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- 08. Juli 2010 2 Min.

Captain Sulu ließe sich nicht so schnell abweisen...
Der Berliner Club "Connection" soll Asiaten gezielt den Einlass verwehrt haben - die Grünen werfen den Betreibern nun "Rassismus" vor, im "Connection" äußert man sich widersprüchlich.
Wie die "Siegessäule" am Wochenende berichtete, hat der Schöneberger Club an der Tür fast alle Asiaten abgewiesen. Zu dieser Selektion sei es bereits wiederholt gekommen. Grund: Das "Connection" ist unter dieser Gruppe besonders populär. Man müsse daher für Abwechslung sorgen, wie der Club auf die E-Mail-Anfrage eines asiatischen Stammgastes erklärte - und ihm vorwarf, die nichtasiatischen Gäste zu vergraulen: "Leider kommen viele Gäste nicht, wenn zuviel Asiaten im Club sind". Dem "Connection" sei es dabei nur an "einer guten Mischung" gelegen, zitiert die "Siegessäule" DJ Andreas Iserloth.
"Dominanz" der Asiaten nicht akzeptabel
In einer im Namen des "Connection-Teams" abgegebenen Stellungnahme vom Montag heißt es, dass man die "Dominanz" einer Gruppe in der Disco nicht dulden werde: "Wir sind ein kommerzieller Betrieb und keine öffentliche Einrichtung, die für jeden zugänglich ist". Zwei Tage später erklärte "Connection"-Inhaber Michael Sonntag jedoch, dass diese Stellungnahme ohne seine Autorisierung abgegeben worden sei. Sie gebe lediglich eine Einzelmeinung wider und sei völlig aus der Luft gegriffen. Er kritisierte ferner, dass die Berichterstattung unfair sei und warf der "Siegessäule" indirekt schlampige Recherchen vor. Journalisten sollten in Zukunft ausschließlich mit der Geschäftsführung sprechen, wenn es um den Club gehe, andere Äußerungen seien nicht "befugt".
Verstoß gegen das AGG?
Am gleichen Tag hatten die Grünen dem Club bereits mit Konsequenzen gedroht: "Diese rassistische Türpolitik lehnen wir entschieden ab", erklärten Sebastian Walter von QueerGrün und Daniel Gollasch von der grünen Arbeitsgemeinschaft "Aktiv gegen Rechts". Die Türpolitik "widerspricht nicht nur dem Gleichheitsartikel unseres Grundgesetzes, sondern verstößt auch gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Danach darf in Deutschland niemand wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts oder etwa der sexuellen Identität benachteiligt werden." (dk)
Links zum Thema:
» Berichterstattung bei der "Siegessäule"















Wir haben hier in der Nähe eine Discothek mit einem türkischen Geschäftsführer, und wen lässt der da nicht rein.... na?? Genau, Türken und Russen, weil die ja eh nur Ärger machen nach seiner Aussage