicht von den Vorzügen der Heterosexualität überzeugt werden müssten, "wenn eine Veränderung dieser Prägung und Neigung unmöglich erscheint".

Innerhalb der evangelischen Kirche erlauben nur neun der 22 Gliedkirchen die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare. Besonders offen geben sich dabei die Protestanten im Westen und Norden des Landes. So hat zuletzt die Hamburger Bischöfin Maria Jepsen die Verfolgung von Homosexuellen durch Christen scharf kritisiert: "Kein Mensch hat das Recht, andere klein und kaputt zu machen", erklärte die 65-Jährige bei einer Predigt im Mai diesen Jahres (queer.de berichtete). (dk)

-w-

#1 bastapapsta
  • 01.07.2010, 16:52h
  • Genau an Fanatiker Vereinen wie ABC wird das scheitern und 9 vonn 22 ( wo hier die evangelische Kirche oft hochgejubelt wird ) ist nicht viel, das sollte man mal bedenken.

    "Schwule und Lesben müsste daher eher geholfen werden, ihre Empfindungen zu überwinden als sie zu akzeptieren"

    Religiösen Fundamentalisten müsste daher eher geholfen werden, ihre Psychose zu überwinden. Dabei würde ich im therapeutischen Ansatz besonderen Wert auf das Thema Ganzheitlichkeit legen, wozu auch sie Sexenergie gehört, die von diesen bedauernswerten Menschen unterdrückt wird, wodurch diese in Agressivität umgewandelt wird.

    In der katholischen Kirche wird dies ja nur geduldet, wenn nichts an die Öffentlichkeit gerät und scheinheilig nach daussen der Zölibat "betrieben" wird.

    Jetzt ist wieder dar Gay Romeo Profil eines Lübecker katholischen Pfarrers entdeckt und dessen Inhalte auf Kotz.net veröffentlicht worden. Im eigenen Verein gegen die Oberen das Maul nicht aufkriegen, die ständig gegen uns hetzen und dann selbst "heimlich" in der Szene unterwegs sein. Leute wie Overbeck schmeissen ständig mit Dreck und Herr T. kriegt sein Maul nicht auf :

    www.kreuz.net/article.11431.html

    Das dort vorgeführte Profil wurde inzwischen wohl gelöscht, da es nicht mehr zu finden ist.
    Ich bin vor 4 JAhren aus diesem SCHEINheiligen Verein ausgetreten!
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#2 SuperMarioEhemaliges Profil
  • 01.07.2010, 17:07h
  • Austreten aus der Sekte und übertreten zu den besseren "Kirchen", den eigenen, wo es nicht solche lächerlichen Kaspereien gibt.
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#3 Katrin
  • 01.07.2010, 17:15h
  • Katholiken und Protestanten haben mit Schwulen und Lesben gemeinsam, dass man dieses bei der Geburt wird oder mitbekommt. Allerdings ist der christliche Block mit 50 Mio Mitgliedern deutlich grösser. Um so schöner zu sehen, dass die Protestanten jetzt nach viel Eigenwerbung endlich mal beginnen den Grad ihrer Toleranz umzusetzen. Die Kugel rollt!
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