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Kommentare zu:
Mexiko: 18 Tote nach Überfall auf Schwulenparty


#1 Egon Erwin KischAnonym
  • 19.07.2010, 13:49h
  • Ohne Journalisten und Reporter, wüßten wir weniger, also noch mehr nichts.

    Insgesamt 60 Journalisten wurden weltweit in der ersten Hälfte des Jahres 2010 ermordet. Dies bedeutet einen Anstieg von 10% gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.

    Am meisten Besorgniserregend ist dabei die Situation in Lateinamerika, wo bisher 25 Journalisten getötet wurden, gefolgt von Asien mit 14 und Afrika mit 9.

    In Mexico ist dabei der Journalismus besonders gefährlich. In diesem Jahr wurden bereits 10 Journalisten ermordet, gefolgt von Honduras mit 8 Fällen, Pakistan mit 6, Nigeria und den Philippinen mit jeweils 4, während in Russland und in Kolumbien jeweils 3 Journalisten getötet wurden.

    Die Zahl der Opfer ist ansteigend. Im Jahr 2009 wurden 122 Journalisten ermordet, während die Zahl im Jahr 2008 noch bei 91 Fällen lag.

    de.wikipedia.org/wiki/Egon_Erwin_Kisch

    Er befand sich zusammen mit seinem 16-jährigen Freund Francisco Javier Martínez auf der Dorfstrasse, als ein gepanzertes Militärfahrzeug vorbei fuhr, 15 Soldaten ausstiegen und die Jugendlichen anhielten. Die beiden bekamen es mit der Angst zu tun und rannten zu einem nahe gelegenen Haus einer Freundin. Doch sie wurden eingeholt und mit Gewehrkolben verprügelt. Die Freundin bat um Gnade, doch die Soldaten schleppten die zwei Jugendlichen in ihr Fahrzeug, schlugen weiter auf sie ein und ließen schließlich die Körper zurück. Juan erlag seinen Verletzungen, Francisco überlebte schwer verletzt. "Sie forderten 50'000 pesos (2500 Euros) Lösegeld, damit sie uns leben lassen", gab der Überlebende zu Protokoll.

    amerika21.de/nachrichten/inhalt/2010/feb/mexico_203948_juven
    cidio


    Mexikanische Drogenmafia greift erstmals zur Autobombe

    Mexiko nähert sich dem Zustand eines "failed state". Zwar geht es hier derzeit nicht um einen politischen Aufstand, die Gewalt und der Terrorismus gehen vom organisierten Verbrechen aus, das große Teile Mittelamerikas im Griff hat, vielfach auch dank des US-amerikanischen "Kriegs gegen die Drogen".

    www.heise.de/tp/blogs/8/148037

    Man with neo-Nazi ties leading patrols in Arizona
    A reputed neo-Nazi is leading patrols in the Arizona desert to look for 'narco-terrorists' and illegal immigrants.

    www.haaretz.com/news/international/man-with-neo-nazi-ties-le
    ading-patrols-in-arizona-1.302496
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#2 MontefioreAnonym
#3 AlexAnonym
#4 Frankyboy
#5 Timm JohannesAnonym
  • 19.07.2010, 15:25h
  • Die Drogenprobleme in Mexiko sind massiv und erschreckend.

    Selten bin ich ein Anhänger stärkerer polizeilicher Kräfte; in Mexiko aber gilt klar, das dort die Polizeikräfte verstärkt werden müssen.

    Die Folgen der Drogenkriminalität in Mexiko sind katastrophal und führen zur Instabilität Mexikos.

    Die Meldung ist zwar interessant, aber ist eher allgemeinpolitischer Art und kein homopolitisches Thema.
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#7 AlexAnonym
#8 stromboliProfil
  • 19.07.2010, 16:03hberlin
  • Antwort auf #5 von Timm Johannes
  • nach übereinstimmender einschätzung der amerikanischen DEA , sind 3/4 der mexikanischen polizei selbst korrumpiert oder direkt im drogenhandel mit eingebunden...
    wer da verstärkt wird bleibt also unentschieden...

    deine politischen lösungen sind wie immer herzenszerreisend
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#9 Timm JohannesAnonym
  • 19.07.2010, 16:28h
  • @stromboli
    Natürlich sollten es keine korrupten Polizisten sein, das versteht sich doch wohl von selbst.

    Deine Antworten sind wie immer vollkommen daneben, stromboli.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 stromboliProfil
#11 MichaelAS
#12 alexander
#13 Timm JohannesAnonym
  • 19.07.2010, 17:10h
  • @stromboli
    Da hast du halt noch viel aufzuholen, wenn Du auch nur halbwegs politischen Sachvestand und gute Allgemeinbildung erreichen willst. Bist halt ein "kleines Dummerli", der die Welt nicht versteht.

