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Kommentare zu:
Gay-Adoption: "Union macht sich vom Bock zum Gärtner"


#19 yui_katoAnonym
  • 07.09.2010, 18:06h
  • also es stimmt nicht ganz das homosexuelle paare keine kinder adoptieren können...wenn man prominent ist wie patrick lindner geht das doch sehr gut und sehr schnell...
    das der einfach schwule um die ecke da eher probleme hat dürfte auf der hand liegen..denn wenn man prominet ist und/oder viel geld hat stehen einem mehr möglihkeiten zur verfügung etwas zu bekommen das normal sterblichen verwehrt bleibt
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#18 Timm JohannesAnonym
#17 NoVerdienstkreuzAnonym
#16 bastapapsta
  • 05.07.2010, 21:52h
  • Ich finde es eine Schande, dass ausgerechnet der Wagen der LSU im Kölner CSD als "bester" Wagen bzw. bester Lauftrupp ausgezeichnet wurde. Wenn man bedenkt, dass Kristina Schröder in der LSU ist, die von Amnesty dazu aufgefordert werden muss, von ihrer Ablehnung gegenüber der kompletten Gleichstellung Abstand zu nehmen, dann ist dies schon ziemlich schizophren. Wenn der LSU Lauftrupp/Wagen als Gewinner ausgezeichnet wird, auchund gerade dann wird sprichörtlich der Bock zum Gärtner gemacht !
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#15 chrisProfil
#14 LotharAnonym
  • 05.07.2010, 15:43h
  • Zuvor , vor alem anderen , sollte erst einmal die " eingeschriebene Lebenspartnerschaft " verschwinden und der Bund als "Ehe" anerkannt sein. Es muss erst eine echte Gleichstellung erfolgen , ohne wenn's und aber, vor dem man an Adoption denkt. So wie das in Holland zum Beispiel ist . Es ist so ein Jein in Deutschland . Und wenn von der Kirche die Rede ist , dann ist ja fast immer die Katholische gemeint : Doch seit Ihr denn alle Kathliken ? Was der Papst sagt , ist fuer die Mitglider der Katholischen Kirche massgebend , aber nicht fuer die ganze Welt . In Laendern Asiens spielt die Katholische Krische eine verschwindent geringe Rolle oder gar keine .
    Also erst einmal volle Gleichstellung .
    L. Tschechien
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#13 stephan
  • 05.07.2010, 15:41h
  • "Erst sorgt sie mit ihrer permanenten Verweigerungshaltung dafür, dass Regenbogenfamilien stigmatisiert und diskriminiert werden, um dann diesen Tatbestand gegen die betroffenen Kinder zu verwenden."

    Aus meiner Sicht trifft dieser Satz den Nagel auf dem Kopf und deshalb muss jede Debatte mit der Union über dieses Thema genau an diesem Punkt beginnen. Und mir ist schon klar, dass ein großer Teil der CDU/CSU-MdBs tatsächlich immer noch Homosexualität als einen Makel ansieht, der Kindern nicht zuzumuten ist. Insofern argumentieren sie in den Grenzen ihres begrenzten Weltbildes konsequent und konsistent. Wie sie aber im 21. Jh. diese negative Sicht der Homosexualität begründen wollen, auf der ja die Schlechterstellung der Partnerschaften beruht, bleibt offen.
    Dann kommt nämlich das 'C' ins Spiel, also eine 'Glaubensüberzeugung' und kein rationaler Grund; bei den meisten Abgeordneten handelt es sich - unfähig zu einer spitzfindigen theologischen Argumentation - aber auch dabei nur um ein bieder-konservatives Bauchgefühl und schlichtweg um Angst ein paar erzkonservative Wähler zu verprellen!

