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  • 08. Juli 2010 85 2 Min.

Captain Sulu ließe sich nicht so schnell abweisen...

Der Berliner Club "Connection" soll Asiaten gezielt den Einlass verwehrt haben - die Grünen werfen den Betreibern nun "Rassismus" vor, im "Connection" äußert man sich widersprüchlich.

Wie die "Siegessäule" am Wochenende berichtete, hat der Schöneberger Club an der Tür fast alle Asiaten abgewiesen. Zu dieser Selektion sei es bereits wiederholt gekommen. Grund: Das "Connection" ist unter dieser Gruppe besonders populär. Man müsse daher für Abwechslung sorgen, wie der Club auf die E-Mail-Anfrage eines asiatischen Stammgastes erklärte - und ihm vorwarf, die nichtasiatischen Gäste zu vergraulen: "Leider kommen viele Gäste nicht, wenn zuviel Asiaten im Club sind". Dem "Connection" sei es dabei nur an "einer guten Mischung" gelegen, zitiert die "Siegessäule" DJ Andreas Iserloth.

"Dominanz" der Asiaten nicht akzeptabel

In einer im Namen des "Connection-Teams" abgegebenen Stellungnahme vom Montag heißt es, dass man die "Dominanz" einer Gruppe in der Disco nicht dulden werde: "Wir sind ein kommerzieller Betrieb und keine öffentliche Einrichtung, die für jeden zugänglich ist". Zwei Tage später erklärte "Connection"-Inhaber Michael Sonntag jedoch, dass diese Stellungnahme ohne seine Autorisierung abgegeben worden sei. Sie gebe lediglich eine Einzelmeinung wider und sei völlig aus der Luft gegriffen. Er kritisierte ferner, dass die Berichterstattung unfair sei und warf der "Siegessäule" indirekt schlampige Recherchen vor. Journalisten sollten in Zukunft ausschließlich mit der Geschäftsführung sprechen, wenn es um den Club gehe, andere Äußerungen seien nicht "befugt".

Verstoß gegen das AGG?

Am gleichen Tag hatten die Grünen dem Club bereits mit Konsequenzen gedroht: "Diese rassistische Türpolitik lehnen wir entschieden ab", erklärten Sebastian Walter von QueerGrün und Daniel Gollasch von der grünen Arbeitsgemeinschaft "Aktiv gegen Rechts". Die Türpolitik "widerspricht nicht nur dem Gleichheitsartikel unseres Grundgesetzes, sondern verstößt auch gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Danach darf in Deutschland niemand wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts oder etwa der sexuellen Identität benachteiligt werden." (dk)

-w-

#1 seb1983
  • 08.07.2010, 14:12h
  • Na is doch logisch, die haben alle so kleine Pimmel, und dann kommt keiner mehr zum pimpern weil man im dark room nur noch ins Lehre greift

    Wir haben hier in der Nähe eine Discothek mit einem türkischen Geschäftsführer, und wen lässt der da nicht rein.... na?? Genau, Türken und Russen, weil die ja eh nur Ärger machen nach seiner Aussage
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#2 klofrauAnonym
  • 08.07.2010, 14:41h
  • Sorry, aber ich kann die Aufregung der Grünen hier nicht nachvollziehen. Ein Club ist ein Club ist ein Club, und der macht nun einmal eine bestimmte Art von Türpolitik. Während in Münchener Nobeldiscos eine bestimmte Art von Leuten nicht reinkommt, ist es in Berlin eben eine andere Art von Leuten. So what?

    Ich wünschte mir übrigens, dass gerade bei schwulen Discos und Sexschuppen noch eine viel rigorosere Türpolitik gefahren würde als heute üblich. Wenn man nunmal nur eine ganz bestimmte Klientel im Laden haben will, ist das nichts Ehrenrühriges. Niemand hat ein Recht, nur weil er schwul ist, in jeden schwulen Laden reinzukommen. Was soll die ganze Aufregung?

    Ich bin zwar noch nie abgewiesen worden, würde aber aus einem "du kommst hier nisch rein" kein Drama machen. Und schon gar nicht "Rassismus" krähen ... das ist echt billig.

    (Ich freue mich schon auf all die roten Kästchen links neben mir ...)
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#3 eskimoAnonym
  • 08.07.2010, 14:43h
  • "..Der Berliner Club "Connection" soll Asiaten gezielt den Einlass verwehrt haben ..."

    Vietnamesen, Chinesen, Thais, Israelis, Irakern oder Türken ?

    Hellere oder dunklere ?
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