    ---

    Und allen Ernstes: natürlich bedarf es Polizisten, die NICHT (!) korrupt sind, in Mexiko. Das Drogenproblem ist extrem in Mexiko und ist eines der Hauptprobleme in Mexiko.
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#14 FloAnonym
  • 19.07.2010, 17:19h
  • Schade, wie ein eigentlich schönes Land wegen Drogen und Kriminalität zugrunde geht...
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#15 stromboliProfil
  • 19.07.2010, 17:37hberlin
  • Antwort auf #12 von alexander
  • einfach nur einfältig.. da brauchts keiner sonstigen hilfestellungen.

    aber so ist das: schnell was in die tasten gehauen um ein wörtchen mitzureden als evangelische gewissenszeitbombe, und solche strunsdumm/ banalen erkenntnisse schwirren in den äther...
    Sich mal wenigstens ansatzweise mit den innerpolitischen verhältnissen und verknüpfungen zu beschäftigen um wenigstens ansatzweise eine ahnung davon zu bekommen warum der "ruf nach polizei" bereits seit den 50ziger grandios gescheitert ist.. das überfordert die " diöziöse schmalspurdenkweise" .. ! Da kommt dann polizeiaufstockung.. als wüssten nicht alle das die rekrutierung aus den slums stattfindet für die unteren polizeidienstgrade und die, unterbezahlt ihre familien nicht nur mit nebengeschäften ernähren, sondern auch schützen!
    Dann, mal diese prämisse erkannt, kann man über die gegenmaßnahmen nachdenken...
    Dass da teile des militärs gegen polizei, polizei gegen teile des kartells, das kartell gegen polizei wie militär agiert... das verwirrt auch die gläubigste seele .
    Nachdenken wer verurschacher: USA, die eine reststrektive drogenpolitik betreibt und nicht aus der prohibition der 20ziger jahre gelernt hat, zieht so heute wie damals (!) ihre nachbarn in ihren eigenen drogenkrieg.
    Da wäre ansatz zum umdenken und befriedung der region!
    Aber das fällt unserem schmalspurgeopolitiker nicht auf!
    Deshalb : gutmenschelnder ruf nach stärke...
    der kann halt nicht aus sener haut!
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#16 bravik
  • 19.07.2010, 19:05h
  • So blöd es klingt, muss man doch zugeben, dass wir nie erfahren werden, was da genau die Ursache ist. Wo möglich spielen da mehrere Fakroren eine Rolle. Drogen, korrupte Politik & Polizei ... vor allem geht es dabei um Macht und Geld. Wie immer in Mexiko. Ich denke, dass es mit Homo-Hass wenig zu tun hat ( kann es aber auch nicht ausschließen), wenn man bedenkt, dass Torreon eine im Norden Mexikos gelegene Stadt ist, die in einer wirtschaftlich starken Region liegt. Homosexuelle sind dort keine Hassminderheit!!!! Das steht nicht im Diskurs. Ich denke einfach, dass die Organisatoren viel Dreck am Stecken hatten oder vielleicht die Gäste.... in Drogengeschäften verwickelt sind...
    Schade um die vielen unschuldigen? Toten.
    Leider habe ich keinerlei Hoffnung , dass eine regelrechte Ahndung durchgeführt wird und die Verantwortlichen zur Rechenschft gezogen werden. Leider sieht die mexikansiche Realität so aus!
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#17 Yildirim GöktürkAnonym
#18 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 19.07.2010, 19:42h
  • Es ist einfach unglaublich, was im Norden Mexikos passiert ist. Hoffentlich werden die Täter schnell gefaßt und hingerichtet.
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#19 RoggeAnonym
#20 LorenProfil
#21 Liedel
  • 19.07.2010, 23:00h
  • @ Foxxyness

    "Hoffentlich werden die Täter schnell gefaßt und hingerichtet."

    Jaa, Auge um Auge, Zahn um Zahn. Was wider einmal den Beweis erbringen würde, dass die Todesstrafe noch nirgends auf dieser Welt präventiv gegen Gewaltverbrechen gewirkt hat...

    @stromboli und Timm Johannes

    Genialer Zickenkrieg. Ich liebe Euch

    Aber mal ehrlich: Drogen haben Konsumenten. Wo Konsum legal, Erwerb idealerweise verstaatlicht (von mir aus auch besteuert), bei Schwerstabhängigen selbstverständlich unter ärztlicher Aufsicht, da auch keine Drogenmafia.
    Diese "Illegalitätsfalle" ermöglicht denen doch überhaupt erst ihre Existenz! Und soweit ich weiss hat Mexiko einen ziemlich großen Nachbarn, dessen Durst nach "Nachschub" kaum zu stillen ist... wo aber immer alle irgendwie gegen die "pösen Drogen" kämpfen...
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#22 vingtans
  • 20.07.2010, 03:14h
  • naja mexico hat doch immerhin die ehe für homosexuelle geöffnet (oder lieg ich da falsch)..?
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#23 MichaelAS
#24 jojoAnonym
#25 seb1983

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