    Ich finde es nur traurig, dass die Union dabei immer noch so viele Worte macht. Mutig wäre es, sich wenigstens hinzustellen und klar zu sagen, was sie von Homosexualität halten und dass sie aufgrund dieser 'Auffassung' diskriminieren wollen! Weitere Ausführungen sind dann - in Anbetracht der für uns alle so kostspieligen Zeit der Abgeordneten - nicht notwendig!
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#12 alexander
  • 05.07.2010, 02:50h
  • Antwort auf #11 von Timm Johannes
  • bezüglich deiner pastoralen "weisheiten", beweist du permanent, dass du zu den "mitmenschen", also bürgern gehörst, die dieses land mit sicherheit nicht braucht !
    wenn dein selbstgebasteltes, eher nicht vorhandenes weltbild brökelt, wirst du ja richtig unangenehm ? (flo).
    nachdem du uns ja schon deinen akademischen abschluss vorgebetet hast, muss diese uni wohl geschlossen worden sein (pisa) !
    unterm strich gibst du den geborenen denunzianten ab, aber solche leutchen braucht deine partei, lebt schliesslich davon !
    keine deiner argumentationen war bislang stichhaltig (und es waren mehr als reichlich), du bist ein egomaner selbstbetrüger, solche brüder sind brandgefährlich, weil sie über leichen gehen !
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#11 Timm JohannesAnonym
  • 04.07.2010, 20:31h
  • @Flo

    Ach keine Sorge Flo, da warte ich ab, was die FDP leistet. Wir werden sehen...ansonsten hatte ich Dir aber bereits öfters geschrieben, das ich die Grünen auch (!!!) gut beurteile; anscheinend hast du dies wiedermal überlesen, aber bisserl dämlich bist du sowieso hier im Forum, was das Lesen anderer Kommentare angeht. Du gehörst halt zu den Kandiaten und Lesern, die rein ideologisch hier immer mit Scheuklappen bloggen und keine Differenzierung leisten.

    Denn auch wenn ich die Grünen durchaus schätze; sie sind nicht die einzige Partei, die das Thema "Gleichstellung" vorantreiben. Aber das kapierst Du sowieso nicht.
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#10 FloAnonym
  • 04.07.2010, 18:37h
  • Antwort auf #5 von Timm Johannes
  • "Bin ein wenig verwundert...vielleicht weil ich nicht auf dem aktuellen Stand bin..."

    Wenigstens erkennst Du mal das Problem. Dir wurde ja auch schon in anderen Threads oft genug gesagt, dass Du nicht auf der Höhe der Zeit bist.

    Andererseits hast Du gerade selbst den Beweis geliefert, dass Du Reaktionen auf Deine Kommentare nicht liest und einfach antwortest, ohne zu wissen, worauf Du genau antwortest.

    ----------------

    In der Hoffnung, dass Du es diesmal liest:

    FDP VOR DER WAHL:
    Wir werden keinen Koalitionsvertrag unterschreiben, der Schwule und Lesben im Adoptionsrecht nicht vollkommen gleichstellt.

    FDP NACH DER WAHL:
    Das war das erste, was die FDP für die Union geopfert hat. Jetzt spricht in der FDP keiner mehr davon und es bleibt im Adoptionsrecht wie gehabt.

    Deswegen versucht die FDP auch davon abzulenken, indem sie die geplanten Minifortschritte als ihren Erfolg verkaufen will. Aber das sind Forderungen des BVerfG, die die Regierung umsetzen MUSS!! Das hat mit der FDP rein GAR NICHTS zu tun!!

    (Mal ganz abgesehen davon, dass auch das noch lange keine volle Gleichstellung ist.)

    Noch ein Tipp:
    vielleicht ist es in Zukunft ratsamer, wenn Du Dich erstmal informierst und "auf den aktuellen Stand" bringst, bevor Du einfach nachplapperst, was die FDP sagt.
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#9 FloAnonym
  • 04.07.2010, 12:27h
  • "CDU stellt uralte, längst widerlegte Thesen auf"

    Tja, so ist das leider in der Union. Frei nach Pippi Langstrumpf machen die sich ihre Welt, wie sie ihnen gefällt.

    Was denen nicht passt, wird notfalls auch mit Lügen verdammt.

