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  • 16. Juli 2010 35 2 Min.

Ausländer und Schwule sind für die selbsternannte Bürgerbewegung "Sodom und Gomorrha"

In Berlin ruft der Lesben- und Schwulenverband zur Teilnahme an einer Protestkundgebung am Samstag gegen die rechtspopulistische Vereinigung "Pro Deutschland" auf, weil die Organisation gegen Schwule und Ausländer hetzt.

Die "Bürgerbewegung" hält am 17. Juli ihren Bundesparteitag im Rathaus Schöneberg ab. Zur Demo gegen die Rechtspopulisten hat ein Bündnis aus mehreren Gruppen, darunter auch die Berliner SPD, aufgerufen. Sie beginnt um 12 Uhr vor dem Rathaus Schöneberg. Es werden mehrere tausend Menschen erwartet.

"Pro Deutschland" wurde 2005 von Mitgliedern der "Bürgerbewegung pro Köln" gegründet, die in der Domstadt lautstark gegen den Bau einer Moschee eintrat. In ihr vereinigen sich auch ehemalige Mitglieder der NPD und der Republikaner. Zum Programm der Aktivisten gehört, Schwulen und Lesben jegliche Rechte abzusprechen. So wird der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) auf der "Pro Deutschland"-Website allein wegen seiner Homosexualität angegriffen: "Er gehört genau aus dem Roten Rathaus verbannt, wie die Schwulenparaden aus der Stadt", heißt es unter der Überschrift "Sauberes Berlin". Und weiter: "Berlin darf nicht Sodom und Gomorrha werden. Denn darunter leiden letztlich wir alle."

"Pro Deutschland bewegt sich mit seinen gesellschaftlichen Vorstellungen außerhalb des in einer Demokratie erstrebenswerten Meinungsspektrums", erklärte Jörg Steinert, der Geschäftsführer des LSVD Berlin-Brandenburg. "Homophobie ist in Schöneberg nicht willkommen! Auch für Ausländerhass, versteckt unter dem Deckmantel der Islamkritik, gibt es die rote Karte in unserer Stadt!".

Im Kölner Stadtrat sind die Rechtspopulisten bereits mit 5,4 Prozent der Stimmen vertreten und wollen 2011 auch in Berlin antreten. In Nordrhein-Westfalen werden die Aktivitäten der Ausländer- und Homo-Hasser vom Landesverfassungsschutz beobachtet. (dk)

-w-

#1 Franky_Eyes
  • 16.07.2010, 13:34hBerlin
  • Also nach kurzem Studium deren Page hab ich einen guten Satz bei ihnen gefunden: "Zu viel Freiheit schränkt die Freiheit anderer ein".

    Kann man nur zustimmen, vorallem wenn man sich den Rest bei denen ansieht.
    Da kann man nur sagen, die hatten eindeutig zu viel Freiheit.
    Und es wirkt so, als wäre es ihnen nicht gut bekommen.
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#2 alexander
  • 16.07.2010, 13:48h
  • ein skandal, dass diese volksverhetzer überhaupt das rathaus schöneberg missbrauchen dürfen !!!!!!!

    ausgerechnet dieses rathaus steht für freiheit und demokratie, speziell für urberliner !

    reicht es nicht das "die berliner luft" seit dem regierungsumzug von lakaien und opportunisten verpestet wird ???
    diese stadt ist seitdem für einheimische wesentlich weniger lebenswert und bezahlbar geworden, durch diese schmeissfliegen.

    noch vor 20 jahren hätten gerade die "bürger" dieses hackepack rausgeprügelt.
    da haben wir wirklich einen netten "zeitgeist", auch in anderen bereichen, zugelassen.

    da nützt es auch nichts, das der berühmte verfassungsschutz tätig wird, eh nur das übliche ablenkungsmanöver.

    die npd hat gerade das urteil gegen rechtsradikale äusserungen bei veranstaltungen, gerichtlich kippen lassen !
    eine merkwürdige justiz, die der rechten meinungsfreiheit einräumt, die unfassbar ist und anderen gruppierungen mit dem vorgegaukelten gespenst des "kommunismus" verweigert bleibt ?

    wo ist in diesem land das demokratieverständnis geblieben ?

    wenn man sich unsere kanzler der letzen 30 jahre anschaut, von den parteiasseln ganz zu schweigen, wundert es nicht mehr !
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#3 klofrauAnonym
  • 16.07.2010, 14:22h
  • Antwort auf #2 von alexander
  • @ alex:

    Du schreibst:

    "reicht es nicht das "die berliner luft" seit dem regierungsumzug von lakaien und opportunisten verpestet wird ???
    diese stadt ist seitdem für einheimische wesentlich weniger lebenswert und bezahlbar geworden, durch diese schmeissfliegen.

    noch vor 20 jahren hätten gerade die "bürger" dieses hackepack rausgeprügelt.
    da haben wir wirklich einen netten "zeitgeist", auch in anderen bereichen, zugelassen."

    ------------------------------

    Aber sonst geht's Dir gut, oder was?

    Wie sprichst Du eigentlich über Menschen?

    Neuberliner als "Schmeissfliegen" zu bezeichnen, ist ja wohl Nazi-Diktion reinsten Wassers. Fehlt nur noch das "Ausmerzen" und das "lebensunwert".

    Es ist das eine, die zunehmende Gentrifizierung von Berliner Stadtvierteln zu beklagen. Das andere ist es, von Menschen wie von Krankheitserregern zu sprechen.

    Das ist echt unterste Schublade.

    Wenn das die neue Linke ist, dann gute Nacht!
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