    Und solange die es (wenn auch dank der Hilfe ihres Steigbügelhalters FDP) mit ihrem Hass in Regierungsverantwortung schaffen, wird sich das auch nicht ändern.

    Dass die damit gerade den Kindern schaden, nehmen die billigend in Kauf.
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#8 BodoAnonym
  • 04.07.2010, 12:08h
  • Es gibt nicht nur die Meinung der Grünen hierzu: Dr. Barbara Höll, MdB, DIE LINKE

    Adoptionsrecht für Lesben und Schwule

    Bundestagsrede zum gemeinsamen Adoptionsrecht für Lesben und Schwule. Eine Verweigerung des gemeinsamen Adoptionsrecht schadet dem Kindeswohl.

    Sehr geehrte Frau Präsidentin,
    sehr geehrte Damen und Herren,

    seit Anfang 2000 verfolgen Millionen Menschen nahezu jeden Sonntag das Heranwachsen von Felix. Felix ist kein leichtes Kind. Er ist HIV-Positiv, mal introvertiert, mal rebellisch, mal hat er eine Freundin, mal keine, zeitweise hing er dem Okkultismus an und er treibt auch sonst viel Unfug. Er wächst innerhalb einer Familie auf, die ihn liebevoll durch die Wirren der Pubertät geleitet. Seine Eltern heißen Carsten und „Käthe“. Käthe ist ein Spitzname für Georg. Carsten und Georg haben Felix im Jahre 2003 gemeinsam adoptiert, nachdem sie sich zuvor das Ja-Wort gaben.
    Etwa 3-5 Millionen Menschen in Deutschland sehen dies Woche für Woche in der Serie „Lindentraße“.

    Felix ist in einer gesicherten Position. Er hat Unterhalts- und Erbansprüche gegenüber beiden Elternteilen. Diese Position hat Felix in der Fernsehwelt. In der realen Welt hätte Felix dies nur, wenn Georg oder Carsten sein leiblicher Vater wäre, denn dann hätte der andere Lebenspartner die Möglichkeit der Stiefkindadoption, ansonsten bleibt ihm dies verwehrt.

    Es geht um das Wohl des Kindes und dies betrifft in Deutschland schon jedes achte Kind. Deshalb halte ich es nicht nur für unverständlich, sondern für unverantwortlich, wenn die CDU/CSU sich nicht nur einer Regelung, sondern sogar einer Diskussion einer realen Problemlage verschließt. So wie es die Kollegin Ute Granold von der CDU am 17.Juni zu Protokoll gab, zu unserem Antrag „Öffnung der Ehe“ für Lesben und Schwule.

    Sehr verehrte Kolleginnen und Kollegen,
    wie kann es sein, dass sich die CDU/CSU-Fraktion sogar jeglicher Diskussion verweigert? Das ist doch ein Unding.

    Damit bedienen sie sich Ressentiments gegen Lesben und Schwule, und zeigen, dass ihnen das Wohl und die Rechtssicherheit von Kindern egal sind.
    Die vom Bundesjustizministerium in Auftrag gegebene Studie zur Lebenssituation von Kindern in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften kam 2009 zu dem absehbaren Ergebnis, dass lesbische Mütter und schwule Väter in ihrer elterlichen Kompetenz heterosexuellen Eltern in nichts nachstehen. Die feststellbaren Unterschiede im Erziehungsverhalten und Familienklima fördern ausnahmslos das Wohl des Kindes.
    Art und Umfang dieser umfangreichen Studie lassen keine Zweifel aufkommen; wir benötigen schnellst möglich ein gemeinsames Adoptionsrecht für Lesben und Schwule – im Interesse der Kinder.

    Meine Damen und Herren von der FDP,
    wenn sie eine Bürgerrechtspartei nicht nur der Worte, sondern auch der Taten sein wollen, dann werden sie endlich aktiv. Sie können nicht bloß in Interviews das gemeinsame Adoptionsrecht fordern und dann im Parlament wieder einmal den Konservativen nachgeben.
    Bei der Mehrwertsteuersenkung für Hoteliers konnten und wollten sie sich durchsetzen, wenn es um das Wohl der Kinder geht, kneifen sie. Das ist feige.

    DIE LINKE fordert, dass die Bundesrepublik auch die revidierte Fassung des Europäischen Übereinkommens über die Adoption von Kindern unterzeichnet, welches allen Kindern zu Gute kommt. Deutschland würde ein Zeichen setzen, dass es mit der Zeit geht. Dieses überarbeitete Abkommen ermöglicht unter anderem den Unterzeichnern die Möglichkeit auch gleichgeschlechtlichen Partnern ein Adoptionsrecht zuzubilligen.

    Lassen sie uns zum Wohle der Kinder handeln. Es bedarf einer Lösung. Ob mit diesem Gesetzentwurf oder durch die Zustimmung unseres Antrags „Öffnung der Ehe“. Was für Millionen Fernsehzuschauer normal ist, sollte endlich auch Lebensrealität werden.
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#7 SmartiSaar
  • 04.07.2010, 11:01h
  • Man sollte vielleicht richtigstellen, dass der Bundestag nicht debattiert hat sondern die Reden der Abgeordneten zu Protokoll gegeben wurden und an die entsprechenden Ausschüsse weitergeleitet wurden. Eine Debatte fand nicht statt. Was wohl daran lag das der TOP 14 Adoptionsrecht erst nach 22 Uhr am Donnerstag aufgerufen wurde.
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#6 stephan
  • 03.07.2010, 19:32h
  • Antwort auf #1 von chris
  • Ja, das finde ich auch erschreckend, dass bei manchen Themen die Mehrheit im Parlament 'dicke' vorhanden ist und dennoch eine Partei das Ganze blockieren kann - allein aus Koalitionräson.
    Das zumindest wäre ein Grund für das Regieren mit wechselnden Mehrheiten. So aber muss die ganze Republik immer warten, bis auch die CDU/CSU endlich so weit ist ... und ich fürchte, das kann in diesem Fall noch lange dauern!
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#5 Timm JohannesAnonym
#4 hugoAnonym
  • 03.07.2010, 19:27h
  • "Gerade weil Kindern und Jugendlichen Diskriminierung begegne, müsse der Staat sie schützen"

    Da sieht man wie verlogen die CDU, CSU und Kirchliche Organisation ist. Wer betreibt den Diskriminierung?
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#3 GastGastGastAnonym
  • 03.07.2010, 13:42h
  • Na warum wohl nicht, natürlich weil die Union mittlerweile seit einigen Jahren an der Regierung ist, das heißt mit entsprechendem Koalitionspartner besteht immer eine Mehrheit gegen die Adoption.

    Mag ja sein, daß aktuell die FDP, bzw. vorher die SPD grundsätzlich für eine solche Adoption eingestellt sind, aber man will natürlich nicht gegen den eigenen Koalitionspartner stimmen.

    Daß die Koalition hält ist den Herrschaften da nunmal deutlich wichtiger, als daß ein solches für sie eher marginales Thema Beachtung findet.

    Solange die CDU mitregiert wird es die gemeinsame Adoption also nicht geben, davon ist auszugehen...
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#2 jojoAnonym
  • 03.07.2010, 13:28h
  • rhetorisch ungeschickt, gleich zu anfang ausgerechnet westerwelle als potentiellen adoptivvater an die wand zu malen. wer will sich schon vorstellen, dass dieser soziopath ein kind erzieht? *megagrusel*
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#1 chrisProfil
  • 03.07.2010, 12:51h Dortmund

  • Nette, sachliche Rede. Er hätte durchaus noch mehr mit der CDU abrechnen können, wenn er gewollt hätte aber er ist auf dem Teppich geblieben. Ich frage mich wirklich, wie bei einer fast 2/3 Mehrheit im Bundestag für dieses Thema seit Jahren nichts zustande kommt.
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